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Dienstag, 9. April 2024

[Rezension] Die Totdenkerin - Fran Dorf

 


Titel: Die Totdenkerin

Autor:  Fran Dorf

Genre: Roman

Erscheinungsjahr: 1994
Seitenzahl: 400
Cover: © dtv
Begonnen: 19.03.2024
Beendet: 22.03.2024


Auf offener Straße wird eine Frau ermordet. Kurz darauf legt Laura Wade ein Geständnis ab, die jedoch gar nicht in der Nähe des Tatortes war. Der Psychologe David findet heraus, dass Laura der Meinung ist, die Frau nur durch ihre Gedanken getötet zu haben ...

"Die Totdenkerin" ist ein ruhiger, aber dennoch fesselnder Psychothriller, der sich mit einer Frau beschäftigt, die denkt, allein durch Gedankenkraft Dinge beeinflussen zu können. David, ihr Psychologe, versucht herauszufinden, ob sie an Schizophrenie leidet oder ob es tatsächlich eine paranormale Erklärung für ihr Geschehen gibt. Laura weiß nämlich genau, wie viele Schnitte der Mörder gesetzt hat.

Auch wenn es gerade im Mittelteil ein paar Längen gab, fand ich die psychologische Herangehensweise hier sehr spannend. Laura ist ein sehr interessanter, vielschichtiger und leider auch sehr verlorener Charakter. Sie verabscheut sich selbst, malt düstere Bilder und führt eine wenig liebevolle Ehe, an die sie sich aber voller Verzweiflung klammert.

Die Auflösung konnte ich allerdings schon sehr früh erahnen, wodurch das Ende trotz der psychologischen Herangehensweise auf mich doch etwas schwach wirkte. Gefallen hat mir das Buch aber dennoch.



"Die Totdenkerin" ist ein recht ruhiger Psychothriller über eine Frau, die denkt, allein mit ihren Gedanken andere Menschen töten zu können. Die psychologische Betrachtung ist gelungen, nur leider war das Ende etwas vorhersehbar.

Ich vergebe 4 von 5.


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