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Dienstag, 25. August 2026

[Rezension] Gänsehaut - Um Mitternacht, wenn die Vogelscheuche erwacht - R. L. Stine

 


Titel: Gänsehaut - Um Mitternacht, wenn die Vogelscheuche erwacht

Autor:  R. L. Stine

Genre: Grusel

Erscheinungsjahr: 1999

Seitenzahl: 226
Cover: © Omnibus

Begonnen: 14.07.2026
Beendet: 09.08.2026


Mit meinem Mann gemeinsam habe ich das nächste Buch aus der Gänsehaut-Reihe gelesen. Die Geschichte rund um die zum Leben erwachenden Vogelscheuchen ist - ähnlich wie die Story mit den Gartenzwergen und dem Monsterblut - ein echter Klassiker der Reihe für mich.

Jodie und Mark fahren in den Sommerferien wie immer zu ihren Großeltern auf eine Farm, doch in diesem Jahr ist einiges anders. Ihre Großeltern verhalten sich anders als sonst und der alte Stanley mit seinem Zauberbuch ist immer in der Nähe.

Ich finde Vogelscheuchen nach wie vor echt unheimlich und ich weiß auch noch, wie ich dieses Buch als Kind nachts gelesen hatte und dabei echt Angst hatte. Diese unheimliche Stimmung habe ich zum Glück auch als Erwachsene noch gespürt. Es ist spannend, mit Jodie und Mark das Geheimnis der Vogelscheuchen zu lösen und ihnen am Ende gegenüberzustehen. Ich hatte viel Spaß beim Vorlesen und auch beim Vorgelesen bekommen! Dafür ist die nostalgische Reihe für mich absolut perfekt geeignet!


Ein toller Gänsehautteil über unheimliche Vogelscheuchen, die zum Leben erwachen!
Ich vergebe 5 von 5.

Montag, 14. November 2016

[Rezension] Daniel Taylor und das dunkle Erbe - Monica Davis

Titel: Daniel Taylor
Autor: Monica Davis
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Verlag: Bastei Entertainment
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keine
Cover und Inhaltsangabe ©  Bastei Entertainment




"Daniel, der als Außenseiter an der Highschool nicht viel zu lachen hat, entdeckt plötzlich Gefühle für seine attraktive Klassenkameradin Vanessa. Und als ob das nicht bereits verwirrend genug wäre, geschehen auf einmal seltsame Dinge in seinem Leben.

Seine Welt steht kopf, als er von seiner wahren Herkunft erfährt. Daniel wird von den Schatten eines dunklen Erbes eingeholt - ein Erbe, das ihm die Tür zu einer anderen Welt öffnet, der Welt der Dämonen ..."




Schon lange habe ich kein Fantasy-Buch mehr gelesen, da dieses Genre von mir eigentlich kaum Beachtung findet. Da ich aber in letzter Zeit wieder im "Supernatural"-Fieber bin, wollte ich unbedingt ein Buch über Dämonen lesen. So bin ich auf diese Reihe von Monica Davis gestoßen!

Das Buch ist ein typischer Jugendroman, wobei ich sagen muss, dass es eine gute Mischung aus "Love-Story" und "Fantasy" ist. Es dreht sich natürlich, wie der Titel vermuten lässt, alles um Daniel Taylor, einem Außenseiter, der plötzlich mit seltsamen Dingen konfrontiert wird und schließlich herausfinden muss, dass er schon bald ein dunkles Erbe antreten soll!

Den Schreibstil von Monica Davis fand ich angenehm, doch es gab einiges, was mir eher nicht gefallen hat. So ist beispielsweise jeder in diesem Buch "superschön" und hat "einen perfekt geschwungenen Mund". Nach dem gefühlt zehnten Mal mit dieser Beschreibung, konnte ich nur noch die Augen verdrehen. Ich muss sagen, dass ich solch überaus perfekte Charaktere nie besonders mag. Daniel und Nessa, die hier im Fokus stehen, scheinen kaum Fehler zu haben  und das hat mich dann doch ein wenig gestört.




- Daniel Taylor -

Daniel Taylor ist der typische Schönling, der aber komischerweise der Außenseiter in der Schule ist und eigentlich keine Freunde besitzt bis auf seine Nachbarin Nessa. Zu Beginn merken wir als Leser schnell, dass Daniels leben nicht perfekt ist und das er sich seit einiger Zeit seltsam fühlt. Es scheint, als wollte eine dunkle Macht Besitz von ihm ergreifen!

Ich mochte Daniel, auch wenn er mir zu glatt und perfekt vorkam. Die zarte Liebesgeschichte, die hier im ersten Teil aufblüht und wohl noch in den nächsten Bänden fortgesetzt wird, fand ich absolut passend!

- Vanessa -

Vanessa, die von Daniel liebevoll Nessa genannt wird, ist seine Nachbarin und gleichzeitig seine beste Freundin. Schnell wird klar, dass Nessa auf Daniel steht, aber nie den ersten Schritt gemacht hat. Werden die beiden tatsächlich zueinander finden?




In dem ersten Band dieser digitalen Trilogie geht es um Daniel und Nessa, aber auch um ein dunkles Geheimnis und zu meiner großen Freude kamen Dämonen vor. Ja, ich stehe auf Dämonen. ;)

Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick in die Vergangenheit, als ein junger Mann namens James, der ein Wächter ist, auf einen Stab stößt und damit eine unsagbare Macht freisetzt. Wie dieser Mann in die Geschichte passt und was er mit den Dämonen zu tun hat, will ich hier nicht verraten, aber Monica Davis hat ihre Geschichte wirklich gut durchdacht und es gibt so einige Überraschungen und Wendungen.

"Daniel Taylor und das dunkle Erbe" ist ein eher ruhiges Buch, das zwar nie abflacht, aber auch keinen Spannungsbogen besitzt. Die Geschichte ließt sich recht flott und ist interessant, aber es fehlt ein großes Final oder ein Ereignis, das den Höhepunkt hier darstellt. Das ist die Schwachstelle in diesem Buch, denn bis jetzt bin ich ein wenig zwiegespalten, ob ich auch die Fortsetzungen lesen werde.

Das Buch ist auf keinen Fall schlecht, aber es ist vollgequetscht mit Informationen und demzufolge leidet die Handlung. Die Liebesgeschichte fand ich süß und passend, doch dadurch kam die Fantasygeschichte ein wenig zu kurz, denn diese wird immer nur angedeutet. Eine wahre Bedrohung war in diesem Buch nicht spürbar.




Trotz meiner kleinen Kritik habe ich das Buch gerne gelesen. Es hat mich nie direkt gelangweilt, aber es fehlte mir das gewisse Etwas. Es ist eine nette Geschichte für Zwischendurch, die hoffentlich im zweiten Teil richtig Fahrt aufnehmen wird. Potenzial ist vorhanden, denn die ganze Idee fand ich toll!

Ich vergebe 3 von 5 Käseratten.




Mittwoch, 7. September 2016

[Rezension] The Cage - Entführt - Megan Shepherd

Titel: The Cage - Entführt
Autor: Megan Shepherd
Genre: Sci-Fi, Jugend
Verlag: Heyne fliegt
Bereits gelesene Bücher der Autorin: Keine
Cover und Inhaltsangabe ©  Heyne fliegt

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!



"Die 16-jährige Cora erwacht mitten in einer Wüste. Sie wurde offensichtlich entführt! Aber von wem? Und wo um Himmels willen ist sie gelandet? Denn an die Wüste grenzen eine arktische Tundra und das Meer, dahinter liegt eine filmkulissenartige Stadt. Fünf weitere Jugendliche irren durch die merkwürdige und, wie sich bald zeigt, sehr gefährliche Szenerie. Und dann tritt Cassian auf: ein unglaublich schöner junger Mann, der sich als ihr Wächter vorstellt. Ihr Wächter in einem Zoo, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt. Eine Flucht scheint unmöglich zu sein. Bis sich zwischen Cora und Cassian eine verbotene Anziehung entwickelt. Doch kann Cora ihm genug vertrauen, um zu fliehen?"




Auf "The Cage" habe ich mich schon gefreut, seit ich das Buch in der Verlagsvorschau gesehen habe. Es klang mysteriös und es war schwer, überhaupt ein Genre zu erkennen. Nach dem Lesen des Buches würde ich es ganz klar Science-Fiction nennen, denn die Geschichte spielt auf einem anderen Planeten und ja, es kommen "Aliens" vor.

Ich habe ein wenig gebraucht, mich in das Buch einzufinden. Es lag nicht am Schreibstil und auch nicht an den tollen Charakteren, sondern viel mehr, dass ich mit Sci-Fi sonst nichts anfangen kann. Es fiel mir ein wenig schwer, mir die Welt vorzustellen und mich auf all das "Fremde" einzulassen, doch mit jeder Seite konnte ich mehr in das Buch eintauchen. Zwar kamen mir einige Sache nicht ganz so logisch vor, aber dennoch konnte mich besonders Megan Shepherds Schreibstil in den Bann ziehen, denn sie hat mit "The Cage" den Auftakt einer spannenden und originellen Trilogie geschaffen.




- Cora -

Cora wacht, wie der Klappentext schon vermuten lässt, in der Wüste auf. Immer wieder gibt es kleine Rückblicke in ihr Leben zuvor, dass alles andere als perfekt war. Sie war im Jugendgefängnis und nun ist sie wieder eingesperrt - in einem Käfig, der gar nicht wie ein Käfig erscheint.

Cora ist ein starkes Mädchen, dass sich nichts gefallen lassen möchte, aber hin und wieder auch ihre Schwächen zeigt. In der Welt, in der sie plötzlich erwacht und mit anderen Jugendlichen leben muss, werden Regeln aufgestellt, die in ersten Moment seltsam klingen und Cora auf eine harte Probe stellen. Kann sie dagegen ankämpfen? Oder gibt es nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

- Lucky -

Lucky scheint eine Verbindung zu Coras Vergangenheit zu haben. Die beiden kommen sich schnell "näher", doch kann in einer solchen Welt überhaupt echte Liebe entstehen?

Ich muss gestehen, dass ich Lucky nicht ganz so gerne mochte. Er ist immer zu bemüht, zu besorgt und zu weich. Als die Sache mit seiner und Coras Vergangenheit offenbart wird, mochte ich ihn ehrlich gesagt noch weniger! Aber vielleicht war das auch ganz gut so ...

- Nok, Rolf, Mali und Leon -

Ich fasse die restlichen Jugendlichen hier einmal zusammen, aber sie dürfen natürlich nicht fehlen. Abwechselnd wird auch immer mal wieder aus ihrer Sicht alles beschrieben, was ich absolut abwechslungsreich und interessant fand. Hier eine kurze Charakteristika der Personen:

Nok: Sie ist ein ehemaliges "Topmodel" und recht naiv. Sie macht es sich stets sehr einfach und schafft es, alle um den Finger zu wickeln.
Rolf: Er ist der intelligente Typ der Gruppe, der natürlich früher ein echter Außenseiter war.
Mali: Mali war mir lange Zeit ein Rätsel. Sie stößt erst später zu der Gruppe und scheint ein paar Geheimnisse zu haben!
Leon: Er ist der Sportler, der sich nichts gefallen lässt!

Die verschiedenen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Zwar war das Miteinander nicht immer zu 100% logisch und es gab ein paar Handlungen, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, aber durch die verschiedenen Sichtweisen war es stets abwechslungsreich!




Der Einstieg ins Buch fiel mir ein wenig schwer. Alles lief zu Beginn im rasendem Tempo ab. Die Jugendlichen erwachen in dieser neuen Umgebung und mir als Leser fehlte es an Zeit, mit den ganzen Eindrücken klarzukommen. Auch die ganzen Erklärungen, die viel zu schnell kamen, brachten mich ein wenig durcheinander, sodass mir das erste Drittel des Buches etwas zäh vorkam.

Vom Inhalt möchte ich hier nicht zuviel wegnehmen, denn das Buch muss man als Leser selbst entdecken. Die zahlreichen Ideen, die die Autorin hier einbringt haben mich zwar zu Beginn überfordert, letztendlich aber auch begeistern können. Wir befinden uns nicht mehr auf der Erde, sondern auf einem fernen Planeten und sechs Jugendliche werden in einem "Käfig", der von den Vegetationen und dem Aufbau der Erde gleicht, festgehalten.

Der "schöne" Mann aus dem Klappentext wird im Buch nicht der Wächter, sondern der Hüter genannt. Er gibt ihnen drei Regeln vor, an die sie sich halten und schnell wird klar, was ihre Aufgabe in diesem "Käfig" ist. Sie sollen Kinder zeugen. Nachkommen der Menschen. Klingt schräg? Ist es teilweise auch.

Cora rebelliert weiterhin und es kommt auch zu dem ein oder anderen Streit innerhalb der Gruppe. Manchmal kamen mir die Streitthemen zwar etwas zu gewollt vor, aber diese Auseinandersetzungen waren letztendlich wichtig für die Geschichte.

Megan Shepherd spricht in diesem Buch viele Themen an. Besonders beeindruckend fand ich, wie die Menschen von den "Wesen" behandelt werden. Sie werden teilweise wie Tiere gehalten, teilweise zur Unterhaltung, teilweise aber auch für andere Zwecke. So wie wir Menschen in der heutigen Zeit eben Tiere behandeln. Auch wird die niedere Intelligenz der Menschen thematisiert. Sind wir Menschen nicht im Grunde sehr schwach? Machen wir unsere Erde nicht selbst kaputt?

"The Cage - Entführt" ist trotzt meiner wenigen Kritikpunkte ein Roman, der vor allem durch seine Kreativität punkten kann. Besonders die Cliffhanger an beinahe jedem Kapitelende haben mich immer wieder weiterlesen lassen und besonders die sehr böse Wendung machen mir nun Lust auf die Fortsetzungen!



Ein origineller und spannender Auftakt zu einer neuen Trilogie, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde! Für Sci-Fi-Fans gibt es eine klare Empfehlung!

Ich vergebe 4 von 5 Käseratten.



Dienstag, 5. Januar 2016

[Rezension] Tagebuch eines Vampirs, Band 1: Im Zwielicht - Lisa J. Smith

Titel: Tagebuch eines Vampirs, Band 1: Im Zwielicht 
Autor: Lisa J. Smith
Verlag: Weltbild, cbt
Seitenzahl: 256
ISBN: 978-3570304976
Cover und Inhaltsangabe © Weltbild, cbt




"Eine dunkle Ahnung von drohendem Unheil überkommt die 17-jährige Elena, als sie eines sonnigen Morgens eine riesige schwarze Krähe entdeckt, deren Blicke sie unablässig wie aus Menschenaugen zu verfolgen scheinen … Doch kaum betritt Elena die Highschool, ist alle Angst vergessen, denn Hals über Kopf verliebt sie sich in den umwerfenden italienischen Neuzugang: Stefano. Zu ihrer großen Enttäuschung wirkt der zunächst alles andere als interessiert. Doch hinter Stefanos cooler Fassade brodelt es: Auch er ist Feuer und Flamme für die Highschool-Schönheit und schon bald kann er sich seinen leidenschaftlichen Gefühlen nicht mehr widersetzen. Noch ahnt Elena nicht, welch verhängnisvolles Schicksal ihr damit bevorsteht."




Nachdem ich in der letzten Zeit die "Pretty Little Liars"-Reihe gelesen hatte, habe ich nun Lust auf eine neue Buchreihe. Da ich weder die Serie zu "Vampire Diaries", noch die Bücher kannte, habe ich mich spontan entschlossen, es einfach einmal mit dem ersten Band zu probieren.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und ich kam schnell in die Geschichte rein. Schade fand ich, dass die unterschiedlichen Sichten von Stefano und Elena sich oft gleich lasen. Also die Art ist schon gleich und deswegen fiel mir das Umdenken bei manchen Abschnitten schwer. Auch muss ich gestehen, dass mir die Sicht von Elena besser gefallen hat. Hier werden auch ihre Tagebucheintragungen erwähnt und an einigen Stellen eingeschoben.




Ich kannte die Serie nicht, aber dennoch hätte ich bei der Protagonistin mit einem ganz anderen Charakter gerechnet. Elena ist schön und beliebt und sie ist sich ihrer Macht sehr wohl bewusst. Ihre Art hat mir zu Beginn nicht ganz so gut gefallen, denn sie ist doch jemand, mit dem ich mich einfach nicht identifizieren konnte. Aber das muss ja auch nicht sein. Ich finde es bemerkenswert, dass sich die Autorin hier für einen eher schwierigen Charakter entschieden hat, der vermutlich nicht alle Leser begeistern wird!

Elenas Gegenpart ist Stefano, der plötzlich neu an der High School ist. Natürlich verliebt sich Elena sofort in ihn und versucht ihn um den Finger zu wickeln, doch Stefano bleibt kühl und unnahbar. Für meinen Geschmack war Stefano ein wenig zu weich und schnörkellos, um so gespannter bin ich, seinen Bruder Damon in den nächsten Büchern kennenzulernen!




Das Buch ist leicht zu lesen und eignet sich meiner Meinung nach als gute "Zwischenlektüre"! Die Geschichte ist auf jeden Fall spannend und mitreißend, aber ich habe bei dem Buch gemerkt, dass gerade beim Stil und auch beim Spannungsaufbau noch viel Luft nach oben ist. Klar, dass Buch ist vor vielen Jahren in Deutschland erstmal als Mystery-Heftchen erschienen und genau deswegen ist alles sehr simpel gestrickt! (Was aber definitiv nicht schlecht ist!!!)

Die Geschichte ist auf jeden Fall süß und angenehm zu lesen. Ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und nach der Hälfte mochte ich dann auch die eher schwierige Hautcharakterin. Leider hapert es an einigen Stellen an der Logik, besonders was Elenas und Stefanos plötzliche Liebe betrifft, aber bei Bella und Edward war es ja ähnlich. (Auch wenn ich dort im Vorfeld viel mehr Gefühle beim Lesen spüren konnte!)

Ich fand diesen ersten Band von "Tagebuch eines Vampirs" solide und sehr unterhaltsam. Über ein paar Dinge und Handlungen der Charaktere musste ich schmunzeln und ich denke, dem Buch ist anzumerken, dass es eben vor über 20 Jahren das erste Mal erschienen ist, was aber definitiv nicht schlecht ist! Ich werde auf jeden Fall die Fortsetzungen lesen, denn ich bin vor allem auf Damon sehr gespannt!




Ein unterhaltsamer Beginn einer Vampirbuchreihe. Zwar recht einfach gestrickt, aber gut zu lesen und ich denke, da ist noch viel Potenzial für die Fortsetzungen!

Ich vergebe 4 von 5 Käseratten.




Montag, 4. Mai 2015

Jungs, meine Mutter und der ganze andere Mist - Yvonne Struck

Titel: Jungs, meine Mutter und der ganze andere Mist
Autor: Yvonne Struck
Genre: Jugendroman
Verlag: Baumhaus
Seitenzahl: 176
ISBN: 978-3833903328







"Marie ist Expertin in Sachen Liebe - zumindest theoretisch, denn die Dr.-Sommer-Fragen aus der Bravo könnte sie alle beantworten. Doch in der Praxis sieht es leider völlig anders aus: Ihre Erfahrungen beschränken sich auf Knutschübungen mit dem eigenen Unterarm. Dabei würde sie viel lieber Flo küssen, den Bruder ihrer besten Freundin Sonja! Aber der beachtet sie gar nicht. Zu allem Überfluss hat Sonja kaum noch Zeit für sie, Mama benimmt sich echt komisch, und hoffentlich sieht keiner die peinlichen Zeichnungen in Maries Bioheft..."




Yvonne Strucks Schreibstil passt perfekt zu der jugendlichen Naivität, die in diesem Buch vorherrscht. Das Buch "Jungs, meine Mutter und der ganze andere Mist" ist in Tagebuchform geschrieben, sodass wir alles hautnah aus Maries Sicht erfahren. Natürlich steckt die gute Marie gerade mitten in der Pubertät und fängt an sich für Jungs zu interessieren. Obwohl die Altersempfehlung des Buches 12 bis 15 Jahre ist, hatte auch ich viel Spaß mit dem Buch, denn besonders der Witz kommt hier nicht zu kurz. Einige Stellen sind auch besonders witzig und die zahlreichen Bilder am Rand machen das Buch rundum perfekt!




Marie kommt gerade in die Pubertät und ist "unsterblich" in Flo verliebt, der natürlich supercool ist und in einer Band spielt. Sie versucht alles, um den Jungen ihrer Träume auf sich aufmerksam zu machen, aber leider klappt das alles nicht so richtig.

Auch Sonja, Maries beste Freundin, hat sich in einen Jungen verliebt und verhält sich plötzlich völlig anders. Sie trägt plötzlich andere Kleidung und versucht alles, um ihren "Mr. Right" für sich zu gewinnen. Doch ist das tatsächlich der richtige Weg? Und was ist mit ihrer Freundschaft zu Marie??

Sonja war eine Person in diesem Buch, die ich von Anfang an nicht so recht mochte. Sie hat etwas sehr egoistisches an sich und scheint sich auch kaum für ihre Freundin zu interessieren. Im Laufe der Geschichte leistet sie sich so einiges, dass ich an Maries Stelle nicht so einfach akzeptieren würde!

In dem Buch gibt es natürlich auch einige Jungs. Besonders Nick fand ich sehr interessant. Marie lernt ihn zufällig kennen, doch leider erfährt man als Leser nicht besonders viel über ihn, was ich ein wenig schade fand.



"Jungs, meine Mutter und der ganze andere Mist" ist ein Buch, das bereits von Anfang an durch seinen lockeren Stil überzeugt. Ich als Leser habe mich gleich verbunden mit Marie gefühlt, denn in dem Buch geht es hauptsächlich um ihre Gefühlswelt. Zum einen ist da ihre Mutter, die plötzlich wieder schwanger ist und ein Baby bekommt und zum anderen ist da das erste "Verliebtsein".

Die Situation mit der Familie fand ich in dem Buch auch sehr interessant. Marie fühlt sich nicht wohl bei dem Gedanken, bald ein Geschwisterchen zu bekommen und das konnte ich ganz gut nachvollziehen. Was bedeutet das für sie? Wird sie jetzt weniger geliebt von ihren Eltern?

Ich finde, die Eltern gehen sehr gut mit der Situation um, aber natürlich erfährt man in dem Tagebuch die ganze Geschichte nur aus Maries Sicht. Die Familie hat etwas leicht verrücktes, aber auch etwas sehr warmes an sich. Marie fühlt sich auf jeden Fall geborgen und lernt schnell, dass man neue Dinge einfach erst einmal akzeptieren muss.

Das Buch ist an vielen Stellen sehr witzig. Zum Beispiel gehen Marie und Sonja in eine Sauna um.... Ach, ich denke, das müsst ihr selbst lesen. ;) Die ganzen Illustrationen von Carolin Nagler machen das Buch zusätzlich zu etwas ganz Besonderem. Sie schafft es, immer das richtige Bild zu der jeweiligen Situation parat zu haben.

Auch die kleine Liebesgeschichte in dem Buch fand ich sehr süß und romantisch. Natürlich musste Marie aber erst einmal lernen, ihre Gefühle zu ordnen und anzunehmen. Ihre Entwicklung im Buch ist wirklich toll und sehr gut nachvollziehbar!




Für mich ist "Jungs, meine Mutter und der ganze andere Mist" ein tolles Jugendbuch, das nicht nur Jugendliche begeistern wird.

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten!



Dienstag, 23. Dezember 2014

Aschenputtels letzter Tanz - Kathleen Weise

Titel: Aschenputtels letzter Tanz
Autor: Kathleen Weise
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenanzahl: 224
ISBN: 978-3522503013

Inhalt 

Erschienen bei Planet Girl
"Grauer Nebel liegt über dem Moor, als Harpers Cousine Elsa überfallen wird. Ein Aschenputtelzitat - das ist die einzige Spur, die der Täter bei der jungen Tänzerin hinterlassen hat. Während die Polizei fieberhaft nach ihm fahndet, geht die Angst in dem kleinen Städtchen um. Nur Harper will nicht tatenlos abwarten. Sie beginnt Fragen zu stellen und schwebt bald selbst in Gefahr. Denn der Täter hat schon das nächste Opfer im Visier ... Nie war das Böse so märchenhaft schön."

Charaktere

Die Charaktere aus "Aschenputtels letzter Tanz" fand ich am Anfang des Buch noch sehr liebevoll gezeichnet. Man lernt Harper und ihre Mutter kennen, ein sehr witziges Gespann. Die Wahl der Protagonistin halte ich für gelungen, mit ihr konnte ich mich gut identifizieren. Im Laufe der Geschichte lernen wir noch andere tolle Charaktere kennen, doch hier hat mir eine gewisse Tiefe gefehlt. Zu Beginn der Geschichte ist alles so liebevoll gezeichnet, dieser Stil wird aber irgendwie nicht aufrecht erhalten.

Meine Meinung

Die ersten 100 Seiten habe ich an einem Stück gelesen. Wirklich sehr spannend. Harpers Cousine wird mit einem abgetrennten Zeh im Moor gefunden und schweigt. Später wird ein zweites Mädchen gefunden und dann hat der Spannungsbogen leider seinen Tiefpunkt erreicht.... Hier wird die Geschichte sehr verwirrend. Harper beginnt mit dem Bruder des zweiten Opfers Nachforschungen anzustellen. Alles schön und gut, doch die Geschichte entwickelt sich hier viel zu schnell. Da wo vorher Spannung gewesen war, ist nun nur noch eine Leere und eine Langeweile, die ich am Anfang des Buches nicht erwartet habe. Ich muss sagen, dass ich enttäuscht war. Enttäuscht, weil die Geschichte so vielversprechend angefangen hat und sich dann urplötzlich so wandelt. Auch die ganzen Märchenandeutungen fand ich klasse, aber leider hat es die Autorin für mich nicht geschafft, den Stil bis zum Ende fortzuführen....

Ab der Hälfte des Buches musste ich mich zum Lesen zwingen. Nach dem Fund des zweiten Mädchens geht alles viel zu schnell und die letztendliche Auflösung fand ich um ehrlich zu sein sehr lächerlich. Mir haben hier auch ein paar notwendige Erklärungen gefehlt, sodass ich das Buch am Ende sehr enttäuscht zur Seite gelegt habe...


Fazit

Ein sehr toller Anfang, doch ein enttäuschendes Ende.

Ich vergebe 2 von 5 Käseratten

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Fieses Karma - Jessica Brody

Nach den beiden Büchern um die Treuetesterin Jennifer Hunter aus "Treuetest" und "Flirtversuch" habe ich nach weiteren Büchern von Jessica Brody gesucht und bin dabei auf "Fieses Karma" gestoßen. Der Klappentext klang sehr interessant und so habe ich mich sofort auf dieses Buch gestürzt.

Inhalt 

Erschienen bei Baumhaus
Madison ist beliebt, genauso wie ihr gut aussehender Freund Mason. Doch als er zum Mr. Popularity aufsteigt, lässt er Maddie plötzlich links liegen. Erzürnt will Madison Rache üben. Zusammen mit ihren Freundinnen gründet sie den Karma-Klub: In diesem Rahmen wollen die drei Mädchen dem Karma ein bisschen auf die Sprünge helfen, denn die Konsequenzen des Univerums dauern ihnen zu lange. Doch sie merken schnell, welche Folgen selbst die kleinsten Entscheidungen haben können, zwar wunderbare, aber auch furchtbare - für sie selbst und für andere ...

Meine Meinung

Okay, okay, das Cover des Buches ist .... etwas gewöhnungsbedürftig. Mich hat es auch nicht angesprochen, aber wie heißt es so schön: "Never judge a book by his Cover." Hinter diesem Cover zu dem Buch "Fieses Karma" von Jessica Brody verbirgt sich eine tolle Geschichte voller Emitionen, Witz und Liebe.

In dem Buch geht es um eine stinknormale Highschool, in der es logischerweise verschiedene Hierarchien. So gehört Madison, unsere Protagonistin nicht gerade zu den beliebtesten Mädchen der Schule. Doch das soll sich ändern. Sie hat das Glück zu einer tollen Party eingeladen zu werden, doch dort knutscht ihr Freund mit dem beliebtesten Mädchen der ganzen Schule rum. Für Madison bricht logischerweise eine Welt zusammen. Von einen Tag auf den Anderen lässt ihr Freund sie linksliegen. Auch wenn das Buch recht lustig und locker geschrieben ist, kommen besonders an dieser Stelle die Emotionen der Protagonistin sehr gut rüber. Ich als Leser habe einen unglaublichen Hass auf Mason entwickelt, denn sein Verhalten ist einfach nur dämlich....

Madison beschließt, sich mit ihren Freunden rächen zu wollen. Der Leser begleitet die Teenagerinnen auf einen Rachefeldzug, der erst mal Früchte trägt, doch dann schlägt das Karma zu.

Das Buch war für mich sehr unterhaltsam. Die Charaktere wirkten sehr glaubwürdig, der Schmerz der verletzten Mädchen war spürbar und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Natürlich kommt auch die Liebe in den Buch nicht zu kurz. Die kleine Liebesgeschichte hat mir gut gefallen, es hat sehr gut zu der kalten Jahreszeit, in der wir uns gerade befinden, gepasst.

Ich mag Jessicas Brodys Geschichten sehr. Es gibt viele Wendungen, viele Höhen und Tiefen und am Ende gibt es immer Hoffnung. "Fieses Karma" hat ein tolles Ende. Ein Ende, das einfach glücklich macht.

Fazit

Ein gelungener Jugendroman mit einer tollen Botschaft.

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.

Dienstag, 9. September 2014

Feuer und Flamme - Jenny Han und Siobhan Vivian


Vor ein paar Monaten durfte ich dank Lovelybooks das Buch "Auge um Auge" lesen, das ich sofort in mein Herz geschlossen hatte. Für mich stand fest, dass ich den zweiten Band "Feuer und Flamme" ebenfalls unbedingt lesen muss. Die Geschichte der drei Freundinnen, die sich an Menschen, die ihnen Leid angetan haben, rächen wollen, hat mich in einen magischen Bann gezogen. Ich mag die Charaktere, sie alle sind so echt und greifbar und für mich ist die Reihe sehr emotional und tiefgründig. Ein Muss für Fans dieses Genres.

Inhalt

Erschienen bei Hanser
Lillia, Kat und Mary haben einen Pakt geschlossen: Gemeinsam wollen sie es denen heimzahlen, die ihnen früher einmal Unrecht angetan haben. Die erste Racheaktion der Mädchen ging leider ziemlich schief, aber Mary lässt der Verrat, mit dem Reeve sie vor vielen Jahren in die Verzweiflung trieb, einfach keine Ruhe. Ihr neuer Plan ist perfekt: Lillia macht sich an Reeve heran und dann bricht sie ihm das Herz. So wie er Mary damals das Herz gebrochen hat. So wird es vereinbart. Und so könnte es funktionieren – vorausgesetzt, es kommen keine Gefühle ins Spiel.

Charaktere

Ich liebe die drei Hauptcharaktere dieser Buchreihe. Zum einen ist da die Asiatin Lilla, die eher ein Prinzesschen ist. Zum anderen ist da die durchgeknallte Kat, die eine kleine Rebellin ist und zu guter Letzt ist da Mary, die geheimnisvolle Mary.... Ich möchte zu den einzelnen Personen jetzt nicht zu viel verraten, denn ich glaube, das tollste an dem Buch ist, dass man den Charakteren so unsagbar nah kommt. Sie alle sind sehr emotional gezeichnet, jeder Charakter hat seine eigene Geschichte, beim Lesen hat man das Gefühl, mittendrin zu sein. Ein Gefühl, dass ich nur bei wenigen Büchern habe.

Meine Meinung

Auch bei zweiten Teil gefällt mir das Cover wieder echt gut! Man erkennt die drei Mädchen, wie sie im Buch beschrieben werden, was mir sehr gut gefällt. Man spürt zudem diese Zusammengehörigkeit, ja man kann fast sagen, diese magische Verbundenheit der Drei.

Der zweite Band "Feuer und Flamme" setzt gleich nach den Geschehnissen des ersten Bands an. Der Racheplan ist ja missglückt und nun scheint die Welt für Lillia, Kat und Mary erst einmal aus den Fugen zu geraten. Reenie ist noch immer auf Lillia sauer... Kat versucht, auf ein gutes College zu kommen und gleichzeitig einen Weg zu finden und Mara.... Ja Mary.... Ihre Geschichte scheint komplizierter zu sein. Ich muss sagen, dass ich sie im ersten Band am liebsten mochte. Sie hat etwas verletzliches und zerbrechliches an sich. In diesem Band erfahren wir viel mehr über sie und am Ende offenbart sich sogar ein großes Geheimnis...

"Feuer und Flamme" war meiner Meinung nach noch viel besser als der erste Teil. Hier geht es richtig zur Sache. Die Rachegeschichte mit Reeve und Lillia geht hier in die Vollen und nimmt leider ein nicht ganz so tolles Ende! Am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Natürlich musste es am Ende wieder einen fiesen Cliffhanger geben, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt. Am liebsten würde ich gerne den nächsten Band lesen, denn Mary, Lillia und Kat sind mehr sehr stark ans Herz gewachsen, aber da muss ich jetzt wohl erst mal bis nächstes Jahr warten.

Fazit

Ein tolles, dramatisches Jugendbuch voller Emotionen! ICH LIEBE DIESE REIHE!

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten mit Extrakäse. 


Donnerstag, 21. August 2014

Hide - Jennifer Rush

Im vergangenen Jahr hatten wir bereits bei der Notizbuchaktion von Lenabo teilgenommen. In diesem Jahr wurde dann direkt der zweite Teil ebenfalls bei einer solchen Aktion gelesen. Notizbuchaktionen sind toll. Für alle die das nicht kennen: Man schickt ein Buch von Leser zu Leser und jeder füllt es mit Kommentaren, mit Gedanken, Ideen. Es ist interessant zu lesen, was andere so über die Geschichte denken. Als ich das Buch bekommen habe war es randvoll mit Kommentaren. Für mich waren diese Kommentare aber leider das einzige, was das Buch lesenswert gemacht hat.

Inhalt

Erschienen bei Löwe.
Du kannst niemandem vertrauen, nicht einmal dir selbst. Alles, was du über dich zu wissen glaubtest, entpuppt sich als Lüge. Die Suche nach deiner Vergangenheit setzt nicht nur dein Leben aufs Spiel. Du weißt nur eins: Sie werden nicht aufhören, dich zu jagen! Anna und den Jungs ist die Flucht vor der Sektion gelungen und sie haben sogar einige Hinweise auf ihre eigene Herkunft erbeuten können. Nur wie lange können sie sich dieser mächtigen Organisation entziehen? Als sie auf eine Spur stoßen, die offenbar zu Annas Schwester führt, müssen sie erneut ihre Deckung aufgeben. Die Suche nach der eigenen Vergangenheit treibt Anna unaufhörlich an. 

Charaktere

Leider wurde ich, ähnlich wie im ersten Band, nicht mit Anna warm. Sie ist mir zu naiv, ihr Handeln ist in manchen Situationen für mich nicht nachvollziehbar gewesen. (Es hat mich aufgeregt, dass sie anscheinend jeden vertrauen muss und ständig die falschen Entscheidungen trifft.) Ich habe selten so einen nervigen Hauptcharakter getroffen.

Natürlich treffen wir auch die Jungs wieder. Sam, Nick, Cas und auch Trev. Besonders Cas und Nick sind tolle Charaktere. Leider hat es mir überhaupt nicht gefallen, dass Anna so ziemlich zu jedem irgendeine Beziehung aufbaut, in diesem Teil aber fest mit Sam zusammen ist. Die Liebesgeschichte der Beiden konnte mich genau aus diesem Grund nicht berühren.

Meine Meinung

Leider war das Buch nicht wirklich spannend. Die „Actionszenen“, die meiner Meinung nach viel zu oberflächlich und emotionslos beschrieben wurden konnten die Spannung nicht antreiben. Eher im Gegenteil. Wenn ich nicht Teil der Notizbuchaktion gewesen wäre, hätte ich es vermutlich längst abgebrochen. Es ist einfach nicht tiefgründig, ich habe es nicht geschafft zu den einzelnen Charakteren eine Bindung aufzubauen. Sie waren für mich irgendwie leblos.

In dem Buch gab es natürlich auch wieder einige „Überraschungen“, die mich allerdings nicht vom Hocker reißen konnten. Der erste Teil war noch halbwegs spannend, da man sich dort viele Fragen bezüglich der Jungs gestellt hat. Hier erfährt man nur über Annas Geschichte etwas neues, aber für mich war es nicht interessant genug, um mich zu fesseln. Es war auch alles sehr vorhersehbar.

Das Ende. Was soll ich hier schon großartig sagen. Es ist kurz und knackig. Ganz okay, aber sicher nicht für einen Buch, das Teil einer Trilogie ist. Leider macht es keinerlei Lust auf den nächsten Part, im Grunde könnte die Geschichte hier Zu ende sein.

Abschließend muss ich mich hier bei Lenabo bedanken. Die Notizbuchrunden sind toll. Sie machen selbst aus schlechten Büchern was aufregendes. Die Kommentare waren teilweise echt witzig, manchmal bitterböse und doch immer treffend. Es hat wieder einmal Spaß gemacht.

Fazit


Leide keinerlei Spannung und eine recht vorhersehbare Handlung....

Ich vergebe 2 von 5 Käseratten.

Dienstag, 3. Juni 2014

Beautiful Disaster - Jamie McGuire

Hier kommen wir zu einem Buch, das mich fast zwei Wochen als Hörbuch begleitet hat. Ich habe vorher nicht viel über das Buch gewusst, ja, habe eher gedacht, dass es eine übernatürliche Geschichte beinhaltet, doch trotzdem muss ich sagen, dass mich das Buch positiv überrascht hat. Aber lest selbst:


Inhalt 

Erschienen bei Piper
Als sie Travis begegnet, ist nichts mehr wie zuvor. Abby fühlt sich unwiderstehlich von ihm angezogen, obwohl er alles ist, was sie nicht will: ein stadtbekannter Womanizer, arrogant, unverschämt – aber leider auch unverschämt sexy. Abby lässt sich auf eine Wette mit ihm ein und gerät in einen Strudel aus Zuneigung und Zurückweisung, Hingabe und Leidenschaft, der beide bis an ihre Grenzen treibt …

Charaktere

Abby ist ein "normales" Mädchen, das eine beste Freundin hat und gerade aufs College gekommen ist. In ihrer Anfangszeit lernt sie Travis kennen, einen typischen Macho, der alles abschleppt was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Natürlich fühlt auch sie sich zu ihm hingezogen, doch weiß, dass sie sich nicht in ihn verlieben darf. Schließlich will sie nicht eine von vielen sein. Ich mochte Abby bis zu einem gewissen Punkt ganz gerne. Sie wirkt gleichzeitig stark, aber auch sehr emotional, eben sehr menschlich. Leider wandelt sie sich zum Ende des Buches und wird ein klein wenig nervig.

Travis war mir zu Beginn nicht so sympatisch. Er ist im Grunde jene Art von Jungs, die ich abgrundtief hasse. Im Laufe des Buches hat er sich allerdings gewandelt, beziehungsweise er hat einen sehr weichen, liebevollen Kern unter seiner harten Schale. Mir gefielen die Worte, die er stets passendere Weise von sich gegeben hat. Es waren ehrliche Wort, die von der Liebe beflügelt worden.

Meine Meinung

Ich kam von Anfang an sehr gut in die Geschichte rein, obwohl ich eben, wie zu Beginn der Rezi erwähnt, mit einer anderen Geschichte gerechnet habe. Im Grunde ist "Beautiful Disaster" aber eine moderne Liebesgeschichte. Manchmal vielleicht etwas "too much", aber doch voller warmer Liebe, die mich als Leser tief berühren konnte. "Beautiful Disaster" ist ein ganz besonderes Buch, das voller leiser und lauter Gefühle ist. Die Autorin schafft es sehr gut, das innige Band zwischen Abby (Täubchen <3) und Travis darzustellen. Die Hochs und Tiefs haben mir sehr gut gefallen und waren bis zu einem gewissen Punkt sehr logisch und nachvollziehbar, doch ich bin der Meinung, dass die Sache mit Las Vegas mühelos weggelassen werden könnte. Ich konnte Abbys Reaktion hier nicht recht verstehen. Ihr Handeln war für mich absolut nicht nachvollziehbar, aber ich denke die Autorin wollte zu Ende hin noch ein wenig Dramatik rein bringen. Leider habe ich an diesem Punkt angefangen Abby nervig zu finden. Leider muss ich wegen dieser Sache auch einen Stern abziehen, denn ansonsten wäre das Buch für mich wirklich perfekt gewesen. Ich hoffe auf jeden Fall, dass das Buch verfilmt wird.

Fazit

Ein romantisches und emotionales Buch über eine etwas ungewöhnliche Liebe.

Ich vergebe 4 von 5 Käseratten.


Mittwoch, 19. Februar 2014

Es wird keine Helden geben - Anna Seidl

Auch ich gehörte zu den glücklichen Gewinnern dieses Buches und habe es vor einigen Tagen zugesendet bekommen. Ich habe daraufhin mein aktuelles Buch beiseite geschoben und mich diesem hier gewidmet ;)
Auf unzähligen Blogs habe ich schon viele gute Bewertungen zu dem Buch gelesen und nun musste ich mir selbst ein Urteil bilden. Dieses findet ihr nun in dieser Rezension:

Inhalt

Erschienen bei Oetinger
Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?


Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, viele kurze Sätze, die aufeinander folgen und so Spannung erzeugen sollen. Ich muss gestehen, dass mir der Schreibstil zum Anfang hin, als der Amoklauf geschildert wurde, nicht so sehr gefallen hat. Es kamen kaum Emotionen rüber, es wirkte, als würde ich alles nur aus der Ferne beobachten und gar nicht dabei sein. Das ist wahrscheinlich auch beabsichtigt, um etwas nüchterner an das sensible Thema "Amoklauf" heranzutreten.

Charaktere

Miriams Leben ändert sich schlagartig, als ein Mitschüler einen Amoklauf begeht und dabei ihren Freund erschießt. Sie musste es mit ansehen und kommt mit dem Schmerz nicht mehr klar und verzieht sich in eine eigene Welt. Ich muss gestehen, dass ich mit Miriam nicht so recht warm wurde, sie ist zwar ein stinknormales Mädchen, aber manche Gedankengänge und Handlungen konnte ich nicht so recht verstehen. Auch in den Rückblicken in die Vergangenheit zeigt sich, dass sie ein typischer Mitläufer gewesen war. Aber aus Fehlern lernt man, oder?

Das Buch dreht sich vorwiegend um Miriam selbst, nach und nach lernen wir aber auch ihre Beziehung zu Tobi kennen, ihre Familie und ihre Freundinnen. Das alle hat mir in den Rückblicken sehr gut gefallen, auch wenn mir niemand so richtig sympatisch wurde.

Meine Meinung

Anna Seidl hat sich an ein sehr sensibles Thema gewagt und ich habe damit gerechnet, dass ich beim Lesen weinen muss, doch das war leider nicht der Fall. Mir kam die Geschichte etwas zu Oberflächlich vor, teilweise hat es an Emotionen gefehlt. Aber ich muss sagen, dass ich von Anfang an sehr gut in die Geschichte hinein kam. Der einfache Schreibstil erleichtert einen dies enorm.

Ich konnte Myriams Schmerz sehr gut verstehen, doch er hat mich nicht berührt, leider wurden mir Miriam, Tobi und ihre Freundinnen in den Rückblicken etwas unsympathisch, da man gesehen hat, wie sie selbst zu dem besagten Mitschüler waren. Ich weiß, dass Mobbing ein großes Thema ist, aber ich kann Menschen, die einfach blindlings mitmachen und sich nichts dabei denken, einfach nicht respektieren. Ich hatte deswegen kurzzeitig eine echte Wut auf Miriam, auch wenn sie durch die Aktion sehr menschlich dargestellt wurde.

Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht das Buch zu lesen, es hat einige recht traurige Stellen, die man noch hätte ausbauen können, aber das ist vermutlich auch Geschmackssache. Vielleicht hätte man den Amokläufer auch nicht so mit Klischees beladen sollen, aber ich denke, man sucht stets einen Grund, warum man einen anderen Menschen ausschließt und dieser bietet sich stets an. Wer einmal zur Schule gegangen ist, wird das leider auch sehr gut verstehen können.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich einige Stellen etwas unlogisch fand, wie zum Beispiel jene mit dem Urlaub und schließlich das plötzliche Ende, als wäre alles wieder in Ordnung. Sollte man wirklich einfach so weitermachen? Ich denke jeder würde in einer solchen Situation anders reagieren, von daher möchte ich Miriam hier jetzt nicht verurteilen.

Fazit

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, aber leider nur wenige Gefühle zulässt.

Ich vergebe 4 von 5 Käseratten. 


Freitag, 31. Januar 2014

Girl Parts - John M. Cusick

Dieses Buch, das ein etwas ungewöhnliches Thema beinhaltet, hat in dieser Woche den Weg zu mir gefunden. Es ist die Geschichte eines Mädchens, das ein Roboter ist, sich aber danach sehnt menschlich zu sein. Mehr über "Girl Parts" erfahrt ihr hier in meiner Rezension.

Inhalt

Rose wird frei Haus geliefert. Denn sie ist kein normales Mädchen. Sie ist ein Roboter, eine Gefährtin, geschaffen um den einen Jungen für immer und ewig zu lieben, auf den sie programmiert wurde. So treffen sich Rose und David, bei dem eine soziale Störung festgestellt wurde. Rose ist nun dafür da, ihn zu lieben und ihm Sozialverhalten beizubringen, insbesondere das zwischen Jungs und Mädchen ... 

Erschienen im Baumhaus Verlag. 

Schreibstil

Ich kam sehr schnell in die Geschichte rein, die auf den ersten Seiten nicht wirklich etwas mit Rose, der Gefährtin, zu tun hat. Beim Lesen ist mir aber aufgefallen, dass der Stil oft zu einfach gehalten ist und sich manchmal nicht ganz so flüssig ließt. Ich weiß leider nicht, ob es in der Originalsprache ähnlich ist oder ob es nicht vielleicht eher an der Übersetzung liegt. Leider muss ich wegen des Schreibstils eine Käseratte in meiner Bewertung abziehen.

Charaktere

David ist ein typischer Macho, der Mädchen eben als Lustobjekt ansieht. Er geht viel auf Partys, mach viel Dummheiten mit seinen Freunden und möchte endlich mal "zum Schuss" kommen. Als er dann endlich seine Gefährtin bekommt ist er begeistert. Sie ist seine absolute Traumfrau und er sehnt sich nach ihrer Nähe, doch da gibt es ein Problem: Rose soll ihm beibringen, wann welche Berührungen angemessen sind..... doch ihr zu liebe will er abwarten, doch dann trifft ihn der Schock seines Lebens....

Wir lernen parallel zu David Charlie kennen, einen typischen Außenseiter, der viel zu viele Klischees bedient. Er hat zu Anfang ein Date mit einem Mädchen, das ich recht sympatisch finde. Leider ist die Geschichte der beiden nicht wirklich zum laufen gekommen, was ich echt schade finde, denn mir kam das Thema Liebe letztendlich doch etwas zu kurz.

Natürlich erfahren wir auch einiges über Rose, die einfach ein Mensch sein möchte und sich nach eigenen Gedanken sehnt. Besonders ihre Art fand ich sehr toll. Bedauerlicherweise war sie der einzige Charakter im Buch, mit dem ich mitfiebern konnte.

Meine Meinung

Ich bin trotz des Schreibstils recht gut in die Geschichte hinein gekommen. Die Idee allein fand ich sehr spannend und faszinierend, doch leider fehlten in dem Buch die Emotionen, was vielleicht daran lag, dass man viel aus der Sicht der beiden Jungs erfahren hat, die gerade tief in der Pubertät stecken. Bis zum Ende hin konnte ich diese beiden Personen aber verstehen, doch dann ist der Spannungsbogen irgendwie im Sand verlaufen und ich bin etwas ratlos zurückgeblieben. 

"Girl Parts" weißt viele tolle Ideen und Ansätze auf. Zum einen wäre da die Frage, wie wichtig Sex in der Liebe ist und ob es eben nur darum geht. Leider hat der Autor zu wenig Emotionen reingebracht und es so dem Leser schwer gemacht, eine Verbindung zu den einzelnen Personen aufzubauen. Was ich sehr schade finde, denn die Idee ist absolut toll.

Wie zuvor erwähnt, weiß ich nicht was ich mit dem Ende anfangen soll, denn es hinterlässt eine gewisse Leere in mir. Klar, es soll eine Fortsetzung geben, doch das Ende hat leider keine Lust auf diese gemacht. Manche Handlungen fand ich am Ende weder von David, noch von Charlie nachvollziehbar. Auch verstehe ich nicht so recht, warum Rebecca als Charakter eingefügt wurde, wo sie am Ende doch keine Rolle mehr spielte? Schade, dass in diesem Buch, in dem es eigentlich um die Liebe gehen sollte, gerade diese zu kurz kommt.

Fazit

Eine Tolle Story, in der jedoch die Tiefe fehlt.

Ich vergebe 3 von 5 Käseratten.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Lost on Nairne Island - Eileen Cook

Da ich die ganze Woche mit einer Erkältung flach gelegen habe, hatte ich im Grunde eine Menge Zeit zum Lesen. Doch leider fiel es mir in der vergangenen Woche schwer, etwas zu finden, was mich begeistern konnte. Vielleicht sind die Bakterien schuld, vielleicht aber auch die Tatsache, dass ich die falsche Bücher gegriffen habe. "Lost on Nairne Island" war jedoch das erste Buch, das mich wieder fesseln konnte und so habe ich diesen Thriller, der einen Hauch Mystery in sich trägt, innerhalb von zwei Tagen gelesen.


Inhalt

Isobel hat nur noch ein Jahr bis zum Schulabschluss. Da passt es ihr gar nicht in den Kram, dass ihre Mutter wieder heiratet, und dann auch noch den aalglatten Richard. Auch sein zwar unheimlich gutaussehender, aber unfreundlicher Sohn Nathaniel kommt so in Isobels Leben. Gemeinsam übersiedelt die Patchworkfamilie in das herrschaftliche Anwesen Richards auf einer Insel vor der Küste Oregons. Isobel fühlt sich fremd und alleine auf der Insel und dann erscheint ihr in dem alten Haus der Geist von Nathaniels toter Schwester, der sie auf die Spur eines Verbrechens führt. Hat Richard etwas damit zu tun? Oder Nathaniel?


Charaktere

Isobel ist ein Teenager, mit dem man sich sehr gut identifizieren kann. Sie will ihren eigenen Weg gehen und hört nur selten auf die Meinungen von anderen. Beim Lesen mochte ich sie sehr gerne, denn sie hat eine rebellische und selbstsichere Art, die sehr sympathisch ist. 

Nathaniel wirkt zu Beginn sehr geheimnisvoll und ich wusste nicht so recht, wie ich ihn einordnen soll. Natürlich waren einige Punkte klar, wie sich die Geschichte entwickeln würden, doch ich mochte auch seinen Charakter sehr gerne. Er ist, obwohl er gut aussieht, ein typischer Aussenseiter, da alle an der Schule annehmen, er wäre verrückt und hätte was mit dem Tod seiner Mutter und seiner Schwester zu tun. Ihn scheint das nicht wirklich zu stören, doch trotzdem hat er auch eine Seite an sich, die sich nach anderen Menschen sehnt.


Meine Meinung

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist sehr mysteriös gehalten, man denkt etwas zu wissen, doch letztendlich ist dies doch nicht der Fall. Ich hatte von Anfang an einen Verdacht, der sich zum Ende hin auch bestätigt hat, doch trotzdem war das Buch durchwegs spannend. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt und mich stets gefragt, wie es denn weitergeht.

Besonders gefallen hat mir, dass man nie wusste, ob wirklich Geister oder etwas anderes dahintersteckt. Diese Ungewissheit hat sich durch das ganze Buch gezogen, weswegen man es kaum aus der Hand legen konnte. 

Das Ende fand ich wirklich sehr spektakulär, nur Schade finde ich, dass es wohl keinen zweiten Teil geben wird, denn Nathaniel und Isobel sind wirklich zwei tolle Charaktere.


Fazit

Ein toller Mysterythriller für Jugendliche! Spannung pur.


Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.


Donnerstag, 14. November 2013

School of secrets. Verloren bis Mitternacht - Petra Röder

Da ich im Moment noch auf zwei Bücher für Leserunden warte, habe ich überlegt, was ich zur Überbrückung denn nun lesen konnte. Da bin ich auf dieses Buch hier gestoßen, da ich schon einige gute Rezensionen darüber gelesen habe und da es nicht allzu lang ist. Letztendlich habe ich es dann in zwei Tagen gelesen und habe dabei so manch einmal ein wahres Revueerlebnis gehabt...


Inhalt 

Als die siebzehnjährige Lucy die Zusage zu einer mysteriösen Internatsschule in ihrem Briefkasten findet, ist sie sich zunächst einmal sicher, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Von einem Woodland College hat sie bislang noch nie etwas gehört und sich auch ganz sicher niemals dort beworben. Doch als sie dem tief im Wald gelegenen College einen Besuch abstattet, merkt sie schnell, dass es sich um kein gewöhnliches Internat handelt. Das Woodland College nimmt nur ganz besondere Schüler auf, Schüler mit übernatürlichen Fähigkeiten – und stellt sie mitunter vor die ungewöhnlichsten Herausforderungen. Nicht umsonst wird das Internat in den umliegenden Dörfern die »School of Secrets« genannt …

Cover

Ich finde das Cover wirklich sehr schön, ein Grund warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Letztendlich muss ich aber sagen, dass das Cover überhaupt nicht zum Inhalt passt bzw. überhaupt nichts über diesen aussagt.

Charaktere

Lucy geht jetzt auf das Woodland College, eine besondere Schule für "Begabte". Eines Tages beschließt ihre Freundin Mona mit Hilfe eines mysteriösen Buches ins "Haus der Angst" zu reißen. Wer es dort schafft zu entfliehen, soll noch viel mächtiger werden. Auf jeden Fall lernt Lucy, die kurz vor ihren 18 Geburtstag steht, dort ihre Begabungen kennen.

Natürlich hat Lucy ein Auge auf den Geheimnisvollen Neuen der Schule geworfen. David bleibt jedoch während des gesamten Buches sehr blass und die Liebesgeschichte der beiden ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Irgendwann im Buch beschließt David nämlich, dass er Lucy liebt und schwups sind sie ein Paar. Eine Liebesgeschichte, die den Leser leider völlig kalt lässt. 

Meine Meinung

Tja, was soll ich sagen? Für mich war "School of Secrets" eine echte Enttäuschung, fast schon Zeitverschwendung. Nicht nur dass einige Grammatikfehler im Buch vorkamen, nein auch an der Logik hat es oftmals gefehlt. So ist es für mich unverständlich, dass David plötzlich Lucy liebt und mit ihr dann kurz nach dem sie das "Haus der Angst" verlassen hatten, schlafen möchte. Was ist das denn bitte? Wie lange waren sie zusammen? Noch nicht einmal ein paar Tage?

Spannung kam jedoch trotzdem zeitweise auf, so fand ich zum Beispiel "das Haus der Angst" an und für sich eine sehr schöne Idee. Die Gefahren, die dort lauerten waren schon sehr kreativ und oft auch spannend beschrieben. Nur leider war der Aufenthalt der Freunde dort nur kurz, denn im Anschluss lauerte natürlich noch eine höhere, bösere Macht auf die Jugendlichen.

Mich hat das Buch leider stark an "Shadowfall Camp" erinnert, vor allem da hier auch jede Menge "Geschöpfe" vorkommen.  Leider hat sich die Autorin auch nicht die Mühe gemacht, eigene Namen für beispielsweise "Jumper" zu erfinden. Leider war ich über diese mangelnde Kreativität sehr enttäuscht. Zumal die Geschichte, obwohl es ähnliche bereits gibt, im Grunde eine Menge potenzial hat.

Auch vom Ende war ich nicht begeistert. Sehr kurz,s ehr schmerzlos, nicht der Rede wert....

Fazit

Vielleicht ein nettes Buch für Zwischendurch, aber leider auch nicht mehr....

Ich vergebe 2 von 5 Käseratten.