Titel: Ein Ort für die Ewigkeit
Autor: Val McDermid
Genre: Krimi
Erscheinungsjahr: 2008
Seitenzahl: 590
Cover: © Knaur
Begonnen: 04.09.2026
Beendet: 10.09.2026
Mein allererstes Buch von Val McDermid konnte mich leider nicht so recht in den Bann ziehen. Dennoch wollte ich der Autorin noch eine Chance geben und habe mich an "Ein Ort für die Ewigkeit" herangewagt. In diesem sehr ruhigen erzählen Kriminalroman geht es um ein Mädchen, das im Jahre 1963 verschwindet. Detektive Inspector George Bennett versucht alles, um den Fall aufzuklären und findet dann tatsächlich eine Spur, die zu einem Tatversächtigen und auch einer Hinrichtung führen soll.
Der Fall rund um die verschwundene Alison ist sehr interessant aufgebaut, auch wenn Val McDermid einen sehr ruhigen Schreibstil besitzt. Im Mittelpunkt steht das Dorf Scardale, in dem George auf eine Mauer des Schweigens stößt. Die Atmosphäre innerhalb des Ortes, in dem fast alle miteinander verwandt sind, hat mir gut gefallen.
Nach gut 400 Seiten scheint der Fall rund um Alison erst einmal abgeschlossen zu sein, doch dann will die Journalistin Catherine Heathcote im Jahre 1998 ein Buch über den Fall schreiben. Nach so vielen Jahren kommt endlich die ganze Wahrheit ans Tageslicht. Besonders das Ende hat mir hier gefallen, auch wenn ich ehrlicherweise sagen muss, die ganze Zeit schon in diese Richtung gedacht zu haben.
Mein zweites Buch von Val McDermid konnte mich auf jeden Fall mitreißen, auch wenn er mir an manchen Stellen eine Spur zu ruhig erzählt wird und doch gerade am Anfang bei den Ermittlungen einige Längen vorhanden sind. Die Autorin widmet sich aber einem sehr schwierigen Thema, das im Jahr von Alisons Verschwinden wohl tatsächlich ganz anders betrachtet worden wäre als heutzutage. Mir hat dieser Roman und vor allem der Besuch in Scardale gefallen!




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