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Donnerstag, 20. April 2023

[Rezension] Oneiros - Tödlicher Fluch - Markus Heitz

 


Titel: 
Oneiros - Tödlicher Fluch

Autor:  Markus Heitz

Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenzahl: 624
Cover: © Knaur
Begonnen: 30.03.2023
Beendet: 05.04.2023


Ein tödlicher Fluch bringt die Passagiere eines Flugzeugs um. Nur einer überlebt und es scheint, als handelte es sich bei diesem Mann um den Träger dieses Fluchs. Zu was ist er noch fähig? Und wer kann ihn aufhalten?

Markus Heitz ist aus der deutschen Autorenszene schon lange nicht mehr wegzudenken. Ich hatte bisher noch keins seiner Bücher gelesen, kam nun aber an "Oneiros" nicht vorbei, erinnert die Geschichte doch ein wenig an "Supernatural".

Das Buch könnte dabei kaum spannender beginnen. Es gibt verschiedene Sichtweisen und der Autor jagt den Leser um den gesamten Erdball. Als Protagonist kann wohl am ehesten Konstantin bezeichnet werden, der Bestatter ist und auch ein dunkles Geheimnis mit sich herum schleppt. Er soll den Mann aus dem Flugzeug finden und aufhalten. Doch noch andere Leute sind hinter ihm her ...

Auf über 600 Seiten hat Markus Heitz hier eine sehr originelle Geschichte geschaffen, die sich an vielen Sagen und Märchen über den Tod orientiert. Mir gefielen die vielen sehr kreativen Ideen, doch leider driftet das Buch immer wieder Richtung Actionthriller ab. Nach dem ersten Drittel war es mir einfach zu dick aufgetragen, eine Schießerei jagt die nächste, die Charaktere sind entweder am morden oder am flüchten. Für mich verlor sich hier die tolle Atmosphäre vom Anfang leider vollständig und ich kam mir ein wenig so vor, als würde ich einem typischen Actionfilm folgen.

Leider wurde das Buch dadurch für mich immer zäher und ich konnte die vielen tollen Einfälle und Schauplätze (es geht sogar nach Ober-Idarstein!) nicht mehr genießen. Schade, denn so wurde aus anfänglicher Begeisterung doch etwas Frust ...



Die Einbindung des Todes und die Hintergründe des Fluches empfand ich als gelungen, doch der Actionanteil war mir zu hoch, was das Buch für mich zum Ende hin leider zu einer zähen Lektüre gemacht hat ...

Ich vergebe 3 von 5.


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