Samstag, 3. Dezember 2016

[Monatsrückblick] Mein Lesemonat November

Der November lief lesetechnisch und auch schreibtechnisch sehr gut. Zum einen ist meine eigene Dystopie gerade bei den Testlesern, zum anderen schreibe ich durch die alljährliche Winterdepression wieder mehr, da das Abtauchen in Geschichten mich doch immer wieder ablenkt.

Hinzu kam die Neugestaltung meines Blogs, der sich jetzt ein wenig der kalten Jahreszeit angepasst hat und mir insgesamt besser gefällt. Das Pink hat mir tatsächlich irgendwann in den Augen wehgetan!

Was meine gelesenen Bücher betrifft, fing der Monat auch wieder echt gut an und ich dachte, endlich einmal auf einen Flop verzichten zu können. Leider kam dieser dann am Ende des Buches in Form eines frostigen Buches. Trotzdem fand ich meine Büchermischung in diesem Monat sehr gelungen und bin froh, mich endlich mal an neue Genres herangetastet zu haben.

Im November habe ich 14 Bücher gelesen!

Gelesene Bücher

Thriller/Psychothriller/Krimi

Saving Grace - B.A. Paris (5 von 5 Käseratten mit Extrakäse)
Stimmen in der Nacht - Laura Brodie (5 von 5 Käseratten mit Extrakäse)
Die Dramaturgie des Tötens - Jincy Willet (5 von 5 Käseratten)
Letzte Beichte - Helen FitzGerald (5 von 5 Käseratten)
Bevor du stirbst - Camilla Grebe, Âsa Träff (4 von 5 Käseratten)
Doubt - Zu wahr, um schön zu sein - Nadine Stenglein (3 von 5 Käseratten)
Wer Furcht sät - Tony Parsons (2 von 5 Käseratten)

Historischer Roman

Das Versprechen der Wüste - Katherine Webb (5 von 5 Käseratten)
Glencoe - Charlotte Lyne (4 von 5 Käseratten)

Jugendbuch

Wie ein Fisch im Baum - Lynda Mullaly Hunt (5 von 5 Käseratten mit Extrakäse)

Fantasy

Daniel Taylor und das dunkle Erbe - Monica Davis (3 von 5 Käseratten)
Das Frostmädchen - Stefanie Lasthaus (1 von 5 Käseratten)

Roman

Ein Märchen im Winter - Kate Lord Brown (4 von 5 Käseratten)

Horror

Das Spiel - Rache - Jeff Menapace (3 von 5 Käseratten)




Mein Highlight in diesem Monat ist schwer zu benennen, denn ich hatte doch drei Bücher, die mich restlos begeistern konnten. Da mich aber  "Wie ein Fisch im Baum" von Lynda Lullaly Hunt emotional so sehr berühren konnte, muss ich dieses Buch hier nennen. Es erzählt auf sensible und wunderschöne Art und Weise, wie die Gesellschaft mit Legasthenie umgehen sollte ...





Schon lange habe ich keinen so genialen Psychothriller wie "Saving Grace, Bis dein Tod uns scheidet"von B.A. Paris mehr gelesen. Die Geschichte ist böse und ich konnte mich so sehr in Grace hineinversetzen, dass ich beim Lesen tatsächlich Angst hatte!

Cover © Blanvalet




Ich wünschte, ich hätte in diesem Monat auf den Flop verzichten können, doch leider muss ich "Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus nennen. Das Buch hat sich für mich so sehr gezogen, dass es eine reine Qual war es zu lesen. Mit den Protagonisten und ihren Handlungen bin ich leider überhaupt nicht klargekommen. Ein winterliches Märchen war das Buch für mich daher nicht!

Cover © Heyne


Und wie sah euer November aus? Wart ihr zufrieden?


Donnerstag, 1. Dezember 2016

[Rezension] Weihnachten bei den Padderborns - Sandra Pulletz

Titel: Weihnachten bei den Padderborns
Autor: Sandra Pulletz
Genre: Kurzgeschichte, Novelle
Bereits gelesene Geschichten der Autorin: Highschool Halloween
Cover und Inhaltsangabe ©  Sandra Pulletz



"Zu Weihnachten will die gesamte Familie Padderborn zusammenkommen. Nadine, die Planerin der Großfamilie, bereitet die Feier schon seit Monaten vor, denn sie soll etwas ganz Besonderes für alle werden. Ihre Schwester Bettina hingegen ist froh, sich nicht an den Vorbereitungen beteiligen zu müssen, denn Sohn Liam beansprucht schon ihre ganze Aufmerksamkeit und Mutters ständige Nörgelei ist auch nervenraubend genug. Als die drei Generationen schließlich zusammentreffen, geraten Nadines sorgfältige Pläne beinah allesamt ins Wanken und das perfekte Fest droht gründlich in die Hose zu gehen. Die festliche Stimmung scheint endgültig zu kippen, als Papa beim Baumaufstellen beinah ein Blutbad anrichtet und dann auch noch von Trennung die Rede ist … Am Ende liegt es ausgerechnet an Bettina, das Schlimmste zu verhindern – doch wird sie es schaffen und Familie Padderborns unvergessliches Weihnachtsfest retten?"




Passend zu Weihnachten ist von der lieben Sandra Pulletz eine unterhaltsame Weihnachtsgeschichte erschienen, die ich schon vorab lesen durfte und euch nun, zu Beginn der Weihnachtszeit gerne vorstellen würde. Sandra Pulletz bleibt ihren Stil treu und präsentiert hier wie zu Halloween wieder eine kurze und knackige Geschichte, die richtig schön Weihnachtsstimmung aufkommen lässt. (Und das will bei mir als Weihnachtsmuffel echt was heißen!)

Sandra Pulletz hat mit "Weihnachten bei den Padderborns" eine Geschichte über Weihnachtsstress, über die ewig gleichen Erwartungen und über das Beisammensein der Familie geschrieben. Dabei herrscht hier vor allem Chaos, denn mit Bettina hat sie sich eine recht schusslige und dennoch liebenswerte Protagonistin ausgesucht!



Es weihnachtet wieder einmal und bei den Padderborns soll es wie jedes Jahr das perfekte Weihnachten geben. Aber was ist schon perfekt? Während Bettinas Schwester Nadine alles bis ins kleinste Detail plant, lässt Bettina einfach alles auf sich zukommen und das erweißt sich schnell als riesiger Fehler. Wie kocht man das perfekte Weihnachtsmenü? Und was ist mit den Geschenken und dem Baum? Und wie geht man damit um, wenn die eigenen Eltern plötzlich von Trennung reden?

Mich hat die Kurzgeschichte "Weihnachten bei den Padderborns" von Sandra Pulletz zum Lachen gebracht. Mit Bettina konnte ich mitfühlen und ich mochte ihre liebevoll chaotische Art. Die ganze Familie war, trotz kleiner Macken, sehr liebenswert und ich habe mich glatt als Teil der Familie gefühlt.

Die Novelle besitzt einige Überraschungen, sehr viel Witz und eine Wärme, die den eisigkalten Winter vergessen lässt! Ich bin nach wie vor von Sandra Pulletz Schreibstil begeistert und ich denke, wir werden noch viel von ihr hören beziehungsweise lesen!




"Weihnachten bei den Padderborns" ist eine Novelle, die sich schnell lesen lässt und garantiert für Weihnachtsstimmung sorgt. Eine absolute Empfehlung von mir!

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.

Dienstag, 29. November 2016

[Rezension] Saving Grace - B.A. Paris

Titel: Saving Grace
Autor: B.A. Paris
Genre: Psychothriller
Verlag: Blanvalet
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keins
Cover und Inhaltsangabe ©  Blanvalet

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!



"Niemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm …

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …"




Psychothriller gehören schon lange zu meinen liebsten Buchgenres und deswegen war ich auf "Saving Grace" gespannt, denn der Klappentext hat sich sehr mysteriös und spannend angehört. Und ich wurde nicht enttäuscht.

"Saving Grace" ist der erste Roman/Psychothriller von B.A. Paris und ich kann gleich sagen, dass sich so manch andere Autoren in diesem Genre eine Scheibe von ihr abschneiden können. Warum? B.A, Paris hat einen solch fesselnden Schreibstil, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Desweiteren beweist sie guten Menschenverstand und ich finde, genau das macht einen guten Psychothriller aus.

Beim Lesen konnte ich mich direkt in Grace hineinversetzen und ich musste ihre ausweglose Situation am eigenen Leib spüren. Mit Grace zusammen habe ich einige Fluchtversuche unternommen und bin gleichzeitig halb verzweifelt.

Mit der Figur von Jack hat die Autorin hier einen Psychopathen der besonderen Art erschaffen, ein Psychopath, der nichts dem Zufall überlässt und der gleichzeitig nach außen hin wie der perfekte Ehemann erscheint. Ja, ich muss sagen, dass ich solch "böse" Charaktere liebe!




- Grace -

Grace ist eine junge, hübsche Frau, die augenscheinlich in einer perfekten Beziehung steckt. Der Klappentext lässt allerdings vermuten, dass doch nicht alles vor Perfektion glänzt - ganz im Gegenteil ...

Grace selbst ist eine starke Frau, vor allem auf psychischer Ebene. Das Geschehen erfahren wir komplett aus ihrer Sicht und ich habe mich beim Lesen komplett in ihre Lage versetzen können. Ich habe mit ihr gelitten und mich immer wieder selbst gefragt, was ich in einer solchen Situation machen würde. Ich wäre unter diesem ganzen Druck wahrscheinlich zerbrochen!

- Jack -

Jack ist der augenscheinlich so perfekte Ehemann von Grace. Im Verlauf der Geschichte erfahren wir nebenbei seine Hintergründe und auch, wie er Grace kennengelernt beziehungsweise um den Finger gewickelt hat.

Ich möchte hier nicht allzu viel verraten, nur so viel, dass Jack für mich einer der schlimmsten Psychopathen war, die ich je in einem Buch getroffen habe und das nicht, weil er seiner Frau körperliche Gewalt zufügt. Nein, in "Saving Grace" geht es vordergründig um psychische Gewalt und um den Aufbau einer Scheinwelt.

Wie sehr ich Jack beim Lesen gehasst habe, kann ich gar nicht in Worte fassen. (Dagegen ist Joffrey aus Game of Thrones nichts!) Manchmal hätte ich das Buch gerne vor Verzweiflung einfach weggeworfen, doch der Drang, mit Grace endlich eine Lösung zu finden, war stärker.




"Saving Grace" beginnt ganz harmlos mit einem Dinner unter Freunden. Das Leben von Grace und Jack ist die reine Perfektion, die beiden lieben sich und zeigen dies der Welt. Sie haben ausreichend Luxus, süße Geschichten über ihr Kennenlernen und werden von all ihren Freunden bewundert. Dem aufmerksamen Leser werden aber schon in diesem ersten Kapitel einige Ungereimtheiten auffallen, eine Dinge, die absolut nicht in dieses Bild der Perfektion passen wollen, Details, die beim genaueren Betrachten Risse in dieser Seifenblase erzeugen.

Genau dort setzt B.A. Paris an und schafft eine Geschichte des Grauens. Das Buch erzählt die Geschichte, wie Grace und Jack sich kennengelernt haben, wie sie zusammen gekommen sind sie sie geheiratet haben, doch gleichzeitig erfahren wir aus der Gegenwart, wie es Grace momentan ergeht. Die Autorin verstreut hier zu Anfang erst kleine Schnipsel, die aber immer größer werden und das Gesamtbild schließlich endgültig trüben.

Grace hat eine junge Schwester, die an dem Down-Syndrom leidet. Jack erscheint wie der fürsorgliche Ehemann, der sich auch um diese kranke Schwester kümmern will. Nach außen hin betrachtet kommt man tatsächlich drumherum, Jack als perfekt zu bezeichnen. Er trägt seine Frau nach außen hin auf Händen, liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab und wird von jedem bewundert, doch wenn Grace mit ihm allein ist, offenbart sich sein wahres Gesicht.

"Saving Grace" war mal wieder ein Buch, das ich nur selten beiseite legen konnte. Grace Geschichte ist grausam, so grausam, das ich an manchen Stellen am liebsten in die Seiten gestiegen wäre, um ihr zu helfen. Der psychische Druck war kaum auszuhalten und als Leser habe ich mich ebenso hilflos gefühlt wie Grace!

In diesem Jahr habe kein Buch gelesen, dass mich so aufgewühlt hat. Für mich war die Geschichte wie eine Achterbahnfahrt. Es gab immer kleine Hoffnungsschimmer, Momente, in denen ich gedacht hätte, Grace würde es endlich wieder schaffen, doch diese wurden immer wieder von Jack zerstört. Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen und es ist ebenso bitterböse wie das gesamte Buch!




Mich hat "Saving Grace" von B.A. Paris von der ersten Seite in den Bann gezogen. Ich habe mit Grace gelitten, mich an jedem Strohhalm geklammert und Angst und Mitleid empfunden. Für mich ein Highlight in diesem Jahr und für Fans von Psychothrillern ein absolutes Muss!

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten mit Extrakäse!






Sonntag, 27. November 2016

[Rezension] Das Versprechen der Wüste - Katherine Webb

Titel: Das Versprechen der Wüste
Autor: Katherine Webb
Genre: Roman
Verlag: Diana
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keins
Cover und Inhaltsangabe ©  Diana



"Oman 1958: Voller Erwartungen bricht die britische Archäologin Joan Seabrook mit ihrem Verlobten Rory in die arabische Welt auf. Endlich wird sie ihr großes Idol, die betagte Entdeckerin Maude Vickery, treffen. Doch die Ankunft ist ernüchternd: Das Land befindet sich im Krieg, Maude reagiert abweisend und auch Rory zieht sich zunehmend von Joan zurück. Erst der britische Kommandant Charles Elliot nimmt sich ihrer an und legt ihr die prächtige Welt des Orients zu Füßen. Bis sie ein folgenschweres Versprechen gibt. Ein Versprechen, das Joan mitten hineinzieht in die gefährlichen Geheimnisse der Wüste …"




Von Katherine Webb wollte ich schon lange einmal ein Buch lesen. "Das geheime Vermächtnis" schlummert schon ewig bei mir rum und doch habe ich nie mehr als ein paar Seiten gelesen. Nun kam das neue Buch der Autorin heraus und da ich ein großer Fan von Ägypten bin, stand schnell fest, dass ich "Das Versprechen der Wüste" lesen muss!

Meine erste Unsicherheit darüber, ob die historische Seite etwas für mich ist, legte sich schnell, denn die Autorin hat es geschafft, mich blitzschnell in die Geschehen zu ziehen. Zusammen mit der britischen Achäologin Joan reisen wir nach Oman, genauer gesagt nach Maskat und ich habe mich selbst wie eine kleine Entdeckerin gefühlt. Katherine Webbs Recherchearbeit ist einfach unglaublich, denn schon nach den ersten Seite konnte ich die Hitze der Sonne dort spüren, die vom Krieg beherrschte Umgebung auf mich wirken lassen und mich völlig in der Geschichte verlieren!




- Joan -

Joan reist, wie gesagt, nach Oman, denn sie möchte dort zum einen ihr großes Vorbild Maude Vickery treffen und zum anderen das Land erkunden. Gleichzeitig möchte sie ihren jüngeren Bruder besuchen, der dort als britischer Soldat stationiert ist.

Joan ist eine sehr starke Frau mit großen Durchsetzungsvermögen. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, bekommt sie das auch. Zu dieser sehr starken Seite gesellt sich aber zudem eine recht naive Art, die sie in dem Buch noch in einige Schwierigkeiten bringt.

Joan steht in "Das Versprechen der Wüste" nicht nur einmal zwischen den Fronten, denn sie muss sowohl privat, als auch in so einigen gefährlichen Situationen die richtigen Entscheidungen treffen.

- Maude -

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Wir lernen Maude bereits um das Jahr 1900 kennen und erfahren, wie es zu ihrer Leidenschaft für die Wüste von Oman gekommen ist.

1958 trifft sie auf Joan und die Geschichten der beiden Frauen, die sich vom Charakter her doch recht ähnlich sind, kreuzen sich und verschmelzen miteinander.

Maude selbst hat als erste Europäerin "The Empty Quarter" (zu deutsch: "Das leere Viertel) in der Wüste von Oman durchquert und ist deswegen für die junge Archäologin Joan ein großes Vorbild. Als Leser dürfen wir die Expedition, bei der so einiges passiert ist, miterleben und erfahren auch, was es mit dem "Versprechen der Wüste" auf sich hat!



"Das Versprechen der Wüste" hat mich schon auf den ersten Seiten abgeholt, mich in einen Flieger gesetzt und in Ägypten des Jahres 1958 ankommen lassen. Obwohl ich kaum Hintergrundwissen über diese Zeitepoche hatte, war ich sofort in der Geschichte gefangen und konnte mit Joan zusammen meinem Entdeckerdrang nachgehen.

Das Buch ist eine gute und gelungene Mischung aus historischen Fakten und Roman. Zudem sind der Autorin die Charaktere wunderbar gelungen, denn jeder hat seine eigenen Probleme, Hoffnungen, Sorgen und Ängste. Zum einen ist da die verbitterte Maude, die recht eigentümlich und mürrisch wirkt. In der Erzählung aus ihrer Vergangenheit wird schnell klar, was sie in der Wüste Omans erleben musste und wie dies ihr Leben beeinflusst hat. Auch in der Gegenwart ist ihr Hass gegenüber einem bestimmten Mann noch immer spürbar und diese Geschichte offenbart sich nach und nach!

Auch Joan spielt eine zentrale Rolle, denn Maude und sie werden auf der einen Seite zu Komplizinnen, aber auch zu echten Freundinnen, denn die beiden Frauen sind sich ähnlicher, als es auf den ersten Blick scheint. Auch in Joans Privatleben läuft so einiges nicht rund und sie muss lernen, Entscheidungen zu treffen.

Die Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ich konnte Maude und ihre Beweggründe gut verstehen. Die Geschichte hat mich zwar insgesamt emotional nicht so stark berühren können, aber ich empfand das Buch auch mehr als Abenteuer in eine fremde Kultur und nicht direkt als Liebes- oder Familienroman.




Wer dem eisigen Winter hier in Deutschland entfliehen möchte, dem empfehle ich eine Reise in die Wüste von Oman. Katherine Webb hat mich mit "Das Versprechen der Wüste" in eine andere Kultur entführt und mich endlich auf ihre Bücher eingestimmt!

Ich vergebe 5 von 5 Käseratten.








Freitag, 25. November 2016

[Rezension] Stimmen in der Nacht - Laura Brodie

Titel: Stimmen in der Nacht
Autor: Laura Brodie
Genre: Roman, Psychothriller
Verlag: dtv
Bereits gelesene Bücher der Autorin: keins
Cover und Inhaltsangabe ©  dtv




"Eine harmlose Studentenparty in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen. Zehn Jahre später kommen die Erlebnisse von damals wieder hoch: Maggie, inzwischen fünfzehn, wird von alten Albträumen gequält, hat Probleme in der Schule, schwänzt den Unterricht. Sie selbst weiß nur, dass ihr ihre neue Mathelehrerin, die ihr nie ins Gesicht sieht, unheimlich ist. Warum löst Grace, die Lehrerin, die altbekannten Ängste in Maggie aus, die längst überwunden schienen? Und was ist vor zehn Jahren wirklich geschehen?"




"Stimmen der Nacht" von Laura Brodie ist eins dieser Bücher, das vom Cover und vom Klappentext her sehr unscheinbar wirkt, doch sobald man die erste Seite aufschlägt, wird man vollständig in die Geschichte eingezogen. Es ist ein stilles Werk, doch die Autorin beiweist ein gutes Auge für verschiedene Blickwinkel und lässt den Leser in die eine oder andere Falle tappen ...

Laura Brodie schreibt intensiv und so unglaublich nah an ihren Charakteren, dass ich mich frage, warum ich zuvor noch nichts von ihr gehört habe. Leider ist "Stimmen der Nacht" auch das einzige von ihr erschienene Buch, was mich direkt ein wenig traurig macht, denn nach dem Lesen wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen.

Was ihren Schreibstil so außergewöhnlich macht? Die geschickt gesetzten Cliffhanger und die Fähigkeit, so zu schreiben, dass der Leser zwar ein klares Bild vor Augen hat, aber die Situation selbst einschätzen muss. So beginnt dieses Buch nämlich mit einer schrecklichen Tat, die erst nach und nach durchschaut wird ... Manchmal liegt die Wahrheit nämlich dazwischen und muss erst einmal gesucht werden, statt sich auf das erste oberflächliche Begutachten zu beschränken.




- Maggie -

Das Buch wird aus insgesamt drei verschiedenen Sichten erzählt. An dieser Stelle werde ich hier aber nur auf zwei eingehen, da die dritte ein kleines Geheimnis offenbaren würde! Maggie ist die Tochter einer Professorin und in der schrecklichen Nacht vor neun Jahren war sie gerade einmal fünf Jahre alt und hat alles mit den Augen eines Kindes beobachtet und die Situation nach eigenem Ermessen beurteilt.

Wir treffen Maggie wieder, als sie auf die Highschool kommt und mit einer neuen Mathematiklehrerin konfrontiert wird. Maggie hat Alpträume und kann das, was damals passiert ist, nicht vergessen. Es scheint, dass die Lehrerin alte Erinnerungen aufruft, aber warum?

Maggies kindliche Sicht auf das damalige Geschehen sind ein guter Einstieg in das Buch. Insgesamt konnte ich mit Maggie mitfühlen, auch wenn die Autorin ihre Leser im ersten Drittel erst einmal komplett aufs Glatteis führt ...

- Grace -

Grace ist die neue Mathematiklehrerin von Maggie und es wird schnell klar, dass sie etwas in Maggie auslöst. Doch was?

Grace ist eine Frau, die man als Leser erst einmal recht schnell beurteilt. Hier zeigt sich aber, dass sich ein weiterer Blick lohnt, denn meistens gibt es mehrere Seiten einer Geschichte, mehrere Dinge, die in eine Tat mit hineinspielen und viele Hintergründe, die oftmals zusammenspielen. Zu Grace kann ich hier nicht mehr sagen, denn ich will niemanden die Spannung wegnehmen!




Wie ihr sicher bereits gemerkt habt, werde ich auf die Tat, die im Klappentext als "Studentenparty" bezeichnet wird, nicht näher eingehen. Auch wenn das Buch mit dieser schrecklichen Nacht startet, möchte ich, dass jeder Leser sie selbst erleben darf, um sich selbst ein erstes Urteil zu bilden.

Genial fand ich an dieser Geschichte, dass der Leser auf den ersten Seiten zwar die Nacht aus Sicht der Professorin miterlebt, aber nicht direkt weiß, wie diese zu ende geht. Natürlich habe ich mir meinen Teil gedacht, als Maggie als Charakter eingeführt wurde, doch nach gut 150 Seiten wendet sich das Blatt und das Geschehen der damaligen Nacht bekommt eine völlig neue Sichtweise.

Um diesen "Wechsel" der Sichtweisen handelt das Buch. Meistens lassen wir Menschen uns ja leicht manipulieren. Person A erzählt etwas und dies ist plötzlich Tatsache, auch wenn Person B vielleicht einiges entkräften kann oder eine völlig andere Sicht auf die Dinge hat. Laura Brodie zeigt in diesem Buch, dass sich die Menschen durch eine einseitige Berichterstattung oft in die Irre führen lassen und nur selten nach den Hintergründen fragen. Um diese Hintergründe geht es aber in diesem Buch.

Es gibt eine Tat, ein Mord, der von beinahe allen Leuten, die beteiligt waren, beleuchtet wird, um die Wahrheit herauszukristallisieren. Die Autorin zeigt ihren Leser, dass es nicht nur schwarz und weiß, sondern viele verschiedene Schattierungen gibt und das ist das besondere an diesem Buch.

"Stimmen in der Nacht" ist insgesamt sehr ruhig gehalten, doch es besitzt einen ungemeinen Sog. Als Leser möchte man unbedingt herausfinden, was in besagter Nacht passiert ist und selbst entscheiden, wie die Schuld unter all den Anwesenden aufgeteilt wird. Es ist ein Buch zum Mitdenken und selber urteilen und ein Buch, das in die Tiefe geht und die Beweggründe aller Charaktere erläutert!




"Stimmen der Nacht" ist ein Roman, der zeigt, wie falsch oberflächliches urteilen ist und wie wichtig es ist, sich über das Gesamtgeschehen zu informieren, um alles zu verstehen. Für mich ein echtes Highlight in diesem Jahr!!!


Ich vergebe 5 von 5 mit Extrakäse.

Mittwoch, 23. November 2016

[Rezension] Wer Furcht sät - Tony Parsons

Titel: Wer Furcht sät
Autor: Tony Parsons
Genre: Krimi
Verlag: Lübbe
Bereits gelesene Bücher des Autoren: keins
Cover und Inhaltsangabe ©  Lübbe




"In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist."




Manche Bücher entführen den Leser von der ersten Seite an in eine andere Welt. Solche Bücher liebe ich, denn, wie mein Blogname schon andeutet, lebe ich gerne in Büchern. Leider gibt es auch immer wieder Bücher die das genaue Gegenteil sind. Leider war "Wer Furcht sät" von Tony Parsons genau solch ein Buch.

Ich habe bereits unzählige gute Rezensionen über dieses Buch gelesen und deswegen habe ich mich dazu entschieden, es zu lesen, obwohl ich wahrlich kein Fan von Krimis/Thrillern mit dem typischen 0815-Ermittlern bin. Bei "Der Furcht sät" hätte ich mich tatsächlich nicht von den lobenden Stimmen leiten lassen sollen ...



- Max Wolfe -

Das ganze Geschehen dieses Buch erfahren wir aus der "Ich"-Perspektive des Detectives Max Wolfe und das war für mich der Grund, warum ich keinen Zugang zu diesem Buch fand. Ich mag keine Ermittler und ein Autor muss deswegen schon einiges leisten, um mich dennoch überzeugen können ... Tony Parsons hat an und für sich ein spannendes Thema verarbeitet, aber durch die stetige Sichtweise des Ermittlers fehlte mir dir Nähe zu den Fällen/Morden/Tätern/Opfern. 




Ich verzichte hier darauf, eine umfangreiche Rezension zu diesem Buch zu schreiben, denn es hat mich leider zu keinem Zeitpunkt abholen können. Es las sich für mich wie ein 0815-Krimi ohne viele Höhen und Tiefen und leider auch ohne Mitgefühl. Streckenweise habe ich mich unsagbar gelangweilt und musste mich zum weiterlesen zwingen. Warum ich trotzdem durchgehalten habe? Weil genau an den Punkten, an denen ich frustriert aufgeben wollte, doch noch eine Wendung kam und ich dachte, dass das Buch nun endlich Fahrt aufnimmt.

Die Grundidee und die moralischen Fragen, die das Buch aufwirft, empfand ich als interessant. Zum einen haben wir da die Bürgerwehr, den Club der Henker, der eigene Bestrafungen für Straftäter vorzieht. Diese selbstgegründete Organisation bestraft Pädophile und Mörder auf ihre eigene Art und Weise - weil eben das Gesetz oft nicht für Gerechtigkeit sorgt. Über dieses Thema habe ich schon oft nachgedacht, denn wir leben tatsächlich in einer Welt voller Willkür, in der Regeln und Gesetze oft nichts zählen.

Das Buch hat mich stellenweise zum Nachdenken gebracht, doch leider nicht direkt über die Geschichte, die ich vom Aufbau nicht unbedingt originell fand. Ich empfand, trotz der Thematik, weder Verständnis für die Polizei, noch für den Club der Henker. Beim Lesen hatte ich nicht das Gefühl, so tief in die Geschichte gezogen zu werden, dass ich über den beziehungsweise die Täter und die Folgen nachdenken konnte. Es war für mich viel zu distanziert!




"Wer Furcht sät" war für mich leider eine Geschichte, die mich überhaupt nicht begeistern konnte. Die distanzierte Erzählung und der recht eintönige Ermittler haben bei mir für Langeweile gesorgt. Schade!

Ich vergebe 2 von 5 Käseratten.





Montag, 21. November 2016

[Rezension] Das Frostmädchen - Stefanie Lasthaus

Titel: Das Frostmädchen
Autor: Stefanie Lasthaus
Genre: Roman
Verlag: Heyne
Bereits gelesene Bücher des Autorin: keine
Cover und Inhaltsangabe ©  Heyne

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.



"Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …"




Dieser Monat lief bis dato eigentlich echt gut und ich dachte, in diesem Monat tatsächlich einmal auf einen echten Flop verzichten zu können. Leider trudelte dann "Das Frostmädchen" bei mir ein. Das Buch habe ich bereits in der Verlagsvorschau von Heyne gesehen und dort ist mir das überaus hübsche Cover sofort ins Auge gestochen. Auch die Ankündigung, dass es sich hier um einen Epos über Liebe, Magie und dunkle Geheimnisse handelt, hat mich neugierig gemacht. Leider muss ich sagen, dass diese Versprechungen nichts als heiße Luft sind ...

Was ist ein Epos eigentlich? Wikipedia sagt, dass dies eine ausschweifende Erzählung ist. "Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus ist meiner Meinung das genaue Gegenteil, denn die Geschichte ist über mehrere hundert Seiten so künstlich aufgebauscht, dass ich zum Ende hin ganze Absätze nur noch überflogen habe. Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich leider nicht den Bann ziehen und war mir stellenweise einfach zu kitschig. Bei mir setzte während des Lesens kein Kopfkino ein.

Anscheinend handelt es sich bei "Das Frostmädchen" nicht um den ersten Roman der Autorin. Das hat mich tatsächlich erstaunt. Er wirkt stellenweise sehr aufgebauscht, sehr eintönig und die Geschichte kommt nach den ersten 100 Seiten nicht mehr voran und dümpelt vor sich hin. Viel Inhalt beziehungsweise Handlung hat das Buch leider nicht und das ist das Hauptproblem. Die fast 400 Seiten sind so extrem in die Länge gezogen mit Wiederholungen, immer wieder den gleichen Gedankengängen unserer Protagonisten und einer Handlung, die sich im Kreis dreht. Magie beziehungsweise Fantasy war nicht zu spüren und leider auch keine echte Gefahr.

Ich bin mir sicher, dass Stefanie Lasthaus Talent zum Schreiben hat, denn hin und wieder funkelte eine gewisse Leidenschaft durch. Meiner Meinung nach ist das allerdings noch ausbaufähig, was aber keine Schande ist. Nur die Schreibroutine hilft, besser zu werden und seinen eigenen Stil zu finden.




- Neve -

Leider sind der Autorin auch die Charaktere nicht besonders glaubhaft gelungen. Es fehlte an einer gewissen Nähe, an einer Hintergrundgeschichte. Ich habe mich teilweise so gefühlt, als würde ich ins kalte Wasser geworfen werden. Neve ist nämlich ein recht schwieriger Charakter, aber warum sie so schwierig ist, erfahren wir nicht. Am Rande bekommen wir nur mit, dass sie vor ihrem gewalttätigen (Ex-) Freund geflohen ist. Ansonsten bleibt sie recht farblos und ihre Handlungen konnte ich teilweise nicht nachvollziehen.

Neve war mir leider auch überhaupt nicht sympathisch, sondern das genaue Gegenteil. Teilweise hat sie mich genervt, denn sie wird als sehr unschuldig und schüchtern beschrieben, ist aber streckenweise doch sehr berechnend. Wie sollte ich also Emotionen für ihre Liebesgeschichte aufbringen?

- Lauri -

Neves Gegenpart ist Lauri, ein junger Künstler, der in einer Hütte einfach nur in Ruhe arbeiten will, dann aber Neve in einem Schneeberg halb erfroren findet. Natürlich verliebt er sich in den ersten 24 Stunden so unsterblich in sie, dass er am liebsten immer an ihrer Seite sein will ...

Die Anziehung der beiden konnte ich nicht verstehen, aber ich bin wohl auch einfach nicht der Typ für solche oberflächlichen Liebeleien. Lauri war mir zu Beginn halbwegs sympathisch, aber irgendwann verlor sich auch das. Für mich war zwischen den beiden leider keinerlei Liebe spürbar, denn dafür ging es mir zu schnell. Die beiden haben kaum ein Wort gewechselt und dann soll es die große Liebe sein? Selbst Edward und Bella haben sich mehr Zeit gelassen! (Sorry, den konnte ich mir an dieser Stelle nicht verkneifen!)




Leider weckt das Cover und auch der Klappentext ganz andere Erwartungen an das Buch. Ich bin von einer jugendlichen Love-Story mit Fantasyelementen ausgegangen, doch stattdessen sind sowohl Neve als auch Lauri bereits Erwachsene, die sich vorrangig sexuell zueinander hingezogen fühlen. Die Emotionen, die von der Autorin vermutlich beabsichtigt waren, sind bei mir leider nicht angekommen. Ganz im Gegenteil, ich hatte schon nach den ersten 50 Seiten solch eine Langeweile gespürt, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. In der Hoffnung, dass die Geschichte irgendwann Fahrt aufnimmt, habe ich weitergelesen.

Leider wollte das Kopfkino bei mir einfach nicht einsetzen. Es war, als würde ich die Geschichte aus der Ferne betrachten. Einzig die Beschreibungen der Umgebung sind der Autorin anschaulich gelungen. Die frostige Eislandschaft war spürbar, aber leider hat das nicht gereicht, um den Buch ausreichend Leben einzuhauchen. Es blieb alles kalt und für mich lief alles recht geradlinig ab. Höhen und Tiefen habe ich vergebens gesucht und Verständnis konnte ich für einige Handlungen leider nicht aufbringen. (Hier sei besonders ein gewisser Mord erwähnt ...)

Rückblickend betrachtet fand ich die reine Grundidee nicht schlecht, aber hier hapert es eindeutig an der Umsetzung. Der Schreibstil liest sich sehr abgehackt und erzeugte keine Bilder in meinem Kopf. Die Charaktere wirkten blass und ohne Leben, teilweise hatte ich das Gefühl, die Autorin würde ihre eigenen Personen nicht so recht kennen und leider wird die ganze Geschichte ohne erkennbaren Spannungsbogen erzählt. Einzig die Aufmachung des Buches gefällt mir, passt aber leider überhaupt nicht zum Inhalt.

Zum Ende möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen. Es passt, ist aber genau so zu erwarten und erinnert ein wenig an die Happy Ends aus gängigen Märchen. Mir fiel die Rezension an dieser Stelle wirklich schwer, denn leider konnte ich dem Buch nichts Positives abgewinnen. Streckenweise hatte ich zum Ende hin nur noch überflogen, denn Spaß hatte ich beim Lesen leider nicht! Ich möchte die Autorin an dieser Stelle aber auf keinem Fall demotivieren. Talent ist spürbar und sie soll unbedingt weiterschreiben!




Es tut mir leid, das Buch an dieser Stelle nicht besser bewerten zu können. "Das Frostmädchen" war das komplette Gegenteil von dem, was ich erwartet hatte. Die Geschichte ist zäh, die Charaktere sind blass und der Schreibstil zu aufgebauscht!

Ich vergebe 1 von 5 Käseratten,