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Dienstag, 3. November 2026

[Rezension] Völlig schwerelos - Marliese Arold

 


Titel: Völlig schwerelos

Autor:  Marliese Arold

Genre: Jugendroman

Erscheinungsjahr: 1999

Seitenzahl: 154
Cover: © Loewe
Begonnen: 02.10.2026
Beendet: 05.10.2026


Erst vor kurzem habe ich sehr begeistert mein erstes Jugendbuch von Marliese Arold gelesen und nun konnte ich ein weiteres in einem Bücherschrank finden. "Völlig schwerelos" beschäftigt sich mit einem nach wie vor sehr wichtigen Thema, denn es zeigt, wie schnell Teenager in die Magersucht abrutschten können.

Für Miriam beginnt alles im Sportunterricht, als sie nicht auf dem Stufenbarren kommt und anfängt, darüber nachzudenken, ob es vielleicht an ihrem Gewicht liegen könnte. Sie verzichtet auf ihr Pausenbrot und setzt sich dann als Ziel, bis zur Klassenfahrt abzunehmen, um dem Lehrer, in den sie verliebt ist, zu gefallen.

Ich habe schon sehr viele Bücher über Magersucht gelesen, da dies ein Thema ist, das mich seit der Jugend begleitet und an "Völlig schwerelos" gefiel mir besonders, dass die Autorin perfekt aufzeigt, wie Magersüchtige denken. Es war sehr spannend, hier in Miriams Kopf zu schauen und zu erkennen, was alles als Antrieb für die Krankheit dient. So sind da auch familiäre Probleme, die Miriam förmlich dazu zwingen, etwas zu suchen, was sie noch kontrollieren kann. Sie sucht Halt und findet diesen tatsächlich kurzzeitig in der Magersucht. Das ist erschreckend, denn von als Leser sehen wir hilflos dabei zu, wie sie immer tiefer in ein Loch rutscht, das sie letztendlich auch verschlingt!

Nach wie vor bin ich von der Autorin, die ich gerne schon vor 20 Jahren entdeckt hätte, begeistert und halte auch dieses Buch nach wie vor für sehr wichtig!


Ein Jugendbuch, das sehr sensibel und tiefsinnig den Weg in die Magersucht beschreibt. Auch heute noch lesenswert!

Ich vergebe 5 von 5.

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