Donnerstag, 16. April 2015

Mainbook-Tour - Autoreninterviews Tag 9


Ein herzliches Willkommen an Tag 9 der großen Mainbook-Tour. ;) Wie immer gilt 1 Kommentar = 1 Los. ;) Ihr könnt auch noch bei den vorherigen Beiträgen Lose sammeln, falls ihr es noch nicht getan habt. ;)

Heute darf ich Frank Schuster bei mir im Autoreninterview begrüßen. Er hat das Buch „Das Haus hinter dem Spiegel“ bei Mainbook herausgebracht.

Hallo Frank
erzähl uns doch mal kurz etwas über dich!

Ich bin 46 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und von Beruf Journalist.

Wie kam es zu der Idee zu „Das Haus hinter dem Spiegel“?

Durch eine Buchillustration. In Lewis Carrolls „Alice hinter den Spiegeln“, einer Art Fortsetzung von „Alice im Wunderland“, tritt Alice durch einen Spiegel und erlebt in der Welt dahinter eine Menge surrealer Abenteuer. Beim Anblick der Illustration, die Alice zeigt, wie sie durch das Glas die Spiegelwelt betritt, kam mir plötzlich der Gedanke: Was wäre, wenn parallel dazu ihr Spiegelbild in unsere Welt gelänge? Und plötzlich stand dort dieses kleine Mädchen in meinem Zimmer mit all den Flausen im Kopf – die Heldin meines Romans.


Du richtest dich mit dem Buch ja vorwiegend an jüngere Leser. Wie genau sieht denn deine Lesegemeinschaft aus? Wird das Buch auch von Erwachsenen gelesen?

Soweit ich das überblicke, wird das Buch von Kindern und Erwachsenen gelesen.  Kinder folgen eher der Handlung, die ja einiges an Spannung zu bieten hat. Erwachsene wiederum erfreuen sich sowohl an dem Plot als auch an den vielen Anspielungen, die aus dem Text herausverweisen, darunter etwa die intertextuellen Bezüge zu den Büchern Lewis Carrolls.

Haben deine Töchter das Buch auch gelesen?

Die ersten Kinder, die das Buch kennenlernten, waren tatsächlich meine beiden Töchter. Ihnen habe ich das Buch auch gewidmet. Als sie beim Vorlesen forderten: „Mehr!“ oder „Weiter!“, war mir klar, dass ich es richtig gemacht hatte.


Wie bist du zum Schreiben und letztendlich zum Mainbook-Verlag gekommen?

Ich habe schon immer gerne Geschichten geschrieben, schon als Kind und Jugendlicher. Sie fliegen mir einfach so zu. Der Mainbook-Verlag ist mir aufgefallen, da Verlagsgründer Gerd Fischer vor Jahren mit mir zusammen studiert hatte.

„Das Haus hinter dem Spiegel“ ist ja nicht dein erstes Buch. Was hast du denn zuvor schon veröffentlicht?

Eine Art Poproman mit dem Titel „If 6 Was 9“. Eine Coming-of-age-Story, die in den 60er und 90er Jahren spielt. Der jugendliche Protagonist ist ein großer Fan von Jimi Hendrix. Er lebt mit dem Gefühl, das alles auf der Welt nur eine Wiederholung ist. Der Roman spielt mit dem Gedanken, dass er bei seiner Geburt vertauscht worden sein könnte und somit gar nicht das Kind seiner spießigen Eltern, sondern dass von einem Hippiepärchen sei. Der Titel des Romans ist einem Hendrix-Song entlehnt.    

Wie kamst du zum Schreiben?

Ich weiß es eigentlich gar nicht so genau. Es kam zu mir. Der Songwriter und Pianist Bill Fay sagte einmal: Die Musik sei ein Geschenk und er sei ein dankbarer Abnehmer, er wundere sich aber immer wieder, wer eigentlich der Absender sei.


Wie sieht deine Schreibroutine aus?

Da ich berufstätig und Familienvater bin, muss ich mir die Zeit für das Schreiben schon ziemlich aus den Rippen schneiden. Sie ist immer viel zu knapp bemessen. In der Regel schreibe ich meistens nachts oder an einem meiner freien Tage.

Arbeitest du gerade an einem neuen Buch?

Ja. Aber diesmal ist es wieder ein Buch für Erwachsene.

Ich bedanke mich hier auch bei Frank Schuster für das tolle Interview. ;) Morgen ist leider schon der letzte Tag mit den Autoreninterviews, dafür dürft ihr euch in der nächsten Woche aber auf zwei spannende Beiträge zur Verlagsentstehung freuen. ;)

Kommentare:

  1. Na, da hätte der Autor ja ruhig mal ein wenig ausführlicher antworten können!!! Man merkt, dass er Journalist ist! Ich hoffe, sein Buch ist da anders. :P

    LG

    Lorelay

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  2. Ich war ein bisschen enttäuscht, dass dieses Interview so schnell schon vorbei war. Der Autor hätte bestimmt noch einiges mehr zu erzählen gehabt. Oder spart er sich das für seine Bücher auf?

    LG, Birte

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  3. Hallo und guten Tag,

    der Gedanke mit seinem Buch "If 6 Was 9“" fand ich schon ganz lustig, denn wer denkt nicht mal manchmal ....was wäre wenn oder?

    Sonst finde ich war das Interview O.K. und ich weiß nicht was persönlich der Vorschreiberin gefehlt hat..alles ist noch gut auf den Punkt gebracht worden..

    LG..Karin...

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