Freitag, 4. September 2026

[Spontane Leserunde] Löcher - Louis Sachar


 So, der Sommer unserer gemeinsamen, spontanen Leserunden von meiner Autorenkollegin Sandra Pulletz und mir neigt sich langsam dem Ende zu. Als Abschluss haben wir ein Buch ausgesucht, das wir beide zufällig im Bücherschrank entdeckt haben. Es handelt sich um "Löcher" von Louis Sachar. Wer spontan mit einsteigen mag, ist herzlich willkommen.

Leseabschnitte

1. Abschnitt - Kapitel 1 bis Kapitel 7

2. Abschnitt - Kapitel 8 bis Kapitel 18

3. Abschnitt - Kapitel 19 bis Kapitel 27

4. Abschnitt - Kapitel 28 bis Kapitel 36

5. Abschnitt - Kapitel 37 bis Kapitel 59


Ich wünsche uns viel Spaß und eine rege Diskussion!

22 Kommentare:

  1. 1. Abschnitt - Kapitel 1 bis Kapitel 7

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    1. Eine Besserungsanstalt für Jungs ist also der Schauplatz für diesen Jugendroman. Stanley rutscht hinein, weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Die Geschichte mit den Turnschuhen ist echt bitter und zeigt sehr schön, wie schnell man in eine Situation gerät, in der einen niemand mehr glaubt. Stanley ist ja eh schon ein Außenseiter und hat keine Freunde, er hat es also auch so schon sehr schwer.

      In der Anstalt muss man also jeden Tag ein Loch ausgraben und Stanley kommt direkt an seine Grenzen. Das soll die Jungen also auf den rechten Weg zurückbringen und sie erziehen ... gruselig!

      Die Geschichte von Elya und dem Familienfluch fand ich sehr unterhaltsam und bin da froh gewesen, dass er sich selbst gegen das Mädchen entschieden hat. Auch hier steckt sehr viel in dieser Geschichte drin, eben auch was den freien Willen betrifft. Schön, dass er danach eine Frau fand, die wirklich zu ihm passte.

      Bin gespannt, ob Stanley rebellieren wird und ob zwischen ihm und den anderen Jungs eine Freundschaft entsteht!

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    2. Schade, dass es keinen See gibt! Irgendwie hätte mir das gefallen. Diese Besserungsanstalt ist ja seltsam. Und wofür die Löcher gut sein mögen? Da bin ich gespannt.
      Auch die Turnschuhgeschichte ist etwas abgedreht, wie das ganze Buch bisher :D
      Dazu passt ja auch der Familienfluch. Ob Stanley den brechen kann?

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    3. Ich glaube, die Löcher sind einfach nur da, um ihnen eine Beschäftigung zu geben. Das Gefühl, dass sie ihr eigenes Grab schaufeln, ist aber echt gruselig.
      Dann die Hitze und der Durst. Puhh, ich stelle es mir sehr hart vor, auch sehr gefährlich. Ob da schob
      Jungs umgekommen sind?

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    4. Es stand ja, dass viele es nicht gut verkraften ...

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  2. 2. Abschnitt - Kapitel 8 bis Kapitel 18

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    1. Du hattest recht, sie suchen doch nach etwas, nur nach was genau?
      Die Frau ist auf jeden Fall auch interessant. Auch wenn alle nun an der falschen Stelle gesucht haben.

      Stanley selbst wird von der Gruppe akzeptiert, das finde ich schön. So spürt er wohl zum ersten Mal, was es heißt, dazugehören.

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    2. Na, das wird ja immer geheimnisvoller. Anscheinend ist an diesem Löcher-Platz irgendetwas verlorengegangen vor langer Zeit?

      Stanley bekommt ja einen Brief von seiner Mutter, die ja keine Ahnung hat, wo er so wirklich ist. Irgendwie traurig.

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  3. 3. Abschnitt - Kapitel 19 bis Kapitel 27

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    1. Jetzt hat Green Lake auch noch eine Vorgeschichte bekommen. Das hat mir echt gefallen, von der Lehrerin und von Zwiebel-Sam zu lesen, auch wenn ihre Geschichte sehr tragisch ist. Ich hätte nicht erwartet, dass esbauch noch um Rassismus geht.

      Dass Stanley Zero nun das Lesen beibringt, finde ich klasse. Allgemein mag ich Zero eh sehr, er hat das Herz am rechten Fleck!

      Frage ist jetzt, ob die Hülse wirklich von der Lehrerin stammt und warum die Chefin so sehr nach diesen Relikten giert.

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    2. Beeindruckt bin ich übrigens nach wie vor über die Leistung der Jungs, stanley musste dann auch noch so lange ohne Wasser auskommen. Ich stelle mir den Durst ja echt schlimm vor. Und in deren Flaschen passt sicher auch nur maximal ein Liter rein. Das ist schon echt hart, da in der Hitze zu arbeiten.

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    3. Ah okay, nun wissen wir, wieso der See ausgetrocknet ist!
      Eine weitere Geschichte aus der Vergangenheit! Bestimmt kommen da noch alle Fäden zusammen.

      Bin auch über die Leistung beeindruckt und ja, eigentlich spurt da doch jeder brav im Großen und Ganzen.

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    4. Ich finde es auch seltsam das kaum rebelliert wird. Aber ich denke mal, sie sind dort extrem abhängig von Wasser und Nahrung. Ohne würden sie kaum 1 bis 2 Tage aushalten können in dieser Hitze.
      Erwartet hätte ich aber auch irgendwie, dass sie sich zusammenschließen und rebellieren.

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  4. 4. Abschnitt - Kapitel 28 bis Kapitel 36

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    1. Ich kann auch gar nicht mehr aufhören zu lesen, mich hat die Geschichte echt total gepackt!
      Nun ist Zero nach einer Schlägerei auf und davon. Wirklich gut behandelt wurde er ja von den anderen nicht wirklich, da steckt vermutlich auch ein wenig Rassismus dahinter. Schade, dass ihn alle für dumm halten, ich halte ihn für sehr klug!

      Spannend, dass Stanley den Wasserwagen gestohlen hat - auch wenn er nicht sonderlich weit kam. Aber er hat Zero gefunden und das Boot namens Mary Lou, das natürlich direkt an den Esel von Sam erinnert. Sehr cool. Nun kommen sie der Geschichte des Ortes immer mehr auf die Spur, auch wenn ich gar nicht weiß, wie alles auf den wenn Seiten noch zu Ende gehen soll.

      Suchen alle dort denn nach der angeblichen Beute der Lehrerin? Ein Schatz, der vielleicht ja gar nicht mal existiert ...



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    2. Schön, dass Stanley und Zero so eine Freundshcaft verbindet und Stanley ihn sucht, als er wegläuft.
      Sehr interessant, dass sie das Boot finden. Ja, ich glaube, das hängt alles zusammen noch und ich denke, sie suchen diesen Schatz!

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  5. 5. Abschnitt - Kapitel 37 bis Kapitel 59

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    1. So, ich habe es gerade beendet - sehr abenteuerlich die letzten Kapitel und es gab sogar ein recht großes Happy End, das ich so gar nicht kommen sah.
      Man könnte dem Autor sicherlich vorwerfen, dass doch recht viele Zufälle den Weg ebnen, aber vielleicht ist es auch Schicksal, dass sich Zero und Stanley finden und zeitgleich auch den Koffer vom Urgroßvater gemeinsam bergen. Der Familienfluch scheint dadurch ja gebrochen zu sein.

      Ich fand hier in dem Abschnitt die Freundschaft und den Zusammenhalt von Zero und Stanley noch echt toll. Witzig, dass sie sich so lange von Zwiebeln ernähren konnten.

      Zum Ende hin löste sich alles vielleicht etwas zu einfach - ich hätte mir vielleicht ein Ende mit etwas mehr Nachklang gewünscht, gerade für so eine Lektüre, die ja oft in Schulen gelesen wird. Ich hatte aber dennoch Spaß mit dem Buch und Stanleys und Zeros Abenteuer!






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  6. Hahaha, ja ich dachte auch, dass hier echt vieeeele Zufälle reinspielen, aber ok irgendwie kann man das wohl akzeptieren, vor allem da die Geschichte ohnehin so abgedreht ist.
    So erfahren wir Leser auch die komplette Geschichte der Vergangenheit und die weitreichenden Folgen bis in die Zukunft. Eine schöne Geschichte!

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  7. Theoretisch könnte man ja auch von Schicksal sprechen, dass die beiden als Nachkommen zudammen geführt hat, sodass der Familienfluch dadurch gebrochen werden konnte. Den Schatz selbst hätte es für mich da gar nicht gebraucht, weil ich irgendwie glaube, dass sie etwas wertvolleres in der Wüste von Texas gefunden haben als Geld :)

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  8. Übrigens soll es auch eine Verfilmung von dem Buch geben!

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