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Montag, 19. Juni 2023

[Rezension] Grün ist die Hoffnung - T.C. Boyle

  


Titel: Grün ist die Hoffnung

Autor:   T.C. Boyle

Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 1993
Seitenzahl: 448
Cover: © dtv
Begonnen:26.05.2023
Beendet: 01.06.2023


Felix bekommt die Chance auf einem abgelegenen Grundstück Marihuana anzubauen und dadurch reich zu werden. Es ist alles gut durchdacht, es gibt einen Investor und jemanden, der sich mit den Pflanzen auskennt. Felix, Gesh und Phil übernehmen die körperliche Arbeit, doch es soll alles anders kommen als geplant ...

"Grün ist die Hoffnung" war nun nach "Drop City" mein zweites Buch von T.C. Boyle und ich habe mich erneut köstlich amüsiert. Mit schrägen Charakteren und genialen Dialogen gewürzt, erschafft der Autor hier eine ungemein witzige Geschichte über drei Typen, die Drogen anbauen und vom Pech verfolgt werden. 

Die Geschichte ist so durchgeknallt, dass sie sich wie der reinste Drogentrip anfühlt. Am witzigsten und einprägsamsten empfand ich ja den bekifften Bär, der ihnen das Leben schwer macht. Neben wachsamen Polizisten und neugierigen Nachbarn müssen sich die drei aber auch mit dem Wetter und Frauen herumschlagen.

Letztendlich zeigt der Roman unterschwellig sehr schön, dass gewisse Erlebnisse viel wertvoller sind als alles Geld der Welt. Das, was Felix, Gesh und Phil in diesem Sommer erleben ist für sie selbst und auch für den Leser das reinste Abenteuer, das noch lange nachhallen wird! Mich hat T.C. Boyle als Leser nun endgültig für sich gewonnen und ich freue mich schon auf weitere Bücher!


"Grün ist die Hoffnung" ist die verrückte und unfassbar witzige Geschichte von drei schrägen Typen, die Drogen anbauen wollen und sich mit zahlreichen Problemen herumschlagen müssen! Ein durchgeknallter Lese-Trip!

Ich vergebe 5 von 5.



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