Dienstag, 10. Dezember 2013

Du sollst nicht lieben - Ali Knight

Dieses Buch hat mich besonders vom Cover und der Thematik angesprochen und deswegen habe ich einfach mal angefangen zu lesen. Innerhalb von gut 4 Tagen habe ich es dann fertig gelesen und nun möchte ich euch die Rezension dazu nicht vorenthalten.

Inhalt

Gregs Frauen scheint kein langes Leben vergönnt zu sein: Seine Ehefrau Grace wurde während eines gemeinsamen Urlaubs mit ihrer Freundin Nicky brutal ermordet. In ihrer Trauer finden Greg und Nicky zusammen und heiraten. Doch kurz nach der Hochzeit verändert sich Greg: Er ist verschlossen und ständig unterwegs – so tröstet sich Nicky durch einen heißen Flirt. Und befindet sich plötzlich in tödlicher Gefahr …

Cover

Wie zuvor erwähnt gefällt mir das Cover sehr gut, da ich eh auf Thriller stehe. ;) Es macht, wie der Titel auf jeden Fall Lust zu lesen.

Charaktere

Nicky hat ihre beste Freundin verloren und hat diesen Verlust nie verarbeitet. Jahre später ist sie mit Greg, dem Mann ihrer besten Freundin, verheiratet. Eine recht ungewöhnliche Verbindung, die wohl darauf beruht, dass die Beiden ihren Schmerz teilen. 

Auch Greg lernt man besser kennen und ahnt schnell, dass er in die ganze Sache verwickelt ist, denn seltsamerweise sterben alle Frauen, die er liebt. 

Meine Meinung

Der Einstieg ins Buch war etwas langatmig, was etwas Schade ist, denn im Prolog erfährt man von Graces Tod. Hier hätte ich das Buch fast wieder beiseite gepackt, denn es hat mich überhaupt nicht gefesselt. Bei manchen Büchern zahlt es sich allerdings aus, wenn man am Ball bleibt. So ist es auch bei "Du sollst nicht töten" von Ali Knight.

Das Buch gewinnt im Anschluss recht flott an Fahrt, man lernt Adam kennen, der Nicky letztendlich in ein altes Haus seiner Familie mitnimmt. Es fängt mit einem Flirt an, doch Nicky merkt schnell, dass mit Adam etwas nicht stimmt. Will er sie nur beschützen? Oder steckt da eine ganz andere Absicht dahinter.

Es werden unzählige Fragen aufgeworfen, was mir an Thrillern stets gefällt, hier jedoch zu manchen Fragezeichen über den Köpfen führt. Es ist eine Geschichte, die bis etwa zur Hälfte sehr an Fahrt aufnimmt, dann jedoch wieder schwächelt. Es ist sehr Schade, dass das Niveau nicht gleich bleibt, denn die Idee, die Hinter dem Thriller steckt, ist echt genial. 

Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, allerdings war es oft schwer zu folgen, da immer wieder ein paar Neue Charaktere eingeführt wurden, um diesen "Fall" zu beschleunigen. Leider hat man eben gemerkt, dass diese Personen nur benutzt wurden, um die Story logisch zu erklären. Mir hat hier die Leichtigkeit etwas gefehlt. 

Alles in allem ist es ein solider Thriller mit einem recht klugen Ende, das mich allerdings nicht vom Hocker reißen konnte. Spätestens nach dem zweiten Drittel ahnt der aufmerksame Leser eh schon, worauf die Geschichte hinaus läuft.

Fazit

Ein guter Thriller für Zwischendurch, der einen auf jeden Fall fesselt, allerdings einige Schwächen aufweist. 

Ich vergebe 3,5 Käseratten. 

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