Dienstag, 14. März 2017

[Rezension] Es beginnt am siebten Tag - Alex Lake

Titel: Es beginnt am siebten Tag
Autor:  Alex Lake
Genre: Thriller
Bereits gelesene Bücher des Autoren: keins
Cover und Inhaltsangabe © HarperCollins

Ich bedanke mich bei  und HarperCollins für das Rezensionsexemplar! Das Buch könnt ihr hier bestellen.



"Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …"




"Es beginnt am siebten Tag" von Alex Lake war ein Buch, das mir bereits im Dezember bei "Blogg ein Buch" aufgefallen ist und auf das ich mich spontan noch vor Weihnachten beworben habe. Irgendwie kam dann nie eine Antwort bezüglich des Buches und ich war etwas erleichtert, denn zu der Zeit habe ich bei lieben Bloggerkollegen sehr schlechte Rezensionen zu dem Buch gelesen und ich hatte ehrlich gesagt keine große Lust mehr auf diesen "Thriller" ...

Dann, über drei Monate später traf das Buch plötzlich bei mir ein und ich war erst einmal hin und hergerissen. Große Lust hatte ich keine, aber ich habe meine Erwartungen etwas runtergeschraubt, um meiner Verpflichtung dennoch nachzugehen und habe mich also ins "Abenteuer" gestürzt.

Erst einmal vorweg: Alex Lake ist mit Sicherheit ein guter Autor, aber sein Schreibstil war mir eindeutig zu nüchtern. Außerdem sind mir einige Fehler in der Übersetzung oder im Lektorat aufgefallen (bestes Beispiel: Es wird jemand als sympathisch beschrieben, der unter anderen respektlos ist ... Es sollte hier wohl respektvoll heißen ...oder "Jahrbuch" eines Autoren hieß im Englischen wohl Anthologie und hat mit einem Jahrbuch recht wenig zu tun ...)

Das waren erst einmal nur wenige Faktoren, die für mich den Lesefluss gestört haben. Schlimmer fand ich aber eine Tatsache, die ich später in meiner Rezension noch erläutern werde ...




- Julia -

Julia ist die Mutter der vermissten Anna und leider einer der unsympathischsten Buchcharaktere, die mir je begegnet ist. Sie verkriecht sich in Selbstmitleid, gibt sich selbst die Schuld und denkt eigentlich kaum an ihre Tochter. Schlimmer ist noch ihr Noch-Ehemann Brian, der einfach mal nach ein paar Tagen sagt, dass Anna eh nicht mehr auftaucht und er jetzt sein Leben lieber allein weiterleben will, um glücklich zu sein. Hallo? Die beiden geben ihre Tochter nach nicht einmal einer Woche auf?

Ich bin kein Mensch, der Kinder mag oder selbst welche haben will, aber das hat mich unendlich wütend gemacht. Julias Selbstmitleid dauert geschlagene 236 Seiten (von insgesamt 477 Seiten) und war einfach nur nervig. Auch ihre Art, sich erst von ihrem Mann zu trennen, nur um dann, als Anna verschwunden ist, wieder "irgendwas" für ihn zu empfinden, war für mich unverständlich ...




Ihr merkt schon, wie sehr mich das Buch mit seinen 477 Seiten enttäuscht und größten Teils auch gelangweilt hat. Meiner Meinung nach verrät der Klappentext schon ALLES, besonders eben die Tatsache, dass Anna wieder auftaucht, wodurch die erste Hälfte des Buches unnötig in die Länge gezogen wird und nur aus den Schuldvorwürfen Julias besteht.

Dann sollte man meinen, dass die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt, doch letztendlich weiß der aufmerksame Leser bereits in der ersten Hälfte, wer der Täter und was das Motiv ist - Da es einfach keine andere Möglichkeit gibt und sonst kaum Personen involviert sind. Ich frage mich also nun, was dieses Werk mir sagen will? Es konnte mich leider überhaupt nicht unterhalten, der Klappentext hat mir sämtliche Spannung genommen und auch die Täterauflösung war leider alles andere als interessant oder originell.

Ich kann das Buch daher nicht weiterempfehlen. Es war für mich eine reinste Qual, es zu lesen, doch ich hatte die Hoffnung, dass nach Annas Auftauchen endlich noch alles in die versprochene Richtung gelenkt wird. Auch wenn an manchen Stellen ein recht angenehmer Stil des Autoren durchblitzen konnte, war mir aber das Gesamtbild zu eintönig. Die Grundidee ist eigentlich nicht schlecht, aber allein, dass der Klappentext alles bis auf den Täter vorgibt, vermindert den Lesespaß so sehr, dass dieses Buch einfach nur noch langweilig zu lesen ist ...




Leider war "Es beginnt am siebten Tag" von Alex Lake für mich ein großer Flop! Die
Kindesentführung wird zur Nebensache und der Hauptstrang konzentriert sich auf die zerbrochene Ehe von Julia und Brian, auf Selbstvorwürfe und auf eine öffentliche Demütigung dieser "Rabenmutter". Leider kaut der Klappentext alles vor und so konnte ich das Buch leider nicht genießen ...

Montag, 13. März 2017

[Blogtour] Gewinnspiel zu Eden Summer

Und die Blogtour zu "Eden Summer" ist nun bereits zu Ende und natürlich gibt es zum Abschluss auch noch etwas zu gewinnen. Der Aladin-Verlag stellt freundlicherweise ein Exemplar von "Eden Summer" zur Verfügung und ihr könnt es gewinnen!



Was ihr tun müsst?

Auf den teilnehmenden Blogs findet ihr das Gewinnspielformular, einfach die Fragen beantworten und schon seit ihr im Lostopf! Viel Glück!

Teilnahmebedingungen:

- Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Darunter ist das Einverständnis der Eltern notwendig
- Der Versand des Gewinns erfolgt nur innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz.
- Für den Postversand wird keine Haftung übernommen
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Als Gewinner erklärt man sich mit einer öffentlichen Nennung einverstanden. Die zugesandte Adresse wird nach Versand SOFORT von mir gelöscht
- Nach der Bekanntgabe des Gewinners habt ihr 7 Tage Zeit, euch bei der genannten Email-Adresse zu melden. Ansonsten wird ein neuer Gewinner gezogen.
- Das Gewinnspiel endet am 19. März 2017 um 23:59Uhr


6.03.2017 - Rezension bei Anna auf Paradoxes Leben
7.03.2017 - "Charaktervorstellung" bei mir!
8.03.2017 - "Bücher, die an den Roman erinnern" bei Kristin von Wurm sucht Buch
9.03.2017 - "Verlagsvorstellung" bei Carolin von die Bücherwanderin
10.03.2017 - "Reaktionen auf das Buch im Ausland" bei Sarah von Books on Fire
11.03.2017 - "Das Thema Freundschaft im Roman" bei Jasmin von Bücherleser


Samstag, 11. März 2017

[Rezension] Der Mörder und das Mädchen - Sofie Sarenbrant

Titel: Das Mädchen und der Mörder
Autor:  Sofie Sarenbrant
Genre: Krimi, Thriller
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keins
Cover und Inhaltsangabe © Rütten & Loening

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!



"Noch einen Tag noch – dann, glaubt Cornelia, hat ihr Martyrium ein Ende, dann zieht sie mit Astrid, ihrer sechsjährigen Tochter, aus ihrem Haus aus und kann Hans, ihren gewalttätigen Mann, endlich verlassen. Doch am Morgen findet sie Hans tot im Gästezimmer. Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig, übernimmt den Fall: Für sie ist Cornelia die erste Verdächtige, doch es gibt auch eine andere Spur: Die kleine Astrid will in der Nacht einen Mann neben ihrem Bett gesehen haben, der sie gestreichelt hat."




"Der Mörder und das Mädchen" von Sofie Sarenbrant wird auf dem Cover als "Thriller" bezeichnet, doch im Inneren versteckt sich eher ein Krimi, der durch kurze und atmosphärische Kapitel zu punkten weiß. Von der Autorin habe ich bislang noch nicht viel gehört, ich war aber dennoch überrascht, wie angenehm und flott sich das Buch lesen ließ. Da wir mehrere agierende Personen habe, wird die Geschichte abwechseln aus verschiedenen Sichten erzählt. Dadurch geht es nicht nur um die (meistens) doch recht langweilige Ermittlungsarbeit, sondern wir bekommen Einblick in das Leben fast aller Charaktere!

Mir hat Sofie Sarenbrants Schreibstil ausgesprochen gut gefallen. Er ist kurz, prägnant und atmosphärisch. Sie hat das Talent, die Geschichte nicht unnötig in die Länge zu ziehen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zwar ist das Buch tatsächlich kein versprochener Thriller, da es hier doch nur um die Aufklärung eines Falls geht und spannende Momente eher rar gesät sind, aber dennoch ist "Der Mörder und das Mädchen" mal wieder ein erfrischend mutiger Krimi, der sich nicht mit dem Einheitsbrei zufrieden gibt!




- Cornelia -

Eigentlich gibt es in "Der Mörder und das Mädchen" keinen direkten Protagonisten. Zu Beginn der Geschichte lernen wir Cornelia kennen, die sich endlich von ihrem gewalttätigen Ehemann Hans lösen möchte und mit ihrer Tochter Astrid ein neues Leben beginnen will. Sie hat ihr Haus zum Verkauf angeboten und bereits eine Wohnung für sich und ihre Tochter gefunden - doch dann kommt alles anders: Ihr Noch-Ehemann Hans liegt erstochen im Gästebett und Astrid behauptet, in der Nacht einen Mann an ihrem Bett gesehen zu haben.

Cornelia gerät natürlich unter Mordverdacht und es kommt so weit, dass niemand ihr mehr glaubt, dass ihr Ehemann sie geschlagen hat. Durch die Kürze der Kapitel gibt es nur kurze Einblicke in ihr Leben, doch dadurch wurde ich als Leser auch zum eigenen Mitdenken animiert. Könnte es sein, dass Cornelia ihren Mann getötet hat? Oder was steckt dahinter?

- Emma -

Emma ist die Ermittlerin in diesem Buch und sie hat so ganz eigene Probleme. Sie ist gerade schwanger von ihrem neuen Freund, während ihr Exfreund ihr weiterhin nachstellt und das alles nicht akzeptieren kann/will.

Ich weiß nicht, wie oft ich das hier schon erwähnt habe, aber Ermittler mag ich in Büchern selten und das war auch hier so. Echte Sympathien konnte ich für Emma und ihre Situation nicht aufbringen, aber ich war froh, dass alle Kapitel so kurz sind, dass sich ihre Abschnitte doch die Waage hielten.




Krimis lese ich nur noch selten, da ich ich finde, dass das Genre mittlerweile irgendwie ausgelutscht ist. Vor allem deutschen Krimis kann ich kaum noch etwas abgewinnen, da irgendwie jeder Autor einen eigenen Ermittler erfinden muss. Bei dem schwedischen Debüt "Der Mörder und das Mädchen" habe ich in erster Linie einen spannenden Thriller erwartet, doch letztendlich ist die Geschichte ein Krimi, in dem die Aufklärung einer Tat im Vordergrund steht.

Cornelia findet ihren toten Mann nur einen Tag nach einer Besichtigung in ihrem Haus. Die Schwester ihrer besten Freundin ist zufällig bei der Polizei und übernimmt den Fall, doch schnell treten die ersten Ungereimtheiten auf und besonders die Immobilienfirma wird näher beleuchtet. Als Leser bekommen wir hier Einblick in die Welt der Immobilienmakler und dies fand ich sehr interessant. (Auch wenn hier wieder deutlich wurde, dass dieses Buch definitiv kein Thriller ist!)

Du Geschichte besteht in erster Linie aus der Ermittlungsarbeit, aber auch den Problemen der einzelnen Personen. Wirklich fesselnd fand ich hier die kurzen Kapitel mit den ständig wechselnden Perspektiven. Die ganze Geschichte und die Zusammenhänge der einzelnen Charaktere fand ich sehr gut herausgearbeitet und ich war die ganze Zeit gespannt auf die letztendliche Auflösung.

Das Ende ist böse und das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich mag "offene" Enden, die mir als Leser die Chance bieten, die Geschichte weiterzudenken und das war hier der Fall. Zwar merkt man dem Buch stellenweise an, dass es sich hier um ein Debüt handelt (vor allem da nicht alle Stränge zu Ende gebracht worden!), aber dennoch empfand ich "Der Mörder und das Mädchen" als willkommene Abwechslung zwischen all den 0815-Krimis!




"Der Mörder und das Mädchen" ist zwar kein echter Thriller, bei dem die Spannung kaum auszuhalten ist, aber dennoch verbirgt sich hinter dem unscheinbaren Cover ein interessanter und packender Krimi, der mit einer bösen Auflösung punkten kann, allerdings noch einige Stränge offen lässt! Ich bin gespannt, ob es hier eine Fortsetzung geben wird!



Donnerstag, 9. März 2017

[Rezension] Eden Summer - Liz Flanagan

Titel: Eden Summer
Autor:  Liz Flanagan
Genre: Jugendroman
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keins
Cover und Inhaltsangabe © Aladin



"Obwohl die schüchterne Jess und die allseits beliebte Eden so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, kann nichts die beiden trennen. Bis Eden eines Tages spurlos verschwindet! Die Suche nach der vermissten Freundin konfrontiert Jess bald mit dunklen Kapiteln ihrer eigenen Vergangenheit, und dann ist da noch Liam, Edens Freund, mit dem Jess mehr verbindet als sie wahrhaben will."




Da ja im Moment unsere Blogtour zu "Eden Summer" von Liz Flanagan läuft, möchte ich euch meine Rezension zu diesem Buch nicht vorenthalten. Die Geschichte rund um die vermisste Eden hat mich auf jeden Fall mitgenommen. Sie ist sehr emotional und tiefgründig, auch wenn der Schreibstil doch recht einfach gehalten ist.

Liz Flanagan lässt den Leser hier noch einmal den Sommer von Eden spüren, ihre Veränderungen und Momente, die vielleicht zu ihrem Verschwinden beigetragen haben könnten. Durch die wirklich tollen Charaktere, die für mich das Highlight in diesem Buch waren, konnte ich beim Lesen mitfühlen. Ich mochte die tiefe Verbundenheit zwischen Jess und Eden.




- Jess -

Jess ist unsere Protagonistin, die uns durch die Geschichte führt. Zu Beginn ist Eden bereits verschwunden und Jess macht sich auf die Suche nach ihr. Eden und sie verbindet eine tiefe Freundschaft, obwohl beide wohl verschiedener nicht sein könnten. Jess wird von ihrem Umfeld als "Goth-Girl" wahrgenommen, liebt zerrissene Kleidung und hat knallrotes Haar. Sie lebt ihr Leben so wie sie es will und wird deswegen auch von Eden bewundert.

So unnahbar und tough Jess auch wirken mag, so zerbrechlich ist sie seit einem schlimmen Erlebnis. Sie lässt sich nicht mehr von anderen Menschen berühren und als Leser hat mich ihre Geschichte besonders mitgenommen. (Fast schon mehr als jene von Eden!!!)

Ich mochte Jess sehr, sie ist auf der einen Seite eine Kämpferin, doch auf der anderen Seite sehr nachdenklich.

- Eden -

Edens Verschwinden zu Beginn des Buches lässt den Leser erst einmal ratlos zurück, denn wir kennen dieses Mädchen ja nicht, wissen nur, dass ihr Jess sehr viel bedeutet. Nach und nach lernen wir aber auch jene Eden kennen, die eigentlich zwei Seiten hat.

Eden hat ihre Schwester Iona bei einem Unfall verloren und gibt sich selbst die Schuld dafür. Obwohl die beiden Geschwister sich nicht ausstehen konnten (oder gerade deshalb!) trauert Eden ungemein und verwandelt sich in ein Alkoholtrinkendes Frack, das nichts mehr von ihren unbeschwerten "alten Ich" hat!

Edens Geschichte hat mich auf jeden Fall mitgenommen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich Jess als Charakter interessanter fand und ich Edens Handlungen teilweise nicht so recht nachvollziehen konnte!




"Eden Summer" ist ein emotionales und tiefgründiges Buch, das mich, wie zuvor erwähnt, besonders durch die Charaktere überzeugen konnte. Die Geschichte handelt von einer tiefen Freundschaft, aber auch von Liebe, einem "dunklen Geheimnis" und der spannenden Suche nach Eden. Besonders gefallen haben mir die ständigen Rückblicke, in denen Jess sich an Momente mit Eden erinnert hat. Nach und nach lernen wir Eden so kennen und alles fügt sich wie ein Puzzle zusammen.

Jess war ein Charakter, den ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Sie hat mich mit ihrer Art berührt, alles für ihre beste Freundin zu tun und gleichzeitig alles wegzustecken, nur damit es Eden gut geht. Die Momente des Sommers haben gezeigt, wie viel die Mädchen füreinander empfinden und wie tief ihre Verbundenheit ist! Das hat mich auf jeden Fall mitgenommen und ich konnte Jess verstehen, die Eden um jeden Preis lebendig wiedersehen wollte.

Leider muss ich jetzt auch zu einer kleinen Kritik kommen, denn das Familiengeheimnis, das im Klappentext bereits angesprochen wird, löst sich für den Leser schon im ersten Drittel des Buches auf und nimmt daher jede Menge Spannung, denn ab einem bestimmten Zeitpunkt ist klar, worauf das alles hinausläuft. Eine gewisse Anspielung hätte es meiner Meinung nach nicht geben sollten.

Alles fügt sich im Laufe der Geschichte zusammen und die Vergangenheitsstränge haben mich tatsächlich mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle genommen. Das letztendliche Ende war allerdings durch das Wissen, das ich als Leser schon zu Anfang hatte, dann leider etwas schwach. Dennoch kann ich das Buch aber aufgrund der tollen Charaktere und der sensiblen Geschichte rund um Verlust, Trauer und den Mut, wieder nach vorne zu blicken, empfehlen!




"Eden Summer" hat aufgrund der toll ausgearbeiteten Charaktere begeistern können. Die Geschichte
ist intensiv, emotional und tiefgründig, auch wenn das Geheimnis zu schnell zu durchschauen ist!


Dienstag, 7. März 2017

[Blogtour "Eden Summer"] Tag 2 - Charaktervorstellung



Gestern gab es bei der lieben Anna von Paradoxes Leben bereits die erste Rezension zu "Eden Summer" von Liz Flanagan und heute geht es bei mir mit einer kleinen Charaktervorstellung weiter!

In Charaktere in "Eden Summer" fand ich sehr stark und sie haben mir auf jeden Fall das Lesen versüßt, deswegen werde ich jetzt nicht weiter um den heißen Brei reden, sondern gleich einmal starten und euch die Personen aus dieser sehr emotionalen Geschichte näher bringen.



Jess ist unsere Protagonistin, die uns durch die gesamte Story führt. Sie ist die beste Freundin der vermissten Eden und macht sich natürlich schreckliche Vorwürfe.

Kurz zu ihrem recht schrägen Aussehen: Sie hat mohnrotes Haar, Tattoos, trägt gerne ausgefallene Klamotten (am liebsten zerrissene Leggins) und wird von ihrem Umfeld als "Goth Girl" bezeichnet. Jess ist trotz ihrer kleinen Statur und ihrer blassen Haut äußerlich ein sehr starker, unnahbarer Charakter, doch in ihr steckt noch viel mehr.

Jess ist, so wild sie auch aussehen mag, ein sehr zerbrechliches Mädchen. In der Vergangenheit gab es einen Vorfall, der sie stark mitgenommen hat und der sie ein wenig in sich gekehrt zurückgelassen
hat. Seit jenem Tag lässt sie kaum Menschen an sich heran und hasst Berührungen. (Sogar die von ihrer besten Freundin!)

Als Eden verschwindet, ist Jess außer sich. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft, obwohl sie verschiedener nicht sein könnten.

Liam, Edens fester Freund, ist auch für Jess eine Stütze. Sie verdrängt, ihrer besten Freundin zuliebe, ihre wahren Gefühle für Liam und das macht sie wirklich zu einem besonderen Menschen!

Jess weiß im Gegensatz zu Eden immer, was sie will. Sie trifft leicht Entscheidungen (wie das Stechen ihrer Tattoos!) und weiß auch, dass sie später einmal Kunst studieren möchte. Edens Verschwinden macht sie total fertig, doch sie ist eine Kämpferin und begibt sich so an die Orte, die Eden im Summer besucht hat ...




Zu Beginn der Geschichte ist Eden bereits verschwunden und der Leser erfährt nur durch Rückblicke, was Eden denn für ein Mensch war.

Erst einmal zum Äußerlichen: Sie ist groß, blond und sieht aus wie ein Model. Ihre Perfektion scheint makellos zu sein, doch auch dies ist nur ein Schein.

Seit dem Tod ihrer Schwester Iona geht es Eden nicht mehr gut. Ihre ehemals unbeschwerte Art hat sich gewandelt und sie macht sich schreckliche Vorwürfe, Schuld an dem Unfall gewesen zu sein.

Eden lässt sich treiben und versucht es allen Leuten Recht zu machen. Sie bewundert Jess dafür, dass diese stets so leicht Entscheidungen fällen kann. Eden selbst sich nach dem Tod Ionas verloren und vegetiert nur dahin. Ist dies auch der Grund für ihr Verschwinden?




Liam ist der feste Freund von Eden, der auch zufällig der letzte Mensch war, der sie vor ihrem Verschwinden gesehen hat.

Liam selbst ist ein beliebter Kerl, der schon lange versucht, Eden zu unterstützen, auch wenn das nicht immer leicht ist. Gemeinsam mit Jess hat er einen Pakt geschlossen, Eden immer zu unterstützen, ganz gleich was passiert.

Dass Liam ein guter Freund für Eden ist, wird anhand der Momente aus der Vergangenheit schnell klar, doch es gibt auch Momente des Streits. Hat er etwas mit ihrem Verschwinden zu tun?


Hier die Stationen der Tour:

6.03.2017 - Rezension bei Anna auf Paradoxes Leben

7.03.2017 - "Charaktervorstellung" bei mir!

8.03.2017 - "Bücher, die an den Roman erinnern" bei Kristin von Wurm sucht Buch

9.03.2017 - "Verlagsvorstellung" bei Carolin von die Bücherwanderin

10.03.2017 - "Reaktionen auf das Buch im Ausland" bei Sarah von Books on Fire

11.03.2017 - "Das Thema Freundschaft im Roman" bei Jasmin von Bücherleser








Sonntag, 5. März 2017

[Ankündigung] Blogtour zu "Eden Summer" von Liz Flanagan

In dieser Woche macht am Dienstag eine Blogtour bei mir Halt und ich darf euch die Charaktere aus einem Buch vorstellen, das ich bereits vorab lesen durfte und das mir echt sehr gut gefallen hat. "Eden Summer" ist eine gute Mischung aus Jugendgeschichte und Thriller und ich freue mich schon darauf, euch die wirklich spannenden Personen in diesem Buch näher zu bringen.



Schaut doch auch auf den anderen Blogs vorbei, denn da erfahrt ihr noch viel mehr über "Eden Summer" von Liz Flanagan!



Hier die Stationen der Tour:

6.03.2017 - Rezension bei Anna auf Paradoxes Leben

7.03.2017 - "Charaktervorstellung" bei mir!

8.03.2017 - "Bücher, die an den Roman erinnern" bei Kristin von Wurm sucht Buch

9.03.2017 - "Verlagsvorstellung" bei Carolin von die Bücherwanderin

10.03.2017 - "Reaktionen auf das Buch im Ausland" bei Sarah von Books on Fire

11.03.2017 - "Das Thema Freundschaft im Roman" bei Jasmin von Bücherleser

Wir freuen uns über euren Besuch!

Samstag, 4. März 2017

[Monatsrückblick] Mein Lesemonat Februar

Jetzt haben wir den Winter beinahe hinter uns gebracht und es wird hoffentlich bald wieder wärmer. Den Februar selbst habe ich neben dem Schreiben natürlich auch wieder mit jeder Menge Bücher verbracht und es war wieder eine bunte Mischung dabei, doch auch leider wieder einige Flops.

Im Februar habe ich auch angefangen, ein paar Videos zu Rezensionen und allgemein zu Büchern und zu meinem Schreiben zu drehen, da ich doch das Gefühl habe, dadurch ein wenig offener zu werden. Wer möchte, kann gerne einmal auf meinem KANAL vorbeischauen, abonnieren müsst ihr mich aber nicht unbedingt, denn ich weiß, dass ich echt schlecht bin. Aber so lange es Spaß macht ... :)

Kommen wir nun aber zu meinem Lesemonat! 

Insgesamt habe ich 12 Bücher gelesen.

Thriller/Krimi



Mysteryroman


Jugendroman




Mein Highlight in diesem Monat war "Haus der Geister" von John Boyne, da es mal wieder eine Geistergeschichte absolut nach meinem Geschmack war. Zwar hat der Autor sehr viel mit Klischees gespielt, aber dennoch eine tolle Atmosphäre erschaffen, die heutzutage in Horror- oder Mysterybüchern nur selten zu finden ist! Ich würde gerne noch viel mehr solcher Bücher lesen!



Hier muss ich ein Buch nennen, das zwar von der Liebesgeschichte noch nicht so recht punkten konnte, aber bei dem ich dennoch das Gefühl hatte, vollständig in der Geschichte versunken zu sein! Die Rede ist von "Der Kuss der Lüge" von Mary E. Pearson, einem tollen Reihenauftakt, der schon andeutet, dass die nächsten Teile noch viel besser werden!!! Ich bin auf jeden Fall gespannt!




Den Flop des Monats muss es wohl echt immer geben! ;( Besonders enttäuscht war ich in diesem Monat zu einem von "Das Haus der leeren Zimmer" von Lesley Turney. Die Geschichte habe ich fast schon wieder vergessen, ich erinnere mich nur noch an den sehr langatmigen und nüchternen Schreibstil, der es mir extrem schwer gemacht hat, in das Buch zu finden!

Ein weiterer Flop war leider "Camp 21" von Rainer Wekwerth. So viele positive Rezensionen habe ich dazu gelesen, doch letztendlich konnte mich die, von der Auflösung her recht vorhersehbare, Geschichte nicht packen und besonders die Liebesgeschichte besaß für mich keine Emotionen. Echt schade, denn das Cover ist echt ein Hingucker!

Und jetzt zu euch: Wie sah euer Lesemonat aus? Seit ihr zufrieden mit den Büchern, in denen ihr leben durftet?