Titel: Hinterhältig
Autor: Roderick Anscombe
Genre: Thriller
Erscheinungsjahr: 2011
Seitenzahl: 412
Cover: © Weltbild
Begonnen: 27.03.2026
Beendet: 31.03.2026
Paul Lucas arbeitet als Psychiater in einem Hochsicherheitsgefängnis und bekommt dort einen ganz besonderen Patienten zugewiesen. Der Harvard-Student Craig ist der Sohn reicher Eltern und soll das Gefängnis so schnell wie möglich wieder verlassen, obwohl ihm vorgeworfen wird, eine Dozentin gestalkt und bedroht zu haben. Paul selbst verliert bei den Gesprächen schnell die Kontrolle und wird Teil eines hinterhältigen Spiels ...
Von der Story klang "Hinterhältig" wirklich nicht schlecht, doch der Autor braucht leider recht lange, um für Spannung zu sorgen. Erst einmal geht es um Pauls eigene Probleme, denn seit dem Tod seines Sohnes geht auch seine Ehe den Bach herunter. Als Psychologe taugt er auch recht wenig, wie dann das erste Aufeinandertreffen mit Craig zeigt. Ein echtes Psychoduell entsteht nicht, denn dafür geht es bei den wenigen Sitzungen einfach nicht in die Tiefe. Gerade am Anfang war mir die Story viel zu lahm und die Gespräche der beiden zu oberflächlich.
Etwas vorhersehbar ist die ganze Story leider, aber ab der Mitte nimmt alles endlich Fahrt auf und Paul gerät in jenen Hinterhalt, den der Titel schon andeutet und wohl jeder Leser, der mitdenken, auch recht schnell durchschaut. Für zwischendurch und zum Abschalten ist das Buch nicht schlecht, einen echten Pageturner oder einen Thriller mit psychologischen Tiefgang sollte man allerdings nicht erwarten.




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