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Samstag, 7. November 2026

[Rezension] Unter der Blutbuche - Maeve Binchy

 


Titel: Unter der Blutbuche

Autor:  Maeve Binchy

Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 1994
Anzahl der Seiten: 430
Cover und Inhalsangabe: © Knaur
Begonnen: 05.10.2026
Beendet: 08.10.2026



Von der irischen Schriftstellerin Maeve Binchy habe ich schon sehr viel gehört. In etlichen Bücher, die ich gelesen habe, fiel ihr Name und nun konnte ich endlich mein erstes Werk von ihr lesen. "Unter der Blutbuche" entführt den Leser nach Shancarrig und beginnt mit einem Fest an einer Schule, die sich unter einer großen Buche befindet. In diese Buch ritzten einst acht Kinder ihre Namen ein, deren Lebensgeschichte schließlich aufgearbeitet wird.

Maeve Binchy erzählt von dem kleinen Ort und ihren Bewohnern. Der Einstieg in das Buch fiel mir dabei etwas schwer, da ich lange das Gefühl habe, das auch die religiöse Seite eine große Rolle spielt. Allerdings löst sich die Autorin davon im Verlauf ein wenig und erzählt schließlich einfach nur von verschiedenen Charakteren und ihrem Weg ins Erwachsenenalter.

So erfahren wie beispielsweise von Maddy, die sich in den Pfarrer verliebt, von Maura, die einen Job annimmt, von Nora, die keine Kinder bekommen kann und von Eddie, der jahrelang mit einem Mädchen Briefe austauscht und sich dabei verliebt. Die Geschichte der Brieffreundschaft war dabei mein Favorit.

Da mitunter viele Jahre im Leben der einzelnen Bewohner abgearbeitet werden, wird manches etwas distanziert erzählt. Mir fehlte es manchmal leider an Nähe und großen Emotionen. Gerade die ersten Geschichten von Maddy und Maura konnten mich nicht so recht packen, erst mit Eddies Brieffreundschaft wird alles etwas aufregender, auch wenn mir beispielsweise Richards Liebesgeschichte zu langatmig war.

Der Einblick in die Leben verschiedener Bewohner war interessant, aber leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht so recht vom Hocker reißen konnte. Die einzelnen Geschichten werde ich vermutlich schnell wieder vergessen habe, da mir doch die Tiefe und die großen Emotionen gefehlt haben. Eventuell war dieses Buch daher nicht der richtige Einstieg in die Welt von Maeve Binchy.


Maeve Binchy beschreibt die Leben verschiedener Einwohner eines kleinen Ortes. Das ist durchaus interessant, aber mir fehlte es ein wenig an Tiefe und großen Emotionen.

Ich vergebe 3 von 5.


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