Titel: Das Gesetz der Serie
Autor: Val McDermid
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2001
Seitenzahl: 358
Cover: © Knaur
Begonnen: 20.03.2026
Beendet: 24.03.2026
Schon lange wollte ich einmal ein Buch von Val McDermid lesen. Da ich zwei ihrer Werke schon vor einer Weile gefunden, entschied ich mich dafür, mit "Das Gesetz der Serie" zu beginnen, da ich das Soap-Thema hier interessant fand und auch eine Leibwächterin als Ermittlerin ganz originell klang.
Wir reisen gemeinsam mit der Leibwächterin Kate Brannigan an das Set einer Seifenoper namens "Nordlichter". Die Darstellerin Gloria hat einen Drohbrief erhalten und nun Angst um ihr Leben. Sterben soll jedoch bald eine ganz andere Person. Leider ist die Geschichte von Anfang an sehr träge. Da ist zwar der Drohbrief, der eine gewisse Gefahr erzeugen soll, doch ansonsten passiert lange erst einmal gar nicht. Spannung habe ich lange Zeit vergebens gesucht.
Ich dachte mir im Vorfeld zwar schon, dass die Welt der Soaps hier eher kritisch betrachtet wird, aber dass alles so oberflächlich und klischeehaft bleibt, hätte ich nicht erwartet. Die Charaktere sind furchtbar eindimensional und das betrifft sogar Kate Brannigan selbst, die ohne groß etwas zu leisten mal eben diesen sehr unspektakulären Fall aufklärt. Gestreckt wird alles mit einigen Nebenstorys über Kates Mitarbeiter, die mir allesamt auch zu blass gezeichnet waren.
Vermutlich wird mein erstes Buch von Val McDermid nun auch schon mein letztes gewesen sein, denn mit ihrem Stil konnte ich wenig anfangen. Eventuell gebe ich ihr aber noch eine zweite Chance, denn vielleicht hatte ich hier eher eins ihrer schwächeren Werke erwischt. Begeistern konnte mich an diesem Buch nämlich im Grunde kaum etwas.










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