Montag, 1. Juni 2026

[Rezension] Something in the Water - Catherine Steadman

  


Titel: Something in the Water

Autor:  Catherine Steadman

Genre: Thriller

Erscheinungsjahr: 2019

Seitenzahl: 464
Cover: © Piper 
Begonnen: 01.05.2026
Beendet: 06.05.2026


Das Buch beginnt mit einem Blick in die Zukunft: Erin vergräbt eine Leiche. Um wen es sich handelt, bleibt erst einmal offen. Im Anschluss lernen wir Erin und ihren Verlobten Mark kurz vor der Hochzeit und ihren Flitterwochen kennen. Die Autorin lässt sich hier viel Zeit, die Beziehung der beiden zu beschreiben, aber auch auf die ersten Probleme aufmerksam zu machen. Mark hat nämlich gerade seinen Job bei einer Bank verloren und findet keine neue Anstellung.

Auch wenn sich das Buch zu Beginn nicht wie ein echter Thriller anfühlt, konnte es mich dennoch fesseln. Es war interessant zu sehen, wie Mark und Erin schon vor der Hochzeit auf einige harte Proben gestellt werden. Geld spielt bei beiden eine recht große Rolle und genau das soll ihnen zum Verhängnis werden. Zudem hat Erin, die gerade einen Dokumentarfilm über Gefängnisinsassen dreht, bereits einige Berührungspunkte mit Verbrechern.

Richtig spannend wird die Geschichte erst, als die beiden in ihre Flitterwochen aufbrechen. Auf Bora Bora gehen die beiden Tauchen und finden dabei nicht nur ein unheimliches Wrack, sondern auch eine Tasche. Der Inhalt stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf und bald befinden sie sich im Sog einer riesigen Summe Geld und gleichzeitig auch in den Fängen eines Verbrechens, denn es gibt jemanden, der ihnen schon auf den Fersen ist.

Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, denn es ist spannend mitzuerleben, wie Erin und Mark - angetrieben von der Verlockung des Reichtums - immer tiefer abrutschen, sich Dinge verheimlichen und ihre Ehe riskieren.
Hier zeigt sich sehr schön, dass Geld sehr viel kaputt machen kann und den wahren Charakter der Menschen ans Tageslicht befördert. Erin und Mark werden zu Fremden und schließlich kämpft jeder nur noch für sich selbst ...


Ein Thriller, der ruhig beginnt, dann aber einen grandiosen Sog entwickelt und den Leser tief in ein Verbrechen hineinzieht.

Ich vergebe 5 von 5.

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