Titel: Garden State
Autor: Rick Moody
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2001
Seitenzahl: 222
Cover: © Piper
Begonnen: 09.03.2025
Beendet: 13.03.2025
Alice ist 23 Jahre alt, wohnt noch zu Hause bei ihrer Mutter und träumt von einer Musikkarriere. Mit ihren Freund Dennis läuft es schon lange nicht mehr rund. Doch er ist nicht der einzige, der Alice langweilt, nein, sie ist von ihrem gesamten Leben angeödet und hat - genau wie ihre Freunde - keine Lust erwachsen zu werden.
Erwachsen zu werden ist nicht leicht. Genau das beschreibt Rick Moody hier anhand einer Gruppe von Freunden. Die Charaktere irren gemeinsam herum und wissen nichts mit sich selbst anzufangen. Lane ist dabei der einzige, der gerade depressiv aus der Stadt zurückgekehrt ist und er steht hier als Bildnis dafür, dass es schwer ist, sich in der großen Welt zurechtzufinden.
Romane über das Erwachsenwerden gibt es wie Sand am Meer und leider muss ich sagen, dass mir an "Garden State" das Besondere fehlte. Vielleicht mag es daran liegen, dass es das Debüt von Rick Moody war und dass er seine Charaktere in einer klischeehaften Welt aus Drogen, Alkohol, Musik und Sex herumirren lässt. Beinahe krampfhaft versucht der Autor, in die Tiefe zu kommen, erschafft dabei aber nur Momentaufnahmen von Charakteren, die dem Leser leider nicht besonders nahe kommen. Mich konnte dieses Buch leider nicht überzeugen.
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