Titel: Shark Club - Eine Liebe so unendlich wie das Meer
Autor: Ann Kidd Taylor
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenzahl: 410
Cover: © Penguin
Begonnen: 12.06.2026
Beendet: 17.06.2026
Liebesromane lese ich eher selten, da mir die typischen Happy Ends, auf die es zu oft hinausläuft, die Lesefreude rauben. Auf "Shark Club" wurde ich jedoch aufmerksam, weil dieses Buch von Sue Kidd Monks Tochter verfasst wurde. "Die Bienenhüterin" war für mich ein großes Highlight.
Ann Kidd Taylor hat mit diesem Buch nun ihren ersten Roman verfasst. Ihr Stil wirkt dabei noch etwas unsicher und teilweise kraftlos. Recht ruhig erzählt sie von Maeve, die an ihrem dreißigsten Geburtstag zurück zum Hotel ihrer Großmutter kehrt und dort auch auf ihre große Liebe Daniel trifft. Es war ihr nie gelungen, Daniel hinter sich zu lassen und sich auf einen neuen Mann in ihrem Leben einzulassen.
Zwischen Daniel und Maeve konnte ich leider kaum etwas spüren. Daniel hat sie einst betrogen und zu seiner Tochter Hazel baut Maeve eine ganz besondere Beziehung auf, denn sie teilen beide die Liebe zu Haien. Das, was sich zwischen Maeve und Hazel entwickelt, gefiel mir. Allerdings hatte ich bei Daniel pausenlos ein sehr schlechtes Gefühl, denn es ist spürbar, dass er Maeve verbiegen will.
Die Handlung in diesem Roman bleibt recht oberflächlich. Es dreht sich alles um die Frage, ob Maeve Daniel verzeihen kann oder vielleicht besser ihrem Kollegen Nicholas eine Chance gibt. Zudem gibt es noch einen Nebenstrang über Haifischjäger, der tatsächlich etwas mehr Leben besitzt als das, was da zwischen Meave und Daniel ist. Positiv zu erwähnen ist, dass es hier nicht das typische Happy End gibt, sondern es für Maeve erst einmal darum geht, sich selbst zu finden. Das fand ich ganz passend. Allerdings ist dies wohl so ein Roman, den ich relativ schnell wieder vergessen haben werde!




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