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Sonntag, 28. November 2021

[Rezension] Schlüssel der Dunkelheit - Dean Koontz

 


Titel: Schlüssel der Dunkelheit 

Autor:  Dean Kootnz

Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 1992
Anzahl der Seiten: 334
Cover und Inhalsangabe: © Heyne

Begonnen: 27.10.2021
Beendet: 29.10.2021




Dean Koontz ist ein Autor, den ich wirklich schätze, mit dem ich seit Jahren allerdings auch einige Probleme habe. Wenn ich eins seiner Bücher finde und aufschlage, weiß ich eigentlich nie so genau, was mich erwarten wird. Dean Koontz ist wirklich ein guter und sehr talentierter Schriftsteller, allerdings ist mir mittlerweile auch klar, dass er oft eher auf Quantität statt auf Qualität gesetzt hat. So sind viele seiner Werke leider einfach nur langweilige Massenware ...

Die Grundidee von "Schlüssel der Dunkelheit" hat mir gefallen, auch wenn Dean Koontz Mal wieder eins seiner wohl liebsten Themen aufwärmt. Es geht hier um Joanna, die einen Nachtclub in Japan betreibt, aber immer wieder von dem gleichen Albtraum heimgesucht wird. Sie lernt Alex Hunter kennen, der Privatdetektiv ist und eigentlich gerade Urlaub macht. Doch Joanna erinnert ihn an einem alten Fall, in dem die Tochter eines Senators verschwand ...

In diesem Roman geht es nun vordergründig darum, herauszufinden, wer Joanna wirklich ist. Dabei geht es um Gehirnwäsche, Gedankenkontrolle und Hypnose. Es gibt einige wirklich starke Momente, allerdings wird die Geschichte, bis auf den Showdown, einfach zu ruhig erzählt. Es fehlt komplett an Spannung.

Es gibt eine sehr füllende und für mich eine Spur zu kitschige Liebesgeschichte. Dauernd erwähnt Alex, wie schön Joanna ist, aber auch, dass er nicht an die Liebe glaubt, während Joanna da ihm sofort verfallen ist. Mir kam das Buch stellenweise eher wie ein Liebesroman vor, von einem Spannungs- oder gar Horroroman ist dieses Werk meilenweit entfernt.

Das Ende war mir eine Spur zu übertrieben. Natürlich musste Dean Koontz hier noch irgendeine Erklärung für alles finden, aber ich konnte hier nur den Kopf schütteln. Für mich eines der schwächsten Bücher des Autors. 



"Schlüssel der Dunkelheit" wärmt eins der Lieblingsthemen von Dean Koontz neu auf, bleibt aber wenig fesselnd und liest sich größtenteils eher wie ein Liebesroman. Ein sehr schwaches Werk!

Ich vergebe 2 von 5.



6 Kommentare:

  1. Hallo Jessi,

    anfangs habe ich die Ohren gespitzt, aber das klingt doch recht enttäuschend. So richtig werde ich mit Koontz nicht warm. Zwei Bücher habe ich bisher von ihm gelesen und eins wartet aktuell am SuB. Mal schauen, ob mir das besser gefällt.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu Nicole :D

      Welches hast du denn noch auf dem SUB? Ich habe auch noch eins im Kofferraum, brauche zwischen seinen Werken aber echt immer ein paar Monate. Leider hatte ich dieses Jahr schon 2 Bücher von ihm gelesen, die eher schlecht waren. Wie ich schon einmal sagte, bei ihm muss man nach Schätzen wirklich suchen, vieles ist leider echt Einheitsbrei!

      Liebe Grüße
      Jessi

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    2. Hallo Jessi,

      ich habe "Ort des Grauens" am SuB. Kennst du es?

      Ich habe das Buch dieses Jahr in einer Buchhandlung entdeckt und habe es um 2,-- mitgenommen. Es war sogar noch in Folie verpackt und war noch mit einem Preis von Vor-Euro-Zeiten angeschrieben. XD

      Liebe Grüße,
      Nicole

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    3. Huhu Nicole,

      ich musste gerade mal nachschauen, weil man vom Titel bei ihm nie auf irgendeine Geschichte schließen kann und nein, das Buch habe ich anscheinend noch nicht gelesen. Ich finde ja auch oft Bücher von Koontz, oft sehen die auch ungelesen aus und ich frage mich echt, ob er wirklich so viele Leser hatte oder die Leute irgendwann die Lust an ihm verloren haben ...

      Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob dir das Buch gefällt. Ich werde mal die Augen offen halten, aber ich glaube fast, dass Dean Koontz sich nicht wirklich für Leserunden eignet. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es da kaum Diskussionsstoff gibt, weil alles recht geradlinig verläuft und es meistens auch ewig lange Verfolgungsjagden gibt!

      Liebe Grüße
      Jessi

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    4. Hallo Jessi,

      du meinst also, dass die Leute einfach nur seine Bücher gekauft und gebunkert haben? Und jetzt taucht alles in den Bücherschränken auf? XD Das ist ja auch mal eine weniger schmeichelhafte Theorie. :D

      Eigentlich wollte ich "Ort des Grauens" noch dieses Jahr lesen, aber das klappt eindeutig nicht mehr.

      Stimmt, bei den Büchern, die ich bisher von ihm gelesen haben, war die Handlung sehr gerade eingefädelt. Das hat mich schon etwas gestört. Die Figuren haben mich bisher auch nicht umgehauen.

      Liebe Grüße
      Nicole

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    5. Huhu Nicole,

      Haha, ja wenn du das jetzt so formulierst, klingt es wirklich etwas hart. Ich meinte eigentlich nur, dass er ja ein echter Vielschreiber war und die Leute vielleicht irgendwann nach dem x-ten Buch nach dem gleichen Schema etwas von ihm angekommen sind und die Lust verloren. Ich bin echt immer wieder überrascht, dass ich schon echt viele Bücher gefunden habe, die über 20 Jahre alt sind und noch total ungelesen aussehen.

      Bei ihm muss man glaube ich einfach suchen. Ein paar Highlight hatte ich ja schon, aber eben leider auch viel einheitsbrei ...

      Liebe Grüße
      Jessi

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