Donnerstag, 29. Oktober 2026

[Creepy October in Rainfield] Die Lügner von Crescent Falls

 


Kommen wir auch schon zu meinem letzten Slasher, den ich in diesem doch sehr herausfordernden Sommee geschrieben habe. Tatsächlich wusste ich hier gar nicht, wohin sich diese Geschichte, die in zwei Zeitebenen verläuft, entwickelt wird. Margot tauchte plötzlich auf mit ihrer Liebe für Primzahlen, die ich übrigens teile und mit ihren vielen Unsicherheiten, die es ihr nahezu unmöglich machen, zu ihren Schülern durchzudringen.


Durch Margot konnte ich mich in diesem Jahr auch wieder mit meinen zahlreichen eigenen Eigenarten auseinandersetzen. Das tat echt gut, denn in diesem Sommer habe ich ja sonst sehr wenig erlebt und war auch kaum unterwegs, sodass ich mich echt gefreut habe, an diesem Schulausflug teilzunehmen. Die ganzen Hürden mit Margot zu nehmen, war wirklich eine angenehme Herausforderung in diesem Jahr.

Es hat mir zudem echt Freude bereitet, die Lügen nach und nach aufzudecken. Lange Zeit wusste ich beim Schreiben selbst nicht so genau, wem ich hier wirklich vertrauen kann. Besonders mitgenommen hat mich hier Darren, der sich ja in Margot verliebt und sie förmlich zwingt, sich für einen Weg zu entscheiden. 

In diesem Buch habe ich auch zwei neue spannende Orte eingeführt. Der Juniper Trail selbst wurde schon in einer Kurzgeschichte erwähnt, doch den Wasserfall selbst habe auch ich erst in diesem Buch entdecken dürfen. Im Dew Wood verstecken sich ja etliche spannende Plätze. Zum ersten Mal wurde nun auch ein weiterer Nachbarort von Rainfield eingeführt, in dem sich ein Jugendgefängnis befindet. Da bin ich gespannt, was wir alle in Zukunft noch in Crescent Falls entdecken können.

Na, seid ihr bereit, an einem Schulausflug teilzunehmen?


Mittwoch, 28. Oktober 2026

[Rezension] Sherlock Holmes im Tresor - Robert Richardson

   


Titel: Sherlock Holmes im Tresor

Autor:  Robert Richardson

Genre: Krimi
Erscheinungsdatum: 1992
Anzahl der Seiten: 284
Cover und Inhalsangabe: © Verlag Volk und Welt
Begonnen: 24.09.2026
Beendet: 29.09.2026



Ich bin immer wieder froh, wenn ich in Bücherschränken alte Schätze finde, die mir sonst wohl niemals in die Hände fallen würden. "Sherlock Holmes im Tresor" von Robert Richardson ist solch ein Fund und Krimi, der mich an tatsächlich stark an die Werke von Arthur Conan Doyle erinnert hat.

Augustus Maltravers ist nicht nur Schrifsteller und großer Holmes-Fan, nein, er löst auch den ein oder anderen Fall mit großer Leidenschaft. So trifft er hier auf Charles Carrington, dessen Familie von Arthur Conan Doyle einst eine unveröffentlichte Holmes-Geschichte erhalten hat, die er nun im Safe aufbewahrt, allerdings schon einigen Freunden und Bekanngen zum Lesen gab. Auch Maltravers und somit auch wir als Leser kommen in den Genuss "Die Feuerhexe von Attwater" zu lesen, was ein großes Highlight in diesem Buch ist!

Mir gefiel sowohl die Holmes-Geschichte, die hier natürlich eine große Rolle spielt, als auch der Fall, um den sich Maltravers schließlich kümmern muss. Charles wird nämlich ermordet und relativ schnell wies der Liebhaber seiner Frau festgenommen, der den perfekten Täter abgibt. So leicht ist es allerdings nicht.

Mich hat dieser Krimi unfassbar gut unterhalten. Maltravers selbst hat wirklich etwas von Holmes und ich hoffe sehr, noch andere Fälle mit ihm lösen zu dürfen!


Ein genialer Krimi, in den der Autor sogar eine Holmes-Geschichte einbaut! Ich will noch mehr Fälle mit Maltravers lösen!

Ich vergebe 5 von 5.

Montag, 26. Oktober 2026

[Rezension] Herzblut - Marjorie Dorner

 


 Titel: Herzblut

Autor:  Marjorie Dorner

Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 1990
Anzahl der Seiten: 332
Cover und Inhalsangabe: © Bertelsmann
Begonnen: 22.09.2026
Beendet: 25.09.2026



Linda erlebt den Albtraum einer jeden Mutter, denn ihre Tochter Dana kommt nicht nach Hause. Zum Glück geht aber alles gut, Dana entkommt dem Mann, der sie entführen wollte und sie hat ihn sogar erkannt. Leider behaupt Ryler jedoch, Dana würde lügen und so scheint es, dass er keine Strafe bekommen wird. Um ihre Tochter zu beschützen, muss Linda nuk selbst für Gerechtigkeit sorgen ...

"Herzblut" behandelt ein nach wie vor wichtiges Thema, denn die Autorin zeigt hier, wie schwer es oft ist, Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Da Ryler die Tat nicht vollendet hat und auch noch behauptet, das er das Mädchen mit dem Auto nur mitnehmen wollte, sind den Ermittlern die Hände gebunden. Lieutenant Willmann unterstützt Linda zwar, aber er kann auch nichts dagegen tun, dass er schnell auf Kaution entlassen wird. Hier beginnt dann auch der Konflikt in Lindas Inneren, denn sie denkt, das alles nun selbst in die Hand nehmen zu müssen.

Es ist eine Geschichte über Selbstjustiz, die wirklich eindringlich und sensibel erzählt wird. Ein wenig schade fand ich, dass wir das Geschehen nicht aus der Sicht der Tochter erfahren. Sie kam mir unfassbar stark wird, aber wir bekommen als Leser leider keine echten Einblicke in das traumatische Erlebnis und ihre Gefühlswelt. Dafür bekommt aber der Täter eine eigene Stimme und tritt eine Spur zu selbstsicher und überlegen auf. Es wird schnell klar, dass er ein echtes Monster ist. Bei ihm wurde mir beim Lesen echt übel! 

Mir gefiel das Buch, auch wenn ein paar Längen gerade zum Ende hin, als schon klar ist, welche Richtung alles einschlägt, vorhanden sind. Die Geschichte regt aber jeden Fall zum Nachdenken und auch zum diskutieren über sehr viele moralische Fragen ein!


Ein sehr wichtiges Thema wird hier sehr einfühlsam aufgearbeitet. Etwas tiefere Einblicke wären zwar schon gewesen, doch ich habe das Buch dennoch sehr gerne gelesen!
Ich vergebe 4 von 5.

Sonntag, 25. Oktober 2026

[Creepy October in Rainfield] Bloodrain Drive In

 



Und nun sind wir beim Creepy October in Rainfield auch schon in diesem Jahr angekommen, in dem ja zwei Slasher von mir erschienen sind.

Seit meiner Jugend bin ich großer Fan von Horrorfilmen und besonders Slashern wie "Scream" und "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast". Zudem habe ich vor einigen Jahren meine Liebe zu Autokinos entdeckt, auch wenn ich leider sagen muss, dass sie mir mittlerweile zu teuer geworden sind. Ich mag allerdings die Stimmung und vor allem die Tatsache, dass man durch das Auto einen persönlichen Raum behält beim Schauen eines Films. Echte Kinos sind irgendwie nichts für mich.

Das Autokino, das sich im Dew Wood befindet, wurde erstmal in "Shy or Evil" erwähnt und damals habe ich mir fest vorgenommen, es


einmal als Schauplatz zu benutzen. Nun habe ich aber tatsächlich erst viele Jahre später mal ergründen können, wie und vor allem von wem das Autokino geführt hat. Die Tremaynes haben mich beim Schreiben dabei ganz schön herausgefordert. Ich wünschte, ich hätte die drei Jungs irgendwie aus dieser Familie retten können.

Ich hatte beim Schreiben auf jeden Fall sehr großen Spaß und da das Finale hier an Halloween spielt, halte ich es tatsächlich für das perfekte Rainfield-Buch für diesen Tag!

Na, wollt ihr euch einen Film im Autokino anschauen? Vergesst aber nicht, die Türen abzuschließen!



Samstag, 24. Oktober 2026

[Rezension] Neun Fremde - Liane Moriarty

 


 Titel: Neun Fremde

Autor:  Liane Moriarty

Genre: Roman

Erscheinungsjahr: 2019

Seitenzahl: 528
Cover: © Diana Verlag
Begonnen: 21.09.2026
Beendet: 24.09.2026


Als ich "Neun Fremde" im Bücherschrank entdeckt habe, fiel mir erst gar nicht auf, dass ich bereits die wirklich sehr fesselnde Serie dazu kannte. Ich wollte dem Buch dennoch eine Chance geben, denn ich mag die Thematik und auch das Setting sehr.

Neun Fremde treffen in einem luxuriösen Wellnessresort aufeinander. Mit ihnen angereist sind zahlreiche Probleme, die sie mit Hilfe der Leiterin Masha lösen wollen. Mir gefielen die unterschiedlichen Charaktere. Da ist zum Beispiel die Autorin Frances, deren neues Buch abgelehnt wurde, ein Paar, das sich nach einem Lottogewinn verloren hat und eine Familie, die einen Verlust nicht verarbeiten kann.

Durch den sehr leichten Stil kann man die Charaktere perfekt auseinander halten. Ich mag so viele verschiedene Sichtweisen in Büchern ja sehr, weswegen ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Masha mit ihrer ganz eigenen Art, die Leute zu therapieren, besitzt einen gewissen Charme, dem man sich als Leser kaum entziehen kann. Allerdings gehen dadurch, daß sie so sehr im Mittelpunkt steht, andere Charaktere etwas unter. Vorallem Lars und Tony empfand ich als sehr blass dargestellt.

Zudem muss ich gestehen, dass ich mir etwas mehr Tiefe erhofft habe, da doch sehr viele Probleme angesprochen werden. Um ehrlich zu sein fand ich die Serie einen Hauch intensiver, was mich tatsächlich überrascht hat, denn ich hätte gedacht, dass es bei der hohen Seitenzahl hier doch noch mehr Erkenntnisse gäbe. Zum Ende hin plätschert leider vieles einfach nur etwas lieblos aus.

Ich denke, das Buch liest sich am besten vor dem Schauen der Serie, die tatsächlich noch einmal tiefere Einblicke ermöglicht. Es kam mir so vor, als wäre das Buch bereits eher als Vorlage für eine Verfilmung geschrieben worden. Mir hat der Aufenthalt in Tranquillum House aber dennoch gefallen und einige der Charaktere habe ich wirklich ins Herz geschlossen!


Ein Buch mit originellen Charakteren und einem tollen Setting, allerdings muss ich sagen, dass ich die Serie dazu intensiver und tiefgründiger als das Buch fand, was mich doch sehr überrascht hat. Dennoch lesenswert, am besten jedoch vor dem Schauen der Serie!

Ich vergebe 4 von 5.

Freitag, 23. Oktober 2026

[Rezension] Fear Street Geisterstunde - Das Erwachen der Geister - R. L. Stine


Titel:
Fear Street Geisterstunde - Das Erwachen der Geister (Doppelband, enthält: "Die Geistervilla" und "Im Wald der Gefahren")

Autor:  R. L. Stine

Genre: Grusel

Erscheinungsjahr: 2006

Seitenzahl: 248
Cover: © Loewe

Begonnen: 10.08.2026
Beendet: 19.09.2026


Mit meinem Mann gemeinsam habe ich wieder einmal ein Buch von R. L. Stine gelesen. Ich liebe ja die Fear-Street-Reihe noch immer sehr, die auch großes Vorbild für meine Rainfield-Welt ist. Allerdings muss ich sagen, dass die "Geisterstunde"-Bücher immer etwas stiefmütterlich behandelt habe, weil sie mir manchmal etwas zu kindlich ist.

In diesem Doppelband geht es in beiden Geschichten um Geister. In "Die Geistervilla" geht es um zwei Geister, die eine Wette abschließen, wer von ihnen Oliver, der gerade mit seinen Eltern eingezogen ist, den größeren Schrecken einjagen kann. Diese Geschichte ist eher amüsant statt gruselig und erinnert ein wenig an Oscar Wildes "Das Gespenst von Canterville". Unterhaltsam fanden wir es dennoch, denn es gibt noch einige Wendungen.

"Im Wald der Gefahren" handelt von den Brüdern Dylan und Steve, die ein Baumhaus finden. Dylan ist nahezu davon besessen, endlich einmal einen Geist zu sehen, während sein Bruder nicht ans Paranormals glaubt. Doch dann erleben sie in dem Baumhaus einige gruselige Dinge. Die Geschichte fand ich deutlich gruseliger und atmosphärischer als die erste. Auch hier gibt es wieder einige Wendungen, die absolut gelungen sind. Allerdings endet es für mich in der "Geisterstunde" immer etwas zu harmlos. Ich mag es ja eher, wenn das Böse sich am Ende noch mal zeigt! Dennoch empfinde ich auch diese Reihe als lesenswert!


Etwas kindlicher und amüsanter, aber dennoch lesenswert und unterhaltsam. Perfekt zum Vorlesen!

Ich vergebe 4 von 5.

Donnerstag, 22. Oktober 2026

[Creepy October in Rainfield] Survive the Dew Wood




 Beim Creepy October sind wir nun schon im Jahre 2025 angekommen. Wie sicherlich viele von euch wissen, bin ich ein riesiger Outdoor-, Natur- und auch Wanderfan. Ich liebe Wälder und schlage mich beim Geocachen auch sehr gerne abseits der Wege durchs Unterholz. Ich liebe Herausforderungen, die stets zu großen Abenteuern werden und aus diesem Gedanken ist dann die Show namens "Survive the Dew Wood" entstanden.

Vier jugendliche Teilnehmer müssen in dieser Show zwei Wochen lang im Dew Wood überleben. Unter den Teilnehmerinnen ist auch Dakota, die einst mit dem Flugzeug in diesem Wald abstürzte und ihre Zwillingsschwester verlor. Sie kehrt zurück, um mit der Vergangenheit abzuschließen.

Neben dem Flugzeugabsturz geht es in diesem Buch auch um einen Mann, der im Wald lebt.


Ich sehe mich ja selbst als Eremit, da ich kaum Kontakt mit der Außenwelt habe und deswegen hatte es mir hier echt großen Spaß gemacht, über den Felsenmann zu schreiben. Leider ist es bisher das Buch, das am wenigsten Leser gefunden hat, letztendlich zählt für mich aber der Spaß wie immer mehr als die Einnahmen. Das Buch hat mir auf jeden Fall eine ganze Menge gegeben und auch die Liebe zum einfachen Leben noch verstärkt.

Na, wollt ihr Teil dieser Fernsehshow werden und versuchen, zwei Wochen lang im Dew Wood zu überleben?