Titel: Die verschwundenen Studentinnen
Autor: Alex Michaelides
Genre: Thriller, Krimi
Erscheinungsjahr: 2021
Seitenzahl: 352
Cover: © Droemer
Begonnen: 18.08.2026
Beendet: 21.08.2026
Mariana, die als Traumatherapeutin arbeitet und besonders auf Gruppentherapien spezialisiert ist, wird von ihrer Nichte Zoe über einen Mord informiert. So kehrt Mariana an ihr früheres College im Cambridge zurück und ist sich sofort sicher, dass Professor Fosca der Mörder ist. Doch wie kann sie ihm die Tat nachweisen?
Mit "Die verschwundenen Studentinnen" habe ich mich von Anfang an schwer getan, obwohl der Stil sehr einfach und die Kapitel extrem kurz sind. Mariana als Therapeutin hätte eigentlich eine angenehme Protagonistin sein können, hätte ich bei ihr nicht pausenlos das Gefühl gehabt, dass sie sich überhaupt nicht für ihre Patienten interessiert. Bestes Beispiel ist hier Henry, der sie dringend braucht und so viele Hilfeschreie aussendet, von Mariana aber im Stich gelassen wird, damit diese ihre Nachforschungen in Ruhe anstellen kann.
Einen echten Bezug zu den Morden hat Mariana erst einmal nicht und so sind die Opfer für uns Leser auch nicht mehr als Namen. Es beginnt eine recht zähe Ermittlungsarbeit, die mit Psychologie und der griechischen Mythologie gewürzt wird. Das wirkt stellenweise recht trocken. Zu einem echten Thriller entwickelt sich das Buch nicht.
Einzig das Ende ist halbwegs überraschend, wenngleich ich nicht genau weiß, ob für mich wirklich alles zusammenpasste. Letztendlich war ich von diesem Buch allerdings stark enttäuscht, denn echte Spannung kam leider zu keinem einzigen Zeitpunkt auf.












