Titel: Die Schatten wachsen in der Dämmerung
Autor: Henning Mankell
Genre: Jugendroman
Erscheinungsjahr: 2002
Seitenzahl: 204
Cover: © dtv Junior
Begonnen: 09.02.2026
Beendet: 11.02.2026
Zu den Krimis von Henning Mankell habe ich bisher noch nicht so recht den Zugang gefunden, weil sie mir eine Spur zu klassisch aufgebaut sind und ich auch mit seinem Ermittler nicht so recht warm werde. Nun fiel mir aber ein Jugendroman von ihm in die Hände, von dem ich nie etwas gehört habe und der - wie ich nun im Nachhinein festgestellt habe - sogar Teil einer Reihe ist. Diesen zweiten Band kann man allerdings problemlos auch so lesen.
Auch wenn das Buch ein Jugendroman sein soll, hätte ich ihn als Kind oder Teenager wohl nicht gemocht, weil die Geschichte selbst recht abstrakt wirkt und doch sehr viel Tiefgang besitzt. Wir erleben hier Joel, der sich mit der Hilfe von kreativen Spielen seine eigene Realität erschafft - dann aber von einem Bus überrollt wird und ohne einen Kratzer davonkommt. Er hält es für ein Mirakel und will aus Dankbarkeit nun etwas Gutes tun. Dies geht jedoch gehörig schief, als er versucht, zwei Menschen miteinander zu verkuppeln.
Zentral geht es in diesem Roman ums Erwachsenwerden. Joel versucht das Wunder aus dem Busunglück zu verstehen und daran zu wachsen. Joel versucht hier einen Lebenssinn zu entdecken. Das ist gut gelungen, wenn auch ein sehr schwieriges Thema für jüngere Leser. Irgendetwas fehlte mir am Ende auch an der Geschichte ...







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