Titel: Die Braut des Herzogs
Autor: Sophia Farago
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 1996
Seitenzahl: 294
Cover: © Editionnova
Begonnen: 18.09.2026
Beendet: 22.09.2026
Dieses Buch habe ich schon vor etlichen Jahren in einem Bücherschrank entdeckt, vermutlich war es zu der Zeit, als ich die Serie zu "Bridgerton" gesehen habe und überraschend gut fand. Hin und wieder lese ich solche leichten Bücher ganz gerne, bei denen man im Grunde schon auf dem Klappentext die ganze Story erfährt.
Der Einstieg gelang mir auch mühelos und ich fand sowohl den Herzog Julian Romsey als auch Olivia sehr sympathisch. Julian will in erster Linie nur heiraten, um dem nervigen Heiratsmarkt zu entkommen und akzeptiert dafür den Vorschlag seiner Großmutter, die Olivia als recht passende Braut erachtet. Olivia selbst möchte nun, nachdem sie sich jahrelang um den Haushalt ihrer Familie kümmern musste, endlich einmal das Leben genießen, Bälle besuchen und auch der Liebe eine Chance geben.
Leider findet das erste echte Treffen der beiden Protagonisten erst nach der Hälfte des Buches statt und da lässt das Buch dann auch stark nach. Es kommt zu den typischen Missverständnissen, die das Zusammenfinden der beiden erschweren. Den Auftrag, den Olivia von ihrer Stiefmutter bekommen hat, gefiel mir hier gar nicht, denn diese Nebenstory ist sehr fallend und hat bei mir für Frust gesorgt.
Sicherlich finden Romane wie diese, die schnell zugänglich sind und kein großes Nachdenken erfordern, auch ihre Leserschaft. Bis zur Hälfte fand ich das Buch auch ganz nett, danach fehlte es mir doch an großen Gefühlen. Mir ist diese Art der Liebe, die hauptsächlich aufs Aussehen beruht, wohl einfach zu oberflächlich.




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