Ich habe mich am Ende des Sommers
tatsächlich getraut, mal alleine ein wenig wandern zu gehen. Das war anfangs eine große Überwindung, doch ich habe mir zum ersten Mal Overear-Kopfhörer besorgt und gemeinsam mit Hörbüchern habe ich mich tatsächlich getraut, auch mal längere Solotouren zu machen und dabei auch gedanklich etwas abzuschalten.
Da ich es immer etwas schwer finde, Hörbücher zu rezensieren, gibt es heute einen Sammelpost zu den Hörbüchern, die ich im September und Oktober gehört habe.
Angefangen habe ich mit "30 Tage im Februar", weil ich Nika Lubitsch und ihre Bücher sehr mag. Sie sind meistens sehr einfach aufgebaute Thriller, die aber wirklich gut zu unterhalten wissen. In diesem Buch geht es um Emma, die vor zehn Jahren verschwand. Ihre Mutter findet nun ihr Tagebücher und erkennt, was damals passiert ist. Bis zu einem gewissen Punkt fand ich das Hörbuch wirklich sehr spannend, denn es kommen einige Wahrheiten über die ganze Familie heraus und besonders den Vater habe ich wirklich gehasst. Nur zum Ende hin verflog die Spannung ein wenig, denn das meiste löst sich schon bei der Hälfte auf.
Nachdem ich das Hörbuch zu "Die theoretische
Unwahrscheinlichkeit der Liebe" nach einer guten Stunde abgebrochen habe, zog es mich doch wieder zu einem Psychothriller. "Untreu" erzählt von einer Frau, die herausfindet, dass ihr Mann sie betrügt. Statt ihn direkt zu verlassen, tut sie alles, damit er sie nicht verlässt. Das Hörbuch fand ich trotz einiger Überraschungen doch etwas zäh, denn die Protagonistin war doch ein wenig anstrengend mit ihrer Art, sich pausenlos für andere zu verbiegen.
Mit einem unheimlichen Haus habe ich mich schließlich in "The Dream House" beschäftigt. Eine Familie findet einige Hinterlassenschaften des Vorbesitzers in ihrem neuen Zuhause und deckt dabei ein düsteres Geheimnis aus. Ich fand es unterhaltsam, auch wenn die Atmosphäre, die tu Beginn aufgebaut wird, irgendwann verpufft und die Vergangenheit etwas trocken und zu lang gezogen aufgearbeitet wird.
entdeckt habe und wirklich gut fand. Nun habe ich aber mal wieder ein Hörbuch gemeinsam mit meinem Mann gehört und wollte ihn mal daran teilhaben lassen, ob der Hype rund um die Autorin wirklich begründet ist.
Kommen wir nun zu meinem großen Highlight und einem Buch, das mir beim Wandern den Puls wirklich nach oben getrieben hat. "Thats not my Name" von Megan Lally war ein Jugendthriller ganz nach meinem Geschmack. Auf zwei Sichtweisen wird zum einen von einem Mädchen erzählt, das ohne Gedächtnis aufgefunden wird und von einem Mann abgeholt wird, der vorgibt, ihr Vater zu sein. Gleichzeitig sucht Drew nach seiner vermissten Freundin Lola und findet dann tatsächlich eine Spur. Als Leser denkt mab natürlich direkt in eine Richtung und ja, man hofft, dass das Mädchen ohne Gedächtnis Lola sein könnte. Das Buch hat mich echt mitgenommen und kam mir wirklich wie eine Achterbahnfahrt vor bis zu einem sehr schmerzhaften Finale. Ein wirklich tolles Hörbuch, das auch grandios von den beiden Sprechern umgesetzt wurde!
"No Place left to hide" beschäftigt sich mit Brooke, die eigentlich eine strahlende Zukunft in Yale vor sich hat, allerdings von jemanden terrorisiert wird. Es muss etwas mit dem Tod von Claire zu tun haben. Ich fand dieses Hörbuch minimal schwächer als "Thats not my Name", aber auch nur, weil ich Brooke echt ätzend fand und schon ahnte, wohin es gehen wird. Vom Aufbau und Spannungslevel fand ich das Buch aber wirklich top!


















