Titel: Der unheimliche Weg
Autor: Agatha Christie
Genre: Krimi
Erscheinungsjahr: 1995
Seitenzahl: 160
Cover: © Scherz
Begonnen: 07.07.2026
Beendet: 09.07.2026
Mehrere Wissenschaftler verschwinden, darunter auch Tom Betterson. Als auch seine Frau nach einem Flugzeugabsturz stirbt, soll Sylvia, die ihr Leben gerade beenden will, als Spionin in ihre Rolle schlüpfen und die Hintermänner aufspüren ...
Mir war zu Beginn nicht klar, dass es sich bei "Der unheimliche Weg" nicht um einen typischen Christie-Krimi, sondern um einen Spionageroman handelt. Beim Lesen hatte ich auch tatsächlich das Gefühl, gar kein Buch von Agatha Christie zu lesen, denn hier gibt es keinen klassischen Fall, der gelöst werden muss. Stattdessen landen wie mitten im Kalten Krieg, doch echte Gefahr war für mich nicht spürbar und die ganze Geschichte wirkt furchtbar dünn und sehr schräg.
Interessant fand ich die Protagonistin Sylvia, die ganz ungewollt eine neue Identität bekommt und dann in einer ganz neuen Welt mitten in der Wüste landet. Allerdings fehlt es dem gesamten Buch an Spannung. Agatha Christie wollte hier sicherlich mal experimentell ein neues Genre ausprobieren, doch für mich funktionierte hier nur wenig. Eventuell liegt es aber auch daran, dass mich bisher noch nie ein Spionageroman wirklich mitgerissen hat. So war es auch mit diesem Buch, das für mich bisher das langweiligste war, was mir von der Autorin, die ich sonst sehr schätze, in die Hände fiel ...




Schönen guten Morgen Jessi!
AntwortenLöschenJa, Agatha Christie hat auch ein paar Spionage Romane geschrieben - und ich muss zugeben, dass ich da auch kein so großer Fan davon bin... den hier fand ich zwar ganz okay, aber es kommt nicht an so manchen Krimi von ihr ran :)
Ich hab vor kurzem "Das fahle Pferd" gelesen, ein Einzelband, der war wieder richtig gut!
Liebste Grüße, Aleshanee
Huhu Aleshanee,
LöschenIch finde irgendwie, dass man spürt, dass sie da auf den Zug der Spionageromane, die damals ja echt ihren Höhepunkt hatten, aufspringen wollte, es ihr aber irgendwie nicht so recht lag. Ich fand das Buch irgendwie echt lieblos geschrieben, was mich echt überrascht hat.
Aber als Autor ist es ja auch gut, wenn man mal etwas Neues austesten. Sie ist ja ihrem Hauptgenre zum Glück treu geblieben.
Liebe Grüße
Jessi