Es geht weiter im Sommer der spontanen Leserunden mit einem Buch mit Erzählungen von Carlos Ruiz Zafón über den "Friedhof der vergessenen Bücher", der aus seiner beliebten Buchreihe bereits bekannt ist. Mit dabei ist wieder meine Autorenkollegin Sandra Pulletz. Wer mit einsteigen will, kann das gerne tun
Leseabschnitte/einzelne Geschichten
1. Blanca und der Abschied
2. Namenlos
3. Ein junges Mädchen aus Barcelona
4. Die Feuerrose
5. Der Fürst des Parnass
6. Eine Weihnachtsgeschichte
7. Alicia im Morgengrauen
8. Graue Männer
9. Die Frau aus Dunst
10. Gaudi in Manhattan
11. Apokalypse in zwei Minuten

1. Blanca und der Abschied
AntwortenLöschenIch habe in diesem Jahr ja erst "Das Spiel des Engels" gelesen, in der ja David Martins Lebensgeschichte erzählt wird. Ich meine mich zu erinnern, dass Blanca da als erste Liebe auch vorkam.
LöschenDiese Geschichte erzählt von der zarten Freundschaft der beiden, die locker leicht mit einem Lächeln beginnt. Beide ähneln sich sehr, mögen Geschichten, es ist spürbar, dass David Martin Schriftsteller werden wird. Man kennt ihn ja später dann als Horrorautor.
Ich nehme mal an, Bianca Vater hat einen ähnlichen Pakt geschlossen wie David Martin später, da ist auf jeden Fall auch eine Verbindung zu dem Haus mit dem Engel. Auch Blancas Vater ist ja krank. Mir gefallen hier die Parallelen.
Amüsant fand ich das Gespräch im Beichtstuhl und das der Pfarrer der jungen Liebe geholfen hat. Ein schöner Einstieg. Ich denke, man wied noch viele bekannte Charaktere treffen, leider habe ich bisher aber nur die ersten beiden Teile gelesen der Reihe.
Ah, schade, ich kenne "Das Spiel des Engels" leider nicht. Wäre jetzt vielleicht gut gewesen :D
LöschenAber egal, die Kurzgeschichte lässt sich auch so lesen. Irgendwie ja eine sehr typische Zafon-Geschichte, was? Man ist auch sofort gedanklich in Barcelona. Erzählt wird die Geschichte vom 8jährigen David, der doch recht einfach aufwächst und Blanca kennenlernt, die aus einem wohlhabenden Viertel stammt.
David schreibt - genau wie Blancas Vater und Blanca liest seine erste Geschichte und prägt damit auch seine Schriftstellerkarriere.
Die beiden treffen sich regelmäßig - während das Dienstmädchen von Blancas Familie ihre Beichte ablegt. Den Pfarrer finde ich auch ganz lustig und irgendwie schön, dass er geholfen hat, was?
Ich bin mir auch nicht sicher, ob man die Kurzgeschichten am besten mit oder ohne Vorwissen lesen sollte, hab da im Internet nichts drüber gefunden. Den ersten Teil hattest du aber gelesen, oder?
LöschenIch bin ja leider auch erst beim zweiten Teil, den dritten muss ich noch finden.
Ich finde Zafóns Welt auch sehr beeindruckend, es geht ja auch sehr oft ums Schreiben und Lesen. Das strahlt immer so eine Magie aus. Er hat auch schon einen echt besonderen Stil.
Und der Pfarrer war echt klasse! Ich hoffe ja irgendwie, dass er noch einmal vorkommt!
2. Namenlos
AntwortenLöschenAh, es geht weiter. Wir sind bei Davids Geburt ... In Barcelona um 1905. Eine düstere und fast magische Geschichte. Und der Titel passt so gut, denn das Mädchen bzw. die junge Frau bleibt ja "namenlos". Zunächst kämpft sie sich in einer verschneiten Winternacht durch die Stadt. Sie ist offenbar schwer krank bzw. völlig entkräftet und sucht verzweifelt einen bestimmten Ort. Als sie keine Kraft mehr hat, wird ihr doch noch geholfen und sie bekommt Hilfe bei der Geburt ... Leider geht es für sie nicht gut aus :(
LöschenUi, ja, eine sehr düstere Geschichte über Davids Geburt und den Tod der namenlosen Mutter.
LöschenBitter, dass er dadurch wohl nie etwas über sie erfahren wird. Sie bleibt also wohl einfach nur die Frau, die ihn geboren hat und dann vergessen wurde.
Sehr kurze Geschichte, aber dennoch intensiv!
3. Ein junges Mädchen aus Barcelona
AntwortenLöschenLaia ist fünf Jahre alt, als ihr Vater sie zum ersten Mal verkauft. Sie wächst in Barcelona unter extrem schwierigen und ausbeuterischen Umständen auf.
LöschenIhr Vater behandelt sie nicht wie ein Kind, sondern wie etwas, mit dem er Geld machen kann.
Laia wird dadurch früh mit Gewalt, Sexualität und Erwachsenenwelt konfrontiert.
Später wird sie schwanger. Ihre Lebensgeschichte wird immer wieder von Männern bestimmt, die über sie verfügen wollen. Eine brutale Lebensgeschichte.
Es wird immer düsterer. Die Bezeichnung Porträtist der Finsternis für ihren Vater war echt passend. Sehr unheimlich, die Toten zu fotografieren. Nur weil Laia ihren Vater begleitete, kam dieser zu einer Möglichkeit, gutes Geld mit ihr zu verdienen - indem er sie verkauft und sie zwingt, in andere Rollen zu schlüpfen. Dadurch verliert sich Laia immer selbt. Am Ende scheint von ihrer eigenen Persönlichkeit nichts mehr übrig zu sein.
LöschenDoktor Sentis ist auch ein spannender Charakter. Was für ein Zufall, dass er eine Tochter mit demselben Namen hatte? Er wurde zu einer wichtigen Person für sie, aber ich glaube die echte Laia hat er wohl niemals kennenlernen dürfen ... Sehr bitter.
4. Die Feuerrose
AntwortenLöschenDas hier war ja schon fast eine düstere Fantasygeschichte, in der erstmals auch etwas von der Entstehung des Labyrinths beziehungsweise des Friedhofs der vergessenen Bücher. Ich glaube, in den anderen Werke wurde da nie etwas dazu gesagt.
LöschenLas sich abenteuerlich mit dem Drachen und der Tränen Jesus Christis.
Interessant ist wohl, dass es ursprünglich gar nicht für den Untergrund von Barcelona geplant war. Aber alles findet wohl zum richtigen Ort. Die Ankunft des Schiffes mitsamt dem ganzen Fluch ist ein epischer Moment.
Ja, die war schon ziemlich abgefahren ... Ich mochte vor allem diese düstere, fast märchenhafte Stimmung. Und dass sich alles irgendwie zum Friedhof zusammenfügt, fand ich cool – auch wenn ich zwischendurch erstmal dachte: Was zur Hölle passiert hier eigentlich?
Löschen5. Der Fürst des Parnass
AntwortenLöschenWow, die Geschichte war intensiv und führt auch noch den Schriftsteller von Don Quijote auf sehr interessant Art und Weise in das ganze Universum ein. Wenn man sich vorstellt, dass viele berühmte Autoren vielleicht einen ähnlichen Pakt geschlossen haben, um "erfolgreich" zu sein, bekommt man eine Gänsehaut.
LöschenDen Aufbau als Geschichte in der Geschichte in der Geschichte hat mir hier echt gefallen. Ich denke mal, Andreas Corelli symbolisiert dann so etwas wie den Teufel, der hier alle Autoren in der Welt beeinflusst und mit Versprechungen anlockt. Fragt sich, ob Cervantes hier wirklich keine Wahl gehabt hat.
Man spürt irgendwie bei all den Geschichten schon den Tod, vor dem Carlos Ruiz Zafon vielleicht beim Schreiben bereits Angst gehabt hat, weil er für uns Autoren ja auch ein wenig "vergessen werden" bedeutet.
Es geht um Cervantes und seine Liebe zu Francesca. Er möchte ein unsterbliches Meisterwerk schreiben und trifft auf den geheimnisvollen Verleger Andreas Corelli, der ihm genau das ermöglicht – allerdings um den Preis, dass er das verliert, was er am meisten liebt: Francesca. Nach ihrem Tod vollendet Cervantes sein Werk und wird berühmt. Jahre später taucht Corelli wieder auf und verspricht ihm, Francesca zurückzugeben, wenn er das alte Werk weiterschreibt (Zumindest versteht er es so). 1616 stirbt Cervantes schließlich (und er kommt wieder zu seiner großen Liebe ... also hatte Corelli das Versprechen gehalten sozusagen). Im Grunde geht es um Liebe, Verlust, Ruhm und die Frage, was man für ein unsterbliches Werk zu opfern bereit ist.
LöschenDass Corelli eine Art Teufel ist habe ich auch gedacht, aber am Ende "verdrückt" er sogar eine Träne und gibt das Buch zurück ... Cervantes schreibt sein Werk aus seinem Verlust und seiner Liebe zu Francesca. Das Buch wird dadurch selbst zu einer Art Erinnerung an sie. Hier kommt auch der „Friedhof der vergessenen Bücher“ ins Spiel!
Das Buch überlebt Cervantes. Am Ende wird klar: Bücher bewahren Menschen und Geschichten vor dem Vergessen. Francesca ist tot, Cervantes ist tot, aber ihre Geschichte lebt im Buch weiter.
Ich habe gerade gesehen, dass es unter dem Namen dieser Kurzgeschichte auch eine 80-Seiten lange Erzählung gibt. Haben wir hier dann nur eine verkürzte Fassung davon?
LöschenAndreas Corelli selbst Ost mir echt ein Rätsel, er steht in Verbindung mit den Engeln, die überall auftauchen, wo er hinkommt, aber zeitgleich treibt er jeden Autor, den er trifft, irgendwie in einen ganz persönlichen Abgrund.
Ignatius B. Samson ist ja auch eigentlich Davids Pseudonym, sprich, er hat später eine wahre Geschichte verfasst beziehungsweise im Auftrag Corellis ja ebenfalls über Cervantes geschrieben und ihm somit auch "unsterblich" gemacht.
Mir gefällt das Mysteriöse hier, als wären alle Schriftsteller irgendwie miteinander verbunden.
Muss ich schauen ... aber wäre es nicht fast umsonst eine Geschichte hier reinzugeben die nur puh um 35 Seiten ca kürzer ist? :D
LöschenStimmt, vielleicht haben sie die auch gestreckt in dem eigenständigen Buch. Mich wundert es aber, dass das Hörbuch dazu 2 CDs lang ist.
LöschenBei Diogenes hatte ich jetzt wieder ein Buch mit angeblichen Kurzgeschichten, die in Wahrheit aber nur Ausschnitte aus Büchern waren. Kann mir daher vorstellen, dass wir entweder nur ältere den Anfang oder das Ende gelesen haben. Ich schau mal in die Leseprobe.
6. Eine Weihnachtsgeschichte
AntwortenLöschenEine kurze, gespenstische Weihnachtsgeschichte über einen Anwalt und eine folgenreiche Schachpartie. Doch dieses Weihnachten wird das letzte Mal sein, denn er bekommt wohl Besuch von einem Geist. Fragt sich, ob dies tatsächlich seine Frau war?
LöschenHätte für meinen Geschmack aber etwas länger sein können, um wirklich Atmosphäre zu erzeugen.
Oha ja, eine gespenstische Weihnachtsgeschichte. :D Sie erzählt von dem reichen und skrupellosen Anwalt Eveli Escrutx, der in Barcelona lebt und jedes Jahr an Heiligabend einen Bürger zu einer besonderen Schachpartie einlädt. Gewinnt der Gast, erhält er Escrutx’ gesamtes Vermögen ... gewinnt Escrutx, muss der Gast ihm seine unsterbliche Seele überschreiben. Seine blinde Dienerin Candela sucht den jeweiligen Herausforderer und bringt eines Tages eine geheimnisvolle Frau mit Brautschleier und roten Rosen zum Turm. Escrutx glaubt in ihr seine vor 36 Jahren verstorbene Ehefrau zu erkennen und lässt sich offenbar auf die Partie ein. Und siehe da, er verliert ...
LöschenCandela legt aus Eifersucht Feuer. Bevor der Turm einstürzt, öffnet Escrutx die smaragdgrünen Flaschen, in denen offenbar die Seelen der früheren Verlierer verwahrt sind. Zumindest vertsehe ich es so. Die Seelen werden also befreit.
Der Turm brennt nieder, und wenige Tage später wird Escrutx’ Name aus den Geschichtsbüchern Barcelonas getilgt. Trotzdem erzählt man sich noch lange, dass nachts Candelas Kutsche durch die Stadt fährt. Und es wird auch beteuert, dass man den Anwalt an Heiligabend sehen kann, wie er ein weiteres Fläschchen öffnet. Sein eigenes ...
Bleibt wirklich die Frage, ob es sich bei dem Geist um seine Frau handelt. Vermutlich, denn wieso sollte er sonst verlieren?
Meinst du, er wollte auch verlieren, um wieder bei seiner Frau zu sein?
LöschenIch dachte, entweder ist es seine Frau oder halt irgendjemand, der ihn an Weihnachten bestrafen will für all das, was er all die Jahre zuvor getan hat und in Gestalt seiner Frau auftrat, um ihn praktisch aus der Fassung zu bringen.
Hat irgendwie etwas von Dickens Weihnachtsmärchen.
7. Alicia im Morgengrauen
AntwortenLöschenEine weitere düstere Geschichte, die an Weihnachten spielt und gleichzeitig mitten im Krieg. Ein Mädchen will ein Collier verkaufen, ein Junge wird geschickt, um sie zu begleiten und es entsteht ein kurzer Moment der Nähe, aber ein bitterer Morgen in vielerlei Hinsicht. Sehr melancholisch!
LöschenWeihnachten 1938 mitten im Krieg ... ein Junge arbeitet als Laufbursche und soll ein Mädchen verfolgen, das ein Collier verkaufen will. Sie bemerkt ihn und bringt ihn in ein herrschaftliches Anwesen, liest ihm vor und verbringt die Nacht mit ihm vor dem Kamin. Am Morgen verlässt der Junge mit em Collier das Anwesen, kehrt aber zurück und will es zurückgeben ... doch das Mädche ist tot, obwohl kurz zuvor scheinbar alles normal war. Eine rote Träne auf ihrer Wange ... Der Junge legt das Collier auf ihre Brust uner verschwindet im Lärm der Bomben ...
Löschen8. Graue Männer
AntwortenLöschenDer Ich-Erzähler kehrt nach drei Jahren nach Barcelona zurück, obwohl er sich geschworen hatte, nie wieder dorthin zu gehen. Er war einst Lehrling von Sanabria, einem Auftragsmörder, der ihn in das Geschäft eingeführt hatte. Nun erhält er einen Auftrag, bei dem offenbar Sanabria selbst das Ziel ist. Im „Theater der Schatten“ trifft er seinen ehemaligen Lehrmeister. Sanabria erzählt ihm, dass er schon mehrfachen Mordversuchen entkommen ist und immer gewusst habe, dass man eines Tages auch ihn holen würde. Sanabria hat sich aber immer gewünscht, dass es der Ich-Erzähler ist, er ihn töten wird.
LöschenEr begleitet ihn zum Hotel und tötet Sanabria nicht, doch als er raus geht, hört er einen Schuss ...
In seinem eigenen Hotelzimmer wartet Candela im Bett ... der Ich-Erzähler braucht einen Moment, um zu erkennen, dass sie tot ist. Dann taucht ein Mann - der Bote - auf und hat eine Pistole in der Hand .. es kommt zu einem kurzen Gefecht und ein Schuss in die Hand ist die Folge. Der Ich-Erzähler schneidet dem anderen aber die Kehle auf ...Er verlässt Barcelona in der Nacht und erkennt, dass er selbst Teil eines politischen und mörderischen Spiels geworden ist.
Hat mir gut gefallen!
9. Die Frau aus Dunst
AntwortenLöschenEin Mann kommt aus dem Gefängnis und schläft auf einer Bank. Laura, eine Sekretärin, nimmt ihn mit und bringt ihn in ein seltsames, mausoleumartiges Haus, wo er ein winziges Zimmer bekommt.
LöschenEr bleibt wochenlang dort, schläft tagsüber und versteckt sich. Jeden Abend kommt Laura zu ihm, und zwischen den beiden entsteht eine Liebesbeziehung. Auch Don Florián, Doña Luisa und die Kinder kümmern sich um ihn. Er fühlt sich zum ersten Mal in seinem Leben wirklich willkommen und zu Hause.
Ende August soll das Haus von der Stadtverwaltung abgerissen werden. Der Mann sucht Laura und fragt die Nachbarn nach ihr. Da erfährt er: Das Haus ist seit 1938 verschlossen, weil bei einem Bombenangriff alle Bewohner darin starben. Dann schubst er einen Mann die Treppe runter und landet wieder im Gefängnis. Sein Platz ist quasi noch frei ...
Er bekommt alte Zeitungsartikel von 1938 und erkennt darin Laura, Don Florián, Doña Luisa und die Kinder wieder. Er hat also die ganze Zeit mit den Geistern der damaligen Bewohner gelebt.
Trotzdem kommt Laura weiterhin jede Nacht zu ihm. Sie fragt, ob er sie immer lieben werde was er bejaht.
Er dachte ja, er hätte nach dem Gefängnis endlich ein Zuhause und Menschen gefunden, die ihn akzeptieren.
In Wahrheit hat er bei den Toten gelebt.
Für ihn waren die Toten die ersten Menschen, bei denen er sich wirklich angenommen und geliebt fühlte. Irgendwie schön und traurig zugleich.
10. Gaudi in Manhattan
AntwortenLöschenWieder eine mystische Geschichte ... Und diesmal mit Gaudi! Ich mag ihn bzw seine Werke und ich will echt mal die Sagrada Familia sehen! Miranda, ein junger Architekt, wird als Dolmetscher für den berühmten, aber menschenscheuen und exzentrischen Antoni Gaudí engagiert. Gaudí reist mit ihm nach New York, weil eine geheimnisvolle Frau ihn beauftragt, mitten in Manhattan einen gigantischen Wolkenkratzer zu errichten. Das Projekt soll unter anderem dazu dienen, Geld für Gaudís Bauwerke in Barcelona zu beschaffen.
LöschenSie treffen den geheimnisvollen Auftraggeber - die Frau in Weiß ... Die Frau möchte mit Gaudí schließlich allein reden, und Miranda geht. Als Miranda sich umdreht, sieht er, wie die Frau Gaudí küsst. Für einen kurzen Moment erscheint sie jedoch nicht mehr als schöne Frau, sondern als leichenhafte Gestalt mit einem großen schwarzen Hund. Ein klares übernatürliches Todesbild.
Gaudí verschwindet danach, doch am nächsten Morgen findet Miranda ihn am Altar von St. Patrick’s Cathedral. Die geheimnisvolle Frau bleibt namenlos und unerklärlich.
Miranda kehrt mit Gaudi schließlich nach Barcelona zurück. Das Manhattan-Projekt wird nicht verwirklicht, Geld für die Sagrada Familia gibt es dann auch nicht. Miranda studiert und widmet sich viel später nach Gaudis Tod der Vollendung des Baus der Sagrada.
11. Apokalypse in zwei Minuten
AntwortenLöschenDer Erzähler trifft einegeheimnisvolle rothaarige Frau mit den silberhellen Augen. Sie fragt ihn, ob ihm aufgefallen sei, dass die Menschen immer dümmer werden, je intelligenter ihre Handys werden.
LöschenDann bietet sie ihm drei Wünsche an.
Er wünscht sich:
den Sinn des Lebens zu erfahren
zu wissen, wo es das beste Schokoladeneis gibt
sich zu verlieben
Die Fragt sagt die Antwort zu 1 und 2 sei dasselbe ... (ein absurder Witz?) für den 2. Wunsch küsst sie ihn. Gemeinsam fahren sie auf das Dach eines Hotels und schauen dem Weltuntergang zu. Er sagt, er liebt sie und sie antwortet mit "Ich weiß".
Trotz Weltuntergang ist er glücklich :D
Fazit
AntwortenLöschenDer Kurzgeschichtenband hat mir gut gefallen, auch wenn ich glaube, dass es vielleicht doch besser wäre, die dazugehörigen Romane zu kennen ... dann kann man vielleicht mit den Geschichten und Verbindungen mehr anfangen!
LöschenEin bunter Mix war das von bisschen Fantasy über Grusel-Gespenstergeschichten ... Und immer Bezug zu Barcelona. Man hat schon fast das Gefühl, die Stadt zu kennen, obwohl ich noch nie dort war.