Es geht weiter mit unserem Sommer der spontanen Leserunden, dieses Mal lesen Sandra Pulletz und ich Patrick Süskinds "Die Taube". Wer spontan mitlesen mag, kann sich uns gerne anschließen!
Leseabschnitte
1. Abschnitt - erstes Drittel
2. Abschnitt - zweites Drittel
3. Abschnitt - letztes Drittel

1. Abschnitt - erstes Drittel
AntwortenLöschenJonathan Noel ist über 50 und lebt in Paris. Wir erfahren einiges über sein bisheriges Leben. Kurz auch, dass seine Eltern deportiert wurden, als er noch klein war. Es wäre gut gewesen, hierzu noch mehr zu erfahren. Auf jeden Fall hat Jonathan eine Schwester, die später aber woanders hinzieht. Auch er ist ja von zuhause weg und nach Paris, wo er ein einfaches Zimmer bewohnt, dass er sogar nach und nach kaufen will. Eines Tages ist im Flur des Mitwohnhauses aber eine Taube und versetzt ihn in Angst und Schrecken. Er weiß gar nicht, wie er seine Wohnung nun verlassen soll und überlegt, in ein Hotel zu ziehen, solang die Taube da ist ...
LöschenWas für ein schräger Einstieg, mir gefiel ja schon der erste Satz total!
LöschenFür die einen mag Jonathans Leben sehr trostlos erscheinen, er selbst behauptet aber glücklich und zufrieden zu sein. Sowohl mit seinem Job als Wachmann als auch mit seinem winzigen Zimmer.
Doch dann ist da die Taube, die ihn aus der Fassung bringt und für ihn wohl ein Symbol für pures Chaos ist. Irgendwie sehr schräg, dass er ins Hotel will und sogar plant, nicht mehr zurückzukehren. Vielleicht hat er innerlich nur auf einen Moment gewartet, aus dieser Trostlosigkeit auszubrechen?
Wie er meint, er wolle in einer Ehe eine monotone Ruhe und Ereignislosigkeit war wohl schon klar dass er ein einsames Leben führen wird. Keine Frau will wohl in solch einer Trostlosigkeit gefangen sein. Fragt sich nur, ob er sich da nicht auch nur an Gewohnheiten klammert ...
Ich hinterfrage jetzt nicht einmal, wieso er so Panik vor der Taube schiebt ... :D
Löschen2. Abschnitt - zweites Drittel
AntwortenLöschenAuf dem Weg zur Arbeit redet Jonathan mit der Concierge - ich hätte gar nicht gedacht, dass dies damals ein weiblicher Beruf war? Jedenfalls beschwert er sich über die Taube und seine eigene Wut auf sie kann er gar nicht äußern ... Also man merkt hier, er ist wohl doch nicht so selig und glücklich im Leben. Seit die Taube auftauchte, hat er irgendwie nur Pech ...
Löschen3. Abschnitt - letztes Drittel
AntwortenLöschenFazit
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