Titel: Der Fluch des Fremden
Autor: Alexander Hartung
Genre: Krimi, historischer Krimi
Erscheinungsjahr: 2022
Seitenzahl: 326
Cover: © Maximum Verlag
Begonnen: 25.03.2025
Beendet: 28.03.2025
Alle in Furtenblick freuen sich auf das alljährliche Dorffest. Die Stimmung ist ausgelassen - doch dann taucht ein Fremder auf, verflucht die Bürger und stürzt sich in den nahen Fluss. Seine zerschmetterte Leiche wird kurz darauf gefunden und dann passiert auch schon der erste Mord. Die Dorfbewohner sind sich sicher, dass der Fluch dahinter steckt.
"Der Fluch des Fremden" von Alexander Hartung besitzt für einen historischen Krimi einen einfachen, aber definitiv sehr angenehmen Stil. So konnte ich schnell in die Geschichte eintauchen. Der Autor setzt den Fokus definitiv auf Spannung und nicht so sehr auf die Atmosphäre. Die Zeit des 17. Jahrhunderts war dennoch spürbar.
Die selbstbewusste und sehr kluge Witwe Katharina beginnt mit der Hilfe ihres Nachbarn Jakob, der seit dem Tod seiner Frau ebenfalls allein ist, Nachforschungen anzustellen, denn sie ist als einzige davon überzeugt, dass kein Fluch, sondern ein Mensch aus Fleisch hinter den Morden steckt. So findet sie auch schnell eine Verbindung zu einem lange zurückliegenden Giftmord.
Mich konnte dieser einfach aufgebaute historische Krimi, in dem es um Aberglaube, Rache und auch das vorschnelle Verurteilen geht, gut unterhalten und auch wenn es keine allzu große Wendung gibt, gefiel mir die sehr stimmige Auflösung hinter der sehr brutalen Mordserie. Ich kann das Buch auch jenen Lesern ans Herz legen, die sich von den oft zu aufgeblähten historischen Romanen überfordert fühlen. Hier gelingt die Reise ins 17. Jahrhundert mühelos!
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