Montag, 19. Januar 2015

Heuchler - Mark Franley

Titel: Heuchler
Autor: Mark Franley
Verlag: CreateSpace Selfpublishing
Seitenzahl: 228
Genre: Thriller
ISBN: 978-1482028164

Inhalt

"„Skrupellos“ wäre ein zu schwaches Wort, um IHN zu beschreiben und gerade als sich die beiden Kommissare am Ziel sehen, stellt ER sein tödliches Können unter Beweis. Nach dem katastrophalen Ausgang ihres Einsatzes, beschließt Kommissar Köstner mit seiner Familie in der Idylle Finnlands abzuschalten. Doch ER ist längst zu ihrem Schatten geworden… einem Schatten der noch lange nicht hatte, was er wollte."

Schreibstil

Der Schreibstil von Mark Franley ist recht einfach, was einem schnell in die Geschichte kommen lässt. Für mich muss genau so ein guter und solider Thriller sein. Er muss einem die Charaktere schnell näher bringen und schon während der ersten Seiten einen guten Spannungsbogen aufbauen. Mark Franley hat dies für mich auf jeden Fall geschafft.

Charaktere

Ich muss gestehen, dass ich den Einstieg ins Buch nicht ganz so gut gewählt fand. Es hat erst einmal den Anschein, dass dies ein stinknormaler "Ermittler"-Krimi ist. Man steigt direkt bei einem Einsatz der beiden Komissare Mike Köstner und Peter Groß ein. Hier muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich die Geschichte fast abgebrochen hatte, denn ich dachte, hier fehlt es eindeutig an Tiefgang und guten Charakteren. Doch das Durchhalten hat sich gelohnt.

Der Einstieg dient erst einmal dazu, die Geschehnisse rund um diesen "Psychopathen" zu begreifen. Die eigentliche Story beginnt aber erst, als Mike mit seiner Familie nach Finnland aufbricht. Hier lernen wir besonders seine Frau und seine Kinder kennen, was mir wirklich überaus gut gefallen hat. Sehr Jugendlich wird die Geschichte rund um Mikes Tochter Katja erzählt, was für mich der spannendste Teil dieses Buches war.

Meine Meinung

Ich bin froh, dass ich das Buch nicht gleich zu Beginn abgebrochen habe, denn dieser Thriller entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, die man erst einmal erwarten würde. In Finnland passieren der Familie sehr merkwürdige Dinge und es wird schnell klar, dass jemand ein perfides Spiel mit Mike und seinen Liebsten treibt. Man möchte das das Buch ungern aus der Hand legen, vor allem da das Grauen sich immer wieder mit liebevollen Momenten der Familie abwechselt.

Der Autor hat es sehr gut geschafft, die Figur lebendig erscheinen zu lassen. Ich musste als Leser mit allen mitfiebern, man hat ihre Trauer, ihre Ängste und Verzweiflung gespürt, Ich war bis zum Ende tief in der Geschichte drin und habe mit Mike mitgefiebert.

Was ich hier jetzt zum Ende sagen soll, weiß ich nicht genau. Es war zwar keine große Überraschung, wer der Täter ist, aber trotzdem hat es Mark Franley geschafft, mich als Leser am Ende noch zu schocken. Ich hoffe, noch mehr Bücher dieses begabten Autoren lesen zu können.

Fazit

Ein überaus spannender Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Mehr davon.

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.





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