Freitag, 9. Januar 2026

[Rezension] Nacht der Auferstehung - Jeffrey Sackett


Titel: 
Nacht der Auferstehung

Autor:  Jeffrey Sackett

Genre: Horrorroman

Erscheinungsjahr: 1989

Seitenzahl: 475
Cover: © Knaur
Begonnen: 16.12.2025
Beendet: 22.12.2025


Simon Proctor tritt als Rockmusiker und Hexenmeister auf den großen Bühnen auf. Sein neuestes Projekt ist jedoch ein Horrorfilm, in dem er die Geschichte seines Vorfahren John Proctor erzählt, der in Salem während der Hexenprozesse den Tod fand, nachdem er sich mit zwei Mädchen eingelassen hat. In Simons Leben treten ebenfalls plötzlich zwei junge Mädchen, die sich dem Satanismus verschrieben haben und Simons ganze Familie ins Unglück stürzen ...

"Nacht der Auferstehung" wirkt von der ersten Seite an wie ein Splatter-Film aus den 90ern. Es kommt jede Menge nackter Haut vor und es fließt auch recht viel Blut. Simon lernen wir als Musiker kennen, der die große Show liebt und den Hexenmeister auf der Bühne nur darstellt. Er zieht jedoch auch seine beiden Kinder und deren Freunde immer tiefer in die Welt des Satanismus hinein. 

Jeffrey Sackett konnte mich mit "Nacht der Aufstehung" auf jeden Fall unterhalten, auch wenn er kaum Wert auf Atmosphäre legt. Stattdessen versucht er zu schocken, was ihm gut gelingt. Interessant ist auch die Vorgeschichte von John Proctor. Für mich war dies alles allerdings keine Art von Horror, die mir wirklich eine Gänsehaut bescheren kann.

Sympathisch sind die Charaktere allesamt nicht. Mitfiebern konnte ich im Grunde nur mit Simons Tochter Rowena, die als einzige etwas Verstand zeigt. Ansonsten wirken alle anderen Personen wie typische Personen aus einem etwas trashigen Horrorfilm. Das muss man wohl mögen, um sich auf die Geschichte einlassen zu können. Ich hatte Spaß beim Lesen.



Ein Horrorroman über Satanismus, der zwar wenig Wert auf Atmosphäre legt, dabei aber das typische Feeling der 90er-Jahre-Horrorfilme aufgreift. Mit allen Stärken, aber auch Schwächen ...

Ich vergebe 4 von 5.

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