Samstag, 28. Februar 2026

[Rezension] Die Schatten wachsen in der Dämmerung - Henning Mankell

   


Titel: Die Schatten wachsen in der Dämmerung

Autor:  Henning Mankell

Genre: Jugendroman

Erscheinungsjahr: 2002

Seitenzahl: 204
Cover: © dtv Junior
Begonnen: 09.02.2026
Beendet: 11.02.2026


Zu den Krimis von Henning Mankell habe ich bisher noch nicht so recht den Zugang gefunden, weil sie mir eine Spur zu klassisch aufgebaut sind und ich auch mit seinem Ermittler nicht so recht warm werde. Nun fiel mir aber ein Jugendroman von ihm in die Hände, von dem ich nie etwas gehört habe und der - wie ich nun im Nachhinein festgestellt habe - sogar Teil einer Reihe ist. Diesen zweiten Band kann man allerdings problemlos auch so lesen.

Auch wenn das Buch ein Jugendroman sein soll, hätte ich ihn als Kind oder Teenager wohl nicht gemocht, weil die Geschichte selbst recht abstrakt wirkt und doch sehr viel Tiefgang besitzt. Wir erleben hier Joel, der sich mit der Hilfe von kreativen Spielen seine eigene Realität erschafft - dann aber von einem Bus überrollt wird und ohne einen Kratzer davonkommt. Er hält es für ein Mirakel und will aus Dankbarkeit nun etwas Gutes tun. Dies geht jedoch gehörig schief, als er versucht, zwei Menschen miteinander zu verkuppeln.

Zentral geht es in diesem Roman ums Erwachsenwerden. Joel versucht das Wunder aus dem Busunglück zu verstehen und daran zu wachsen. Joel versucht hier einen Lebenssinn zu entdecken. Das ist gut gelungen, wenn auch ein sehr schwieriges Thema für jüngere Leser. Irgendetwas fehlte mir am Ende auch an der Geschichte ...


Ein ungewöhnliches Jugendbuch mit Tiefgang und einer sehr fantasievollen Geschichte über einen Jungen, der sich eine ganz eigene Realität erschafft!

Ich vergebe 4 von 5.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit Nutzung der Kommentarfunktion akzeptierst du die Datenschutzerklärung
dieses Blogs.