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Montag, 7. Juni 2021

[Rezension] Goldene Flamme - (Legenden der Grisha 1) - Leigh Bardugo

 


Titel: Goldene Flamme (Legenden der Grisha)

Autor:  Leigh Bardugo
Genre: Jugendroman, Fantasy
Erscheinungsdatum: 26. September 2019
Anzahl der Seiten: 344
Cover und Inhalsangabe: © Knaur

Begonnen: 02.05.2021
Beendet: 05.05.2021


"Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt."


Dem Fantasy-Genre konnte ich leider bisher noch nicht allzu viel abgewinnen. Die meinten Bücher sind mir zu umfangreich, gerade was die Gestaltung einer eigenen Welt anbelangt. Nun habe ich mich allerdings in die neue Netflixserie "Shadow and Bone" verliebt, die ja auf der "Grisha"- Reihe basiert und beim Lesen habe ich mich direkt eins gefragt: Warum habe ich der Buchreihe nur nie eine Chance gegeben?

Während in der Netflixserie drei Handlungsstränge abgearbeitet werden, beschäftigt sich der erste Band der Buchreihe ausschließlich mit Alina und ihren Fähigkeiten als Sonnenkriegerin. In der Serie gehörte sie nicht unbedingt zu meinen Lieblingscharakteren, doch beim Lesen konnte ich schnell mit ihr mitfiebern und sie auch ins Herz schließen. Sie will als Kartographie einfach nur in der Nähe ihres besten Freundes Maljen bleiben, doch bei der Überquerung der Schattenflur, einem sehr gefährlichen Ort, der ganz Ravka teilt, stellt sich plötzlich heraus, dass sie Fähigkeiten hat und somit eine Grisha ist.

So kommt Alina in den Palast des Zaren und soll helfen, die Schattenflur zu zerstören. Allerdings muss sie lernen, dass es im Palast des Zaren viele Geheimnisse gibt ... 

Da ich die Serie unmittelbar zuvor gesehen hatte, war mir die Haupthandlung natürlich bekannt. Ich habe tatsächlich erwartet, dass das Buch noch umfangreicher ist und auch tiefere Einblicke in Ravka und auch die Geisha gewährt, doch Leigh Bardugo konzentriert sich auf ihre Charaktere und baut ihre Welt dabei Stück für Stück auf. Dabei wird die Geschichte nie langweilig und der Leser bekommt viele Freiheiten, sich diese doch sehr düstere und auch kalte Welt vorzustellen.

Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und war wirklich glücklich, dass die Autorin alles sehr einfach hält und dabei doch etwas sehr Großes erschafft. Die Geschichte ist mitreißend, die Charaktere gelungen und der Stil sehr angenehm und leicht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird und vor allem, wann die andere Charaktere aus der Serie in Erscheinung treten werden.


Angestachelt durch die sehr fesselnde Netflixserie bin ich nun endlich in den Genuss des ersten Bandes dieser sehr fesselnden Reihe gekommen. Ich werde sie definitiv zeitnah fortsetzen.

Ich vergebe 5 von 5.


2 Kommentare:

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