Titel: Das Spiel des Engels
Autor: Carlos Ruiz Zafón
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenzahl: 712
Cover: © Fischer
Begonnen:15.04.2026
Beendet: 21.04.2026
"Der Schatten des Windes" war vor sechs Jahren mein Einstieg in die magische Welt von Carlos Ruiz Zafón und ein großes Highlight. Allein die Idee rund um den "Friedhof der vergessenen Bücher" gefällt mir sehr. "Das Spiel des Engels" ist der zweite Teil der Reihe, auch wenn es hier um andere Charaktere geht.
Im Fokus dieses Romans steht der Autor David Martín, den wir erst einmal durch die Anfänge seiner Karriere begleiten. Hier ist neben der Liebe zum Lesen auch die Magie des Schreiben in jeder Zeile spürbar, was mich als Schriftstellerin natürlich sehr berührt und inspiriert hat. David Martín gerät an die unterschiedlichsten Leute, die es mal mehr und weniger gut mit ihn meinen. Während er seinen eigenen Weg und damit auch seine eigene Geschichte sucht, bekommt er einige Aufgaben, mit denen er sich beinahe obsessiv beschäftigt und dabei manchmal sogar sein Leben vergisst. So soll er beispielsweise für einen Verleger eine eigene Religion erschaffen.
Carlos Ruiz Zafón schickt seinen Protagonisten auf eine bizarre Reise durch die Welt der Bücher und dem Wahn des Schreibens, den wir Autoren wohl allesamt kennen. Obwohl das Buch mehr als 700 Seiten lang ist, bin ich nur so durch die Geschichte geflogen und mochte natürlich auch den "Friedhof der vergessenen Bücher", der hier auch eine wichtige und wegweisende Rolle spielt, sehr. Der Autor würzt seine Geschichte mit vielen Geheimnissen, unerwarteten Abenteuern, gruseligen Momenten und natürlich auch mit Liebe sowie Freundschaft.
Ich glaube, wer Literatur liebt, kommt an der magischen, abenteuerlichen und sehr atmosphärischen Welt von Zafón nicht vorbei! Für mich als Autorin ist er er ein großes Vorbild, denn seine Geschichten wirken kreativ, mutig und vor allem auch unfassbar lebendig!




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