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Montag, 12. Oktober 2026

[Rezension] Die Rebellion der Maddie Freeman - Katie Kacvinsky

  


Titel: Die Rebellion der Maddie Freeman

Autor:  Katie Kacvinsky

Genre: Dystopie, Jugendroman

Erscheinungsjahr: 2013

Seitenzahl: 380
Cover: © Baumhaus
Begonnen: 08.09.2026
Beendet: 11.09.2026


Diesen ersten Teil einer Reihe hatte ich bereits in meiner Jugend als Hörbuch begonnen, aber nie beendet. Damals war ich großer Fan von Dystopien, fühlte mich aber regelrecht erschlagen von all den Reihen, die damals herauskamen. Wie ihr ja vermutlich schon mitbekommen habt, bin ich einfach kein Reihenleser. Dennoch habe ich diesen ersten Band aus einem Bücherschrank mitgenommen, denn ich finde die hier beschriebene Welt sehr interessant.

Maddie lebt in einer fast ausschließlich digitalen Welt. Online findet nicht nur der Unterricht statt, nein, sie trifft sich dort auch mit ihren Freunden und schafft Erinnerungen nur noch über den Bildschirm. Doch dann lernt sie Justin kennen, der sie zu einer Lerngruppe einlädt und ihr eine ganz neue Sicht auf die Offline-Welt ermöglicht. Bald ist sie jedoch gezwungen, sich zwischen ihrer Familie und dem Widerstand zu entscheiden ...

Katie Kacvinsky hat eine interessante Welt erschaffen. Ich muss allerdings sagen, dass dieses gesellige Leben in Cafés und Bars, das Maddie hier entdeckt, eh nie meins war, also konnte ich stellenweise nicht so recht mitfühlen. Ich hätte es vermutlich interessanter gefunden, wenn sie sich mehr in der Natur bewegt hätte. Ich bevorzuge eher ein einsames und zurückgezogenes Leben.

Dennoch hat es Spaß gemacht, hier mit Maddie aus der gewohnten digitalen Welt, zu der sie durch ihren Vater noch einmal einen besonders Bezug hat, auszubrechen. In gewisser Weise zeichnet sich in dieser Geschichte auch unsere aktuelle, stark von Handys abhängige Gesellschaft ab, in der die Menschen zwar unterwegs, aber irgendwie dennoch pausenlos erreichbar sind.

Die kleine Liebesgeschichte gefiel mir ebenfalls, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass die Beschreibung sämtlicher Charaktere etwas oberflächlich blieb. Für eine leichte Jugend-Dystopie ist das aber passend. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, endet aber recht harmlos und ohne großen Cliffhanger. Sollte mir der zweite Teil irgendwann in die Hände fallen, werde ich ihm aber eine Chance geben! 


Eine interessante Welt, die unserer gar nicht so unähnlich ist und daher zum Nachdenken anregt. Das Buch unterhält auf jeden Fall, blieb mir in diesem ersten Band aber noch etwas zu harmlos.

Ich vergebe 4 von 5.

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