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Mittwoch, 25. September 2013

Hab acht auf meine Schritte - Mary Higgins Clark

Hier komme ich nun zu einem weiteren Thriller, den ich als Hörbuch gehört habe. In letzter Zeit höre ich ganz gerne einmal spannende Bücher, vielleicht weil ich auch selbst gerade an einem Thriller schreibe. Ich bin mir aber sicher, dass ich bald auch wieder einmal ein Buch eines anderen Genres zur Hand nehmen werden. Bevor ich hier aber nun vom Thema abschweife, kommt hier meine Rezension zu „Hab acht auf meine Schritte“ von Mary Higgins Clark.

Inhalt

Bei einem schrecklichen Unfall tötet die kleine Liza Barton aus Versehen ihre eigene Mutter. 24 Jahre später kehrt sie an den Ort des Geschehens zurück und erkennt langsam, dass hinter dem angeblichen Unfall von damals der perfide Plan eines Mörders steckte. Und plötzlich ist ihr eigenes Leben in Gefahr.
Cover

Auch hier fand ich das Cover wieder sehr passend für einen Thriller. Es wirkt geheimnisvoll und wirft schon vor dem Lesen bzw. Hören einige Fragen auf.

Charaktere

Leider hat mich die Protagonistin schon einmal gar nicht überzeugt. Klar sollte sie recht emotional und verletzlich wirken, doch ich fand, ihr hat etwas die „Eigeninitiative“ gefehlt. Meiner Meinung nach hat sie sich die ganze Story über nur treiben lassen und das hat mich ein klein wenig gestört.

In „Hab acht auf meine Schritte“ treten eine Vielzahl von Charakteren auf. Manche eher am Rande, doch trotzdem werden viele Vor- und Nachnamen erwähnt, was ich etwas störend fand. Manchmal konnte ich einige Personen, die vorher mit dem Vornamen angeredet worden sind, nicht so recht zuordnen. Das hat leider beim Hören ziemlich frustriert und ich musste einige Stellen noch einmal hören, weil meine Konzentration einfach schwand.



Meine Meinung

Leider konnte mich das Buch nicht so recht fesselnd, obwohl ich tatsächlich schon sehr viel gutes über Mary Higgins Clark gehört habe. Dies war jedoch nun mein erstes Buch von ihr und vielleicht habe ich einfach den Fehler gemacht, dieses als meinen Erstling auszusuchen.

Auf mich wirkte die Geschichte eher wie ein Krimi, in dem pausenlos ermittelt wurde. Mir fehlte etwas der Spannungsbogen, denn selbst die Morde, die während der Geschichte passiert sind, ließen mich kalt, da man keinerlei Bezug zu den Personen hatte.

Leider war mir auch der Täter schon recht schnell klar. Wenn ich ehrlich bin, wusste ich das bereits nach 20 Minuten und das war wirklich sehr frustrierend. Von einem Thriller bzw. Krimi erwartet man doch eine überzeugende Auflösung, doch diese wurde mir hier nicht gegeben. Stattdessen wurde irgendwas unlogisches zusammengereimt. Das finde ich wirklich sehr schade, denn ich dachte wirklich Mary Higgins Clark steht für tolle Spannung.

Lieblingsstelle

Auch eine Lieblingsstelle kann ich hier schlecht benennen, da ich irgendwie überhaupt keine hatte. Das Buch konnte mich einfach nicht fesseln und auch die Charaktere konnte mich nicht so recht überzeugen.

Fazit


Mein erstes Buch von Mary Higgins Clark, das mich leider nicht auf den Geschmack ihrer Bücher bringen konnte.  

Ich vergebe 2 von 5 Käseratten.

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