Mittwoch, 16. Juni 2021

[Rezension] Für immer und dich - Anna Rosina Fischer


 Titel: Für immer und dich

Autor:  Anna Rosina Fischer
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 2. März 2020
Anzahl der Seiten: 384
Cover und Inhalsangabe: © Piper

Begonnen: 11.05.2021
Beendet: 13.05.2021


"Zwei Menschen. Zwei Stunden. Dreißig Stationen. Und was danach geschah ...  
Ein Scheißtag wie jeder andere auch. Dachte Jonas jedenfalls. Doch als er an einem kalten Nachmittag im Januar ein Mädchen in der Berliner S-Bahn kennenlernt, ist es von jetzt auf gleich um ihn geschehen. Gemeinsam fahren sie weit … viel weiter als eigentlich geplant, und danach ist nichts mehr wie zuvor. Denn weder gelingt es Jonas dieses Mädchen aus dem Kopf zu bekommen noch ist an ihr jener schicksalhafte Tag spurlos vorüber gegangen. "


Hin und wieder muss es mal für mich auch in der Buchwelt etwas fürs Herz sein und "Für immer und dich" war so ein Buch, das mich von den ersten Seiten an nicht nur unterhalten, sondern auch berührt und zum Lachen gebracht hat.

Der Einstieg ist hier schon einmal echt originell, erleben wir doch das erste Aufeinandertreffen von Jonas und einer hübschen Unbekannten in der Berliner S-Bahn. Von Anfang an ist da eine gewisse Chemie zwischen den beiden, sie scherzen miteinander, kommen sich immer näher und erleben in Schnelldurchlauf eine Beziehung. Die beiden wollen sich unbedingt wiedersehen, dich die Unbekannte taucht nicht auf, was einen sehr tragischen Grund hat.

Jonas scheint auf den ersten Blick ein stinknormaler Junge mitten in der Pubertät zu sein, doch da ist vielmehr. Ich fand es toll, dass dies mal eine Liebesgeschichte mit einem männlichen Protagonisten ist, der zwar in vielerlei Hinsicht echt unbeholfen ist, aber doch das Herz am rechten Fleck hat. Ich fand es toll, wie er sich um seine Schwester kümmert, seiner Mutter hilft und auch seinen Bruder, der kaum sein Zimmer verlässt, wieder motiviert, mehr aus seinem Leben zu machen.

"Für immer und dich" ist vielmehr als nur ein Liebesroman. Der Grund, warum Jonas Traumfrau nicht auftaucht, hat mich hier echt mitgenommen. Dennoch besitzt der Roman viele herzerwärmende und sehr positive Momente. Es war schön zu sehen, wie die beiden wieder zueinander finden und wie sie sich gegenseitig unterstützen. Für mich war das Lesen wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Den beiden stellen sich viele Steine in den Weg, aber es ist doch schön zu sehen, wie viel man erreichen kann, wenn man die richtigen Leute als Unterstützung hat!


"Für immer und dich" von Anna Rosina Fischer hat mich von der ersten Seite in den Bann gezogen. Ich mochte Jonas und habe mit ihn mitgefiebert, gelacht und auch einiges darüber gelernt, dass Aufgeben nie eine Option ist. Ein toller Roman!

Ich vergebe 5 von 5.


Montag, 14. Juni 2021

[Rezension] Klippentanz - Laila El Omari

 


Titel: Klippentanz

Autor:  Laila El Omari
Genre: Jugendbuch, Roman
Erscheinungsdatum: 16. September 2014
Anzahl der Seiten: 240
Cover und Inhalsangabe: © Bastei Lübbe

Begonnen: 09.05.2021
Beendet: 11.05.2021


»Guten Morgen, Claire. Sie dürften bemerkt haben, dass sich Ihr Fahrzeug nicht mehr unter Ihrer Kontrolle befindet. Ab sofort bestimme ich, wohin Ihre Fahrt geht. Im Augenblick gibt es nur eines, das Sie wissen sollten: In zwei Stunden und dreißig Minuten sind Sie höchstwahrscheinlich tot.« Als die hochschwangere Claire Arden diese Worte aus dem Lautsprecher ihres nagelneuen selbstfahrenden Autos vernimmt, hält sie es zunächst für einen schlechten Scherz. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie tatsächlich in ihrem Wagen gefangen ist. Und sie ist nicht die Einzige – noch sieben weitere Passagiere sind in derselben Situation: Die Systeme ihrer Autos wurden geknackt, und nun befinden sie sich auf einem fatalen Kollisionskurs. Doch damit nicht genug: Der Hacker streamt das ganze live im Internet, und die Zuschauer entscheiden über Leben und Tod der acht Passagiere …


"Klippentanz" war mal wieder so ein Buch, das ich zufällig in einem öffentlichen Bücherschrank entdeckt habe und bei dem mich in erster Linie das Cover angesprochen hat. Der Klappentext klang zwar auch sehr mysteriös, allerdings auch etwas nichtssagend.

Um die Story in wenigen Worten zusammenzufassen: Elinor verliebt sich in einen neuen Schüler, bekommt dann seltsame Mails, die auf ein Mädchen hindeuten, das einst von den Klippen fiel und findet dann die Leiche einer Mitschülerin. Kann es sein, dass Sebastian, an den sie ihr Herz verloren hat, etwas mit beiden Fällen zu tun hat? Und wenn ja, ist sie dann auch in Gefahr?

Die ersten Seiten haben mich beinahe abgeschreckt, denn sie sind sehr poetisch geschrieben, besitzen aber kaum Tiefe. Zum Glück wandelt sich der Stil dann aber und wir haben hier ein Jugendbuch, das besonders auf Dialoge ausgelegt ist. Diese Dialoge wirken auf jeden Fall lebendig, aber sie konnten bei mir keinerlei Gefühle hervorrufen. Elinor und auch alle anderen Charaktere bleiben leider sehr farblos und agieren einfach nur.

Die Story war für mich leider auch sehr lahm. Das Buch liest sich ab einem gewissen Punkt zwar sehr flüssig, aber es passiert einfach nichts, was überraschen könnte. Sogar die "Liebesgeschichte" ging mir nicht sonderlich nahe und Sebastian habe ich irgendwie nicht abkaufen können, dass er etwas für Elinor empfindet.

Die Jugendlichen wirkten auf mich zudem nicht besonders jugendlich. Ich glaube kaum, dass Leute in diesem Alter so miteinander sprechen. Es hat für mich nicht ausgereicht, einfach nur immer wieder die einzelnen Unterrichtsfächer beschrieben zu bekommen oder den Teenies in ein Café Kakao trinken zu sehen. Leider konnte mich die Atmosphäre des Buches genauso wenig wie die letztendliche Auflösung überzeugen ... Diese zeichnet sich doch viel zu früh ab und konnte bei mir, da ich das Gefühl hatte, die Beweggründe der einzelnen Personen nicht zu erfahren, leider keine Emotionen hervorrufen ...


Laila El Omari besitzt einen ganz guten Schreibstil, konnte mich mit dieser dich sehr oberflächlichen Geschichte, die mir viel zu erwachsen für ein Jugendbuch vorkam, leider nicht überzeugen ... 

Ich vergebe 2 von 5.


Samstag, 12. Juni 2021

[Rezension] The Passenger - John Marrs

  


Titel: The Passenger

Autor:  John Marrs
Genre: Thriller, Roman
Erscheinungsdatum: 9. Juni 2020
Anzahl der Seiten: 497
Cover und Inhalsangabe: © Heyne Verlag

Begonnen: 05.05.2021
Beendet: 06.05.2021


»Guten Morgen, Claire. Sie dürften bemerkt haben, dass sich Ihr Fahrzeug nicht mehr unter Ihrer Kontrolle befindet. Ab sofort bestimme ich, wohin Ihre Fahrt geht. Im Augenblick gibt es nur eines, das Sie wissen sollten: In zwei Stunden und dreißig Minuten sind Sie höchstwahrscheinlich tot.« Als die hochschwangere Claire Arden diese Worte aus dem Lautsprecher ihres nagelneuen selbstfahrenden Autos vernimmt, hält sie es zunächst für einen schlechten Scherz. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie tatsächlich in ihrem Wagen gefangen ist. Und sie ist nicht die Einzige – noch sieben weitere Passagiere sind in derselben Situation: Die Systeme ihrer Autos wurden geknackt, und nun befinden sie sich auf einem fatalen Kollisionskurs. Doch damit nicht genug: Der Hacker streamt das ganze live im Internet, und die Zuschauer entscheiden über Leben und Tod der acht Passagiere …


Mit "The Passenger" habe ich nach "The One - Finde dein perfektes Match" und "Wenn Schweigen tötet" nun mein drittes Buch von John Marrs gelesen, der für mich in diesem Jahr eine echt große Entdeckung war. Seine Geschichten sind nicht nur spannend, sondern auch kritisch und damit hat er mich wirklich für sich gewonnen.

In "The Passenger" widmet er sich nun dem Thema, ob autonomes Fahren tatsächlich die Zukunft sein sollte und welche Gefahren sich dahinter verbergen. Mehrere Passagiere werden in ihren vollständig selbstfahrenden Autos plötzlich auf eine Fahrt in den Tod geschickt. Zeitgleich bekommt das Untersuchungskomitee, das sich sonst immer mit der Frage beschäftigt, wer bei Unfällen mit solchen autonomen Autos verantwortlich ist und auch die Öffentlichkeit die Aufgabe, einen Passagier auszuwählen, der verschont werden soll. Aber wie sollte man über Leben und Tod von vollkommen Fremden entscheiden? Und vor allem, kann das Leben eines Menschen viel mehr wert sein als das eines anderen?

Die Geschichte ist von der allerersten Seite an sehr mitreißend, denn wir lernen hier bereits die einzelnen Passagiere kennen und erfahren zeitgleich, dass ihre Autos am Ende der Fahrt wohl kollidieren und explodieren werden. Es gibt, wie auch in den anderen Büchern von Marrs, wieder zahlreiche Blickwinkel, wodurch es nie langweilig wird. Während wir mehr zu den einzelnen Personen erfahren und auch ihre Geheimnisse aufgedeckt werden, erfahren wir durch Libby was im Untersuchungskomitee vor sich geht. Dadurch gibt es nicht nur viele Hintergründe über die Gefahren des autonomen Fahrens, nein, der Autor zeigt auch, wie schnell sich Menschen beeinflussen lassen. 

Das Spiel, dass der Hacker hier treibt ist bitterböse, hat mir als Leser aber auch Mal wieder die Augen geöffnet. Besonders die Überlegungen darüber, ob ein Mensch mehr wert sein sollte als ein anderer haben mich sehr nachdenklich gemacht und mir wieder einmal vor Augen geführt, was auf dieser Welt schief läuft.

John Marrs ist für mich ein Meister der Cliffhanger. Mir fiel es schwer, das Buch aus den Händen zu legen und obwohl ich wieder zahlreiche Überraschungen und Wendungen erwartet habe, haben mich die Geheimnisse der Passagiere und auch die Hintergründe des Hackangriffs wirklich erstaunt. Sehr geschickt zeigt der Autor hier auf, dass eine Medaille immer zwei Seiten hat und dass wir endlich aufhören sollten, einander zu verurteilen ...


"The Passenger" ist ein waschechter Thriller, bei dem ich kaum Zeit zum Durchatmen finden konnte und der mich besonders durch die Gesellschaftskritik absolut überzeugen konnte!

Ich vergebe 5 von 5.


Donnerstag, 10. Juni 2021

[Rezension] Wer die Nachtigall stört - Harper Lee

 


Titel: Wer die Nachtigall stört

Autor:  Harper Lee
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 3. November 1978
Anzahl der Seiten: 416
Cover und Inhalsangabe: © Rowohlt

Begonnen: 04.05.2021
Beendet: 06.05.2021


"Harper Lee beschwört den Zauber und die Poesie einer Kindheit im tiefen Süden der Vereinigten Staaten: Die Geschwister Scout und Jem wachsen im Alabama der 1930er Jahre auf. Jäh bricht die Wirklichkeit des Rassenhasses in ihre behütete Welt ein, als ihr Vater, der Anwalt Atticus Finch, einen wegen Vergewaltigung angeklagten Schwarzen verteidigt. Finch lehrt seine Kinder Verständnis und Toleranz, allen Anfeindungen und Angriffen ihrer "ehrbaren" Mitbürger zum Trotz. Unvergessliche Figuren, menschliche Güte und stiller Humor zeichnen den Roman aus, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde und Millionen von Lesern in seinen Bann zog."



Wer die Nachtigall stört" von Harper Lee war ein Buch, von dem ich schon eine Menge gehört habe und das ich beim Abitur auch kurz kennenlernen durfte. In zahlreichen anderen Werken gibt es Anspielungen auf diese Geschichte und so war ich froh, dass mir das Buch in einem öffentlichen Bücherschrank in die Hände gefallen ist.

Hauptsächlich beschäftigt sich die Geschichte mit dem Rassenhass der 30er Jahre, aber auch mit der Gesellschaft, die sich mit ihren Vorurteilen selbst vergiftet. Im Fokus der Handlung stehen die Geschwister Scout und Jem, die mir ihrem ihrem Vater im Süden der vereinigten Staaten aufwachsen. Mit anfangs sehr kindlichen Augen nimmt Scout die Welt war, fürchtet sich beispielsweise vor ihrem Nachbarn Arthur Radley, der nie das Haus verlässt und hört all das, was sich im Ort über ihn oder auch andere Leute erzählt wird. Dabei wird ihr von ihrem Vater Atticus Finch schon früh beigebracht, wie wichtig Toleranz ist.

Atticus Finch war für mich der große Held dieses Romans. Er findet immer die richtigen Worte und lehrt damit nicht nur seinen Kindern die Wichtigkeit von Akzeptanz und Gleichberechtigung. Als Anwalt hat Atticus es hier nicht leicht, als er einen Farbigen vertritt und mit ansehen muss, dass Recht haben und Recht bekommen zwei Paar Schuhe sind. Ich habe ihn beim Lesen zutiefst bewundert, denn er ist ein Mensch, der sich nicht von den Meinungen anderer Menschen beeinflussen lässt. Solch einen Vater sollte jedes Kind haben ...

Aufgeteilt ist das Buch in zwei Teile. Während im ersten die Abenteuer der beiden Geschwister im Fokus stehen und der Leser dabei ist, wie Scout und Jem langsam erwachsen werden, geht es im zweiten doch zentral um den Gerichtsfall, bei dem sehr schnell deutlich wird, dass sich Leute von ihren Vorurteilen leiten lassen und nicht bereit sind, Dinge und Menschen zu hinterfragen. 

Mit "Wer die Nachtigall stört" habe ich nun wieder ein Werk entdeckt, von dem ich mir wünschen würde, dass es zur Pflichtlektüre wird. Ich habe eine Menge über Menschlichkeit gelernt und musste beim Lesen auch etliche Male weinen. Es ist eine wunderbare Geschichte darüber, mit welcher Werten Kinder aufwachsen sollten und wie wichtig gegenseitiges Verständnis ist und wie zerstörerisch Vorurteile sein können. Ein Buch, das hoffentlich viele Leser aufwachen lässt ...


Ein unfassbar starkes und auch wichtiges Werk, das jeder im Leben gelesen haben sollte!


Ich vergebe 5 von 5 mit Extratropfen.


Montag, 7. Juni 2021

[Rezension] Goldene Flamme - (Legenden der Grisha 1) - Leigh Bardugo

 


Titel: Goldene Flamme (Legenden der Grisha)

Autor:  Leigh Bardugo
Genre: Jugendroman, Fantasy
Erscheinungsdatum: 26. September 2019
Anzahl der Seiten: 344
Cover und Inhalsangabe: © Knaur

Begonnen: 02.05.2021
Beendet: 05.05.2021


"Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt."


Dem Fantasy-Genre konnte ich leider bisher noch nicht allzu viel abgewinnen. Die meinten Bücher sind mir zu umfangreich, gerade was die Gestaltung einer eigenen Welt anbelangt. Nun habe ich mich allerdings in die neue Netflixserie "Shadow and Bone" verliebt, die ja auf der "Grisha"- Reihe basiert und beim Lesen habe ich mich direkt eins gefragt: Warum habe ich der Buchreihe nur nie eine Chance gegeben?

Während in der Netflixserie drei Handlungsstränge abgearbeitet werden, beschäftigt sich der erste Band der Buchreihe ausschließlich mit Alina und ihren Fähigkeiten als Sonnenkriegerin. In der Serie gehörte sie nicht unbedingt zu meinen Lieblingscharakteren, doch beim Lesen konnte ich schnell mit ihr mitfiebern und sie auch ins Herz schließen. Sie will als Kartographie einfach nur in der Nähe ihres besten Freundes Maljen bleiben, doch bei der Überquerung der Schattenflur, einem sehr gefährlichen Ort, der ganz Ravka teilt, stellt sich plötzlich heraus, dass sie Fähigkeiten hat und somit eine Grisha ist.

So kommt Alina in den Palast des Zaren und soll helfen, die Schattenflur zu zerstören. Allerdings muss sie lernen, dass es im Palast des Zaren viele Geheimnisse gibt ... 

Da ich die Serie unmittelbar zuvor gesehen hatte, war mir die Haupthandlung natürlich bekannt. Ich habe tatsächlich erwartet, dass das Buch noch umfangreicher ist und auch tiefere Einblicke in Ravka und auch die Geisha gewährt, doch Leigh Bardugo konzentriert sich auf ihre Charaktere und baut ihre Welt dabei Stück für Stück auf. Dabei wird die Geschichte nie langweilig und der Leser bekommt viele Freiheiten, sich diese doch sehr düstere und auch kalte Welt vorzustellen.

Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und war wirklich glücklich, dass die Autorin alles sehr einfach hält und dabei doch etwas sehr Großes erschafft. Die Geschichte ist mitreißend, die Charaktere gelungen und der Stil sehr angenehm und leicht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird und vor allem, wann die andere Charaktere aus der Serie in Erscheinung treten werden.


Angestachelt durch die sehr fesselnde Netflixserie bin ich nun endlich in den Genuss des ersten Bandes dieser sehr fesselnden Reihe gekommen. Ich werde sie definitiv zeitnah fortsetzen.

Ich vergebe 5 von 5.


Samstag, 5. Juni 2021

[Rezension] Was vom Tage übrig blieb - Kazuo Ishiguro


Titel:
 
Was vom Tage übrig blieb

Autor:  Kazuo Ishiguro
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 14. November 2016
Anzahl der Seiten: 288
Cover und Inhalsangabe: © Heyne

Begonnen: 29.04.2021
Beendet: 03.05.2021


"Stevens dient als Butler in Darlington Hall. Er sorgt für einen tadellosen Haushalt und ist die Verschwiegenheit in Person: Niemals würde er auch nur ein Wort über die merkwürdigen Vorgänge im Herrenhaus verlieren. Er stellt sein Leben voll und ganz in den Dienst seines Herrn. Auch die vorsichtigen Annäherungsversuche von Miss Kenton, der Haushälterin, weist er brüsk zurück. Viele Jahre lang lebt ergeben in seiner Welt, bis ihn eines Tages die Vergangenheit einholt. Das kritische Portrait einer von Klasse und Hierarchien geprägten Gesellschaft und eine bittersüße Liebesgeschichte, erzählt von einem, der seinen Stand nie hinterfragt und der nie auch nur geahnt hat, dass er liebte."


In einem öffentlichen Bücherschrank habe ich nun mein allererstes Buch von Kazuo Ishiguro entdeckt. "Was vom Tage übrig blieb" verheißt schon von Titel eine recht bittere Geschichte.

Für den Butler Stevens bleibt nämlich nicht mehr allzu viel von den Tagen übrig, vor allem seit seine geschätzte Kollegin Miss Keaton geheiratet und Darlington Hall verlassen hat. Nun bekommt er von seinem neuen Dienstherrn die Chance, eine Reise zu unternehmen. Es ist eine Reise, die ihm neue Blickwinkel auf sein eigenes Leben beschert ...

Lobend erwähnen muss ich erst einmal die Sprache, die Kazuo Ishiguro hier wählt. Stevens drückt sich sehr gehoben aus und findet immer die passenden Worte. Dies hat er sich über Jahre hinweg antrainiert, um der perfekte Butler zu sein. Die Geschichte selbst besteht nur aus Stevens Erinnerungen und kleinen Geschehnissen auf seiner Fahrt passieren, wodurch sie sehr ruhig erzählt wird. Unaufgeregt schildert Stevens, wie sein berufliches Leben aussieht. Dabei wird schnell ersichtlich, dass er so etwas wie ein Privatleben überhaupt nicht hat. Er ist stets im Dienst, kann nicht mit den Scherzen seines neuen Dienstherrn umgehen und lässt auch in Gesprächen nicht ein winziges Stückchen seiner eigenen Persönlichkeit durchblitzen. Für den Leser stellt sich hier die Frage: Was für ein Mensch ist Stevens eigentlich?

"Was vom Tage übrig blieb" ist in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnlicher Roman. Zum einen erschafft der Autor hier das Bild eines Menschen, der augenscheinlich kein echtes Leben führt und komplett in seiner Rolle als Butler gefangen ist, zum anderen wird aber auch deutlich, dass Stevens sich selbst als ausgesprochen wichtig ansieht. Zudem ist da auch eine sehr bittere Liebesgeschichte, die ausschließlich zwischen den Zeilen stattfindet und kaum greifbar ist.

Auch wenn das Buch mir in der ersten Hälfte etwas zu ruhig war, konnte ich in der zweiten doch die Dynamik zwischen Stevens und Miss Keaton genießen. Es bleibt vieles unausgesprochen und das Ende zeigt doch, wie viele Chancen wir Menschen einfach ungenutzt verstreichen lassen. Vielleicht auch, weil wir, genau wie Stevens, diese Chancen überhaupt nicht wahrnehmen und letztendlich bleibt dann von unseren Tagen nicht mehr allzu viel übrig ...


"Was vom Tage übrig blieb" ist ein ungewöhnlicher, aber dennoch beeindruckender Roman über einen Butler, der sich keinerlei Gefühle erlaubt und dadurch viele Chancen verstreichen lässt. Leider auch die Chance auf die große Liebe!

Ich vergebe 4 von 5.








Donnerstag, 3. Juni 2021

[Rezension] The Summer of Us - Cecilia Vinesse

 


Titel: The Summer of Us

Autor:  Cecilia Vinesse
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 22. Mai 2020
Anzahl der Seiten: 305
Cover und Inhalsangabe: © dtv

Begonnen: 28.04.2021
Beendet: 01.05.2021


"Aubrey und Rae planen seit der Mittelschule ihren Interrail-Trip, bevor sie nach dem Abschluss auf unterschiedliche Universitäten gehen. Diesen Sommer ist es endlich so weit, zwei Wochen und fünf Metropolen Europas liegen vor ihnen. Allerdings reisen sie nicht wie ursprünglich geplant alleine: Zum einen ist da Jonah, Aubreys perfekter Freund, und Gabe, den Aubrey vor ein paar Wochen geküsst hat. Dazu kommt Clara, die Freundin, in die Rae verknallt ist, obwohl sie keine Chance hat, weil Clara nicht auf Mädchen steht. Nachdem in Amsterdam die ersten Geheimnisse ans Licht kommen, ist es erstmal aus mit der gemeinsamen Reise. Ist dies wirklich ihr letzter gemeinsamer Sommer, an dessen Ende sie getrennte Wege gehen?"


Die ersten wirklich warmen Tage des Jahres haben dazu eingeladen, endlich mal wieder zu einem sehr sommerlichen Buch zu greifen. "The Summer of Us" hat mich dabei von der Thematik sehr angesprochen, geht es doch um fünf Freunde, die noch einen letzten gemeinsamen Sommer verbringen wollen bevor sie alle an unterschiedliche Unis gehen und sich womöglich nie wieder sehen ...

Nicht nur vom Schreibstil ist "The Summer of Us" von Cecilia Vinesse dabei eine lockerleichte Geschichte, auch die Handlung selbst ist recht einfach. Wir haben hier im Grunde nur zwei Liebesgeschichten. Zum einen ist da Aubrey, die mit Jonah zusammen ist, aber in Wahrheit auf Gabe steht und zum anderen Rae, die schon ewig in Clara verliebt ist, allerdings denkt, dass diese nicht auf Mädchen steht. Es ist nicht schwer zu erahnen, wohin sich die beiden Storys entwickeln werden.

Schade fand ich, dass die Reiseorte selbst nicht näher beschrieben wurden. Statt Paris, Prag oder Barcelona zu besuchen hätten sie auch genauso gut durch Amerika reisen können. Ich hatte beim Lesen leider nicht das Gefühl, wirklich eine Reise zu erleben. Weder die von mir etwas erwartete Reise der Jugendlichen zu sich selbst, noch die wirklich stattfindende Reise. Es wurde mir etwas zu viel Drama aufgebaut, denn alles löst sich doch relativ schnell auf.

Schnell lesen lässt sich "The Summer of Us" auf jeden Fall. Es ist ein sehr jugendliches Buch, das durch die sympathischen Protagonisten definitiv punktet, mir persönlich aber stellenweise etwas zu oberflächlich war. Die beiden Liebesgeschichten sind gut geschildert und besonders Raes Schwärmerei für Clara fand ich süß. allerdings haben mir auch hier die großen Emotionen gefehlt. Ich bereue die Lektüre dieses Jugendbuchs nicht, werde es aber relativ schnell wohl wieder vergessen haben!


"The Sommer of Us" ist ein netter Teenie-Roman für Zwischendurch mit zwei süßen Liebesgeschichten, doch das Gefühl, Teil einer Reise zu sein hatte ich leider nicht. Stellenweise leider etwas zu oberflächlich und vorhersehbar!

Ich vergebe 3 von 5.


Dienstag, 1. Juni 2021

[Rezension] Komm, spiel mit mir - Paddy Richardson

 


Titel: Komm, spiel mit mir

Autor:  Paddy Richardson
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 2. Juni 2014
Anzahl der Seiten: 432
Cover und Inhalsangabe: © Knaur

Begonnen: 28.04.2021
Beendet: 30.01.2021

"Unwillig ist Stephanie mit zum Picknick am See gegangen; wieder einmal soll sie ihre vierjährige Schwester beaufsichtigen, während ihre Mutter mit fremden Männern flirtet. Dann ist die kleine Gemma plötzlich verschwunden. Für die Familie Anderson bricht eine Welt zusammen. Siebzehn Jahre später arbeitet Stephanie als Psychiaterin in einer Klinik, als die selbstmordgefährdete Beth eingeliefert wird. Auch Beth hatte eine kleine Schwester, die spurlos verschwand. Immer mehr verstörende Übereinstimmungen kommen zutage – und Stephanie kann nun nichts mehr aufhalten …"


Thriller in denen es um vermisste Kinder geht, gibt es wie Sand am Meer. Ich bin diesem Thema also schon hunderte Male begegnet, finde es aber, wenn es gut und vor allem einzigartig umgesetzt wird, noch immer interessant.

"Komm, spiel mit mir" betrachtet in erster Linie die Folgen einer solchen Tat für die Familien. Gemma verschwindet hier bereits auf den ersten Seiten, woraufhin sich das Leben aller Familienmitglieder verändert. Zum einen ist da die Mutter Minna, die lieber mit Männern geflirtet hat, als auf ihre Kinder aufzupassen, zum anderen ist da aber auch Stephanie, die an diesem Tag auf ihre jüngere Schwester aufpassen sollte. Nach diesem Tag ist plötzlich alles anders ...

Ein echter Thriller ist "Komm, spiel mit mir" nicht, denn es geht vordergründig nicht um die Tat beziehungsweise die Suche nach dem Täter, sondern um die Auswirkungen dieses Verlustes auf die Familie. Dabei schlägt Paddy Richardson sehr leise Töne an und tastet sich sehr sensibel an das Thema heran. Ihr Schreibstil wirkt an einigen Stellen allerdings sehr abgehackt und sie besitzt leider kein richtiges Gespür für Cliffhanger. So besaß das Buch für mich leider überhaupt keinen Spannungsbogen ...

Mit Beth führt die Autorin kurz noch einen recht interessanten Charakter ein. Die Frau kommt nämlich in die Klinik, in der Stephanie später als Psychiaterin arbeitet und Beth hat ebenfalls ihre Schwester verloren. Leider wird dieser Strang nur benutzt, um den Täter einzuführen. 

So reist Stephanie schließlich in ihre Vergangenheit zurück, um endlich mit dieser abzuschließen. Allerdings passiert hier nicht mehr allzu viel Überraschendes. Schade ist hier, dass die Hintergründe leider nicht näher beleuchtet werden und es so für mich und sicherlich auch für die Familie kein richtiger Abschluss ist. Das Ende hat mich daher doch sehr enttäuscht, vor allem, da im Grunde nicht viel mehr passiert, als das, was man bereits auf dem Klappentext lesen kann ...



"Komm, spiel mit mir" von Paddy Richardson ist kein echter Thriller, sondern vielmehr ein Roman, der sehr sensibel eine Familie betrachtet, die an dem Verlust eines Kindes kaputt geht. Leider bietet das Buch in dieser Richtung aber nicht viel Neues, alles war irgendwie schon Mal da gewesen und weder der Schreibstil, noch die Handlung könnten mich in den Bann ziehen ...


Ich vergebe 2 von 5.

Sonntag, 30. Mai 2021

[Rezension] Feuer und Stein (Outlander-Saga 1) - Diana Gabaldon

 Titel: Feuer und Stein


Autor:
  Diana Gabaldon
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 2004
Anzahl der Seiten: 800
Cover und Inhalsangabe: © Blanvalet

Begonnen: 24.04.2021
Beendet: 28.04.2021


"Schottland 1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis betritt und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743 – und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein »Outlander«."


Von der Outlander-Reihe habe ich schon eine Menge gehört und ich wollte unbedingt einmal den ersten Band ausprobieren, um später eventuell auch die Serie zu schauen. Nun habe ich aber relativ schnell festgestellt, dass der Funke einfach nicht überspringen wollte.

Dabei war der Anfang wirklich vielversprechend, lernen wir hier doch die Krankenschwester Claire kennen, die mit ihrem Mann nach Schottland reist um dort, nach der doch sehr turbulenten Kriegszeit, ihre zweiten Flitterwochen zu verbringen. Hier erschafft die Autorin erst einmal eine tolle und auch mystische Grundstimmung, denn Claire kommt mit einem geheimnisvollen Steinkreis in Verbindung. Durch diesen reist sie plötzlich in der Zeit zurück und findet sich im alten Schottland wieder ...

Die 800 Seiten haben mich erst einmal doch abgeschreckt, denn das lässt doch auf ein sehr umfangreiches Werk schließen. Überrascht war ich allerdings über den den doch sehr angenehmen und leichten Schreibstil, der zwar an einigen Stellen recht seicht wirkt und mitunter auch ins Kitschige abdriften, aber doch dazu geführt hat, dass ich relativ schnell durch die Geschichte kam. Es gab hier allerdings auch einige relativ unbedeutende Abschnitte, die doch dazu verleiten, ein paar Sätze nur zu überfliegen ...

Claire ist eine sehr starke Protagonistin, für meinen Geschmack sogar etwas zu stark und selbstbewusst. Das mag allerdings daran liegen, dass ich doch eher Charaktere mit Ecken und Kanten bevorzuge, die sich auch noch entwickeln können. So muss ich doch sagen, dass ich mit Claire nicht so recht warm wurde, zumal sie auch keine einzige Sekunde an ihren Mann und ihr altes Leben zu denken scheint.

Die Geschichte selbst ist auch sehr einfach aufgebaut, handelt sie doch im Grunde nur davon, wie Claire verschiedene "Abenteuer" übersteht und schließlich auch noch zu einem neuen Mann kommt. Jamie selbst besitzt dabei einen angenehmen Humor, doch besonders tiefgründig wird auch er nicht beschrieben. Die großen Gefühle blieben für mich daher aus und mit dem geschilderten Sex, der ab einem gewissen Punkt doch zu einer weiteren Streckung der Geschichte führt, könnte ich ebenfalls reichlich wenig anfangen, aber das hatte ich schon erwartet und betreffende Abschnitte auch teilweise nur überflogen.

Die geschichtlichen Hintergründe und auch die Beschreibung Schottlands haben mir hingegen aber gefallen und ich kann daher auch verstehen, warum diese Reihe doch zahlreiche Fans hat. Mich hat die Geschichte über längere Strecken gut unterhalten, allerdings hat sie mich leider nicht komplett gefangen nehmen können. 

Auch wenn ich nicht komplett in die Geschichte eintauchen können, bin ich doch froh, ihr eine Chance gegeben zu haben und nun zu wissen, was sich hinter "Feuer und Stein" verbirgt. Für mich fehlten die Emotionen und auch Charaktere, mit denen ich Mitfiebern und mitfühlen könnte ...

Ich vergebe 3 von 5.




Freitag, 28. Mai 2021

[Rezension] Vergiss nie - Ich weiß, wer du wirklich bist - J.S. Monroe

 


Titel: Vergiss nie - Ich weiß, wer du wirklich bist

Autor:  J.S. Monroe
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 18. November 2019
Anzahl der Seiten: 497
Cover und Inhalsangabe: ©Blanvalet

Begonnen: 23.04.2021
Beendet: 28.01.2021


"Eine junge Frau steigt in einem kleinen englischen Dorf aus dem Zug. Ihre Tasche wurde gestohlen und mit ihr ihre Identität. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Noch nicht einmal an ihren Namen. Nur eines weiß sie noch: wo sie wohnt. Jetzt steht sie vor Tonys und Lauras Tür. Sie behauptet, dort zu leben. Die beiden behaupten, sie noch nie zuvor gesehen zu haben. Einer von ihnen lügt – und die Wahrheit ist so schockierend, dass sie das Leben der drei für immer zerstören könnte …"


Ich weiß nicht genau, wie viele Thriller ich schon gelesen habe, die sich mit dem Thema "Amnesie" beschäftigen. Es sind sicher schon an die hundert, wird das Thema doch sehr gerne aufgegriffen.

Auch in "Vergiss nie - Ich weiß, wer du wirklich bist" geht es um eine Frau, die, nachdem sie am Flughafen ihre Handtasche mit all ihren Papieren verloren hat, plötzlich nicht mehr weiß, wer sie ist. Schließlich kommt sie zu einem Haus, von dem sie zu glaubt, dass es ihres sein muss - nur leider wohnt dort bereits ein Paar ... Wer ist diese Frau? Und vor allem, welche Verbindung hat sie zu diesem Haus beziehungsweise dem Paar, das dort lebt?

Der Anfang hat mir gut gefallen, erscheint die Geschichte hier doch noch sehr rätselhaft. Ich mochte die Ausgangslage sehr und auch die Protagonistin, die noch nicht einmal ihren Namen kennt und daher auch voller Geheimnisse steckt. Spannend ist der Thriller durch die kurzen Kapitel auf jeden Fall, doch ab einem gewissen Punkt verliert sich die Handlung leider etwas. Für mich würde es stellenweise nicht mehr ganz nachvollziehbar, als besagte Unbekannte plötzlich von der Polizei gesucht wird und statt Hilfe anzunehmen lieber fortläuft ... Auch das Paar in dem Haus verhält sich recht sonderbar, besonders Tony, der seine eigene Frau total vergisst und plötzlich nur noch Augen für die Unbekannte hat.

Ich halte "Vergiss nie - Ich weiß, wer du wirklich bist" durchaus für einen unterhaltsamen Thriller, der zum Ende auch mit einer echt kranken Idee Punkten kann. Dennoch hatte ich doch einige Schwierigkeiten, am Ball zu bleiben. Manche Handlungen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar und der ganze Plan, der am Ende aufgedeckt wird, hatte für mich doch ehrlich gesagt zu viele Lücken und wirkte etwas wirr. Die Auflösung selbst konnte ich daher nicht wirklich genießen ...


"Vergiss nie - Ich weiß, wer du wirklich bist" ist durchaus ein spannender und überraschender Thriller, der mir von der Handlung aber stellenweise etwas zu wirr war und mich von der Auflösung nicht ganz überzeugen konnte ...

Ich vergebe 3 von 5.