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Dienstag, 2. November 2021

[Rezension] Und ich hab dich doch vermisst - Rachel Harris

 


Titel: Und ich hab dich doch vermisst

Autor:  Rachel Harris

Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 2017
Anzahl der Seiten: 449
Cover und Inhalsangabe: © cbt

Begonnen: 01.10.2021
Beendet: 03.10.2021


"Justin Carter hat ein Geheimnis. Er ist gar nicht der große Player, für den er sich ausgibt. Nicht wirklich. Denn eigentlich wollte er immer nur eine: seine große Liebe Peyton. Blöd nur, dass er ihr vor drei Jahren das Herz gebrochen hat. Wegen eines Schulprojekts müssen die beiden wieder mehr Zeit miteinander verbringen. Und während Justin alles versucht, um Peyton zurückzugewinnen, versucht Peyton alles, um ihn und auch sich selbst davon zu überzeugen, dass sie längst über ihn hinweg ist. Was natürlich eine fette Lüge ist ..."



Irgendwie lese ich im Moment echt gerne Teenie-Liebesromane und so stieß ich in einem öffentlichen Bücherschrank nun auf "Und ich hab dich doch vermisst" von Rachel Harris. Es ist die Geschichte von Peyton und Justin, die vor drei Jahren schon kurz zusammen waren und anscheinend ziemlich schmerzhaft auseinandergingen. Nun, kurz vor dem Abschluss, müssen sie für eine im Hauswirtschaftsunterricht als "Ehepaar" für ein Projekt zusammenarbeiten und sich irgendwie zusammenraufen. Und Justin merkt recht schnell, wie sehr er Peyton vermisst hat ...

Peyton habe ich recht schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist stark, hat aber auch Ecken und Kanten. Ihre Liebe zum Rodeoreiten fand ich sehr schön und es hat mich sehr bewegt, wie sie mit ihrer Krankheit umgeht. Peyton war nämlich durch Guillain-Barré-Syndrom einige Zeit in ihrem Körper gefangen und musste sich zurück ins Leben kämpfen.

Auf der anderen Seite steht Justin, den ich eher als einen sehr schwierigeren Charakter wahrgenommen habe. Er sagt von sich selbst, dass er oft sehr egoistisch ist und das merkt man auch. Er liebt Baseball und ist eigentlich gar nicht auf der Suche nach einer festen Beziehung. Die Autorin erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Wir erfahren erst einmal, wie Peyton damals zusammenkamen und sich auch der großen Katastrophe annäherten, zeitgleich erfahren wir aber auch von dem aktuellen Projekt und Justins versuchen, ihr zu erklären, was genau damals vorgefallen ist. In beiden Zeitebenen erfahren wir die Geschichte aus beiden Sichten, was stellenweise leider ein wenig überladen wirkt.

Ich habe das Buch dennoch gerne und auch relativ schnell gelesen. Stellenweise fand ich die Geschichte wirklich sehr schön und süß, aber gefühlsmäßig konnte sie mich leider nicht direkt berühren. Teilweise habe ich mir sogar gedacht, dass Justin einfach nicht zu ihr passt und mir gewünscht, er würde sich von ihr fernhalten. Für mich stimmte die Chemie nicht wirklich zwischen den beiden und diese ist ja leider sehr wichtig für eine Liebesgeschichte. Letztendlich war "Und ich hab dich doch vermisst" eine angenehme Lektüre für Zwischendurch, die mich unterhalten, aber nicht so recht berührt hat ...



"Und ich hab dich doch vermisst" ist eine jugendliche Lovestory, die sich wirklich gut lesen lässt, mich aber nicht wirklich berühren konnte. Die Protagonistin empfand ich als deutlich stärker und sympathischer als den Protagonisten. Für mich stimmte die Chemie zwischen den beiden nicht wirklich!

Ich vergebe 3 von 3.



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