Freitag, 18. September 2026

[Rezension] Mörderfinder - Die Spur der Mädchen - Arno Strobel

 


 Titel: Mörderfinder - Die Spur der Mädchen

Autor:  Arno Strobel

Genre: Thriller

Erscheinungsjahr: 2021

Seitenzahl: 342
Cover: © Fischer
Begonnen: 14.08.2026
Beendet: 17.08.2026


Mit Arno Strobel hatte ich nach einigen sehr schwachen Werken eigentlich schon abgeschlossen. Doch dann fand ich den ersten Teil seiner Krimireihe in einem Bücherschrank und konnte diesen auch noch in einer Leserunde lesen. Zum Glück habe ich Strobel noch eine Chance gegeben, denn "Mörderfinder - Die Spur der Mädchen" war seit langem mal wieder ein Thriller, der mich wirklich gepackt und mitgerissen hat.

Sehr unheimlich beginnt die Geschichte für einen Vater, der vor sechs Jahren seine Tochter verloren hat. Nun findet er Lenis Schulrucksack und andere persönliche Gegenstände, die andeuten, dass sie zurück sein könnte. Zeitgleich verschwinden wieder Kinder und es scheint, dass der Täter von damals wieder zuschlägt.

Als Ermittler tritt hier Max Bischoff auf, der eigentlich den Polizeidienst hinter sich gelassen hat und nun Dozent an einer Uni ist. Er bringt den Studenten bei, sich in die Täter hineinzuversetzen, wird nun aber von Lenis Vater beauftragt, herauszufinden, was geschehen ist. Dabei offenbart sich eine sehr grauenvoll Geschichte, die mich beim Lesen oft an meine Grenzen gebracht hat.

Sehr aufwühlend ist das Thema, geht es doch um Kinder, die misshandelt werden. Das hat mich an einigen Stellen echt an meine Grenzen gebracht und ein paar Mal sogar Übelkeit ausgelöst. 

Spannend bleibt die Tätersuche, die hier pausenlos zum Miträtseln einlädt. Teilweise lässt sich das Puzzle selbst zusammensetzen, da es nicht allzu viele Verdächtige gibt. Ich hatte in eine andere, etwas kompliziertere Richtung gedacht, war aber auch so mit dem stimmigen Ende zufrieden. Mit diesem Werk hat mich Arno Strobel wieder zurückerobert. Ich hoffe, noch weitere Teile der Reihe zu finden!



Ein spannender Thriller, der aufwühlt und mich ein paar Mal an meine Grenzen gebracht hat. Damit hat Strobel mich als Leser zurückgewonnen!

Ich vergebe 5 von 5.

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