Titel: Halskette und Kalebasse
Autor: Robert von Gulik
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 201ü
Seitenzahl: 192
Cover: © Diogenes
Begonnen: 25.06.2026
Beendet: 05.07.2026
Mit meinen Mann gemeinsam habe ich mal wieder ein Buch gelesen, das wir schon vor ein paar Jahren gefunden und sogar bereits einmal begonnen hatten. Doch erst jetzt war es für uns ander Zeit, das erste Abenteuer von Richter Di und damit dem "Sherlock Holmes" von China endlich einmal zu erleben.
Der Richter kommt zu einer kleinen Stadt und gibt sich dort als Arzt aus, um Ermittlungen in einem rätselhaften Mord anzustellen. Der Kassierer einer Herberge wurde getötet. Zeitgleich bekommt er von der dritten Prinzessin den Auftrag, eine verlorene Halskette zu finden. Schnell stellt sich heraus, dass beide Fälle zusammenhängen, doch wo ist die Halskette?
Für uns war es der erste Fall rund um Richter Di, der eine wahre historische Persönlichkeit als Vorbild hat. Spannend ist die Zeit, in der das ganze spielt, denn der Autor fängt die Tang-Dynastie mit allen Gesetzen und Regeln perfekt ein. Auch die Charaktere sind gelungen. Neben Richter Di empfand ich besonders die Geschichte von Meister Kalebasse als sehr interessant, denn hier gibt es noch eine sehr gelungene Wendung.
Der Fall selbst ist sehr unterhaltsam und bietet einige Überraschungen. Besonders die Offenbarung darüber, wo sich die Halskette befindet, hat mir sehr gefallen. Auch die Zeichnungen im Stil chinesischer Holzschnitte passen perfekt zur Atmosphäre der Geschichte.
Unser erstes Treffen mit Richter Di wird auf jeden Fall nicht unser letztes gewesen sein, denn ich denke, dass die Reihe aus noch weiteren sehr originellen Fällen bestehen wird!












