Titel: Der Todesflüsterer
Originaltitel: Il Suggeritore
Autor: Donato Carrisi
Verlag: Piper Taschenbuch
Genre: Thriller
Seitenzahl: 496
ISBN: 978-3492257701
Bild und Inhaltsangabe © Piper
"In einer Waldlichtung bergen Spurensicherer menschliche Gliedmaßen: die Arme von sechs vermissten Mädchen. Für Profiler Goran Gavila und Sonderermittlerin Mila Vazquez steht fest, dass sie es mit einem extrem kaltblütigen Serientäter zu tun haben. Aber sie ahnen noch nicht, wie perfide der gesichtslose Mörder zu Werke geht. Wie ein Marionettenspieler benutzt er andere dazu, seine grausamen Phantasien Wirklichkeit werden zu lassen. Und auch sie selbst sind längst Figuren eines beängstigenden Spiels geworden, in dem der Gesuchte allen seine makabren Regeln diktiert."
Und wieder musste ich ein Buch abbrechen. In der letzten Zeit habe ich mit sogenannten "Thrillern" Einfach kein Glück mehr. Ob es daran liegt, dass ich vielleicht schon zu viele kenne und mich deshalb das Schema xy langsam langweilt? Oder bin ich einfach schon zu anspruchsvoll geworden??
Diese Woche habe ich mich an "Der Todesflüsterer" von Donato Carrisi versucht. Von dem italienischen Autoren habe ich zuvor noch nichts gehört und so ging ich völlig unvoreingenommen an dieses Buch heran und auch ohne den Druck, dass es mir jetzt gefallen MUSS! (Wer meinen Blog aufmerksam liest, weiß, dass ich gerade in einer echten Thriller-Tiefphase stecke!)
Den Klappentext fand ich schon mal ganz vielversprechend, aber leider konnte mich dann der Anfang des Buches schon nicht vom Hocker reißen. Hier stehen wieder mal die Ermittler im Mittelpunkt und leider haben sie mich rein charakterlich überhaupt nicht angesprochen!
Wenn ich einen Thriller lese, dann möchte ich auch über den Tellerrand blicken, sprich, ich möchte nicht nur den Ermittlern bei ihrer teilweise recht eintönigen Arbeit zusehen, sondern auch ein wenig Hintergrundfakten haben. Ja, ich brauche irgendwie immer ein wenig Abwechslung und vielleicht auch Abstand von der Polizei, um nicht das Gefühl zu haben, nur an dem Job von irgendwelchen Menschen teilzuhaben. Ich denke, das ist einfach nur mein Geschmack und vielleicht gefällt dieses Buch anderen Leuten gerade aus den Gründen, die ich ihr negativ aufgezählt habe.
Neben den Ermittlern haben mich auch die teilweise sehr seltsamen Schlussfolgerungen gestört. Manchmal musste ich wirklich mit dem Kopf schütteln, denn der Autor hat die Geschichte meiner Meinung nach nicht ganz logisch weitergeführt, weswegen besonders die Denkweisen der Ermittler auf mich ein wenig komisch wirkten. Versteht mich nicht falsch, für mich muss ein Buch nicht zu 100 Prozent logisch sein, aber wenn ich die Arbeit eines Ermittlerteams beobachte und mir da einfach an den Haaren herbeigezogene Schlussfolgerungen aufgetischt werden mit der Begründung "Ist einfach so", dann verliere ich natürlich das Interesse und kann nicht mehr mitfiebern.
Das Buch habe ich letztendlich nach gut 200 Seiten beiseite gelegt, da ich einfach nicht in der Story ankam. Es wirkte für mich viel zu konstruiert, die Schlussfolgerungen der Ermittler waren für mich keineswegs nachvollziehbar und Spannung war auch nicht vorhanden, da ich nicht das Gefühl bekam, Teil einer sich entwickelnden Geschichte zu sein. Am schlimmsten fand ich daran, dass ich merkte, wann der Autor mal wieder keine Idee hatte, wie die Story weitergeführt werden sollte. Dann hat er einfach einen Ermittler etwas in den Raum werfen lassen, was natürlich die restlichen Leute total logisch in dem Moment fanden...
Ich verzichte hier wieder auf eine Wertung, da ich das Buch nicht bis zum Ende gelesen habe und hoffe, dass ich bald mal wieder einen Thriller zu ende lesen werde!
Mittwoch, 15. Juli 2015
Sonntag, 12. Juli 2015
[Rezension] Seit er tot ist - Nicci French
Titel: Seit er tot ist
Originaltitel: What to do when someone dies
Autor: Nicci French
Verlag: Goldmann
Genre: Psychothriller
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3442475391
Bild und Inhaltsangabe © Goldmann
„Ellie ist gerade dabei, das Abendessen vorzubereiten, als es an der Tür klingelt. Zwei Polizistinnen überbringen ihr die schreckliche Nachricht: Ihr Mann Greg hatte einen tödlichen Autounfall, den auch die Unbekannte auf dem Beifahrersitz nicht überlebt hat. Ihr Leben liegt in Trümmern und doch kann Ellie nicht glauben, dass die Frau Gregs Geliebte war. Besessen davon, die Wahrheit ans Licht zu bringen, stürzt sich Ellie in ein Dickicht aus Lügen und Verrat, das auch ihr zum Verhängnis zu werden droht ...“
Auf der Suche nach einen guten Psychothriller bin ich jetzt bei Nicci French gelandet. Das Autorenehepaar war mir zuvor nur vom Namen her bekannt und ich habe noch nie ein Buch von ihnen gelesen. Mit „Seit er tot ist“ hat sich das nun geändert. Ich selbst würde das Buch zwar nicht wirklich als Psychothriller bezeichnen, aber dennoch war stets eine unterschwellige Spannung vorhanden. Für meinen Geschmack gab es aber leider keinen Moment, wo das Buch mich zu 100% in den Bann ziehen konnte. Der Stil war zwar durchwegs sehr tiefgründig und die Autoren haben die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben, aber mir fehlte bei dem Buch das gewisse Etwas!
Ellie verliert ihren Mann, der bei einem Autounfall ums Leben kommt. Ihr bleibt keine Zeit für Trauer, denn ihr geliebter Mann saß mit einer anderen Frau in dem Wagen, die nun ebenfalls tot ist. Wer war die Frau? Eine Affäre von Greg? Oder steckt da mehr dahinter?
Ich fand die Wahl der Protagonistin und ihre Handlungen sehr interessant. Sie ist nämlich hin und hergerissen zwischen „Ich vermisse meinen Mann“ und „ich möchte die Wahrheit über ihn wissen“. Ihr Schmerz ist greifbar und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Interessant war vor allem, dass die Autoren es geschafft haben, ihre Trauer weiter nach hinten zu schieben und die Suche nach der Wahrheit in den Vordergrund zu rücken. Auf eine Art und Weise will Ellie mit dem Herausfinden der Wahrheit ihren Mann auch am Leben erhalten. Psychologisch fand ich ihr Verhalten sehr gut nachvollziehbar.
Seit einiger Zeit habe ich ein wenig Probleme, gute Thriller zu finden. Aus diesem Grund habe ich mich jetzt mal an neue Autoren gewagt und dabei stieß ich auf Nicci French, ein Autorenehepaar, das schon lange für ihre klugen Psychothriller bekannt ist. „Seit er tot ist“ hat sich sehr intelligent angehört, da mir schon die Ausgangssituation interessant vorkam. Letztendlich war die Geschichte zwar schon spannend, aber an vielen Stellen eher ein Roman, als ein Thriller. An einigen Stellen hätte ich mir lieber ein paar Cliffhanger oder Wendungen gewünscht, denn zwischen dem Lesen hat mich das Buch leider nicht begleitet. Es ist keine Geschichte über die man viel nachdenken muss, denn ich als Leser habe schon auf den ersten Seiten eine Theorie aufgebaut, aber beim Lesen wurde dann klar, dass die ganzen Puzzleteile erst später zusammengefügt werden.
Ellie, die selbst ermittelt, um herauszufinden, was die gesamte Wahrheit über ihren Mann ist, hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, aber leider wurde die Geschichte dadurch manchmal auch ein wenig eintönig, da man immer wieder Ellies Theorien vorgekaut bekommt. Manchmal wäre weniger hier mehr gewesen.
Das Thema „Fremdgehen“ steht im Fokus der Geschichte und wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. Ein wenig seltsam fand ich hier, wie viele Menschen in so etwas involviert waren und ihre Meinung zum Besten gegeben haben. Für meinen Geschmack waren es ein paar Leute zu viel, die hier versucht haben, einen „Seitensprung“ zu rechtfertigen.
Leider hat mich das Ende auch nicht wirklich überzeugen können. Es wirkte für mich ein wenig zusammengeschustert, auch wenn es letztendlich noch eine Wendung gibt. Ich habe mir irgendwie mehr erhofft, denn ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass die letztendliche Auflösung sehr intelligent sein soll. Für meinen Geschmack war es das nicht. Es passte alles zusammen, aber ich blieb ein wenig enttäuscht zurück!
Für mich war „Seit er tot ist“ von Nicci French ein solider Roman, in dem besonders die Stärke der Protagonistin hervorsticht. Leider fehlt an vielen Stellen aber die Spannung und die letztendliche Auflösung konnte mich nicht zufrieden stellen!
Originaltitel: What to do when someone dies
Autor: Nicci French
Verlag: Goldmann
Genre: Psychothriller
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3442475391
Bild und Inhaltsangabe © Goldmann
„Ellie ist gerade dabei, das Abendessen vorzubereiten, als es an der Tür klingelt. Zwei Polizistinnen überbringen ihr die schreckliche Nachricht: Ihr Mann Greg hatte einen tödlichen Autounfall, den auch die Unbekannte auf dem Beifahrersitz nicht überlebt hat. Ihr Leben liegt in Trümmern und doch kann Ellie nicht glauben, dass die Frau Gregs Geliebte war. Besessen davon, die Wahrheit ans Licht zu bringen, stürzt sich Ellie in ein Dickicht aus Lügen und Verrat, das auch ihr zum Verhängnis zu werden droht ...“
Auf der Suche nach einen guten Psychothriller bin ich jetzt bei Nicci French gelandet. Das Autorenehepaar war mir zuvor nur vom Namen her bekannt und ich habe noch nie ein Buch von ihnen gelesen. Mit „Seit er tot ist“ hat sich das nun geändert. Ich selbst würde das Buch zwar nicht wirklich als Psychothriller bezeichnen, aber dennoch war stets eine unterschwellige Spannung vorhanden. Für meinen Geschmack gab es aber leider keinen Moment, wo das Buch mich zu 100% in den Bann ziehen konnte. Der Stil war zwar durchwegs sehr tiefgründig und die Autoren haben die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben, aber mir fehlte bei dem Buch das gewisse Etwas!
Ellie verliert ihren Mann, der bei einem Autounfall ums Leben kommt. Ihr bleibt keine Zeit für Trauer, denn ihr geliebter Mann saß mit einer anderen Frau in dem Wagen, die nun ebenfalls tot ist. Wer war die Frau? Eine Affäre von Greg? Oder steckt da mehr dahinter?
Ich fand die Wahl der Protagonistin und ihre Handlungen sehr interessant. Sie ist nämlich hin und hergerissen zwischen „Ich vermisse meinen Mann“ und „ich möchte die Wahrheit über ihn wissen“. Ihr Schmerz ist greifbar und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Interessant war vor allem, dass die Autoren es geschafft haben, ihre Trauer weiter nach hinten zu schieben und die Suche nach der Wahrheit in den Vordergrund zu rücken. Auf eine Art und Weise will Ellie mit dem Herausfinden der Wahrheit ihren Mann auch am Leben erhalten. Psychologisch fand ich ihr Verhalten sehr gut nachvollziehbar.
Seit einiger Zeit habe ich ein wenig Probleme, gute Thriller zu finden. Aus diesem Grund habe ich mich jetzt mal an neue Autoren gewagt und dabei stieß ich auf Nicci French, ein Autorenehepaar, das schon lange für ihre klugen Psychothriller bekannt ist. „Seit er tot ist“ hat sich sehr intelligent angehört, da mir schon die Ausgangssituation interessant vorkam. Letztendlich war die Geschichte zwar schon spannend, aber an vielen Stellen eher ein Roman, als ein Thriller. An einigen Stellen hätte ich mir lieber ein paar Cliffhanger oder Wendungen gewünscht, denn zwischen dem Lesen hat mich das Buch leider nicht begleitet. Es ist keine Geschichte über die man viel nachdenken muss, denn ich als Leser habe schon auf den ersten Seiten eine Theorie aufgebaut, aber beim Lesen wurde dann klar, dass die ganzen Puzzleteile erst später zusammengefügt werden.
Ellie, die selbst ermittelt, um herauszufinden, was die gesamte Wahrheit über ihren Mann ist, hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, aber leider wurde die Geschichte dadurch manchmal auch ein wenig eintönig, da man immer wieder Ellies Theorien vorgekaut bekommt. Manchmal wäre weniger hier mehr gewesen.
Das Thema „Fremdgehen“ steht im Fokus der Geschichte und wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. Ein wenig seltsam fand ich hier, wie viele Menschen in so etwas involviert waren und ihre Meinung zum Besten gegeben haben. Für meinen Geschmack waren es ein paar Leute zu viel, die hier versucht haben, einen „Seitensprung“ zu rechtfertigen.
Leider hat mich das Ende auch nicht wirklich überzeugen können. Es wirkte für mich ein wenig zusammengeschustert, auch wenn es letztendlich noch eine Wendung gibt. Ich habe mir irgendwie mehr erhofft, denn ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass die letztendliche Auflösung sehr intelligent sein soll. Für meinen Geschmack war es das nicht. Es passte alles zusammen, aber ich blieb ein wenig enttäuscht zurück!
Für mich war „Seit er tot ist“ von Nicci French ein solider Roman, in dem besonders die Stärke der Protagonistin hervorsticht. Leider fehlt an vielen Stellen aber die Spannung und die letztendliche Auflösung konnte mich nicht zufrieden stellen!
Ich vergebe 3 von 5 Käseratten.
Freitag, 10. Juli 2015
[Rezension] Pretty Little Liars - Vollkommen (Band 3) - Sara Shepard
Titel: Pretty Little Liars – Vollkommen (Band 3)
Originaltitel: Perfect – Pretty Little Liars Novel
Autor: Sara Shepard
Verlag: cbt
Genre: Jugendroman
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3570305645
Bild und Inhaltsangabe © cbt
„Nach dem überraschenden Selbstmord von Toby wähnen sich Spencer, Aria, Emily und Hanna endlich in Sicherheit. Doch ob Schulaufsatz, Zickenkrieg oder Dates – immer wieder hat A. die Finger dazwischen.“
Die Autorin sagt in der Danksagung, dass der dritte Band ihrer Pretty Little Liars Reihe am schwersten zu schreiben war. Meiner Meinung nach hat sich ihr Stil hier noch ein wenig verbessert. Hier erfahren wir noch mehr aus der Vergangenheit und es kristallisiert sich ein neuer Verdächtiger heraus. Die einzelnen Puzzleteile sind gut platziert und als Leser kann man selbst miträtseln. Das gefällt mir sehr gut bei der Reihe, auch wenn ich das Gefühl habe, dass immer mehr Geheimnisse hinzu kommen und ich mich selbst immer mehr von der Lösung entferne. Aber das ist wohl so gewollt.
Die Charaktere habe ich schon in der Rezension vom ersten Teil und vom zweiten Teil kurz beschrieben. Hier geht es gleich spannend weiter und es kommen auch so einige neue Wahrheiten ans Licht.
Spencer hat einen Fehler begangen und die Hausarbeit ihrer Schwester gestohlen. Wird sie irgendwie aus der Sache rauskommen oder lässt A sie auffliegen?
Arias Familie ist endgültig zerbrochen und sie steht alleine da. Ihre kleine Liebelei mit Sean, dem Exfreund von Hanna, kommt ihr wie gerufen, aber da ist ja auch noch Ezra...
Hanna verliert ihre beste Freundin Mona und muss alleine klar kommen. Doch da schleicht sich ein Junge in ihr Leben. Doch kann sie sich überhaupt ernsthaft in ihn verlieben?
Und Emilys Probleme eskalieren. Es kommt heraus, dass sie auf Mädchen steht. Wird sie mit der Situation umgehen können? Und was sagen ihre Eltern dazu?
Hier in diesem Band mochte ich alle Mädchen fast gleich gerne. Sie alle haben wieder ihre eigenen Probleme, die wohl alle nach und nach durch "A" ans Tageslicht kommen. Am härtesten trifft es hier Spencer, aber ich möchte auch nicht zu viel verraten. ;)
Der dritte Band war bis jetzt der spannendste Band, denn hier trifft "A" sehr oft in Aktion und versetzt die Mädchen in Angst und Schrecken. Natürlich kommen auch wieder einige Geheimnisse und Intrigen ans Tageslicht und besonders Spencer muss sich einer grausigen „Wahrheit“ stellen.
Die Bücher der „Pretty Little Liars“- Reihe lesen sich wirklich sehr schnell und gut. Ich bin nach wie vor begeistert und finde die vier Protagonistinnen überaus interessant. Es gibt einige Parallelen zu der Fernsehserie, aber ich finde es auch gut, dass einiges geändert wurde. So verströmt das Buch für mich einen ganz anderen Flair als die Serie und das ist auch gut so.
Das Ende dieses Bandes ist zwar sehr abrupt, aber es ist wohl ein typischer Cliffhanger. Ich muss auf jeden Fall wissen, wie es hier weitergeht!
Originaltitel: Perfect – Pretty Little Liars Novel
Autor: Sara Shepard
Verlag: cbt
Genre: Jugendroman
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3570305645
Bild und Inhaltsangabe © cbt
„Nach dem überraschenden Selbstmord von Toby wähnen sich Spencer, Aria, Emily und Hanna endlich in Sicherheit. Doch ob Schulaufsatz, Zickenkrieg oder Dates – immer wieder hat A. die Finger dazwischen.“
Die Autorin sagt in der Danksagung, dass der dritte Band ihrer Pretty Little Liars Reihe am schwersten zu schreiben war. Meiner Meinung nach hat sich ihr Stil hier noch ein wenig verbessert. Hier erfahren wir noch mehr aus der Vergangenheit und es kristallisiert sich ein neuer Verdächtiger heraus. Die einzelnen Puzzleteile sind gut platziert und als Leser kann man selbst miträtseln. Das gefällt mir sehr gut bei der Reihe, auch wenn ich das Gefühl habe, dass immer mehr Geheimnisse hinzu kommen und ich mich selbst immer mehr von der Lösung entferne. Aber das ist wohl so gewollt.
Die Charaktere habe ich schon in der Rezension vom ersten Teil und vom zweiten Teil kurz beschrieben. Hier geht es gleich spannend weiter und es kommen auch so einige neue Wahrheiten ans Licht.
Spencer hat einen Fehler begangen und die Hausarbeit ihrer Schwester gestohlen. Wird sie irgendwie aus der Sache rauskommen oder lässt A sie auffliegen?
Arias Familie ist endgültig zerbrochen und sie steht alleine da. Ihre kleine Liebelei mit Sean, dem Exfreund von Hanna, kommt ihr wie gerufen, aber da ist ja auch noch Ezra...
Hanna verliert ihre beste Freundin Mona und muss alleine klar kommen. Doch da schleicht sich ein Junge in ihr Leben. Doch kann sie sich überhaupt ernsthaft in ihn verlieben?
Und Emilys Probleme eskalieren. Es kommt heraus, dass sie auf Mädchen steht. Wird sie mit der Situation umgehen können? Und was sagen ihre Eltern dazu?
Hier in diesem Band mochte ich alle Mädchen fast gleich gerne. Sie alle haben wieder ihre eigenen Probleme, die wohl alle nach und nach durch "A" ans Tageslicht kommen. Am härtesten trifft es hier Spencer, aber ich möchte auch nicht zu viel verraten. ;)
Der dritte Band war bis jetzt der spannendste Band, denn hier trifft "A" sehr oft in Aktion und versetzt die Mädchen in Angst und Schrecken. Natürlich kommen auch wieder einige Geheimnisse und Intrigen ans Tageslicht und besonders Spencer muss sich einer grausigen „Wahrheit“ stellen.
Die Bücher der „Pretty Little Liars“- Reihe lesen sich wirklich sehr schnell und gut. Ich bin nach wie vor begeistert und finde die vier Protagonistinnen überaus interessant. Es gibt einige Parallelen zu der Fernsehserie, aber ich finde es auch gut, dass einiges geändert wurde. So verströmt das Buch für mich einen ganz anderen Flair als die Serie und das ist auch gut so.
Das Ende dieses Bandes ist zwar sehr abrupt, aber es ist wohl ein typischer Cliffhanger. Ich muss auf jeden Fall wissen, wie es hier weitergeht!
Mittwoch, 8. Juli 2015
[Rezension] Pretty Little Liars - Makellos (Band 2) - Sara Shepard
Titel: Pretty Little Liars – Makellos (Band 2)
Originaltitel: Flawless – A Pretty Little Liars Novel
Autor: Sara Shepard
Verlag: cbt
Genre: Jugendroman
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3570305638
„Die mysteriösen Nachrichten von A. brechen nicht ab. Spencer, Aria, Emily und Hanna geraten immer tiefer ins Netz der Lügen und Intrigen. Als Emily herausfindet, dass Toby, Jennys Bruder, bestens über die Aktionen des Kleeblatts im Bilde ist, sind sich bald einig: Toby ist A.!“
Im zweiten Band der Reihe um die „Prettly Little Liars“ geht es gleich spannend weiter. Während der erste Band eher dazu gedient hat, die einzelnen Charaktere zu beschreiben, steht hier der Thrill im Mittelpunkt. Es passieren so einige Intrigen, Lügen werden entlarvt und doch wirft die Geschichte weiterhin Fragen auf. Ich mag den Stil der Autorin wirklich sehr gerne, denn sie versteht es einerseits die Charaktere stets miteinander agieren zu lassen und andererseits auch die Spannung kontinuierlich anzutreiben!
Die Charaktere habe ich schon in der Rezension vom ersten Teil kurz beschrieben, aber hier entwickeln sich die Charaktere weiter.
Spencer verliebt sich in den Exfreund der Schwester und bei ihr zu Hause läuft deswegen alles schief. Ich dachte ja bereits, dass Hannas Eltern mit ihrer Arroganz kaum zu übertreffen sind, aber die Familie von Spencer mit ihrem Egoismus ist echt ätzend. Spencer tat mir in diesem Teil am meisten leid, denn so sollte man als liebende Eltern sein Kind auf keinen Fall behandeln!
Die Affäre von Arias Vaters setzt Aria selbst immer mehr unter Druck. A scheint alles zu wissen und hier droht gleich einmal eine ganze Familie zu zerbrechen.
Hanna sieht ihren Dad wieder, der bereits eine neue Familie hat und sich seit Jahren nicht mehr bei ihr gemeldet hat. Hier fand ich den Umgang von ihn gegenüber seiner Tochter wirklich schlimm und ich konnte direkt mit Hanna mitfühlen. Wie kann man seinem eigenen Kind nur so etwas antun?
Und natürlich ist da auch noch Emily, die hier in diesem Teil endlich rausfinden sollte, für wen ihr Herz schlägt. Manchmal ist es eben nicht so leicht, sich Dinge, die für andere als „Abnormal“ gelten einzugestehen.
Spannend geht es in dem zweiten Teil der „Pretty Little Liars“-Reihe weiter. A wird immer direkter und droht den Mädchen. Jede hat dabei ihre eigenen Probleme und das macht die ganze Sache so interessant. Ich denke, bei „Pretty Little Liars“ kann sich jeder mit irgendeiner der vier Mädchen identifizieren, da all ihre jugendlichen Sorgen und Ängste sehr gut nachvollziehbar sind. Ich selbst habe besonders Hanna ins Herz geschlossen, da sie so verloren zu sein scheint und sich hinter ihrer Fassade versteckt. Aber auch Spencer mochte ich in diesem Teil sehr, da sie nicht so stark ist, wie sie nach außen hin zu sein scheint.
Die Geschichte im zweiten Band nimmt rasend schnell Fahrt auf und wir sehen uns gleich mit einem „Verdächtigen“ konfrontiert: Toby. Vor vielen Jahren ist etwas schlimmes mit seiner Schwester passiert, etwas, wofür er die Schuld eingestanden hat. Aber war das tatsächlich richtig? Oder liegt die Wahrheit tiefer verborgen?
Natürlich wusste ich schon, wie die Story weitergeht und auch das kleine Geheimnis um Tobiy wurde bereits in der Serie gelüftet, aber trotzdem hat dieses Buch mich in einen Bann gezogen. Wir lernen die vier Mädchen noch intensiver kennen und müssen mit ihnen zusammen verschiedene Dinge durchleiden. Ich kam all den Charakteren hier wieder sehr nahe und habe mit ihnen mitgefühlt. So muss eine gute Geschichte sein!
Das Ende dieses Bandes war dann für mich echt schockierend! Hier hat die Autorin mal wieder eine sehr spannende Wendung erzeugt und bei mir noch mehr Fragen aufgeworfen! Ich werde auf jeden Fall die restlichen Bände auch lesen MÜSSEN!
Spannender als der erste Band und mit einem überraschendem Ende! Wie geht es wohl weiter und wer ist „A“???
Originaltitel: Flawless – A Pretty Little Liars Novel
Autor: Sara Shepard
Verlag: cbt
Genre: Jugendroman
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3570305638
„Die mysteriösen Nachrichten von A. brechen nicht ab. Spencer, Aria, Emily und Hanna geraten immer tiefer ins Netz der Lügen und Intrigen. Als Emily herausfindet, dass Toby, Jennys Bruder, bestens über die Aktionen des Kleeblatts im Bilde ist, sind sich bald einig: Toby ist A.!“
Im zweiten Band der Reihe um die „Prettly Little Liars“ geht es gleich spannend weiter. Während der erste Band eher dazu gedient hat, die einzelnen Charaktere zu beschreiben, steht hier der Thrill im Mittelpunkt. Es passieren so einige Intrigen, Lügen werden entlarvt und doch wirft die Geschichte weiterhin Fragen auf. Ich mag den Stil der Autorin wirklich sehr gerne, denn sie versteht es einerseits die Charaktere stets miteinander agieren zu lassen und andererseits auch die Spannung kontinuierlich anzutreiben!
Die Charaktere habe ich schon in der Rezension vom ersten Teil kurz beschrieben, aber hier entwickeln sich die Charaktere weiter.
Spencer verliebt sich in den Exfreund der Schwester und bei ihr zu Hause läuft deswegen alles schief. Ich dachte ja bereits, dass Hannas Eltern mit ihrer Arroganz kaum zu übertreffen sind, aber die Familie von Spencer mit ihrem Egoismus ist echt ätzend. Spencer tat mir in diesem Teil am meisten leid, denn so sollte man als liebende Eltern sein Kind auf keinen Fall behandeln!
Die Affäre von Arias Vaters setzt Aria selbst immer mehr unter Druck. A scheint alles zu wissen und hier droht gleich einmal eine ganze Familie zu zerbrechen.
Hanna sieht ihren Dad wieder, der bereits eine neue Familie hat und sich seit Jahren nicht mehr bei ihr gemeldet hat. Hier fand ich den Umgang von ihn gegenüber seiner Tochter wirklich schlimm und ich konnte direkt mit Hanna mitfühlen. Wie kann man seinem eigenen Kind nur so etwas antun?
Und natürlich ist da auch noch Emily, die hier in diesem Teil endlich rausfinden sollte, für wen ihr Herz schlägt. Manchmal ist es eben nicht so leicht, sich Dinge, die für andere als „Abnormal“ gelten einzugestehen.
Spannend geht es in dem zweiten Teil der „Pretty Little Liars“-Reihe weiter. A wird immer direkter und droht den Mädchen. Jede hat dabei ihre eigenen Probleme und das macht die ganze Sache so interessant. Ich denke, bei „Pretty Little Liars“ kann sich jeder mit irgendeiner der vier Mädchen identifizieren, da all ihre jugendlichen Sorgen und Ängste sehr gut nachvollziehbar sind. Ich selbst habe besonders Hanna ins Herz geschlossen, da sie so verloren zu sein scheint und sich hinter ihrer Fassade versteckt. Aber auch Spencer mochte ich in diesem Teil sehr, da sie nicht so stark ist, wie sie nach außen hin zu sein scheint.
Die Geschichte im zweiten Band nimmt rasend schnell Fahrt auf und wir sehen uns gleich mit einem „Verdächtigen“ konfrontiert: Toby. Vor vielen Jahren ist etwas schlimmes mit seiner Schwester passiert, etwas, wofür er die Schuld eingestanden hat. Aber war das tatsächlich richtig? Oder liegt die Wahrheit tiefer verborgen?
Natürlich wusste ich schon, wie die Story weitergeht und auch das kleine Geheimnis um Tobiy wurde bereits in der Serie gelüftet, aber trotzdem hat dieses Buch mich in einen Bann gezogen. Wir lernen die vier Mädchen noch intensiver kennen und müssen mit ihnen zusammen verschiedene Dinge durchleiden. Ich kam all den Charakteren hier wieder sehr nahe und habe mit ihnen mitgefühlt. So muss eine gute Geschichte sein!
Das Ende dieses Bandes war dann für mich echt schockierend! Hier hat die Autorin mal wieder eine sehr spannende Wendung erzeugt und bei mir noch mehr Fragen aufgeworfen! Ich werde auf jeden Fall die restlichen Bände auch lesen MÜSSEN!
Spannender als der erste Band und mit einem überraschendem Ende! Wie geht es wohl weiter und wer ist „A“???
Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.
Dienstag, 7. Juli 2015
[Abgebrochen] Ich bin unschuldig - Sabine Durrant
Titel: Ich bin unschuldig
Originaltitel: Under your skin
Autor: Sabine Durrant
Verlag: Pendo
Genre: Thriller
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3866123618
„»Letzte Woche habe ich eine tote Frau gefunden. Vor einer Stunde wurde ich wegen Mordes verhaftet. Wem kann ich trauen? Wem kann ich glauben? Wie kann ich ihnen beweisen, dass ich unschuldig bin?« Von einem Tag auf den anderen wird Gaby Mortimers Leben zum Albtraum. Beim Joggen entdeckt sie einen hellen Fleck zwischen den Bäumen – die blasse Haut einer ermordeten jungen Frau. Doch das ist erst der Anfang. Gaby ruft die Polizei, versucht, alles richtig zu machen, aber plötzlich wird sie verdächtigt. Niemand will ihr mehr glauben, dass sie die Tote nicht kannte, sie nie zuvor gesehen hat. Immer mehr Indizien sprechen gegen sie, die Beweise werden erdrückend. Gaby steht mit dem Rücken zur Wand, ganz allein. Und sie spürt, dass ihr Mann mehr weiß, als er zu erkennen gibt … „
Da ich mich jetzt gut eine Woche mit dem Buch mehr oder weniger herumgequält habe, habe ich jetzt nach gut 2/3 entschieden, nicht mehr weiterzulesen und hier auch keine ausführliche Rezension zu schreiben. Trotzdem werde ich mich hier kurz darüber äußern, was mir an diesem Buch nicht gefallen hat, ohne jedoch eine Wertung abzugeben.
Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich ganz gut, aber leider kam hier keinerlei Spannung auf. Für mich war das Buch nach zwei Dritteln eher ein schwacher Krimi als ein Thriller, da doch die Aufklärung dieses mysteriösen Mordfalls im Mittelpunkt steht. Dabei schließt sich die Protagonistin Gaby mit einem Journalisten zusammen und ermittelt selbst, um ihre Unschuld zu beweisen. Klar, an und für sich ist der Plot echt spannend, denn Gaby scheint eigentlich nichts mit der toten Frau gemeinsam zu haben, doch im Laufe der Polizeiermittlungen werden immer seltsamere Dinge gefunden, wie beispielsweise eine Kreditkartenabrechnung auf ihrem Namen.... Was also hatte sie mit dem Opfer gemein? Und ist Gaby auch wirklich so unschuldig wie sie glaubt?
Das sind Fragen, die ich wirklich beantwortet haben wollte, aber trotzdem ging das Lesen nur mühsam voran. Sabine Durrant schweift immer wieder vom Thema ab, wiederholt sich oft und zieht jede Szene ungemein in die Länge. Nach einer Woche, in der ich mit dem Buch nicht wirklich weiterkam, musste ich es abbrechen, ohne das Ende zu erfahren. Natürlich verzichte ich hier auf eine Wertung, da ich nicht das ganze Buch gelesen habe!
Originaltitel: Under your skin
Autor: Sabine Durrant
Verlag: Pendo
Genre: Thriller
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3866123618
„»Letzte Woche habe ich eine tote Frau gefunden. Vor einer Stunde wurde ich wegen Mordes verhaftet. Wem kann ich trauen? Wem kann ich glauben? Wie kann ich ihnen beweisen, dass ich unschuldig bin?« Von einem Tag auf den anderen wird Gaby Mortimers Leben zum Albtraum. Beim Joggen entdeckt sie einen hellen Fleck zwischen den Bäumen – die blasse Haut einer ermordeten jungen Frau. Doch das ist erst der Anfang. Gaby ruft die Polizei, versucht, alles richtig zu machen, aber plötzlich wird sie verdächtigt. Niemand will ihr mehr glauben, dass sie die Tote nicht kannte, sie nie zuvor gesehen hat. Immer mehr Indizien sprechen gegen sie, die Beweise werden erdrückend. Gaby steht mit dem Rücken zur Wand, ganz allein. Und sie spürt, dass ihr Mann mehr weiß, als er zu erkennen gibt … „
Da ich mich jetzt gut eine Woche mit dem Buch mehr oder weniger herumgequält habe, habe ich jetzt nach gut 2/3 entschieden, nicht mehr weiterzulesen und hier auch keine ausführliche Rezension zu schreiben. Trotzdem werde ich mich hier kurz darüber äußern, was mir an diesem Buch nicht gefallen hat, ohne jedoch eine Wertung abzugeben.
Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich ganz gut, aber leider kam hier keinerlei Spannung auf. Für mich war das Buch nach zwei Dritteln eher ein schwacher Krimi als ein Thriller, da doch die Aufklärung dieses mysteriösen Mordfalls im Mittelpunkt steht. Dabei schließt sich die Protagonistin Gaby mit einem Journalisten zusammen und ermittelt selbst, um ihre Unschuld zu beweisen. Klar, an und für sich ist der Plot echt spannend, denn Gaby scheint eigentlich nichts mit der toten Frau gemeinsam zu haben, doch im Laufe der Polizeiermittlungen werden immer seltsamere Dinge gefunden, wie beispielsweise eine Kreditkartenabrechnung auf ihrem Namen.... Was also hatte sie mit dem Opfer gemein? Und ist Gaby auch wirklich so unschuldig wie sie glaubt?
Das sind Fragen, die ich wirklich beantwortet haben wollte, aber trotzdem ging das Lesen nur mühsam voran. Sabine Durrant schweift immer wieder vom Thema ab, wiederholt sich oft und zieht jede Szene ungemein in die Länge. Nach einer Woche, in der ich mit dem Buch nicht wirklich weiterkam, musste ich es abbrechen, ohne das Ende zu erfahren. Natürlich verzichte ich hier auf eine Wertung, da ich nicht das ganze Buch gelesen habe!
Sonntag, 5. Juli 2015
[Rezension] Pretty Little Liars - Unschuldig (Band 1) - Sara Shepard
Originaltitel: Pretty Little Liars
Autor: Sara Shepard
Verlag: cbt
Genre: Jugendroman
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3570305621
„Vier Mädchen, ein dunkles Geheimnis
Geheimnisvolle Nachrichten von einer gewissen A. versetzen Spencer und ihre Freundinnen in Angst und Schrecken. Woher kennt A. ihre intimsten Geheimnisse? Steckt dahinter Alison, die eines Tages spurlos verschwunden war?“
Da ich schon lange Fan von der TV-Serie Pretty Little Liars bin und auch bereits ein paar Bücher der „Lying game“-Reihe von Sara Shepard gelesen habe, war ich mit dem Stil der Autorin bereits vertraut. Sie schreibt sehr jugendlich, modern und doch gibt sie all ihren Charakteren eine eigene Persönlichkeit. Sara Shepard verzichtet auf ausschweifende Beschreibungen und lässt ihre Charaktere einfach agieren. Ein Fakt, der mir auch schon bei der Fernsehserie gefallen hat!
Der erste Band der Reihe ist eigentlich nur eine Beschreibung der einzelnen Charaktere. Wir lernen Emily, Spencer, Aria und Hanna in dem Leben kennen, das sie drei Jahre nach Alisons rätselhaften Verschwinden führen.
Aria kommt aus Island zurück. Aus ihr ist eine sehr selbstbewusste, junge Frau geworden, doch gleich am ersten Tag in ihrer alten Heimat lernt sie einen jungen Mann kennen, der sich später als ihr Lehrer herausstellt...
Emily trainiert hart, um ein Sportstipendium zu bekommen. Als dann ein Mädchen in Alisons Haus einzieht, findet sie sich in einem wahren Gefühlschaos wieder.
Spencer steht noch immer im Schatten ihrer Schwester und so eskaliert die Situation ein weiteres Mal.
Hanna hat ihr Leben nicht mehr im Griff. Sie hat zwar abgenommen und sieht besser aus als damals, doch an ihrem Selbstvertrauen hapert es immer noch.
Wie schon in der TV-Serie liebe ich diese vier unterschiedlichen Charaktere. Sie machen diese Serie aus und so war es auch im Buch. Zwar gab es ein paar optische Unterschiede und auch wenige Details, die von dem Buch nicht übernommen worden, aber ansonsten kann ich wirklich sagen, das die Verfilmung absolut geglückt ist!
Ich habe selbst zwei Lieblingscharaktere. Ich finde zum einen Aria sehr interessant, da sie sich von niemanden etwas sagen lässt, aber auch Hanna ist mir hier schon ans Herz gewachsen. Sie hat die Kontrolle verloren und selbst die Unterstützung ihrer Mutter bekommt sie nicht. Sie lebt für mich in einer falschen Welt und ich hoffe, dass sie bald zu sich selbst finden wird!
Natürlich wusste ich die Handlung aus dem Büchern bereits, da ich alle Staffeln der Serie kenne, aber dennoch verströmt das Buch gleich noch einmal einen anderen Flair. Sara Shepard schafft es, den Leser nah an die Charaktere zu bringen, so nah, dass man die Probleme mitbekommt. Ich konnte mich in alle Mädchen hineinversetzen und erstaunlich fand ich es, dass so viele unterschiedliche Problematiken der Jugend angeschnitten worden. Das ist der Autorin auf jeden Fall sehr gut gelungen!
Natürlich bin ich hier ein wenig voreingenommen, da ich riesiger Fan der Serie bin, aber ich kann auch zu dem Buch sagen, dass es echt lesenswert ist. Zwar dient der erste Teil nur dazu, die einzelnen Charaktere kennenzulernen, aber dennoch geht es bereits spannend los, denn die drei bekommen seltsame Nachrichten und SMS, die einfach nur mit „A“ unterzeichnet sind. Wer steckt dahinter? Ist es tatsächlich ihre vermisste Freundin? Oder kommt alles anders als man denkt?
Meine Meinung nach ist dieses Buch und auch die gesamte Reihe nicht nur für Fans der Fernsehserie ein Muss. Nein. „Pretty Little Liars“ ist ein spannender und tiefgründiger Jugendthriller, der einen magischen Bann auswirkt! Klare Leseempfehlung von mir!!
Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.
Freitag, 3. Juli 2015
[Rezension] Girl on the Train - Paula Hawkins
Titel: Girl on the Train
Originaltitel: The Girl on the Train
Autor: Paula Hawkins
Verlag: Blanvalet
Genre: Roman
Seitenzahl: 448
ISBN: 978-3-7645-0522-6
„Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...“
Der Schreibstil der britischen Autorin Paula Hawkins hat mir von Anfang an eigentlich sehr gut gefallen, allerdings bedeutet das leider nicht, dass ich auch das Gesamtwerk als wirklich gut bezeichnen würde. Als ich mit dem Lesen begonnen habe, mochte ich das Buch noch sehr. Es war irgendwie anders im positiven Sinne und auch die „abnormalen“ Charaktere empfand ich als sehr erfrischend, doch leider hat sich vielen in „Girl on the Train“ für mich unnötig in die Länge gezogen. Klar, das Buch ist auf jeden Fall tiefgründig und spielt besonders auf die Psyche der einzelnen Personen an, aber schon die unterschiedlichen Sichtweisen, die alle aus der „Ich“-Perspektive verfasst worden, haben für mich den Lesefluss extrem gestört. Ich war hin und hergerissen zwischen den Protagonisten, kam sogar manchmal mit den Namen durcheinander. Paula Hawkins ist auf jeden Fall eine gute Schriftstellerin mit sehr viel Talent, aber „Girl on the Train“ konnte mich leider nicht so recht überzeugen.
Rachel ist eine junge Frau, die jeden Tag mit dem Zug fährt und in ihrer eigenen Welt lebt. Sie wird von der Autorin sehr tiefgründig und mit all ihren Ecken und Kanten beschrieben. Um es ganz deutlich zu sagen: Sie ist eine Alkoholikerin und sie denkt, dass ihr ganzes Leben bereits zerbrochen ist. So lebt sie in einer Scheinwelt und erschafft andere Personen, von denen sie denkt, dass diese glücklich sind und ein besseres Leben als sie haben.
Rachel wurde von ihrem Ex-Mann Tom verlassen. Dieser lebt nun mit seiner ehemaligen Affäre Anna zusammen. Mit ihr haben wir die zweite Person, aus deren Sicht wir die ganze Geschichte erfahren. Ich muss sagen, dass ich ihre Abschnitte wohl am wenigstens mochte. Sie wirkt zwar auch sehr verletzlich und sehnt sich nur nach einem friedlichen Leben, aber ich muss sagen, dass ich keine Sympathie für Frauen empfinden kann, die einer anderen Frau den Mann ausspannen und dauernd denken „Ich bin ja eh besser und schöner...“
Die dritte Frau im Bunde ist Megan, die vermisste Frau, die Rachel von der Bahn aus beobachtet hat. Ihre Geschichte ist wie die der anderen sehr schlimm und als Leser wird klar, wie zerbrochen auch sie sein muss. Allerdings konnte mich die ganze Erzählung aus der Vergangenheit von ihr auch nicht vom Hocker reißen.
„Girl on the Train“ war ja wieder mal ein Buch, was mal wieder an allen Ecken beworben und gehypt und das eigentlich durch die vielen guten Rezensionen dann auch mein Interesse geweckt hat. Leider kann ich mich diesen Jubelrufen nicht anschließen. Für mich war das Buch zäh wie Kaugummi und ich musste mich teilweise sogar zum weiterlesen zwingen.
Thriller? Roman? Drama? Ja, was ist „Girl on the Train“ überhaupt? Ich vermag es auch jetzt nach dem Lesen nicht so recht einzuschätzen. Klar, es hat Thrillerelemente, aber spannend war es für mich leider überhaupt nicht. Als ich es angefangen habe, war ich eigentlich noch begeistert, ich dachte „Wow, das ist mal etwas anderes“, aber dann wurde die Geschichte immer mehr in die Länge gezogen. Tausend mal wurde Rachels Alkoholproblem erwähnt, tausend Mal Annas Frust über Rachel und dann die Geschichte der vermissten Megan. Ja, ich wollte eigentlich nur durchhalten, um vielleicht am Ende mit noch einer Überraschung belohnt zu werden, aber Pustekuchen. Nach der Hälfte des Buches ahnte ich bereits, worauf die Geschichte hinausläuft und genauso war es dann auch.
Das Buch ist eigentlich fast ein Kammerspiel zwischen den einzelnen Personen. Da ein Streit, da versinkt Rachel wieder in Selbstmitleid und Anna ist wieder von der Wut gepackt. Die Geschichte, die eigentlich auf den ersten Seiten so viel Potenzial verspricht, wird einfach nicht weitergeführt. Ich dachte eigentlich, dass „Girl on the Train“ ein Psychothriller ist, der darum handelt, wie eine Frau sich eine eigene Welt erschafft. Teilweise trifft das auf Rachel wohl zu, aber in dem Buch geht es eigentlich viel mehr darum, dass sie die Wahrheit verdrängt und erst am Ende ganz klar alle Zusammenhänge erkennt. Mehr ist es nicht.
Ich kann den Hype um das Buch leider nicht verstehen. Klar, die Charakterwahl ist mal etwas anderes und auch die Darstellung der einzelnen Personen ist sehr authentisch, aber Spannung oder auch einen tieferen Sinn habe ich in dem Buch leider vergebens gesucht!
Originaltitel: The Girl on the Train
Autor: Paula Hawkins
Verlag: Blanvalet
Genre: Roman
Seitenzahl: 448
ISBN: 978-3-7645-0522-6
„Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...“
Der Schreibstil der britischen Autorin Paula Hawkins hat mir von Anfang an eigentlich sehr gut gefallen, allerdings bedeutet das leider nicht, dass ich auch das Gesamtwerk als wirklich gut bezeichnen würde. Als ich mit dem Lesen begonnen habe, mochte ich das Buch noch sehr. Es war irgendwie anders im positiven Sinne und auch die „abnormalen“ Charaktere empfand ich als sehr erfrischend, doch leider hat sich vielen in „Girl on the Train“ für mich unnötig in die Länge gezogen. Klar, das Buch ist auf jeden Fall tiefgründig und spielt besonders auf die Psyche der einzelnen Personen an, aber schon die unterschiedlichen Sichtweisen, die alle aus der „Ich“-Perspektive verfasst worden, haben für mich den Lesefluss extrem gestört. Ich war hin und hergerissen zwischen den Protagonisten, kam sogar manchmal mit den Namen durcheinander. Paula Hawkins ist auf jeden Fall eine gute Schriftstellerin mit sehr viel Talent, aber „Girl on the Train“ konnte mich leider nicht so recht überzeugen.
Rachel ist eine junge Frau, die jeden Tag mit dem Zug fährt und in ihrer eigenen Welt lebt. Sie wird von der Autorin sehr tiefgründig und mit all ihren Ecken und Kanten beschrieben. Um es ganz deutlich zu sagen: Sie ist eine Alkoholikerin und sie denkt, dass ihr ganzes Leben bereits zerbrochen ist. So lebt sie in einer Scheinwelt und erschafft andere Personen, von denen sie denkt, dass diese glücklich sind und ein besseres Leben als sie haben.
Rachel wurde von ihrem Ex-Mann Tom verlassen. Dieser lebt nun mit seiner ehemaligen Affäre Anna zusammen. Mit ihr haben wir die zweite Person, aus deren Sicht wir die ganze Geschichte erfahren. Ich muss sagen, dass ich ihre Abschnitte wohl am wenigstens mochte. Sie wirkt zwar auch sehr verletzlich und sehnt sich nur nach einem friedlichen Leben, aber ich muss sagen, dass ich keine Sympathie für Frauen empfinden kann, die einer anderen Frau den Mann ausspannen und dauernd denken „Ich bin ja eh besser und schöner...“
Die dritte Frau im Bunde ist Megan, die vermisste Frau, die Rachel von der Bahn aus beobachtet hat. Ihre Geschichte ist wie die der anderen sehr schlimm und als Leser wird klar, wie zerbrochen auch sie sein muss. Allerdings konnte mich die ganze Erzählung aus der Vergangenheit von ihr auch nicht vom Hocker reißen.
„Girl on the Train“ war ja wieder mal ein Buch, was mal wieder an allen Ecken beworben und gehypt und das eigentlich durch die vielen guten Rezensionen dann auch mein Interesse geweckt hat. Leider kann ich mich diesen Jubelrufen nicht anschließen. Für mich war das Buch zäh wie Kaugummi und ich musste mich teilweise sogar zum weiterlesen zwingen.
Thriller? Roman? Drama? Ja, was ist „Girl on the Train“ überhaupt? Ich vermag es auch jetzt nach dem Lesen nicht so recht einzuschätzen. Klar, es hat Thrillerelemente, aber spannend war es für mich leider überhaupt nicht. Als ich es angefangen habe, war ich eigentlich noch begeistert, ich dachte „Wow, das ist mal etwas anderes“, aber dann wurde die Geschichte immer mehr in die Länge gezogen. Tausend mal wurde Rachels Alkoholproblem erwähnt, tausend Mal Annas Frust über Rachel und dann die Geschichte der vermissten Megan. Ja, ich wollte eigentlich nur durchhalten, um vielleicht am Ende mit noch einer Überraschung belohnt zu werden, aber Pustekuchen. Nach der Hälfte des Buches ahnte ich bereits, worauf die Geschichte hinausläuft und genauso war es dann auch.
Das Buch ist eigentlich fast ein Kammerspiel zwischen den einzelnen Personen. Da ein Streit, da versinkt Rachel wieder in Selbstmitleid und Anna ist wieder von der Wut gepackt. Die Geschichte, die eigentlich auf den ersten Seiten so viel Potenzial verspricht, wird einfach nicht weitergeführt. Ich dachte eigentlich, dass „Girl on the Train“ ein Psychothriller ist, der darum handelt, wie eine Frau sich eine eigene Welt erschafft. Teilweise trifft das auf Rachel wohl zu, aber in dem Buch geht es eigentlich viel mehr darum, dass sie die Wahrheit verdrängt und erst am Ende ganz klar alle Zusammenhänge erkennt. Mehr ist es nicht.
Ich kann den Hype um das Buch leider nicht verstehen. Klar, die Charakterwahl ist mal etwas anderes und auch die Darstellung der einzelnen Personen ist sehr authentisch, aber Spannung oder auch einen tieferen Sinn habe ich in dem Buch leider vergebens gesucht!
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