Mittwoch, 17. Juni 2026

[Spontane Leserunde] Zonenkinder - Jana Hensel

 


Und es geht für mich und meine Autorenfreundin Sandra Pulletz direkt weiter mit einer spontanen Leserunde zu "Zonenkinder" von Jana Hensel. Wer mag, kann sich auch hier gerne anschließen.

Leseabchnitte

1. Abschnitt - Kapitel 1 bis Kapitel 2

2. Abschnitt - Kapitel 3 bis Kapitel 4

3. Abschnitt - Kapitel 5 bis Kapitel 6

4. Abschnitt - Kapitel 7 

11 Kommentare:

  1. 1. Abschnitt - Kapitel 1 bis Kapitel 2

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    1. Jetzt weiß ich gar nicht, ob das Buch für dich so interessant ist mit dem DDR-Thema. Ich bin ja direkt an der Grenze aufgewachsen, kenne noch alte Wachtürme als Lost Place und meine "Heimat"-Stadt sieht nun wirklich wie eine typische DDR-Stadt aus, auch heute noch. Und ich musste ja in einem DDR-Wohnblock aufwachsen. Vieles kenne ich nun, von der Olsenbande bis zum Begrüßungsgeld, das nein Vater damals für Ketchup ausgegeben hat, wie er dauernd erzählte.

      Ich fand hier den Einblick interessant, wenngleich die Autorin in ihren Erinnerungen doch schnell hin und her springt. Natürlich will sie da die Zeit nach und vor der Wende vergleichen. Ich hätte vielleicht hier als Einstieg eher einen Tag in der DDR und dann einen Tag danach gewählt für die ersten beiden Kapitel. Gerade so aus Sicht eines Kindes/Teenagers wäre das interessant gewesen.

      Den Leipziger Hauptbahnhof kenne ich ja auch sehr gut, dahin bin ich ja damals mit meinem Mabn geflüchtet und in unserer Zeit auf der Straße waren wir da sehr oft, weil der echt wie ne eigene Stadt wirkt. Gigantisch und irgendwie so ein Zeichen der Wende nach wie vor.

      Die Bilder, die eingefügt sind, gefallen mir. Ich hoffe, dass der Aufbau noch etwas strukturierter wird.

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    2. Ich finde das Thema echt spannend. Bei uns in Ö weiß man recht wenig, wie es bis zum Mauerfall in D war ... Habe letztens ein Buch gelesen, wo das etwas thematisiert war, aber es gibt da ja ziemlich viel, was man erfahren kann. Lustig finde ich einige Ausdrücke, die es auch bei uns gibt bzw. gab. So kenne ich auch den "Raider" und bei uns sagt man ja Lehrlinge zu Azubis usw.
      Es wäre auch gut, so einen Vergleich wie du vorgeschlagen hast. Denn wüsste ich nicht schon mehr vom Thema, würde ich mich glaube ich schwer tun. Und ich bin nicht sicher, ob unsere Jugend überhaupt etwas mit Ost/Westdeutschland anfangen kann. Ich meine ja, den Fall der Mauer kennt man wohl, aber viel mehr auch schon nicht.

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    3. Puhh, da bin ich echt erleichtert. Ich glaube nämlich genau wie du, dass man das Buch ohne echtes Vorwissen nur schlecht lesen kann. Die Autorin erklärt auch recht wenig, viele Begriffe sind der heutigen
      Generation sicher fremd.

      Den Raider kenne ich auch noch, vor ein paar Jahren hatten sie den Riegel auch kurzzeitig noch mal so genannt. Irgendwie hätten ie auch bei dem Namen bleiben können.

      Übrigens merkt man dem Buch und der Autorin auch noch gewisse Vorurteile gegenüber Westdeutschland an. Das erinnert mich daran, dass bei uns in der Schule auch oft so "Ossi" und "Wessi" noch als Beleidigung benutzt wurde. Die Wessis galten ja als reich und schnöselig, obwohl da ja eigentlich auch ganz normale Menschen gelebt haben, mit denselben Problemen wie die Leute in der DDR. Die Menschen wurden halt gespalten, auch vom Decken her. Schon krass, wie gut das funktioniert hat.

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  2. 2. Abschnitt - Kapitel 3 bis Kapitel 4

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    1. Puhh, ich muss sagen, dass ich das Buch jetzt sogar etwas anstrengend finde. Dieses ständige Werten und Urteilen gefällt mir nicht so recht. Aus den zwei Kapiteln habe ich jetzt auch kaum etwas mitnehmen können und mir auch kaum Notizen gemacht. Es wirkt nun irgendwie wie eine recht oberflächliche Betrachtung eines Teenagers, geht es doch sehr viel ums Kleidung.

      Irgendwie finde ich, dass sich dadurch die Vorurteile noch verstärken. Nicht jeder im Westen war ja gut gekleidet und hat Wert auf Markenkleidung gelegt. Irgendwie erschafft die Autorin da weiterhin so eine Grenze, die aber mehr in ihrem Kopf zu sein scheint.

      Das Kapitel über ihre Familie kam mir seltsam vor. Die Wende sollte doch die Leute zueinander bringen und nicht entfernen. Plötzlich stand ihnen doch die Welt offen und es gab so viele Möglichkeiten, die sicherlich die ältere Generation überfordert haben. Aber warum helfen da die Kinder nicht? Für mich wirkt die Autorin gefangener als ihre Eltern ... Vielleicht war sie eher für diese Entfremdung verantwortlich

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    2. Puh, hmm irgendwie bin ich ein bisschen rausgekommen ... Irgendwie ist da doch eine Aufzählung nach der anderen und echt viele Markennamen dabei *g

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  3. 3. Abschnitt - Kapitel 5 bis Kapitel 6

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