Dienstag, 1. Oktober 2013

Dead End - Sharon Bolton

Über dieses Buch bin ich zufällig im Buchladen gestolpert, da es mich besonders wegen dem Cover angesprochen hat. Ich mag Geschichten, die in sogenannten „Lost Places“ spielen oder aber auch nur Bücher, wo ein altes, heruntergekommenes Gebäude erwähnt wird. Bei „Dead End“ von Sharon Bolton handelt es sich auf jeden Fall um ein Buch der zweiten Kategorie.

Inhalt

An einem College häufen sich die Selbstmorde, die zudem recht seltsam zu sein scheinen. Zuletzt versuchte ein Mädchen sich zu verbrennen, doch sie hat überlebt. DC Lacey soll sich in die Cambridge Universität einschleichen und Undercover ermitteln, doch da gerät sie plötzlich selber ins Visier und nach und nach verliert sie die Kontrolle....

Cover

Wie bereits am Anfang erwähnt, fand ich das Cover im Buchladen sehr ansprechend. Das Gebäude das gezeigt wird hat etwas einsames und verlassenes und doch kann man seine Erinnerungen erahnen. Nun, nachdem ich das Buch gelesen habe, denke ich, dass das Cover nur eine Metapher sein soll für die menschliche Seele, die ebenfalls verlassen und einsam sein kann.

Charaktere

Für mich bestand das Buch aus zwei Hauptcharaktere. Einmal DC Lacey Flinn, die eigentlich recht tough wirkt, im Inneren aber sehr verletzlich zu sein scheint. Mit ihr gemeinsam begibt sich der Leser in die Ermittlungen und man merkt schnell, dass etwas unheimliches in Cambridge vor sich geht.

Ein zweiter Charakter ist die Psychologin Evi, die die Selbstmorde schon lange Zeit merkwürdig gefunden hatte. Man merkt jedoch schnell, dass in ihrem Leben auch so einiges schief läuft und recht merkwürdige Dinge passieren. Evi fand ich sehr sympathisch und ich habe mich stets gefragt, ob sie sich die Sachen nur einbildet oder ob diese tatsächlich real sind.

Auch erfährt man viel aus der Sicht der Täter und auch der Opfer, was recht gruselige Stellen sind. Die Ängste der Mädchen, die als Opfer auserkoren wurden, werden deutlich gemacht und mir ging es beim Lesen oft so, dass ich diese Stellen am spannendsten fand und mir manchmal gewünscht hatte, dass noch viel mehr erwähnt worden wäre, um den Ernst der Lage noch zu verdeutlichen.

Meine Meinung

„Dead End“ ist ein toller, spannender Thriller, den man nicht mehr beiseite legen kann, wenn man ihn einmal aufgeschlagen hat. Alle Personen habe eigene Charaktereigenschaften und sind sehr verschieden. Die Frage nach den Tätern deckt sich nach und nach auf, für meinen Geschmack jedoch etwas zu Oberflächlich, was aber den Genuss des Buches nicht geschwächt hat.

Teilweise war das Buch sehr unheimlich und ich bin froh, dass ich es nicht in der Nacht gelesen habe, denn dann hätte ich mit Sicherheit kein Auge mehr zugemacht. Wie es sich für einen Thriller gehört gab es natürlich auch Puzzleteile, die sich nach und nach zusammengefügt haben, doch mir hat es etwas gefehlt, noch mehr über die Beweggründe der Täter zu erfahren.

Lieblingsstelle

Das Buch hat viele tolle Stellen, viele gruselige, viele nachdenkliche, einige emotionale und auch einige Besondere. Passend fand ich das Ende und die Worte von Laceys Kollegen. Sehr emotional und wirklich ein gelungener Schluss.

Fazit


Ein toller Thriller, der mich von Anfang an überzeugen konnte. Lesen lohnt sich auf jeden Fall.  

Ich vergebe 4 von 5 Käseratten.

Kommentare:

  1. Huhu!

    Oh, das hört sich wirklich total spannend an! Das ist auf jeden Fall ein Buch für meine Wunschliste!

    LG, Jenny

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  2. Ich liebe es auch nach Büchern zu stöbern, aber es ist ganz selten, dass ich so Spontankäufe mache. Da trau ich mich meistens doch nicht :).
    Wir folgen euch nun auch. Ich war schonmal auf deinem Blog, da hattest du ein wunderschönes Kleid auf deinem Foto an und warst auf einem Dachboden oder so - weiss nicht mehr genau.

    LG
    Steffi

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