Freitag, 6. März 2026

[Rezension] Eiswinter - Brigitte Beil

 


Titel: Eiswinter

Autor:  Brigitte Beil

Genre: Roman

Erscheinungsjahr: 2011

Seitenzahl: 384
Cover: © btb
Begonnen: 13.02.2026
Beendet: 18.02.2026


Im Jahre 1683 ereignet sich beinahe eine Tragödie, als Gesches Bruder beim Schlittschuhlaufen im See einbricht. Zum Glück ist der schwarze Feldtrompeter Christian zur Stelle und rettet den Jungen. Damit erobert er auch Gesches Herz. Auch wenn ihre Familie gegen diese Liebe ist, kämpft sie darum, mit Christian zusammen zu sein, auch wenn ihre gemeinsame Zeit nicht allzu lange andauern soll ...

Brigitte Beil beschäftigt sich in diesem Roman mit einer real existierenden Person, nämlich dem "schwarzen Trompeter" Christian Gottlieb, erzähl das Geschehen aber aus der Sicht seiner Frau. Dabei klammert sich die Autorin an die historischen Fakten, was dazu führt, dass der Roman sehr glatt und geradlinig wirkt. Für mich fehlte es hier an Tiefe. Aufkommende Probleme - wie der Rassismus oder auch der Ehebruch - werden recht schnell gelöst.

Der Stil war mir zu distanziert. Alles läuft zu schnell ab, besonders das Verlieben der Beiden. Obwohl ich Gesche selbst sehr sympathisch fand und auch ihren Mut bewundert habe, um ihre Liebe zu kämpfen, fehlten mir leider die Emotionen. Der Zeitsprung, den die Autorin nutzt, um Gesches zweite Ehe zu thematisieren, hat für noch mehr Distanz gesorgt. Ich denke, dass Buch wird eher für Leser interessant sein, die sich für die Plöner Geschichte und die groben Hintergründe von dieser historischen Person interessieren.



Die Autorin skizziert eine interessante historische Figur und klammert sich dabei an Fakten. Dadurch geht das Buch leider nicht in die Tiefe ...

Ich vergebe 3 von 5.

1 Kommentar:

  1. Hallo Jessi,

    sehr schade. Titel und Beschreibung hätten mich sofort gereizt.

    Liebe Grüße
    Nicole

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