Titel: Das Schneemädchen
Autor: Eowyn Ivey
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenzahl: 464
Cover: © Rowohlt
Begonnen: 29.12.2025
Beendet: 04.01.2026
Mabel und Jack fangen in den 20er Jahren ein ganz neues Leben als Farmer in Alaska an. Sie fliehen vor dem Schmerz darüber, keine Kinder bekommen zu können. Der erste Winter stellt sich bereits vor einer großen Herausforderung, besonders da Mabel immer depressiver wird. Doch dann bauen sie gemeinsam ein Mädchen aus Schnee und nur einen Tag später taucht ein Wintermädchen auf, das ihr Leben komplett auf den Kopf stellt ...
"Das Schneemädchen" ist ein sehr ruhiger, teilweise sehr poetischer Roman, der in die Einsamkeit Alaskas entführt. Sehr melancholisch beschreibt die Autorin das einfache Landleben und die Ehe von Mabel und Jack. Beide leben mit den Jahreszeiten, kümmern sich im Winter um ihre Felder und hoffen im Winter, irgendwie über die Runden zu kommen. Doch dann taucht da dieses Mädchen auf, das beide aus der Melancholie führt.
Beinahe magisch wird zu Beginn von dem rätselhaften Mädchen erzählt, von dem auch der Leser erst einmal nicht weiß, ob es real ist oder nicht. Für mich ließ die Geschichte aber irgendwann leider nach, als das Mädchen immer realer und greifbarer wird. Von der Handlung her passiert in diesem Buch nämlich reichlich wenig. Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass die Autorin in erster Linie die Einsamkeit Alaskas und die Hürden eines solchen einfachen Lebens beschreiben will. Mabels Entwicklungen haben mir gefallen, doch das Ende selbst kam mir lieblos und etwas unkreativ. Die Seele des Romans ging in einem der vielen Winter leider verloren!




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