Donnerstag, 21. Mai 2026

[Rezension] Sieben - Mark Frost


 Titel: Sieben

Autor:  Mark Frost

Genre: Roman 

Erscheinungsjahr: 1998

Seitenzahl: 512
Cover: © Heyne
Begonnen: 22.04.2026
Beendet: 27.04.2026


Ich bin ja immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und bei diesem Buch wusste ich direkt, dass mich eine sehr verrückte und abgedrehte Geschichte erwarten wird, denn Mark Frost ist schließlich der Mitschöpfer von "Twin Peaks". "Sieben" ist der originelle Auftakt einer Reihe, in dem Arthur Conan Doyle im Mittelpunkt steht.

Doyle, der zu dem Zeitpunkt der Geschichte noch nicht allzu bekannt oder gar berühmt ist, wird zu einer Séance eingeladen, die schließlich sehr blutig endet. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Sparks, der Geheimagent der Königin sein soll, wird er von seltsamen Mächten verfolgt und gerät so an eine finstere Bruderschaft.

"Sieben" ist pure Unterhaltung, wenngleich die Geschichte stellenweise auch sehr überladen wirkt. Es treten einige obskure Gestalten auf, die teilweise sogar aus der Schauerliteratur bekannt sind und Doyle wird wirklich gnadenlos durch die Story gejagt. Besonders gefallen hat mir die düstere Vorgeschichte von Alexander, die fast ein eigenes Buch füllen könnte. Ich hatte auf jeden Fall Spaß mit dem Buch, auch wenn ich beim Zuschlagen das Gefühl gehabt habe, dass an einigen Stellen weniger mehr gewesen wäre, gerade, um mehr Atmosphäre und vielleicht sogar Tiefe zu erzeugen.


Ein überdrehter und sehr verrückter Romam, in dem Arthur Conan Doyle ein sehr unterhaltsames Abenteuer erlebt!

Ich vergebe 4 von 5.

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