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Samstag, 9. April 2022

[Gemeinsame Leserunde] Sprengstoff - Richard Bachman/Stephen King

 Es ist wieder so weit! Wir lesen mal wieder ein Buch von Stephen King, das er einst unter dem Namen Richard Bachman veröffentlicht hat! Spontane Mitleser sind wie immer herzlich willkommen. Jeder liest in seinem Tempo!





Wer liest mit?

Nicole von Zeit für neue Genres

und meine Wenigkeit ;)


Einteilung der Abschnitte


1. Abschnitt (Prolog + Erster Teil - November komplett)

2. Abschnitt (Zweiter Teil - Dezember komplett)

3. Abschnitt (Dritter Teil - Januar komplett)


Ich hoffe, wir werden viel Freude und jede Menge Stoff zum Diskutieren haben! :D


47 Kommentare:

  1. Heute geht es los - ich freue mich! :)

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    1. Ich mich auch ;) Jetzt kommt auch hier noch die Einteilung, ich hab schon ein paar Seiten lesen können!

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    2. Ich war heute bei einem öffentlichen Bücherschrank und da hat echt jemand ganz viele Stephen King-Bücher abgeladen. Ich habe jetzt "Das Bild" und "Amok" mitgenommen, vielleicht hast du ja auch eins davon noch nicht gelesen :)

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    3. Ui, Jessi, das habe ich wirlich übersehen. Sehr cool! "Amok" habe ich am SuB geparkt und "Das Bild" würde mich ebenso interessieren. Wollen wir vielleicht gleich im Mai mit "Amok" weitermachen? Was meinst du?

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    4. Ja, gerne ;) Dann lesen wir "Amok" direkt im Mai, du kannst da gerne ein Datum festlegen! Wieder bei mir oder lieber bei dir?

      Ich denke mal, "Amok" wird eine ähnliche Kost, wie dieses Buch. Da können wir echt gespannt sein, wie wir mit einem weiteren eher schwierigen Charakter klarkommen werden ;)

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    5. Wollen wir wieder ab dem 9. lesen? Also ab 9.5.?
      Gerne wieder bei dir, wenn du magst. :)

      Ja, es wird bestimmt wieder beklemmend werden.

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    6. Ja, gerne. Dann mache ich dir Tage gleich noch ein neues Banner fertig. Ich freue mich schon auf die nächste Runde!

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    7. Super! Vielen lieben Dank! Ich freue mich total und hoffe, dass ich es beim nächsten Mal vom Tempo her etwas zügiger schaffe.

      Bezüglich Datum eine kurze Anmerkung: Ich muss immer drauf achten, wie mein Mann arbeitet, weil, wenn er Frühschicht hat, 'darf' ich nur eBooks lesen augrund des Lichts im Schlafzimmer. XD

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    8. Aleshanee hat sich nun auch gemeldet, dass sie mitlesen will. :)

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  2. 1. Abschnitt (Prolog + Erster Teil - November komplett)

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    1. Ich habe den ersten Abschnitt gerade beendet und ich bin schon wieder ganz von Stephen Kings "Welt" eingenommen. Auch wenn zugegebenermaßen noch nicht allzu viel passiert ist. Er hat sich in dem ersten Abschnitt darauf konzentriert, Barton zu beleuchten.
      Sehr passend war da gleich der Beginn mit "Er tat immer wieder Dinge, über die nachzudenken er sich nicht gestattete ..." und auch das bei ihm immer eine "Sicherung durchbrennt" passt sehr schön. Er hat sich nun also erst mal Waffen besorgt (Die ganze Szene im Waffenladen fand ich echt gut!) und dann, ja, dann wurde auch schon ersichtlich, dass er ganz schönen an der Sache mit dem Autobahn- beziehungsweise Straßenbau zu nagen hat. Die Wäscherei, in der er arbeitet soll umziehen, genau wie er mit seiner Frau auch das Haus verlassen muss. Das hat mich irgendwie alles an verschiedene Städte/Ortschaften in Deutschland erinnert, die durch Baumaßnahmen fast komplett verlassen sind. Einzelne Menschen kämpfen dann aber um ihr "Zuhause", um ihr "altes Leben", das sie einfach nicht aufgeben wollen. Es gibt ja Leute, die tierisch Angst vor solch großen Veränderungen haben und diese Angst hat wohl bei Barton nun auch diese erste "Handlungen" ausgelöst. Auch der Sprengstoff kam nun schon vor. Ich dachte zu Beginn echt erst mal nur, dass er die ganzen Verantwortlichen killen will, aber er will auch die Straße/Baugeräte in die Luft sprengen!

      Sehr bewegend fand ich am Ende ja Mary und wie sie fragt, ob er dabei überhaupt auch an sie gedacht hat ... Barton handelt ja sehr überstürzt, bei allem, war er gerade tut. Das wird hier alles noch sehr böse enden!

      Interessant sind zudem die Anspielungen auf seinen Sohn, den er verloren hat ... Da bin ich gespannt, noch die ganze wahre Geschichte zu erfahren!

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    2. Ich bin hin und weg und sehr begeistert. Die Stimmung empfinde ich als sehr düster und packend. King hat mich wieder in seinem Sog gefangen und ich kann kaum genug davon bekommen.

      Barton finde ich schon sehr beängstigend. Er macht auf mich den Eindruck eines normalen Typs, der langsam am Durchdrehen ist. Die Szene im Waffenladen, die Sache mit dem Haus und der Fabrik und dann noch den Sprengstoff den er kaufen will.

      Dabei bleibt er meistens völlig ruhig und in seinem Trott. Er verfolgt einen Plan, der am Ende nicht gut ausgehen kann.

      Die Geschichte von Magliori über den Hund fand ich gut. Der alte Mafioso hat in Bartons Blick etwas gesehen. Das Irre ist aufgeblitzt und ich finde es sogar nobel, wie er versucht Barton auf den richtigen Weg zu bringen. Einen Moment hätte ich ja gedacht, dass er den Sprengstoff einfach so bekommt. Und ich finde es gut, wie Magliori argumentiert hat. King zeigt damit mal wieder die menschliche Seite eines vordergründig 'bösen' Charakters. Magliori riskiert seine eigene Haut nicht und will gleichzeitig Barton in die richtige Richtung stupsen.

      Der Unfall von Johnny Walker war ebenfalls grausig. Wie sie im Krankenhaus sitzen und dann läuft der Priester an ihnen vorbei. Ich finde es schade, dass sich Barton das nicht als Beispiel genommen hat, um zutun, was getan werden muss (Arbeitsplätze erhalten, etc.). Aber bei ihm laufen die Räder. Kennst du den Ausdruck? Das bei jemanden das Rad rennt?

      Und die Szene mit Mary ist mir auch unter die Haut gegangen. Sie hat ja nie was anderes gelernt als seine Frau zu sein. Was das angeht bin ich sehr froh, dass sich die Zeiten geändert haben. Schockiert hat mich Bartons Reaktion, in dem er sich einfach von den Fernseher setzt.

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    3. Ja, das mit dem Sohn und dem Gehirntumor ist auch interessant. Und natürlich der ominöse Fred. Was ist das für ein Kerl in seinem Hirn?

      Zwangsumsiedlungen kenne ich überhaupt nicht aus meinem Umfeld. Das ist hier dann doch sehr, sehr selten der Fall. Da gehen auch arg die Gemüter hoch, wenn es doch mal passiert. Ich glaube, dafür ist Österreich einfach zu klein. Nur vor ein paar Jahren wurde das Geburtshaus von Hitler zwangsenteignet. Da bin ich auch auf die Barrikaden gegangen und habe sogar an mehrere Stellen eine Beschwerde geschrieben, weil es mir populistisch vorkam. Ich meine, das Haus war jahrzehntelang in Privatbesitz. Warum soll das auf einmal, mehr als 60 Jahre nach seinem Tod, anders sein? Aber egal. Meine Mail hat nicht geholfen.

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    4. Ja, Barton stellt einfach nur einen Mann dar, der eigentlich vollkommen normal erscheint und es ja sogar in die Geschäftsleitung einer Firma geschafft hat. Eigentlich wäre ja alles in Ordnung, aber dann kommt dieser eine Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Ich frage mich, ob er wirklich nur solchen einen Hass wegen dem Straßenbau hat oder ob er vorher schon unzufrieden war. Eine wirklich gute Ehe hat er ja anscheinend nicht ...

      Den Ausdruck, dass "das Rad rennt/läuft" kenne ich nicht direkt, aber ich weiß, was du meinst. Bei Barton folgt ja jetzt eine Entscheidung nach der anderen und er wird sich den eigenen Gedanken wohl erst einmal richtig bewusst!

      Von dem Hitlerhaus bei euch in Österreich habe ich bisher noch nichts gehört, aber gerade gelesen, dass euer Staat wohl Angst hatte, dass es eine Pilgerstätte wird. Aber ich kann verstehen, dass jeder staatliche Eingriff ja irgendwie gerechtfertigt sein muss und das viele Menschen gewisse Dinge nicht akzeptieren können. Vor allem eben wenn es die eigene Heimat betrifft, sind da Veränderungen nur schwer zu akzeptieren, vor allem ja, wenn das Herz an etwas hängt.

      In dem Buch werden aber auch die anderen Seiten schön beleuchtet. Also alle anderen haben sich so weit damit abgefunden, sehen halt auch die Vorteile oder haben eben erkannt, dass es nichts bringt, gegen den Staat vorzugehen. Es ist ja auch immer eine Sache des Prioritäten-Setzens und Abwägens, ob ein Kampf sich überhaupt lohnt. Manchmal ist es besser, seine Zeit anders einzusetzen als jahrelang gegen Windmühlen zu kämpfen ...

      Die Alternative für Barton wäre auf jeden Fall gewesen, einfach brav auf Arbeit für das neue Gebäude zu unterschreiben und für sich und seine Frau ein Haus zu suchen. Aber ich glaube, er sah das jetzt als Startschuss, endlich aus allem ausbrechen zu können! Auf der einen Seite ja gar nicht mal als sooo negativ zu betrachten, auf der anderen Seite weiß er sich anscheinend nicht anders zu helfen, als Gewalt anzuwenden. Denn seien wir mal ehrlich, was kann der kleine Bürger schon ausrichten ... Das hat das Interview am Anfang ja schön gezeigt. Der kleine Mann hat in Wahrheit keine Stimme!

      Also es ist spannend, wohin sich das alles entwickeln wird! Die Energiekrise, die es in dem Jahr hier gab, erschafft ja auch eine tolle Parallele zur aktuellen Zeit! ;)

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    5. Das mit der Energiekrise habe ich mir auch gedacht. Wir hätten uns keinen besseren Zeitpunkt für das Buch aussuchen können.

      Das mit den positiven und negativen Seiten der neuen Straße kommt teilweise hervor. Der Unfall geschah an einer unfallhäufigen Kreuzung, die dann mit der neuen Straße nicht mehr befahren wird. Also, der Staat hat sich schon etwas dabei gedacht. Und bestimmt gibt es auch andere Gründe für die neue Straße. Ich glaube, es fehlt auch oft an Kommunikation, warum etwas gemacht wird oder gemacht werden soll.

      Es war aber auch ein Ausspruch in dem Buch, da ging es um die Energiekrise. Da hieß es, Barton und die anderen müssen nur ihren Job machen und schauen, dass alles so weit läuft. Dass es laufen kann, ist der Job der Regierung. Das fand ich gut und hat mich allgemein etwas runtergeholt. Es gibt nunmal Dinge im Leben, die nicht unter meiner Kontrolle sind bzw. nicht in meiner Verantwortung liegen. Das ist dann der Job von anderen, also der Regierung.

      Ich bin mit dem nächsten Abschnitt noch nicht durch. Leider brauche ich noch ein bisschen. Bin aktuell eine Leseschnecke.

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    6. Ich bin hetzt ja schon durch, aber du kannst dir gerne alle Zeit lassen, die du brauchst. Uns hetzt hier ja niemand! ;)

      Ich Weiß schon etwas mehr als du, aber ich denke auch, dass gerade bei solchen großen Projekten Kommunikation das A und O ist. Was ich auch bei den heutigen Regierungen etwas vermisse ist die neutrale Betrachtung. Sie hebt im Grunde bei allen Dingen nur die positiven Dinge hervor ohne, sollte aber eigentlich neutral bleiben. Und Neutralität würde ja bedeuten, auch andere Meinungen zu akzeptieren. Das ist hier bisher ja nicht der Fall, wie schon der Prolog gezeigt hat ...

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    7. Hallo ihr Zwei, wie es das Schicksal wollte, lese ich aktuell "Sprengstoff" und werde hier einfach nach jedem Abschnitt mal reinschauen bzw. rein lesen^^

      Unter diesem Werk habe ich mir überhaupt nichts vorstellen können und glaube auch noch nie eine Rezension zu gelesen. Es ist also eher ein unbekannter King/Bachman, dabei bereits im ersten Abschnitt so viele interessante Themen! Vieles habt ihr schon beredet:
      - Enteignen, schreckliche Vorstellung, aber wie Jessi sagt, man muss sich überlegen, ob es sich lohnt zu kämpfen (dieser Punkt nicht nur auf die zwei Gebäude im Buch bezogen)
      - die Energiekrise (aktueller denn je, auch wir mit unserem Haus von 1902, welches zu 70% mit Holz und zu 30% mit Erdöl geheizt wird, wir sitzen auch gerade am Masterplan und jeder Plan ist mit großen Kosten verbunden :/ )
      - alleinige Entscheidungen in einer Ehe (ganz schrecklich, wie er Mary hier außen vor lässt, egal ob in Bezug auf die allgemeine Zukunft oder das Suchen nach einem neuen Heim, wieso bezieht er sie überhaupt nicht ein?! Er entscheidet in der Sekunde aus dem Bauch heraus und handelt.

      Barton erscheint mir von Minute eins an, als hitzköpfig und zugleich hilflos.
      Dieses George- Fred- Spiel, am Anfang meg verwirrend beim Lesen, denke ich hier sofort an Schizophrenie, das Wort fiel glaub ich sogar einmal.

      Und dann die Geschichte um Charlie. Ein weiteres Thema, welches in der Ehe anscheinend völlig unausgesprochen ist.

      Ich bin sehr gespannt, was der Dezember bringt. Ich habe keinerlei Vorstellung in welche Richtung sich diese Geschichte entwickeln wird.
      LG an euch zwei

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    8. Huhu Andrea :D

      Das ist ja toll, dass du das Buch gerade liest und hier nebenbei auch deine Leseerfahrungen und Gedanken teilst! :D Ich bin gespannt, was du zum Ende sagen wirst und inwieweit di Bartons Verhalten verstehen kannst. Ich fand, dass dieses Buch schon stark Richtung Psychothriller geht. (wie irgendwie alle unter dem Pseudonym?)

      Das Buch könnte von der Thematik wirklich nicht aktueller sein, irgendwie zeigt sich, dass sich diese Art von "Problemen" doch immer wiederholen.

      Zum Thema Mary ... Ich glaube, Frauen hatten früher ja eh kaum Mitspracherecht. Der Mann hat alles entschieden, er hat ja auch das Geld mit nach Hause gebracht. Schön, dass sich diese Zeiten gewandelt haben!

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  3. 2. Abschnitt (Zweiter Teil - Dezember komplett)

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    1. Was für ein Abschnitt! Barton entwickelt sich weiter in eine teilweise doch sehr zerstörerische Richtung. Du hattest ja vorher geschrieben, dass er etwas Beängstigendes an sich hatte, ich finde, gleichzeitig hat er aber auch eine bewundernswerte Seite, weil er endlich "ausbricht". Er muss endlich keine Rolle mehr spielen, kann er selbst sein. Schade nur, dass er diese Energie nicht sinnvoller nutzt.

      Der Abschnitt begann ja mit der Tramperin Olivia, die ja ebenso verloren zu sein scheint wie er. Ich dachte noch, dass sie ihm kurzzeitig echt gut getan hat, in ihrer Nähe wirkte er sehr ehrlich, selbstreflektierend und vor allem lebendig. Es wäre vielleicht gar nicht so schlecht gewesen, wenn sie bei ihm geblieben wäre.

      Dann haben wir den ersten Anschlag. Er hat es also wirklich getan und damit auch die erste Grenze überschritten. Verletzt hat er bisher niemanden, aber einen beträchtlichen Sachschaden angerichtet ... geändert hat sich dadurch aber nichts, die Autobahn wird dennoch gebaut werden, wohl nur mit etwas Verspätung ...

      Ich bin ja grundsätzlich dafür, dass jeder protestieren darf und sich auch für Dinge einsetzen sollte, die ihm/ihr am Herzen liegen. Aber ich mag Zerstörung nicht, genauso wenig wie Gewalt. Ich habe dennoch über die ganze Aktion von ihm hier jetzt nachgedacht und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich ihn da auch verstehen kann. Er weiß sich halt nicht mehr anders zu helfen, vielleicht, weil es da auch gar nichts mehr wirklich gibt, was er tun kann ... Ich finde es toll, wie King dafür sorgt, dass man auch als Leser hin- und hergerissen ist.

      Ich sage ja immer, dass das Umfeld einen Menschen formt. Die Frage ist ja, ob man lieber eine Person in der Nähe haben will, die eine Rolle spielt, nicht auffällt und dann im Stillen seinen Gedankengängen nachgeht oder ob es nicht besser wäre, wenn man auch "negative" Seiten ausleben könnte. In Bartons Fall würden die Menschen ihn dann vielleicht besser verstehen oder sogar helfen können. Ich habe bei Mary zwar das Gefühl, dass sie weiß, dass er gerade allein nicht klarkommt, aber sie drängt ihn viel zu sehr, wieder "normal" zu werden. Olivia hingegen hat nichts von ihm verlangt und vielleicht war er deswegen so offen in ihrer Nähe.

      Über Charlie haben wir auch nun mehr erfahren. Er hatte also einen Gehirntumor und ist gestorben. Das hat Mary und Barton sicherlich auch auseinandergetrieben.

      So und zu guter Letzt war hier noch der Vorfall auf der Silvesterparty. Ich hab noch gehofft, dass er die Droge nicht nimmt, aber er steckt halt schon viel zu tief in seinen Gedanken drin. Ich denke mal, dass die Droge jetzt alles noch verstärkt haben. Er hat dann den Fernseher zerstört, den er sich ja mit Mary gemeinsam angeschafft hat. Tja, so geht es wohl weiter ... Ich frage mich nun, ob das alles mit seinem Selbstmord enden wird. Klar ist, dass er direkt auf einen Abgrund zusteuert. Und es stellt sich natürlich dann auch noch die Frage, wie viele Leute er mit sich in den Abgrund reißen wird ... und wen es treffen wird. Den Stadtrat? Die Leute von der Baufirma? Ja, wer ist überhaupt "verantwortlich"?

      Das Buch ist echt perfekt zum Diskutieren geeignet, merke ich gerade. Und auch dazu, ganz eigene Gedanken zu entwickeln.

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    2. Ich verstehe Barton nicht. Ich kann mich absolut nicht in ihn hinein versetzen. Weder verstehe ich, was er bezweckt noch warum er so zerstörerisch ist.

      Diese Zerstörungswut in ihm geht mir ordentlich auf die Nieren. Das oder die Einzige, was er nicht zerstört, ist die Tramperin Olivia, der er sogar Geld schicken will oder geschickt hat.

      Deine Theorie zu Mary finde ich gut. Aber ich verstehe seinen Blick auf Mary nicht. Manchmal kommt es mir vor als ob sie ihn richtig anwidert und teilweise fällt ihm auf, wie schön sie ist. Oder hat er das Gefühl, dass er der Grund war, aus dem sie wie eine Pflanze eingegangen ist?

      Dann haben wir noch das Attentat mit den Molotowcocktails. Dass er es getan hat, wundert mich nicht. Und dass es keine Auswirkungen auf den Bau der Straße hat, wundert mich auch nicht. Mich wundert aber, was er sich erwartet hat?

      Ich denke auch, dass es auf einen Selbstmord hinausläuft. Barton trägt so viel Zerstörung in sich, dass sie früher oder später implodiert. Man fühlt den 'Sprengstoff' zwischen den Seiten. Mir wird teilweise richtig flau im Magen, wenn ich Bartons Handlungen verfolge. Ich finde ihn abstoßend und er macht mir auch Angst.

      Ich finde auch, dass man protestieren kann oder soll. Wenn einem etwas nicht passt, dann soll man das auch sagen und wenn man etwas will, muss man etwas dafür tun. Zum Beispiel einen Weg dafür finden. Ich komme bei Barton damit nicht ganz klar, dass ich nicht verstehe, was er will. Was ist sein Ziel? Das macht mich ganz wuschig.

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    3. Da fällt mir noch ein, dass er den Fernseher kaputt gemacht hat, hat mich auch irritiert. Das war doch seine Beschäftigung Nummer 1. Und nun ist dieser kleine Seelentrost dahin.

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    4. Was empfindest du gegenüber Barton? Welche Gefühle kommen bei seinem Charakter bei dir hoch?

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    5. Das ist echt interessant, dass du Barton nicht verstehst und dich auch nicht in ihn hineinversetzen kannst. Ich muss sagen, dass das vorherrschende Gefühl bei mir tatsächlich Mitgefühl war. Ich habe beim Lesen mit ihm mitgelitten, konnte irgendwie wirklich tief in seine Gedanken und vor allem seine Verzweiflung eintauchen. So tief, dass ich ihn irgendwie gar nicht verurteilen kann.
      Es ist aber wirklich spannend, dass du ihn in erster Linie als beängstigend wahrnimmst. Vielleicht spielen hier auch einene Gedanken, Meinungen, Ansichten und Erlebnisse eine Rolle.

      Zum Fernseher: Da gab es doch die Geschichte mit Mary, in der die beiden Jobs angenommen haben, um sich ihn zu leisten. Es war halt ein Stück "Normalität", das er ausgelöscht hat. Und irgendwie auch eine letzte Verbindung zu Mary?

      Ob er sich wirklich etwas erwartet oder einfach nur ein letztes Zeichen setzen will? Ich denke, er hat erkannt, dass es ewig so weitergehen würde wie es zuvor war. Er, der sich vertreiben lassen und sich das wegnehmen lassen muss, dass er liebt ... irgendwie verstehe ich, dass er da nicht mehr weitergehen will und stagniert ...

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    6. Mir ist noch ein Gedanke gekommen: Barton wirkt, als würde er an einer Depression leiden. Viele Menschen wissen gar nicht, dass Depressionen viele Gesichter haben können. Also die betreffende Person muss ja nicht zwangsläufig rund um die Uhr im Bett liegen und alles meiden ...

      Was mich noch interessieren würde: Findest du es gut, dass Mary gegangen ist? Ich weiß nämlich nicht recht, was ich davon halten soll. Eventuell hätte sie ihn mit echter Unterstützung da raus helfen können. Ich hab das Gefühl dass niemand, also nicht einmal seine Frau, bemüht war, seine Ansichten zu verstehen ...

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    7. Ich kann mich in Barton nicht hineinversetzen, weil ich mit dieser zerstörerischen Art nichts anfangen kann. Dabei ist es gar nicht so die Gewalt, die er seiner eigenen Existenz gegenüber ausübt, sondern wie er damit auf andere einwirkt. Egal ob im Job oder in der Ehe. Dabei ist es ok, dass er macht, was er gemacht. Ich finde es nur nicht ok, dass er andere angelogen und anlaufen lassen hat. Wie er seine Mitarbeiter und seine Frau anfangs in Sicherheit gewogen hat, dass ist der Part, vor dem mir graut. Ich finde es ok, dass er nichts unternommen hat. Ich finde es nur nicht ok, dass er andere belogen hat und sagte, dass er etwas unternimmt. Damit hat er ihnen Entscheidungen abgenommen, was ihm nicht zugestanden ist.

      In Anbetracht der Zeit, in der das Buch spielt, finde ich es gut, dass Mary gegangen ist. Sie war eine typische Ehefrau der damaligen Zeit und mit dem Ja-Wort den Launen ihres Mannes ausgeliefert. So wie es damals war, hatte sie nie die Chance, selbst für sich zu entscheiden und sich auf eigene Beine zu stellen. Sie war absolut abhängig von ihm und deshalb finde ich es gut, dass sie sich auf die Beine gestellt und ihn verlassen hat. Denn sie ist nur in diese Situation gekommen, weil sie ihn geheiratet hat und war darin sozusagen gefangen. Sie hätte damals nicht so einfach gehen können und hatte nicht die Chance, sich Unabhängigkeit zu erarbeiten. Sie war ihm in der Beziehung nie ebenbürtig und immer von ihm abhängig. Sie hätte ihm kaum die Stirn bieten oder ihm echten Beistand leisten können.
      Wäre die Situation eine andere gewesen, dass Mary wirtschaftlich unabhängig gewesen wäre und ihre Existenz nicht an seiner gehangen hätte, dann hätte ich es nicht gut gefunden. Denn dann hätte sie es 'überleben' können und es wäre ihre Wahl gewesen.

      Ja, das mit den Fernsehen stimmt! An die Verbindung zu seiner Anschaffung und der Ehe habe ich gar nicht gedacht. Das war sicherlich die Trennung von Mary und ihrer gemeinsamen Geschichte.

      Geistig gesund war er sicherlich nicht und diese destruktiven Züge sind garantiert krankhaft. Also, die Räder laufen sozusagen.

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    8. Pardon für die ganzen Rechtschreibfehler. :D Eigentlich bin ich der deutschen Sprache einigermaßen mächtig. ;)

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    9. Ich finde es auch nicht in Ordnung, das er anderen Leuten das Leben schwer gemacht hat, allerdings lebte er in einer Gesellschaft, die ihm kaum noch eine Wahl ließ ... im Job musste er einfach funktionieren - es wurde ja auch gesagt, dass es einst ein Familienbetrieb war, in dem die Angestellten geachtet und geschätzt wurden - am Ende waren sie nur noch am Profit interessiert. Barton selbst war das Geld irgendwann ja egal.

      Ich glaube, das Buch zeigt schön, dass in uns allen etwas Böses schlummert - wir selbst können es unterdrücken, aber wir wissen alle nicht, wie wir in gewissen Situationen wirklich reagieren.
      Er stand ja eigentlich mitten im Leben und war dennoch unzufrieden. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es auch heute noch vielen Leuten so geht. Sie haben eigentlich "alles", was sie "brauchen", aber es reicht doch irgendwie nicht aus.

      Ob Mary letztendlich mit ihrer abhängigen Art die Richtige für ihn war, ist eine andere Frage ... Bei Olivia lebte er ja regelrecht auf. Vielleicht war das seine Sehnsucht nach Freiheit?

      Ich glaube irgendwie, einer der Menschen hätte ihn doch noch aufhalten können ... Da war viel Gutes um ihn. Letztendlich hat das aber nicht ausgereicht!

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    10. Das Buch zeigt auch, dass in uns allen der Wahnsinn vorhanden ist. Barton war bestimmt kein schlechter Mensch, aber das mit der Straße hat ihm den Rest gegeben. Das war wohl das Tüpfelchen auf dem I, das noch gefehlt hat, um ihn durchdrehen zu lassen. Das Beängstigende daran ist für mich u.a. auch, dass er so leise durchgedreht ist. Er hat sich still in sich gekehrt und einfach gar nichts mehr getan. Also, das Gegenteil von "Durchknallen" irgendwie.

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    11. Der Titel "Sprengstoff" passt perfekt. Sprengstoff ist leise und zischt ein wenig, wenn die Lunte brennt. Und dann kommt zu guter Letzt der große Knall.

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    12. Oh ja, der Titel "Sprengstoff" passt wirklich perfekt. Und auch deine Beschreibung mit der brennenden Lunte ist ein gutes Gefühl, dass man beim Lesen hatte. Es steuerte von der allerersten Seite auf die große Explosion hin! Wirklich sehr passend!

      Ich frage mich, ob King damals "solche" Bücher eher unter seinem Pseudonym veröffentlich hat, um sie auch etwas abzugrenzen von seinem üblichen Horror. Es geht ja hier eher um die Psyche der Charaktere und darum, wie es dazu kommen kann, dass eben Menschen, die auf den ersten Blich "normal" wirken, plötzlich die Kontrolle verlieren!

      Ich glaube, die wirkliche Gefahr besteht ja eher bei den Menschen, denen man es eben nicht auf den ersten Blick ansieht. Der ganze Terrorismus beginnt ja auch im Verborgenen.
      Allerdings muss ich bei Barton schon sagen, dass die Leute ja seine Veränderung gemerkt haben, oder? Viele haben ja sogar erkannt, dass er eine Gefahr darstellen können ... Nur aufgehalten hat ihn niemand!

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    13. Stimmt, Barton hat niemand aufgehalten. Sie haben die Änderungen einfach hingenommen.

      Das kann schon sein, dass er sich dafür Bachman reserviert hatte. :D Ich habe u.a. "Qual" gelesen und das war ebenso beklemmend und düster. Das Buch hat mich total umgehauen.

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    14. Stimmt, "Qual" war vom Gefühl her diesem Buch sehr ähnlich.

      HAst du schon mal gemerkt, dass bei King meistens Männer durchdrehen. Ist mir gerade irgendwie aufgefallen. Haha.

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    15. Bewusst aufgefallen ist mir noch nie, dass er die Männer durchdrehen lässt. Aber du hast natürlich recht. Männer drehen öfter am Rad. Carrie ist aber auch durchgedreht. Also, es ist wohl nicht ganz so ein Männerding.

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    16. Jetzt wo du es sagst :D Da fällt mir auch noch "Annie" aus "Sie" ein :D
      Aber Frauen sind dann irgendwie eher auf eine persönliche Rache aus :D Männer wollen eher ALLES zerstören, haha :D

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    17. Dass uns Annie nicht früher eingefallen ist! Sie ist ja ein Paradebeispiel!

      Dann fällt mir noch Dolores ein, aber sie ist nicht richtig durchgedreht.

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    18. Dolores habe ich tatsächlich noch nicht kennengelernt :D
      Aber wir können auch noch mit einem "durchdrehenden" Hund und einem Auto weitermachen :D Und ein Clown natürlich, haha :D

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    19. Auch hier gebe ich nur noch ganz kurz meinen Senf dazu.
      Ich reihe mich bei euren Empfindungen für Bart glaub ich in der Mitte ein. Unberechenbar ist aktuell das Adjektiv, welches mir zuerst in den Sinn kommt.

      King stellt hier auch eine sehr schwache Seite von Mary dar (meiner Meinung nach). Ich glaube, Bart müsste nur einmal direkt und ehrlich sagen, dass er sie zurück will, sie würde zurück kommen. Nur halt nicht unbedingt ins Haus.

      Die Szenen mit Olivia. puhhh, dieses Sexding bin ich gar nicht so von King gewohnt. Hier habe ich kurz gedacht, ich bin bei Laymon gelandet. Es war eine komische Zusammenführung und ich kann nicht wirklich deuten, was er in ihr und sie ihn ihm gesehen hat. Wahrscheinlich auf beiden Seiten eine Art Anker.

      Jessi, du hast am Anfang kurz Charlie erwähnt. Ich glaube, er spielt hier in Barts Kopf eine bedenklich größere Rolle als vermutet. Das Fred/Freddie Ding ging von Charlie aus. Mit dem Hirntumor hat er dieses Fred in seinem Kopf erschaffen und Bart scheint "ihn" nun übernommen zu haben. Zu dem ist mir aufgefallen, dass Bart davon sprach, bevor er die Pille eingenommen hat, dass er nun evtl die gleichen Symptome haben wird, wie Charlie.

      Ich mag heute noch die letzten 100 Seiten lesen. Mal schauen, ob mir das gelingt^^
      P.s. wie ihr finde ich den Titel sehr passend gewählt und die Atmosphäre ist echt gut eingefangen.

      Ich freue mich schon auf den nächsten Bachman ("Menschenjagd"). Den werde ich im August aber wahrscheinlich hören.

      Habt einen schönen Sonntag

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    20. Das sind interessante Gedanken zu Freddie, also das es mit dem Gehirntumor anfing und er ihn nun "übernommen" hat. Charlies Tod war aber sicherlich hier der Ausgangspunkt von vielen Dingen. Ein wenig erinnert das ja auch an "Stark-The Dark Half".

      "Menschenjagd" fand ich echt großartig und so fesselnd, dass ich das Buch echt am Stück lesen musste. Die Verfilmung dazu geht aber - leider - mehr Richtung Action. Ich finde ja, Menschenjagd reiht sich echt gut in die Bachman-Bücher ein. Alle handeln irgendwie von Menschen in Ausnahmesituationen, die irgendwie mit ihren Dämonen zu kämpfen haben!

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    21. Andrea, schön, dass du hier auch ein bisschen reingeschnuffelt hast. Ja, das ist wahr, Sex kommt bei King selten vor. Die Szene empfand ich eher als Randerscheinung.

      "Menschenjagd" hat mir auch gefallen. Das war sehr düster und wirft einen beängstigenden Blick auf die Zukunft.

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  4. 3. Abschnitt (Dritter Teil - Januar komplett)

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    1. Ich bin schon durch das letzte Kapitel geflogen. Teilweise wirkte Barton ja echt gefasst und ruhig. Er hat wohl dieses unvermeidliche Ende auch kommen sehen. Dabei war ihm klar, dass es auch noch andere Möglichkeiten gegeben hätte. Ja, er hätte irgendwo - vielleicht mit Olivia - ein neues Leben anfangen können, er hatte ja das Geld und die Menschen um sich, die ihn Optionen aufgezeigt haben. Beides hat bei ihm an Ende nicht ausgereicht.

      Es war bitter, dass er sein Geld erst einmal verteilt, er denkt an so viele Menschen (Drake, Olivia), aber sich selbst scheint etwas schon vergessen zu haben. Irgendwie bitter, als er an Johnny und an die Frau aus dem Supermarkt gedacht hat und sich fragte, wofür diese Menschen eigentlich gelebt haben ... er selbst hat nun auf jeden Fall ein Zeichen setzen können.

      Bitter war ebenfalls, dass es anscheinend keine echten Gründe für den Straßenbau gab. Der Stadtrat wollte nur das Geld nicht verlieren. Irgendwie hat mich das jetzt am Ende echt wütend gemacht ... Wir haben ja jetzt miterleben müssen, wie so etwas einen Menschen kaputt machen kann.

      Passend fand ich, dass sich am Ende der Kreis geschlossen hat. Albert sieht Barton und erinnert sich. Ja, er ist der einzige, der Barton schon vorher "gesehen" hat, alle anderen wollten ihn und seine Meinung ja nicht wahrnehmen.

      Puhh, es war emotional echt schwer zu ertragen alles, weil ich mit Barton mitgelitten habe. An dem Buch werde ich wohl noch etwas zu kauen haben.

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    2. Ja, das letzte Kapitel war wirklich heftig. Ich bin auch an den Seiten geklebt.

      Es war klar, dass er sich umbringen wird. Die Geschichte steuert von Anfang an darauf zu. Es ist ein düsteres Drama.

      Ich finde es bitter, dass er alles aufgegeben hat. Das Geld für Drake und Olivia ist zwar schön und gut, aber Geld (allein) und Gewalt bewirken nichts Gutes. Und das ist ev. auch der Punkt, der mich an seiner Figur so stört. Er verurteilt die Gewalt (durch die Straße und die Regierung) und zahlt es der Welt genauso zurück. Was bleibt ist das Licht und das Leben, das wir in die Welt bringen und nicht die Dinge und Menschen, die wir kaputt machen. Auch wenn einem selbst Unrecht widerfährt, wird es nicht vergolten, indem wir selbst Unrecht zufügen.

      Für mich war es deshalb ebenso eine schwierige und emotionale Geschichte. Aber gar nicht, weil ich mit ihm gelitten habe, sondern, weil er mich so geängstigt hat. Wenn einem alles egal ist, dann ist es schön und gut. Dann geht es um einen selbst. Aber sobald die eigenen Entscheidungen andere betreffen oder negativ beeinflussen, übertritt man eine Grenze, die nicht in Ordnung ist.

      Jedenfalls ist es keine leichte Lektüre, sie drückt einen ganz schön runter.

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    3. Ja, da stimme ich dir zu, das Buch hat einen echt runtergezogen beim Lesen, es war keine leichte Lektüre und ging mir wirklich sehr nahe. Ich hatte nebenbei auch noch etwas Fröhliches und Einfaches gelesen, weil das Buch doch sehr düster war. Eine ganz andere Art von Horror, aber ich mochte die Charakterzeichnung hier echt gerne! Ein wenig hat mich das an "Das Geheime Fenster/Der geheime Garten" erinnert.

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  5. Antworten
    1. Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall 5 Sterne. Es hat mich in den Bann gezogen und wirklich mitleiden lassen! Das schafft King echt immer wieder.

      Ich hatte oben unter "Allgemeines" noch geschrieben, dass ich gestern in einem Bücherschrank zwei weitere King-Bücher gefunden habe. Einmal "Amok", das ja zur selben Zeit geschrieben wurde und wohl einen Amoklauf an einer Schule beschreibt. Ich denke, dies wird ähnlich wie dieses Buch sein!

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    2. Ich habe dem Buch 4 Sterne gegeben. Von den Emotionen her fand ich es extrem, aber der Mittelteil, u.a. mit dem Drogentrip, hat mich etwas von der Gesamtbegeisterung runtergeholt. Aber es ist defnitiv ein starkes Buch.

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