Montag, 13. April 2026

[Rezension] Alle meine Schwestern - Judith Lennox

 


Titel: Alle meine Schwestern

Autor:   Judith Lennox

Genre: Roman

Erscheinungsjahr: 2008

Seitenzahl: 588
Cover: © Piper
Begonnen: 23.03.2026
Beendet: 26.03.2026


Ich habe nun schon einige Bücher von Judith Lennox gelesen und weiß daher, dass ihre Geschichten oft sehr ähnlich aufgebaut sind. Sie verfolgt das Leben ihrer Charaktere über mehrere Jahre und beschreibt die Höhen und Tiefen, die eben dazugehören.

In "Alle meine Schwestern" geht es Marianne, Iris, Eva und Clemency. Obwohl die vier Schwestern sind, besitzen sie alle ganz unterschiedliche Charaktere, Ansichten und auch Ziele im Leben. Marianne trifft recht schnell ihre große Liebe, was besonders die hübsche und etwas eitle Iris überrascht, die eigentlich fest damit gerechnet hat, als erste zu heiraten. Da kein passender Mann auftaucht, wird sie kurzerhand Krankenschwester, um ihrer Familie zu entkommen. Eva hingegen verschreibt sich der Kunst und das Nesthäckchen Clemency ist gezwungen, bei ihrer Familie und ihren Brüdern zu bleiben, obwohl es dort etliche Probleme und wenig Harmonie gibt.

Judith Lennox beschreibt den Beginn des 19. Jahrhunderts sehr lebendig und lässt auch immer wieder historische Ereignisse einfließen. Sie besitzt einen sehr flotten Schreibstil, der mich auch bei diesem Buch wieder durch die Seiten fliegen ließ. Es macht Spaß, die Charaktere durch ihr Leben zu begleiten und zu sehen, dass es immer wieder Momente gibt, die es erforderlich machen, eine neue Richtung einzuschlagen.

Das Band der vier Schwestern untereinander empfand ich allerdings als recht dünn und wie in anderen Werken fiel mir auch hier wieder auf, dass es oft an großen Gefühlen und intensiveren Momenten fehlt. Es ist immer sehr viel Handlung auf wenig Raum, wodurch das Mitfühlen mir manchmal etwas schwer fällt. Gerne gelesen habe ich aber auch dieses Buch, das sicherlich nicht mein letztes der Autorin gewesen sein wird.


Vier Schwestern, die Anfang des 19. Jahrhunderts ganz eigene Wege einschlagen werden hier sehr unterhaltsam beschrieben. Es fehlte nur mal wieder an intensiven Momenten zum Mitfühlen und Mitleiden.

Ich vergebe 4 von 5.

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