Mittwoch, 16. November 2016

[Rezension] Doubt - Zu wahr, um schön zu sein - Nadine Stenglein

Titel: Doubt - Zu wahr, um schön zu sein
Autor: Nadine Stenglein
Genre: Roman
Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keine
Cover und Inhaltsangabe ©  KopfKino-Verlag




"Außer ihrer besten Freundin weiß niemand, dass die 28jährige Kathleen Forster die berühmte Thrillerautorin Kate Simon ist. In ihrem Haus in Neponsit, New York, hat sie ein Zimmer an Paul untervermietet. Der junge Mann hat sich angeblich soeben von seiner Frau getrennt und benötigt nur vorübergehend eine Bleibe. Er sieht blendend aus und ist sehr charmant. Kathleen fühlt sich sofort stark zu ihm hingezogen. Doch dann entdeckt sie mehr und mehr Hinweise darauf, dass es sich bei Paul um den gesuchten Mörder Jack Hope handeln könnte. Trotz der Schmetterlinge im Bauch beginnt sie, auf eigene Faust zu ermitteln - die Schlagzeile "Thrillerautorin überführt echten Mörder" vor Augen. Doch wie heißt es so schön? Wer sich in Gefahr begibt ..."




"Doubt - Zu wahr, um schön zu sein" ist ein Buch, das mir eigentlich erst einmal gar nicht aufgefallen ist. Ich fand das Cover nicht besonders anziehend und auch der Titel liest sich ein wenig seltsam. Er ist zwar originell, aber ich konnte mir schwer etwas darunter vorstellen. Die Idee, eine Geschichte in Spielfilmlänge zu verfassen finde ich aber ausgesprochen gut und ich mag Bücher mit Autoren als Protagonisten.

Zu Nadine Stengleins Schreibstil kann ich nicht so viel sagen. Er ist sehr einfach und auf den Punkt gebracht, ohne Abschweifungen und sehr flott. Ob das nun positiv oder negativ ist, vermag ich nicht unbedingt zu sagen. Das Buch hat sich allerdings sehr gut und schnell lesen lassen und das ist bei dieser Reihe wohl der Anreiz, denn das sind echte Bücher für Zwischendurch. (Das Buch habe ich durch mein Lesetempo auch in unter einer Stunde geschafft!)




- Kathleen beziehungsweise Kate Simon -

Das das Buch recht kurz ist, bleibt natürlich kaum Zeit für tiefe Charaktereinführungen und Charakterentwicklungen. Das habe ich in diesem Buch auch nicht erwartet. Schade fand ich aber, dass das Leben einer Thrillerautorin nur so lieblos abgearbeitet wurde, denn eigentlich war das der Grund, warum ich das Buch zur Hand genommen habe!

Zu den Charakteren kann ich hier leider nicht mehr sagen. Im Grunde haben wir nur die überaus erfolgreiche Thrillerautorin, die gerade in der Endphase ihres neuen Buches ist und auf der anderen Seite den Schönling Paul, der ein Geheimnis zu haben scheint!




Die Idee dieser Bücher in Spielfilmlänge finde ich genial. "Doubt - Zu wahr, um schön zu sein" hat sich sehr schnell lesen lassen, doch für mich fehlten leider die "Wow-Momente". Die Autorin wirkte stellenweise sehr gehetzt und wollte alles möglichst schnell erklären, was leider bei mir dafür gesorgt hat, dass kaum Spannung aufkam. Das Tempo war mir einfach zu schnell, es gab für mich keinen Platz, um mit den Charakteren warm zu werden oder richtig mitfiebern zu können.

Kathleen, beziehungsweise die Thrillerautorin Kate Simon, findet einige Dinge über ihren neuen Mitbewohner Paul heraus, die darauf schließen lassen, dass er ein gesuchter Mörder ist. Tja, was soll ich sagen, Der Klappentext erzählt praktisch die gesamte Geschichte bis auf das Ende. Und das Ende war leider so gar nicht meins. Es war zwar unerwartet, aber zu schwach für einen Kurzroman um diesen länger in Erinnerung zu behalten! Schade!




Das Buch lässt sich flott lesen und auch die Idee dieser Reihe ist wirklich genial, leider hat es mit bei "Doubt - Zu wahr, um schön zu sein" stark an Spannung gefehlt und die letztendliche Auflösung war mir eine Spur zu flach.

Ich vergebe 3 von 5 Käseratten.



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