Freitag, 26. September 2014

Die Show - Richard Laymon

Als absoluter Richard Laymon Fan habe ich mich in dieser Woche an "Die Show" heran gewagt, eine Geschichte, die so ganz untypisch für Laymon ist.

Inhalt

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Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag im August des Jahres 1963: Der kleine Ort Grandville ächzt unter der Sommerhitze, während zugleich eifrig Vorbereitungen für die große »Vampirshow« – eine Art Dracula-Musical – getroffen werden, die am Abend stattfinden soll. Doch es ist der Tag, der das Leben dreier Jugendlicher für immer verändern wird. Denn obwohl sie eigentlich zu jung sind, scheuen sie keine Mühen, um die Show zu sehen. Ein fataler Fehler, wie sich nur allzu bald herausstellt …

Charaktere

An und für sich mag ich Laymons Charaktere sehr gerne. Klar, sie handeln nie logisch, sind irgendwie immer triebgesteuert und doch haben sie etwas eigenes, was mich jedes Mal magisch in einen Bann zieht. Ich glaube, jeder Richard Laymon Fan wird verstehen, was ich meine.

Leider haben mir die Charaktere in "Die Show" überhaupt nicht gefallen. Wir lernen Dwight kennen, ein ganz normaler Jugendlicher, der gerade in die Pubertät kommt und natürlich auch anfängt sich für Mädchen zu interessieren. Was mich hier sehr gestört hat war die Tatsache, dass die Hälfte des Buches eine sehr seichte Teeniestory ist. Die Vampirshow, die ja eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, kommt erst im letzten Drittel vor.

Meine Meinung

Wie zuvor erwähnt war "Die Show" für mich ein eher durchschnittliches Buch. Ich habe von Laymon schon einige bessere gelesen. Irgendwie hatte ich die Ganze Zeit das Gefühl, keinen Laymon in der Hand zu haben. Das Buch ist sehr untypisch, die Splatter Szenen kamen sehr kurz und die Geschichte plätscherte ein wenig vor sich hin. Wir lernen im Grunde nur 3 Jugendliche kennen, die schon viel miteinander durchgemacht haben. Charaktertiefe besitzt das Buch auf jeden Fall, was aber nichts an der sehr langatmigen Story ändern konnte.

Wirklich in Fahrt kommt die Geschichte erst am Ende. Da fängt die Vampirshow an und Laymon-Fans werden auf ihre Kosten kommen. Nur leider ist dieser Abschnitt sehr kurz geraten und kann die anfängliche triste Stimmung meiner Meinung nach nicht ungeschehen machen.

Fazit

Für mich ein eher schwächeres Buch von Laymon

Ich vergebe 3 von 5 Käseratten. 

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