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Dienstag, 17. Januar 2023

[Rezension] Kalte Asche - Simon Beckett


Titel: 
Kalte Asche

Autor:  Simon Beckett

Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2008
Seitenzahl: 432
Cover: © Rowohlt

Begonnen: 30.12.2023
Beendet: 04.01.2023


David Hunter soll die Überreste einer Frau untersuchen, die auf der schottischen Insel Runa in einem verfallenen Cottage gefunden wurde. Viel ist von der Leiche nicht übrig geblieben, doch die Asche und die Knochen verraten ihm, dass sie Opfer einer schrecklichen Tat wurde. Plötzlich zieht ein Umwetter über die Insel. Der Strom fällt aus und weitere Morde geschehen ...

Simon Beckett war für mich im letzten Jahr eine große Entdeckung im Thrillerbereich. Ich habe von ihm einige Einzelbände und mit "Chemie des Todes" auch den ersten Fall von David Hunter gelesen. Da ich ungewöhnliche "Ermittler" mag, konnte ich mit den forensischen Anthropologen auch hier wieder sofort mitfiebern.




Die Ausgangslange ist dabei sehr spannend und die Bilder, die der Autor erschafft sind absolut unheimlich. Bei den Beschreibungen der verbrannten Leichen musste selbst ich als eingefleischter Horror- und Thrillerfan oft schlucken. Gut gefallen hat mir, wie Beckett hier sehr viel Wissen auf dem Gebiet der Rechtsmedizin einbaut.




Das Inselleben wird gut geschildert. Durch die Abgeschiedenheit, den Sturm und schließlich auch die weiteren Brände und Morde entsteht eine bedrohliche Atmosphäre, der ich mich beim Lesen kaum entziehen konnte. Etwas enttäuscht war ich nur, als sich zum Ende hin meine frühe Vermutung, was die Auflösung anbelangt, bestätigt hat. Der Autor schockt zwar noch mit einer zweiten Wendung, aber ich glaube, dass es diese für mich nicht unbedingt gebraucht hätte. Dafür ist aber der Epilog echt bitterböse ... 



Kalte Asche" ist der zweite spannende und sehr unheimliche Fall von David Hunter, der auf eine abgelegene Insel entführt. Ich klebte förmlich an den Seiten, war allerdings zum Ende etwas enttäuscht darüber, dass ich den Täter schon zu früh im Verdacht hatte. 

Ich vergebe 4 von 5.

 

5 Kommentare:

  1. Hallo Jessi,

    wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich die Vermutung auch schon recht früh. Die David-Hunter-Reihe mag ich total gern, obwohl sie mir mittlerweile - trotz der argen Beschreibungen - etwas zu langweilig geworden ist.

    Jedenfalls schön, dass du eine gute Lesezeit damit hattest.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Huhu NIcole :D

      Das kann ich auch verstehen, ich habe jetzt ja erst 2 Bücher von der Reihe gelesen, habe aber irgendwie schon gemerkt, dass er das Konstrukt immer ähnlich aufbaut, so war es hier irgendwie auch nicht sooo schwer, auf den Täter zu kommen.

      Wenn ich noch ein Buch sehe, würde ich es aber definitiv lesen. David Hunter strahlt irgendwie auch so eine angehnehme Ruhe aus ;)

      Liebe Grüße
      Jessi

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    2. Hallo Jessi,

      das sehe ich auch so! Zwar sind die Fälle ähnlich gestrickt, aber es sind trotzdem Bücher, die man gerne liest. Und an David Hunter mag ich sehr gern, dass er ein unaufgeregter Ermittler / Protagonist ist.

      Liebe Grüße
      Nicole

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    3. Huhu Nicole,

      Wie es der Zufall so wollte, habe ich gestern den vierten Teil aus dem Bücherschrank geborgen, nun fehlt mir erst mal noch der dritte. Mal schauen, ich finde sie irgendwie trotz der Thematik irgendwie recht unaufgeregt und entspannend. :)

      Liebe Grüße
      Jessi

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    4. Hallo Jessi,

      dann halte ich dir die Daumen, dass du Teil 3 auch findest! Wobei es bei den Bücher gar nicht so tragisch ist, wenn man sie nicht chronologisch liest. Witzig ist, dass mir erst diese Woche aufgefallen ist, dass bald ein neuer Teil "Knochenkälte" erscheint.

      Liebe Grüße
      Nicole

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