Titel: Lauren, vermisst
Autor: Sophie McKenzie
Genre: Jugenbuch
Erscheinungsjahr: 2013
Seitenzahl: 288
Cover: © Boje
Begonnen: 17.05.2026
Beendet: 19.05.2026
Als Lauren für die Schule einen Aufsatz darüber schreiben soll, wer sie ist, denkt sie mal wieder über ihre eigene Adoption nach. Auf einer Website für vermisste Kinder sieht sie plötzlich das Foto eines Mädchen, das sie selbst sein könnte und macht sich zusammen mit ihrem besten Freund Jam schließlich auf die Suche nach ihrer Herkunft.
In "Lauren, vermisst" begleiten wir ein Mädchen, das endlich herausfinden will, wer sie ist. Dazu möchte sie endlich ihre leiblichen Eltern kennenlernen, ahnt allerdings noch nicht, in welche Gefahr sie sich begibt und wie sehr sich ihr Leben verändern wird. Mich konnte das Buch direkt fesseln und mir gefiel auch die kleine, eingebaute Liebesgeschichte.
Durch die kurzen Kapitel flog ich durch die Seiten. Ich mochte Lauren sehr, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass sie zu viel von Jam verlangt. Seine Unterstützung hat mir aber dennoch gefallen und ohne ihn wäre es vermutlich nur halb so unterhaltsam gewesen.
Die Suche selbst verlief mir an manchen Stellen etwas zu glatt. Der Leser wird recht früh auf die Hintergrundstory gestoßen, sodass es keine großen Überraschungen gibt und sich vieles eben recht unspektakulär auflöst. Die "Täter" hinter dem ganzen verhalten sich leider auch etwas ungeschickt und damit auch unlogisch. Es ergab für mich keinen echten Sinn, warum Lauren beiseite geschafft werden sollte. Auch das große Happy End war nicht so meins, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Trotz meiner Kritik habe ich dieses Jugendbuch gerne gelesen.











