Titel: Ich schieße ... doch!
Autor: Elisabeth Zöller
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2005
Seitenzahl: 152
Cover: © Löwe Verlag
Begonnen: 14.12.2025
Beendet: 16.12.2025
Drei Jungen stehen vor Gericht. Kevin, Raphael und Matthias Sie sollen Niko jahrelang gequält haben und ihn schließlich zu einer Verzweiflungstat getrieben haben. Vor Gericht wird nicht nur Nikos Abschiedsbrief thematisiert, sondern auch seine Tagebucheinträge aus einer Zeit, in der er jeden Tag Angst vor der Schule hatte ...
Elisabeth Zöller widmet sich hier einem sehr wichtigen Thema, denn Gewalt an Schulen gibt es nach wie vor. Niko wird relativ schnell zum Opfer. Er wird geschlagen und zu Dingen gezwungen, die er gar nicht will. Dadurch verliert er sich immer mehr und sieht nur noch einen einzigen Weg vor sich.
Das Buch geht - obwohl es mit 152 Seiten sehr kurz ist - sehr nahe, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, das die Autorin sich ein wenig von einem Klischee zum nächsten hangelt. Gerade das mit den Gewaltspielen hätte für mich nicht sein müssen.
Niko ist nicht immer leicht zu verstehen. Er besitzt eigentlich ein stabiles Umfeld mit vielen Leuten, die ihn unterstützen. Dennoch gelingt es ihm nicht so recht Halt zu finden. Das fand ich authentisch dargestellt, wenn auch für jüngere Leser eventuell etwas schwer zu greifen. Wichtig ist dieses Buch auf jeden Fall.




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