Mittwoch, 15. Januar 2014

Ashes Ashes - Jo Treggiari

Da ich Dystopien wie auch die Endzeit sehr interessant finde, habe ich mich entschieden, "Ashes Ashes" von Jo Treggiari  aus dem ArsEdition Verlag zu lesen. Der Klappentext hat sich sehr interessant angehört und tatsächlich konnte mich das Buch sehr schnell in den Bann ziehen. Aber lest selbst...

Inhalt


New York existiert nicht mehr. Die 16-Jährige Lucy gehört zu den wenigen Überlebenden eines todbringenden Virus und hat sich ein neues, einsames Leben erschaffen. doch die Welt ist noch immer voller Gefahren: Eine Horde wilder Hunde verfolgt sie und sie kann diesen nur knapp durch die Hilfe eines fremden Jungen entkommen. Sie schließt sich seiner Siedlung an, doch dann wird das Camp mehrmals überfallen. Es scheint, als wäre Lucy die, nach der alle suchen...

Charaktere

Lucy ist ein recht selbstbewusstes Mädchen, dass sich allein durch die Welt schlagen musste und deswegen eine Menge gelernt hat. Sie hat ihre ganze Familie verloren und lebt seitdem in einem eigenen Camp. Doch die Einsamkeit zerfrisst sie und als sie eines Tages Aidan, einen fremden Jungen trifft, möchte sie ihrer trostlosen Welt entfliehen, auch wenn sie sich immer noch einzureden versucht, dass sie niemanden braucht. 
Ich konnte mich beim Lesen sehr gut mit Lucy identifizieren, sie ist oft recht launisch, vertritt dabei doch immer ihre eigene Meinung, was mir sehr gut gefallen hat.

Als Lucy zu der Siedlung stößt, lernt sie auch Aidan, der scheinbar eine Freundin hat, näher kennen. Mit Aidan wurde ich nicht so recht warm. Er wirkt nach außen hin immer so stark, doch im Notfall scheint er nicht richtig reagieren zu können. Etwas unlogisch fand ich beispielsweise, dass er nicht nach seiner Freundin suchen wollte, als diese entführt wurde. 

Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr einfach, kurz und knapp. Fand ich sehr passend für eine Endzeitgeschichte, in der Jugendliche die Hauptrolle spielen.  Ich kam sehr gut in die Geschichte hinein und konnte dem gesamten Geschehen gut folgen. 

Meine Meinung

"Ashes Ashes" hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Lucy war mir sehr sympathisch und ich fand die ganze Geschichte sehr originell, denn sie ist wirklich mal "etwas anderes". Es ist schwer gute Endzeitromane zu finden, dieser hier, der gleichzeitig auch eine Dystopie, in der die Gesellschaft angeklagt wird, ist, gehört in jedem Fall zu den Besseren. Die Erklärungen bezüglich der Entstehung des Virus fand ich sehr gut nachvollziehbar und ich muss sagen, dass man sich so das Ende der Welt wirklich vorstellen kann. Die Menschen schaufeln sich eben ihr eigenes Grab.

Als einzigen Kritikpunkt muss ich aufführen, dass die Geschichte recht kurz ist. Am Ende fragt man sich schon, "War das jetzt alles?" Für mich hat da irgendwas gefehlt, was ich sehr Schade finde, denn die gesamte Story ist sehr solide, nur das Ende leider etwas schwach. Mir fehlten hier auch noch einige Erklärungen oder ein Ausblick in die Zukunft. 

Lieblingsstelle

Meine Lieblingsstelle in dem Buch war jene, als Lucy in der Siedlung angekommen ist und sie nach und nach ein Teil der Gemeinschaft wurde. 

Fazit

Eine gute Dystopie/Endzeit Geschichte, die von der ersten Seite an fesselt, nur leider ein recht schwaches Ende besitzt.

Ich vergebe 4 von 5 Käseratten.



Donnerstag, 9. Januar 2014

Lost on Nairne Island - Eileen Cook

Da ich die ganze Woche mit einer Erkältung flach gelegen habe, hatte ich im Grunde eine Menge Zeit zum Lesen. Doch leider fiel es mir in der vergangenen Woche schwer, etwas zu finden, was mich begeistern konnte. Vielleicht sind die Bakterien schuld, vielleicht aber auch die Tatsache, dass ich die falsche Bücher gegriffen habe. "Lost on Nairne Island" war jedoch das erste Buch, das mich wieder fesseln konnte und so habe ich diesen Thriller, der einen Hauch Mystery in sich trägt, innerhalb von zwei Tagen gelesen.


Inhalt

Isobel hat nur noch ein Jahr bis zum Schulabschluss. Da passt es ihr gar nicht in den Kram, dass ihre Mutter wieder heiratet, und dann auch noch den aalglatten Richard. Auch sein zwar unheimlich gutaussehender, aber unfreundlicher Sohn Nathaniel kommt so in Isobels Leben. Gemeinsam übersiedelt die Patchworkfamilie in das herrschaftliche Anwesen Richards auf einer Insel vor der Küste Oregons. Isobel fühlt sich fremd und alleine auf der Insel und dann erscheint ihr in dem alten Haus der Geist von Nathaniels toter Schwester, der sie auf die Spur eines Verbrechens führt. Hat Richard etwas damit zu tun? Oder Nathaniel?


Charaktere

Isobel ist ein Teenager, mit dem man sich sehr gut identifizieren kann. Sie will ihren eigenen Weg gehen und hört nur selten auf die Meinungen von anderen. Beim Lesen mochte ich sie sehr gerne, denn sie hat eine rebellische und selbstsichere Art, die sehr sympathisch ist. 

Nathaniel wirkt zu Beginn sehr geheimnisvoll und ich wusste nicht so recht, wie ich ihn einordnen soll. Natürlich waren einige Punkte klar, wie sich die Geschichte entwickeln würden, doch ich mochte auch seinen Charakter sehr gerne. Er ist, obwohl er gut aussieht, ein typischer Aussenseiter, da alle an der Schule annehmen, er wäre verrückt und hätte was mit dem Tod seiner Mutter und seiner Schwester zu tun. Ihn scheint das nicht wirklich zu stören, doch trotzdem hat er auch eine Seite an sich, die sich nach anderen Menschen sehnt.


Meine Meinung

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist sehr mysteriös gehalten, man denkt etwas zu wissen, doch letztendlich ist dies doch nicht der Fall. Ich hatte von Anfang an einen Verdacht, der sich zum Ende hin auch bestätigt hat, doch trotzdem war das Buch durchwegs spannend. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt und mich stets gefragt, wie es denn weitergeht.

Besonders gefallen hat mir, dass man nie wusste, ob wirklich Geister oder etwas anderes dahintersteckt. Diese Ungewissheit hat sich durch das ganze Buch gezogen, weswegen man es kaum aus der Hand legen konnte. 

Das Ende fand ich wirklich sehr spektakulär, nur Schade finde ich, dass es wohl keinen zweiten Teil geben wird, denn Nathaniel und Isobel sind wirklich zwei tolle Charaktere.


Fazit

Ein toller Mysterythriller für Jugendliche! Spannung pur.


Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.


Freitag, 3. Januar 2014

Todestrieb - Nora Schwarz

Ich bin immer wieder froh, dass ich auf Lovelybooks neue Autoren kennen lernen darf. In meiner aktuellen Leserunde ging es um das Buch "Todestrieb" von Nora Schwarz, einem spannenden Kriminalroman den man am leichtesten mit den Worten "einfach anders" beschreiben kann. Aber lest selbst.

Inhalt

In einer alten Fabrikhalle auf der Friesenheimer Insel wird die grausam zugerichtete Leiche des prominenten Skandal-Künstlers Sven Borke gefunden. Hanna Mantolf und ihr Kollege Tom Krohne merken bei ihren Nachforschungen schnell, in welch verstörenden Abgründen das Opfer unterwegs war. Die menschenverachtende Kunst des Fotografen verschaffte ihm mehr Feinde, als den Ermittlern recht sein kann, und die Spuren zu Borkes kriminellen Umtrieben werfen mehr und mehr Fragen auf: Hat
Sven Borke ein junges Fotomodell in den Selbstmord getrieben?
Welche Verbindung gibt es zu dem seit 18 Jahren in der JVA Mannheim sitzenden Serienmörder Klaus Strenger? Und wie passt dazu das Bild einer harmonischen Ehe, das die hochschwangere
Frau des Toten beschreibt?

Cover

Wie so oft wurde ich erst durch das Cover auf das Buch aufmerksam. Es zeigt bereits, was einem im Buch erwartet. Ich finde, hier hat sich der Verlag große Mühe bei der Covergestaltung gemacht. Viel zu oft sieht man nämlich Covers, die im Grunde nicht zur eigentlichen Geschichte passen. Hier ist es aber ganz und gar nicht der Fall.

Charaktere

Die Hauptkommissarin in "Todestrieb" ist komplett anders, als man sich diese vorstellen würde. Ich muss gestehen, dass mir normale, bodenständige Menschen in dieser Rolle stets besser gefallen, doch Hanna Mantolf hat auch eine sehr emotionale Seite, die sich während des Buches entwickelt. Sie hat ein Geheimnis, was man jedoch schon zu Beginn recht schnell entlarvt. Etwas übertrieben dargestellt fand ich, dass anscheinend alle Männer auf sie stehen, ihr hinterherschauen und sogar ihr Kollege, der eigentlich glücklich verheiratet ist, ein Auge auf die geworfen haben scheint.

Wir erfahren zudem eine Menge aus der Vergangenheit eines Mädchens. Diese Stellen haben mir besonders gefallen und hier fiel es mir unendlich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Es ist eine sehr gefühlvolle Geschichte und beim Lesen hatte ich oft großes Mitleid mit dieser Person. Die Autorin schafft es, dass erst sehr spät klar wird, um wen es sich bei dieser Person handelt. Mich hat sie so einige Male aufs Glatteis geführt.

Meine Meinung

Ich muss gestehen, dass mich das Buch am Anfang nicht in den Bann ziehen konnte. Mir war besonders Hanna fast schon zu übertrieben, doch nach etwa 100 Seiten war auch ich komplett in der Geschichte gefangen. Wie bereits zuvor erwähnt, war besonders die Geschichte aus der Vergangenheit sehr spannend. Zudem kommen immer neue Verdächtige hinzu und man weiß als Leser nicht so recht, was man denn glauben soll. Nora Schwarz hat es geschafft, einen tollen Krimi zu schreiben, der ein überraschendes, wenn auch recht trauriges Ende aufweist. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert und stets mitgerätselt, doch letztendlich wäre ich auf diese Auflösung wohl nie gekommen.

Es geht in dem Buch besonders um Gewalt, um das Ausleben solcher Fantasien und um die Frage, wie weit man gehen kann. Wir lernen viele Personen aus dem Umfeld des Toten kennen und erfahren schnell, in welcher "kranken" Welt er verkehrt hat. Ich muss sagen, dass ich mich mit diesem Metier niemals näher beschäftigt habe, von daher war es recht interessant, in eine neue, fremde Welt einzutauchen.

Das Ende hat mir besonders gut gefallen, hier konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist sehr mitreißend und emotional, der Stil der Autorin nahezu perfekt. (Nur hier und da gab es einige Schussligkeits- und Grammatikfehler). Nora Schwarz ist  wirklich eine tolle Schriftstellerin, die es versteht, Worte zu tollen, manchmal recht metaphorischen Sätzen zu formen. Ich denke, dass wir von der Autorin noch so einiges hören werden.

Fazit

Ein Krimi, den man als Fan dieses Genre nicht verpassen sollte.

Ich vergebe 4 von 5 Käseratten.


Freitag, 27. Dezember 2013

Höllenflirt - Beatrix Gurian

Ich glaube, so schnell war ich noch nie bei einem Hörbuch. Heute morgen habe ich angefangen "Höllenflirt" von Beatrix Gurian zu hören und konnte es kaum beiseite legen. Nun, am Abend habe ich den letzten Track gehört und muss sagen, dass mir dieser Jugendthriller sehr gut gefallen hat.


Inhalt

Toni ist unsterblich verliebt. Noch nie hat sie einen Menschen getroffen, der sie so fasziniert. Für Valle würde sie einfach alles tun - und das will sie ihm auch beweisen. Die kleine Mutprobe gerät jedoch außer Kontrolle und Toni gelangt an ihre Grenzen. Noch weiß sie nicht, dass dies erst der Anfang ist. Denn Valles Vergangenheit birgt ein düsteres Geheimnis, das nicht nur Tonis Leben in Gefahr bringt.

Cover

Das Cover macht wirklich Lust auf das Buch. Es ist sehr mysteriös gehalten, doch durch das pinke Herz erahnt man zudem, dass es um die Liebe geht. Ich wurde durch das Cover auf das Buch bzw Hörbuch aufmerksam und nach dem Lesen der Inhaltsangabe, stand fest, dass ich es hören muss.

Charaktere

Wir lernen als erstes Toni kennen, eine stinknormale Teenagerin, die gerne rebelliert. Sie spielt in einer Punkband, hat sich gerade von ihrem Ex getrennt und verliebt sich in den unheimlichen Typen Valle. Was sie jedoch nicht ahnt, dass er Teil einer gruseligen Gemeinschaft ist....

Valle war mir von Anfang an etwas unsympathisch, denn er hat Toni wirklich schlecht behandelt bzw. dachte, er wäre so etwas wie Gott. Im Laufe der Geschichte wandelt er sich jedoch und der Leser versteht nach und nach seine Beweggründe. Diese Entwicklung fand ich wirklich spannend und war mit der Grund, warum ich das Hörbuch gar nicht mehr beiseite legen konnte.

Meine Meinung

Ich mag Jugendthriller sehr gerne, denn bei diesen kann ich mich, trotz meiner 23 Jahre, sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Toni ist ein sehr sympathisches Mädchen mit Ecken und Kanten. Sie hat eine Menge Selbstbewusstsein, manchmal vielleicht ein bisschen zu viel. Als Kritikpunkt muss ich hier leider auflisten, dass sie oftmals übertrieben dargestellt wird, beziehungsweise sie von der Autorin zu sehr ins Licht einer schillernden Heldin gerückt wurde. Klar ist sie unsere Protagonistin, doch ich fand es recht unlogisch, dass sie fast aus allen Situationen glimpflich davon kommt. 

Alles in Allem hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen. Hin und wieder kamen ein paar unschönere Sätze beziehungsweise Wortwiederholungen vor, doch dies fiel nicht schwer ins Gewicht. Wahrscheinlich wäre es mir eher beim Lesen des Buches aufgefallen. 

Die zahlreichen Wendungen in "Höllenflirt" machen das Buch bzw. Hörbuch zu einem packenden Thriller, den man nur schwer wieder aus der Hand legen kann. Mich hat das Ende sehr überrascht, denn damit hatte ich nun so gar nicht gerechnet. Hierfür muss ich die Autorin wirklich loben.


Fazit

Ein spannender Thriller, der nicht nur für Jugendliche interessant sein dürfte.

Ich vergebe 4 von 5 Käseratten. 

Dienstag, 24. Dezember 2013

Die Totentänzerin - Max Bredow

Auch meine zweite Rezension des heutigen Tages will nicht so recht zu Weihnachten passen. Aber so sind die Thrillerliebhaber wohl, können selbst in der beschaulichen Zeit des Jahres nicht von ihrer finsteren Lektüre ablassen. In der letzten Woche habe ich angefangen "Die Totentänzerin" als Hörbuch zu hören, zwischenzeitlich sind meine Kopfhörer kaputt gegangen (passend zu Weihnachten) und ich musste es am PC zu Ende hören. Das Buch ist auf jeden Fall ein guter Thriller, der ein krönender Abschluss für mein Jahr 2013 darstellt.

Inhalt

Ein Mann und eine Frau, entkleidet und in einer engen Umarmung vereint, die Körper mit einer Schnur aneinander gefesselt. Das Bett, auf dem sie liegen, ist blutdurchtränkt, davor auf bizarre Weise drapiert die Nachtwäsche der beiden Opfer. Dieser schaurige Anblick bietet sich Nils Trojan und seinem Team, als sie in der Wohnung eintreffen, in der sich das grauenhafte Verbrechen ereignet hat. Welcher kranke Geist hat hier gewütet? Wie weit geht Hass, dass er einen Menschen zu einer solchen Tat verführt? Trojan ist schockiert, als ausgerechnet Theresa Landsberg, die Frau seines Chefs, in den Kreis der Verdächtigen gerät. Er will nicht an ihre Schuld glauben, und doch weiß er, dass er jede Spur verfolgen muss. Denn soeben wurde ein weiteres Liebespaar tot aufgefunden ...

Cover

Das Cover gefällt mir wirklich gut, auch wenn es eine Andeutung macht, die so in der Geschichte nicht vorkommt. Auf jeden Fall hat es mich auf das Buch bzw. Hörbuch aufmerksam gemacht.

Charakter

Max Bredow erzählt aus verschiedenen Sichten, was wohl der Grund ist, warum das Buch so spannend ist. Man erfährt viel aus der Sicht einer scheinbar verwirrten Frau, es wird eine falsche Fährte gelegt und man bekommt auch etwas aus dem Leben der Ermittler mit, was jedoch geschickt in die Geschichte eingebaut ist. So muss man sich nicht mit den alltäglichen Problemen von gestressten Kriminalbeamten herumplagen, sondern folgt stets einem roten Faden.

Unser Hauptcharakter ist wohl Kommissar Nils Trojan, der gerade selbst in einer recht frischen Beziehung steckt, als er den Fall der ermordeten Liebespaare aufgetischt bekommt. Ich fand ihn als Ermittler sehr sympatisch und ich würde gerne noch weitere Bücher mit ihm als ermittelnden Kommissar lesen. 

Meine Meinung

Man ist sofort in der Geschichte drin, erfährt aus dem Leben der nächsten Opfer, ja erfährt so manche schrecklichen Details. Der Autor versteht es zudem, eine gute falsche Fährte zu legen und kann so am Ende noch einmal überraschen. 

Viele kleine Hinweise setzen sich in diesem Buch wie ein Puzzle zusammen und man merkt, dass die Geschichte sehr gut durchdacht ist. Die Charaktere sind durchwegs gut beschrieben, alle wirken sehr lebendig und ich hatte keinerlei Probleme, sie mir vorzustellen. 

"Die Totentänzerin" ist ein spannender Thriller, der an manchen Stellen wirklich unheimlich ist. Die Tatsache, dass jemand Liebespaare auf so bestialische Weise umbringt ist schon sehr schrecklich, doch das wirklich Unheimliche an dieser Geschichte ist, dass man als Leser die Opfer vor ihrem Tod kennenlernt und im Anschluss miterleben muss, wie sie getötet werden. Ein wirklich toller und spannender Thriller, den ich jedem nur ans Herz legen kann.

Fazit

Gelungener und spannender Thriller.

Ich vergebe 5 von 5 Käserratten.

Wenn der Tod lachen könnte - Anthologie

So, nun, kurz vor Weihnachten, gibt es noch zwei Rezensionen. Die erste ist zu "Wenn der Tod lachen könnte", einer Anthologie, die ich bei Lovelybooks lesen durfte. Teilweise habe ich die Geschichten zusammen mit meinem Mann, teilweise aber auch allein gelesen.

Inhalt

Verpatzte Mordversuche, tragische Tode und urkomische Situationen, die den Tod herbei rufen. All das erwartet uns in "Wenn der Tod lachen könnte". Ich denke, eine Auflistung der einzelnen Autoren und Geschichten erspare ich mir an diesem Punkt, denn diese findet ihr auf der Homepage vom fhl- Verlag.

Cover

Das Cover deutet schon an, was einem im Inneren erwartet. Ich muss zugeben, dass das Cover der Grund war, warum ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ein zweiter Punkt ist, dass ich Anthologien liebe, denn man entdeckt so viele neue Autoren, die es in jedem Fall verdienen, gelesen zu werden.

Meine Meinung

Natürlich ist jede Geschichte auch Geschmackssache, weswegen ich hier nur ganz kurz und knackig meine Meinung wiedergeben möchte. Für mich fing die Anthologie etwas schwach an, teilweise hatten die Geschichten das selbe Thema, beziehungsweise ein ähnliches Thema, doch ab Mitte des Buches kamen dann die Highlights dieser Sammlung.

Folgende Geschichten haben uns persönlich am besten gefallen:
Petra Tessendorf- Gottes Ohr
Christiane Nitsche - Marbel`s Sweetest
Andrea Gerecke- Kuschelkissen
Eric Berg - Scorpion
Sarah Naomi Masur - Mordkomplott im Eis-Cafè
Gudrun Lerchbaum - Das Glück und der Tod

Diese Geschichten waren für uns die spannendsten dieser Anthologie, sehr gefreut habe ich mich besonders über Eric Bergs Geschichte, denn seit "Das Nebelhaus" warte ich auf etwas neues im Krimigenre von ihm.

Zu den einzelnen Geschichten möchte ich hier nicht zu viel verraten, ich kann aber sagen, dass sie super für Zwischendurch sind. Wir haben sie immer mal wieder am Abend gemeinsam im Bett gelesen und danach darüber diskutieren können.

Als Kritikpunkt fiel uns auf, dass einige Geschichte sehr verwirrend geschrieben waren, man keine klare Linie erkennen konnte oder dass einfach das "gewisse Etwas" fehlte. Aber an so etwas kann man ja arbeiten und ich hoffe, dass die Leserunde, die von einigen netten Autoren begleitet wurde, hilft, eigene Fehler zu erkennen um sich weiterentwickeln zu können.


Fazit
Eine Anthologie mit einigen tollen und spannenden Geschichten.


Montag, 23. Dezember 2013

"Erinnere mich", mein Buch nun auch bei Amazon erhältlich

Hallo und frohe Weihnachtszeit euch allen,

ich wollte euch hier noch einmal mein Buch vorstellen, dass vor kurzem veröffentlicht wurde. Es ist nicht perfekt, doch es ist mit Herzblut geschrieben und ich würde mich wie gesagt, sehr über Leser freuen. Vielleicht nutzt der eine oder andere ja die Feiertage und verbringt diese mit Yade? Es kostet nur 0,99 Euro und ich denke, sowohl Yade, als auch Liam würden sich freuen, wenn sich jemand für ihre Geschichte interessieren würden. Für Kritik bin ich natürlich auch offen ;)

Hier etwas zum Inhalt:


Yade hält es einfach nicht mehr aus. Sie will einfach nur noch weg. Weg von der Schule, den Lehrern, ihrer nervtötenden Tante und weg von sich selbst, denn Yade ist kein gewöhnliches 17-jähriges Mädchen. Sie kann in die Erinnerung eines jeden Menschen tauchen, der ihr über den Weg läuft. Doch zwischen zahlreichen positiven Erinnerungen befinden sich auch unzählige Schmerzvolle, die Yade einfach nicht mehr erträgt. Ihre Reise führt sie in eine neue Stadt, sie lernt neue Menschen kennen und vor allem erfährt sie, dass ihre Gabe, die sie selber als Fluch bezeichnet, nicht so nutzlos ist, wie sie immer dachte.


Hier kommt ihr direkt zum Buch.

Viel Spaß und schöne Weihnachtstage euch :D