Samstag, 16. März 2019

[Rezension] Fear Street - Teufelskreis - R. L. Stine

Titel: Fear Street / Teufelskreis
Autor:  R.L. Stine
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2009
Anzahl der Seiten: 160
Cover und Inhaltsangabe © Loewe




"Natalie und ihre Freunde haben einen Schwur geleistet: Niemand soll erfahren, was in der nebligen Nacht in der Sackgasse geschah. Doch einer von ihnen kann nicht mehr schweigen - und wird kurz darauf tot aufgefunden. Ein tragischer Unfall, wie es scheint. Dann stirbt noch ein Mädchen. Natalie will nicht glauben, dass unter ihren Freunden ein Mörder ist - bis sie selbst in Lebensgefahr schwebt."




Nachdem ich nun schon einige der "Fear Street"-Bücher auf englisch gelesen habe, wollte ich auch mal wieder einen Teil auf deutsch lesen, um einen direkten Vergleich zu haben. In meiner Jugend habe ich die Bücher verschlungen, doch mit fast 30 lesen sich die Geschichten natürlich vollkommen anders.

Der leichte und jugendliche Stil gefällt mir immer noch sehr gut und auch mit den doch sehr oberflächlichen Charakterzeichnung komme ich noch immer sehr gut klar. Nur die Hinweise, die ich als Jugendlich natürlich überlesen habe, waren für mich nun im Erwachsenenalter doch sehr auffällig. Wahrscheinlich habe ich in meinem Leben mittlerweile einfach schon viel zu viele (Jugend-)Thriller gelesen!




"Teufelskreis" von R.L. Stine erinnert von der Geschichte ein wenig an "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast! Wir haben hier eine Clique, die einen Unfall baut und dann Fahrerflucht begeht. Im Anschluss schwören sie sich, dass sie nichts über diese verhängnisvolle Nacht sagen werden. Blöd nur, dass alle, die mit dem Gedanken spielen, zur Polizei zu gehen, plötzlich sterben.

Klar, der Plot ist nicht neu, aber dennoch immer wieder sehr unterhaltsam. Gerade im Horrorbereich mag ich diese altbekannten Ausgangssituationen sehr gerne und ich könne wohl noch hunderte Bücher lesen, in denen es um eine Gruppe von Freunden geht, die nach und nach bestialisch abgeschlachtet werden. Ich mag solche Bücher und deswegen werde ich wohl mein Leben lang großer Fan der "Fear Street"-Reihe bleiben. Die Geschichten haben meine Jugend geprägt und mich selbst inspiriert, in diesem Genre zu schreiben.

Die Jugendthriller lesen sich natürlich vollkommen anders als noch vor gut 20 Jahren (Ja, ich werde echt alt!), besitzen aber dennoch einen großen Unterhaltungswert und sind aufgrund der geringen Seitenzahl schnell gelesen. Für mich war zwar der Täter in "Teufelskreis" recht schnell entlarvt und es gab auch einige Logiklücken, die mir als Teenie gar nicht aufgefallen sind, aber dennoch habe ich mich auch hier vollkommen in der Geschichte verloren. Es wird definitiv nicht mein letzter Teil aus der Reihe gewesen sein!




"Teufelskreis" von R.L. Stine war für mich wieder eine Reise in die Fear Street und gleichzeitig eine Reise in meine Jugend. Ich fand diesen Jugendthriller sehr unterhaltsam, wenngleich der Täter für mich als erwachsenden Leser doch recht offensichtlich war. Dennoch: Auch für Erwachsene bieten die Bücher einige tolle Lesestunden!

Donnerstag, 14. März 2019

[Rezension] Fear Street - Der Ferienjob - R.L. Stine

Titel: Fear Street / Der Ferienjob
Autor:  R.L. Stine
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2003
Anzahl der Seiten: 155
Cover und Inhaltsangabe © Loewe




"Ist Chrissy eine Hexe? Chrissy ist wirklich perfekt. Die Conklins hätten für die Sommerferien keine bessere Hilfe für den Haushalt finden können. Chrissy hat fantastische Zeugnisse, und die Kinder mögen sie gerne. Nur Amanda findet Chrissy ziemlich unheimlich. Aber niemand will glauben, was sie nachts heimlich beobachtet hat ..."




Gerade schwelge ich ein wenig in den Erinnerungen an meine Jugend und dabei habe ich große Lust bekommen, noch einmal in die "Fear Street"-Bücher einzutauchen, die ich damals so sehr geliebt habe. Ich erinnere mich noch daran, dass "Der Ferienjob" eins meiner allererstern Bücher der Reihe war. Damals war ich gepackt, schockiert und habe mich furchtbar gegruselt.

All das habe ich auch beim erneuten Lesen empfunden und ja, man wird niemals zu alt für solche Bücher. Für mich gehört "Der Ferienjob" zu den unheimlichsten Teilen der Reihe, wenngleich die Geschichte für mich in der heutigen Zeit stellenweise natürlich etwas vorhersehbar gewirkt hat.

In dieser Geschichte geht es auf jeden Fall leicht paranormal zu, was für die "Fear Street"-Reihe zwar selbst etwas untypisch ist, hier aber dennoch gut funktioniert. So ist das Buch eher ab 14, denn es geht hier teilweise doch sehr blutig zur Sache!




Gerade tauche ich ein wenig in meine eigene Vergangenheit ein, um dem Hier und Jetzt ein wenig zu entfliehen. Die "Fear Street"-Bücher haben mir schon damals durch einige schwere Zeiten geholfen und auch jetzt ziehen sie mich wieder tief in das Geschehen und lassen mich die Realität ein wenig vergessen!

"Der Ferienjob" ist die Geschichte einer unheimlichen Babysitterin, die Amanda hier ganz schon zusetzt. Warum geht niemand von den vorherigen Familien, bei denen sie Babysitter war ans Telefon? Was hat es mit den seltsamen Zeitungsausschnitten auf sich, die Amanda bei Chrissy findet? Und warum verhalten sich die Haustiere der Familie in Chrissys Gegenwart so seltsam.

Natürlich verrät der Klappentext hier schon. welche Richtung dieser Roman anschlägt, dennoch bleibt es durch die vielen Vorfälle durchwegs spannend und interessant!

Ich empfand dieses Buch ein wenig komplexer als andere Teile der Reihe, denn hier gibt es wirklich eine echte Hintergrundgeschichte, die offenbart wird. Zudem ist der Showdown hier sehr lang und unfassbar spannend. Auch als Erwachsene habe ich mich hier bestens unterhalten gefühlt und habe teilweise mit Amanda gegruselt. Chrissy, die Babysittern, wirkt hier wirklich sehr unheimlich und unberechenbar.

Das Ende hat mir hier auch sehr gut gefallen. Vieles ist zwar sehr eindeutig, doch durch die vielen Cliffhanger bleibt die Geschichte aber bis zum Ende sehr fesselnd!



Für mich gehört "Der Ferienjob" zu den besten Teilen der Reihe. Es geht hier sehr unheimlich, blutig und sehr spannend zur Sache mit einer Babysitterin, die anscheinend ein Geheimnis zu verbergen hat. Ein tödliches Geheimnis ...

Dienstag, 12. März 2019

[Rezension] Der verrückte Stan (23 Kurzgeschichten!) - Richard Laymon

Titel: Der verrückte Stan
Autor:  Richard Laymon
Genre: Horror, Kurzgeschichten
Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2018
Anzahl der Seiten: 512
Cover und Inhaltsangabe © Festa



"Der verrückte Stan" ist ein Kurzgeschichtenband mit 23 doch recht unterschiedlichen Geschichten von Richard Laymon. Ich brauche hier wohl nicht noch einmal zu erwähnen, dass ich schon seit meiner Jugend ein großer Fan von Laymon bin und beinahe alle seiner Bücher förmlich verschlungen habe. Für mich ist er ein wahrer Meister des Horrors und deswegen bin ich wirklich froh, dass aus seinem Nachlass noch immer Werke ausgegraben und ins Deutsche übersetzt werden.

Bei solch einem Kurzgeschichtenband gibt es natürlich immer Storys, die persönlich mal mehr und mal weniger gefallen. Einige der Geschichte sind extrem kurz, wiederum andere sehr intensiv und eben "typisch" Laymon. Die Zusammenstellung hat mir hier gut gefallen und war sehr abwechslungsreich, wenngleich auch einige Storys dabei waren, die mich leider nicht überzeugen konnten.




"Die Seejungfrau" (5 von 5)

Gleich die erste Geschichte ist sehr unheimlich und besitzt den "typischen" Laymon-Humor. Hier wird Elmo von Rudy und Cody eingeladen auf eine Insel zu schwimmen, auf der angeblich ein Mädchen auf ihn wartet. Blöd nur, dass die beiden Elmo die Geschichte der "Seejungfrau" erzählen, die im Meer hausen und auf Rache aus sein soll! Diese Story ist als Einstieg echt genial, denn sie ist bitterböse und besitzt gleichzeitig einen tollen Humor!

"Blarney" (3 von 5)

Diese Geschichte ist sehr kurz und wirkt auf mich etwas unfertig. Val und Deke besichtigen nach einem gemeinsamen Überfall ein Schloss und werden mit einer alten Legende konfrontiert. Der Anfang ist durchaus spannend, aber für meinen Geschmack endet diese Story viel zu abrupt.

"Dracusons Chauffeurin" (4 von 5)

Der Name dieser Kurzgeschichte lässt schon vermuten, welche Richtung sie anschlägt. Wir folgen hier Pete, der die Nachtschicht in einem Hotel übernimmt und dort gerne durch die Fenster Frauen beobachtet. Plötzlich taucht eine Frau mit einem Leichenwagen auf, die gerne den ganzen Tag im Hotelzimmer schlafen möchte. Natürlich möchte Pete auch sie beobachten ... Wieder eine wirklich fesselnde und zum Ende hin sehr verrückte Geschichte!

"Pannenhelfer" (4 von 5)

Coleens Schwester wurde ermordet. Nun hat sie selbst eine Autopanne und gerät in Panik, als ein Mann hält und ihren Wagen reparieren möchte. Zu Recht? Diese Geschichte ist zwar zum Ende hin auch recht kurz, dafür gibt es hier wieder eine bitterböse Auflösung!

"Stickman" (5 von 5)

Diese Geschichte fand ich besonders unheimlich und atmosphärisch. Hier haben wir vier Teenies auf dem Rückweg vom Autokino. Sie kommen an einer unheimlichen Vogelscheuche vorbei und erzählen sich die gruselige Legende dazu. Natürlich entschließen sie sich dann zu einer Mutprobe ... Ich habe nun definitiv Angst vorm Stickman!

"Der verrückte Stan" (5 von 5)

Hier haben wir auch schon den Namensgeber dieses Kurzgeschichtenbandes und in dieser Story erzählt eine Babysitterin eine wirklich sehr unheimliche Geschichte, die besonders den kleinen Billy verstört. Geht Nachts wirklich der verrückte Stan umher und sucht nach unverschlossenen Türen? Ich hatte beim Lesen echt eine Gänsehaut und das Ende war wieder sehr böse!

"Der Verehrer" (3 von 5)

Diese Geschichte ist sehr kurz, besitzt aber dennoch eine gewisse Ironie. Es geht um Claudine und ihrem unheimlichen Stalker. Meiner Meinung nach hätte man aus dieser Story aber viel mehr machen können!

"Gutenachtgeschichten" (3 von 5)

Hier bringt ein Vater seinen Sohn ins Bett und erzählt ihm eine unheimliche Gutenachtgeschichte. Mehr passiert hier allerdings auch nicht. Diese Geschichte wirkte für mich eher wie ein Anfang ohne echtes Ende!

"Dinkers Pond" (4 von 5)

Bei dieser Geschichte fehlte mir ein wenig die Atmosphäre, doch ansonsten hat sie mir gut gefallen. Wir haben hier zwei junge Goldsucher und eine Frau, die dieses Freundschaft zerstört. Blöd, dass Lucy die Geschichten von George nicht glaubt, denn die Legende eines Teiches, in dem sie schwimmen geht, scheint wahr zu sein ...

"Schlechte Nachrichten" (2 von 5)

Das war die erste Geschichte, die mir leider überhaupt nicht zugesagt hat. Es geht um eine seltsame Kreatur, die eine Familie terrorisiert und nur schwer getötet werden kann. Für mich hat in dieser Story die Spannung gefehlt und auch eine gewisse Überraschung!

"Speisesaal" (3 von 5)

Jean und Paul haben Sex in einer Parkanlage und werden von einem Mann erwischt, der anscheinend ein gesuchter Mörder ist. Hier haben wir eine Geschichte, die recht typisch ist, allerdings hat mir hier das Ende, beziehungsweise das Auftauchen des Übernatürlichen leider so gar nicht gefallen!

"Schnitt" (2 von 5)

Diese Kurzgeschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt und wirkte auf mich wieder einmal unvollendet, obwohl die Grundidee nicht schlecht ist. Laymon entführt uns hier an ein Filmset, das verflucht zu scheint! Leider haben mir hier die Charaktere nicht so recht gefallen.

"Die Annonce" (3 von 5)

Hier haben wir wieder eine sehr kurze Geschichte über eine falsche Stellenanzeige. Gut zu lesen mit einem witzigen Ende, aber es fehlte doch irgendwie der Pep

"Die Anhalterin" (5 von 5)

Malcom nimmt die Tramperin Sally mit und lässt sie sein Auto fahren, damit er sich ausruhen kann. Blöd nur, dass Sally schon einige schlechte Erfahrungen gesammelt zu haben scheint und große Angst davor hat, wieder aussteigen zu müssen ... Bei dieser Geschichte konnte ich mich kaum halten vor Lachen. Der Humor ist hier echt genial!

"Am Set von Vampire Night" (2 von 5)

Tja, hier weiß ich einfach nicht, was dieser Bericht hier drin zu suchen hat. Es handelt sich hierbei nämlich nicht um eine echte Kurzgeschichte, sondern um eine Erzählung von einem Setbesuch mit jeder Menge Werbung für irgendwelche "tollen" Independentfilme! Für mich war es echt langweilig geschrieben und passte für mich auch komplett nicht in dieses Buch. Lückenfüller?

"Der Junge, der Twilight Zone liebte" (4 von 5)

Chuck schaut sich gerne "Twilight Zone" an und will den großen Serienmarathon nicht verpassen. Blöd nur, dass gerade Halloween ist und seine Eltern nicht wollen, dass er die ganze Nacht vor dem Fernseher sitzt. Also geht er auf "Süßes oder Saures"-Tour ... Ich fand diese Geschichte echt atmosphärisch und gut geschrieben! Nur gab es hier kein echtes Ende, sondern der Leser wird ab einen gewissen Punkt allein gelassen. Durch die Geschichte wurde ich aber endlich animiert, eine Folge von "Twilight Zone" zu schauen!

"Der Job" (3 von 5)

Die beiden Polizisten Mark und Stacy sehen einen seltsamen Mann, der eine Frau bei sich hat und verfolgen ihm. Blöd nur, dass sich eine andere Frau ihnen mit einem Camcorder in den Weg stellt und alles dokumentieren will ... Gut geschrieben, aber für mich gab es hier zu wenige Überraschungen!

"Zehn Mäuse, dass du es nicht machst" (5 von 5)

Hier geht es um eine "witzige" Wette. Jeremy soll auf das Grab seiner strengen, kürzlich verstorbenen Lehrerin kacken. Maker und doch einfach typisch Laymon! Ich habe mich gut unterhalten gefühlt!

"Choppie" (4 von 5)

Kristy und Lynn sitzen am Lagerfeuer, als ein Fremder auftaucht und ihnen eine mörderische Geschichte erzählt. Hier hatte ich beim Lesen echt eine Gänsehaut!

"Hammerhead" (5 von 5)

Diese Geschichte ist einfach nur cool! Es geht um einen Mörder, der, wie der Titel des schon andeutet, gerne einen Hammer benutzt, um Tiere und Menschen zu töten. Sehr blutige Story!

"Der Henker" (4 von 5)

Marshall Sam Cross stößt auf ein Lager und erzählt eine unheimliche Geschichte. (Ja, diese Ausgangslage mag Laymon wohl!) Hier habe ich mich auch gut unterhalten gefühlt, auch wenn diese Story keine größeren Überraschungen beinhaltet.

"Die lebenden Toten" (3 von 5)

Puhh, diese Geschichte war selbst für meine Verhältnisse ein wenig zu verrückt. Wie der Titel bereits vermuten lässt, geht es hier um Zombies, also lebende Tote und um zwei Freunde, die sich an einen scheinbar sicheren Ort zurückgezogen haben! Die Entwicklungen hier sind aber mehr als verrückt!

"Doppeldate" (5 bon 5)

Die letzte Geschichte ist nicht nur eine der Längsten, sondern gehört für mich auch zu den Besten. Es geht hier um Dee und Sharon, die einen Typen kennenlernen und sich auf ein Doppeldate einlassen. Doch dann verschwinden die beiden Kerle einfach und lassen die zwei Frauen im Auto zurück ... Diese Story ist wirklich ein guter Abschluss, denn sie ist durch und durch Laymon! Witzig, brutal, unvorhersehbar und zudem mit einer gehörigen Portion Humor!




Mich hat diese Geschichtensammlung auf jeden Fall gut unterhalten. Richard Laymon zeigt hier auf jeden Fall, dass er ein wahrer Meister des Horrors ist. Die Zusammenstellung ist gut gelungen, auch wenn es natürlich einige Storys gab, die mir nicht so zu gesagt haben. Besonders "Am Set von Vampire Night" war nur ein Bericht von Laymons Zeit an einem Filmset und passte für mich nichts ins Gesamtwerk. Dafür habe ich in "Doppeldate", "Hammerhead", "Stickman" und "Die Seejungfrau" ein paar echte Highlights gefunden!





Sonntag, 10. März 2019

[Reading in english] Fear Street/ The Perfect Date - R.L. Stine

Titel: Fear Street / The Perfect Date
Autor:  R.L. Stine
Genre: Jugendthriller
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2002
Anzahl der Seiten: 160
Cover und Inhaltsangabe © Simon Pulse




"After his girlfriend's gruesome death a year ago, Brady is finally ready to get on with his life. He's met Rosha and he's completely smitten. But something weird is going on. Terrible accidents seem to happen whenever Rosha's around. And a strange figure with a scarred face is following Brady everywhere he goes. Is Rosha really Brady's dream girl, his perfect date? Or has she brought his worst nightmare back to life?"




Und wieder einmal stand eine englische Lektüre auf dem Plan und da ich gerade im "Fear Street"-Fieber bin, war klar, dass ich auch hier direkt in den nächsten Teil abtauche, der im deutschen übrigens "Mörderische Verabredung" heißt. Während die anderen Teile recht einfach zu lesen waren, empfand ich gerade ein paar Vokabeln hier als schwieriger. Dennoch konnte ich hier aber recht schnell in die Geschichte abtauchen und habe mich in dieser bitterbösen Geschichte verloren!

And once again there was an English reading on the schedule and as I am currently in "Fear Street"-fever, I wanted to read the next part. While the other parts were quite easy to read, I just found a few vocabulary words here more difficult. Nevertheless, I was able to dive into the story quite quickly and lost myself in this bittersweet story!



- Brady -

Hier haben wir zum ersten Mal einen Charakter, der nicht ganz so sympathisch sein soll. Brady ist ein Aufreißer, der schöne Mädchen mag. Nach dem Tod seiner Freundin ist er nun mit Allie zusammen, lernt aber zu Beginn der Geschichte die perfekte Rosha kennen. Er kann ihr nicht widerstehen und es wird schnell klar, dass er alles, wirklich alles für sie tun wird ...

This is the first time we have a character who is not supposed to be that sympathetic. Brady is a Womanizer who likes beautiful girls. After the death of his girlfriend he is now together with Allie, but gets to know the perfect Rosha at the beginning of the story. He can not resist her and he will do everything, really everything, for her ...




"The Perfect Date" beginnt bereits sehr spannend mit dem tragischen Tod von Bradys Freundin Sharon. Ein Jahr später hat Brady diesen Unfall allerdings vergessen und ist mit Allie zusammen. Blöd nur, dass ihm urplötzlich die perfekte Rosha über dem Weg läuft und dass es in ihrer Nähe zu seltsamen Zwischenfällen kommt!

"The Perfect Date" begins very exciting with the tragic death of Brady's girlfriend Sharon. One year later Brady forgot about the accident and has a new girlfriend called Allie. Bad, that suddenly the perfect Rosha runs across his path and that there are strange incidents in her vicinity!

Für mich war diese Geschichte eine der stärksten aus der Fear Street-Reihe, denn es geht hier wirklich sehr unheimlich zu. Nicht nur Rosha verhält sich hier sehr seltsam, nein, in Bradys Nähe taucht auch immer wieder ein Mädchen mit Narben auf.

For me, this story was one of the best of the "Fear Street"-series, because it has a very creepy atmosphere. Not only does Rosha behave very strangely here, no, in Brady's vicinity, a girl with scars appears again and again.

Beim Lesen hatte ich hier wirklich eine Gänsehaut und war wirklich gebannt von der Story. Natürlich ist Brady hier aber kein Protagonist, mit dem man mitfiebert. Ganz im Gegenteil. Im Grunde wollte ich, dass er hier bestraft wird, denn er hintergeht hier nicht nur seine aktuelle Freundin, nein, er scheint auch um seine verunglückte Freundin nicht zu trauern.

While reading, I really had goosebumps and was really banned from the story. Of course, Brady is not a protagonist here to cheer on. But on the contrary. Basically, I wanted him to be punished here because he does not only cheat on his current girlfriend here, no, he does not seem to feel bad about the loss of his girlfriend.

Das Ende ist passend und doch ungewohnt für ein Buch der "Fear Street"-Reihe. Hier gibt es nämlich eher eine paranormale Auflösung, die für mich aber absolut stimmig war. Ein tolles Jugendbuch, das sich auch auf englisch gut lesen lässt!

The end is great, but unusual for a book of the "Fear Street" series. There is more of a paranormal resolution here, which was absolutely consistent for me. Its a great youth book that can be read well in English!



"The perfect Date" hat die perfekte "Fear Street"-Atmosphäre und hat mich wieder in meine Jugend katapultiert! Spannend, unheimlich und fesselnd!

"The perfect date" has the perfect "Fear Street" atmosphere and has catapulted me back into my youth! Exciting, scary and captivating!



Freitag, 8. März 2019

[Rezension] Die letzten Tage des Jack Sparks - Jason Arnopp

Titel: Die letzten Tage des Jack Sparks
Autor:  Jason Arnopp
Genre: Horror, Horrorthriller
Erscheinungsdatum: 29. Januar 2019
Anzahl der Seiten: 400
Cover und Inhaltsangabe © Knaur

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!




"Wenn es das Übersinnliche wirklich gäbe, gäbe es auch Beweise auf YouTube! Der erfolgreiche Sachbuchautor Jack Sparks will Geister und Dämonen ein für alle Mal als Hirngespinste entlarven. Den Exorzismus in Rom, an dem er teilnimmt, verbucht er als gelungenen Einsatz von Special Effects. Doch dann erscheint ihm das besessene Mädchen immer häufiger im Traum, sein Dolmetscher begeht Selbstmord und ruft ihn anschließend an, und auf YouTube taucht ein absolut echt aussehendes Geistervideo auf, augenscheinlich von Jack selbst gepostet. Denn das Übersinnliche ist verdammt real – und macht sich auf, Jack zu holen!"




Auf "Die letzten Tage des Jack Sparks" wurde ich durch eine ebenfalls Horrorbegeisterte Bloggerkollegin aufmerksam, die dieses Buch als modernen Horrorroman beschrieben hat und sehr begeistert war. Gleich zu Beginn: Dieser Meinung muss ich mich jetzt definitiv anschließen.

Jason Arnopp hat hier einen Horrorroman geschaffen, der den Zahn der Zeit trifft, gleichzeitig kritisch, humorvoll, mysteriös und unheimlich ist. Bemerkenswert fand ich hier die Art der Betrachtungsweise. Durch Jack Sparks skeptische Augen wird die Welt des Paranormalen hier förmlich zerrissen, gleichzeitig baut sich aber eine sehr unheimliche Grundstimmung auf. Der Leser darf hier nämlich selbst entscheiden, ob er zu den Skeptikern oder den Gläubigen gehören will, ja, was nun wahr ist und was eben nicht.




- Jack Sparks -

Jack Sparks ist ein bekannter Autor, der sich hier, in seinem allerletzten Werk, auf die Suche nach dem Paranormalen begibt. Eins muss gleich einmal gesagt werden: Jack ist nicht nur Atheist, nein, er macht sich ganz schamlos über das Übernatürliche und auch alle, die daran glauben, lustig.

Damit ist Jack kein einfacher Charakter. Er ist im Grunde ein riesiger Egoist, viel zu selbstverliebt und maßlos von sich überzeugt. Er ist nur auf den eigenen Vorteil bedacht und für ihn existiert nur eine einzige Meinung, nämlich seine eigene.

Tja, obwohl dieser Kerl hier augenscheinlich nur negative Eigenschaften besitzt, habe ich mit ihm mitgelitten und ja, jetzt, am Ende des Buches kann ich sagen, dass ich ihn auch irgendwie mochte.




"Die letzten Tage des Jack Sparks" besteht zum einen aus dem letzten Manuskripts des (natürlich fiktiven) Jack Sparks, der hier als absoluter Skeptiker in die Welt des Paranormalen eindringt und zum anderen aus vielen nachträglichen Bemerkungen und Interviews seines Bruders Alistair.

Aus Jacks Sicht ist natürlich alles, was hier passiert, nur eine große Show. So ist er zu Beginn der Geschichte in Rom und nimmt an einem Exorzismus teil, den er einfach nicht ernst nehmen kann. Während der Leser hier teilweise sehr geschockt mit ansehen muss, was bei dieser Teufelsaustreibung  mit der sehr jungen Maria passiert, hängt Jack lieber am Handy und teilt seinen Followern über die sozialen Netzwerke mit, wie lächerlich er dieses "Schauspiel" doch findet.

Das Buch besitzt dadurch natürlich eine gewissen Humor. Erstaunlich fand ich es hier aber, dass die sehr unheimliche Atmosphäre dennoch erhalten bleibt. So habe ich einerseits über Jacks bissige Art grinsen müssen, auf der anderen Seite hatte ich aber durch die vielen rätselhaften Geschehnisse eine ungemeine Gänsehaut beim Lesen!

Jack, der nach dem Exorzismus weiterhin auf seine Meinung beharrt, dass die Welt des Übernatürlichen nicht existiert, besucht hier im Verlauf der Geschichte noch andere Personen und Gruppen. So nimmt er zum Beispiel an einem sehr interessanten Experiment teil, bei dem ein Geist allein durch Willenskraft erschaffen werden soll. Über dieses Experiment habe ich schon andere Bücher gelesen, finde die Thematik aber jedes Mal auf Neue sehr interessant.

"Die letzten Tage des Jack Sparks" spielt gekonnt auf unsere heutige, doch sehr fortschrittliche Zeit an. So tauchen Geistervideos auf, es werden die verschiedensten Horrorfilme eingebracht (als Jack die Produzenten meines Lieblingsfilms "Blair Witch Project" aufsucht, wäre ich am liebsten vor Aufregung durch die Gegend gesprungen!) und auch die Vor- und Nachteile der sozialen Medien werden aufgegriffen.

Das Buch entwickelt sich schnell zu einem echten Horrortrip und wird, je mehr Personen Jack in die ganze Sache hineinzieht, immer intensiver. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe oftmals vor Anspannung den Atem angehalten. Ich habe es geliebt, hier in die Welt des Paranormalen abzutauchen, ja, mich in ihr, genau wie Jack, zu verlieren.

So besitzt das Buch ein Ende, das mich einfach umgehauen hat und das wohl Skeptiker, wie auch Gläubiger zufriedenstellen wird. Mich hat die letztendliche Auflösung (wenn man das als diese betrachten will!) total fasziniert und ich glaube, dass "Die letzten Tage des Jack Sparks" so ein Buch ist, dass man noch einmal lesen und dabei ganz anders wahrnehmen kann! Für mich ein wahres Highlight im Horrorbereich!




"Die letzten Tage des Jack Sparks" gehört für mich schon jetzt zu den Horrorhighlights in diesem Jahr! Es ist eine bissige, humorvolle und dennoch sehr atmosphärische und unheimliche Geschichte über einen Mann, der nicht an Geister glauben will/kann und sich dennoch in in der Welt des Paranormalen verliert! Ein absolutes Must-Read für jeden Horrorfan!

Dienstag, 5. März 2019

[Rezension] Nevernight: Die Prüfung - Jay Kristoff

Titel: Nevernight: Die Prüfung
Autor:  Jay Kristoff
Genre: Fantasyroman
Erscheinungsdatum: 14. August 2017
Anzahl der Seiten: 704
Cover und Inhaltsangabe © Fischer




"Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die »Rote Kirche«. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der »Roten Kirche« machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …"




"Nevernight: Die Prüfung" war ein Buch, das ich immer mal wieder auf Blogs gesehen haben. Viele lieben das Buch, aber genauso viele empfanden es auch als sehr anstrengend zu lesen. Ich habe mir Zeit gelassen, in diese Geschichte einzutauchen, denn Fantasy gehört nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Genres.

Dieser erste Band benötigt auch erst einmal etwas Zeit um sich zu entfalten. So wird der Leser zwar sofort mit Jay Kristoff knallharten und sehr bildhaften Schreibstil konfrontiert, aber es fiel mir doch recht schwer, mich in dieser Welt zurecht zu finden. Es gibt viele Legenden, Nebenhandlungen, Geschichten, Wesen und Charaktere, die eingebaut werden und diese ganze Erzählung so umfangreich machen.

Hier lohnt es sich allerdings durchzuhalten und sich einfach auf die Geschichte einzulassen, denn für mich ist dieses Buch tatsächlich ein kleines Meisterwerk. Nicht nur der einmalige Schreibstil von Jay Kristoff hat mich umgehauen, sondern auch die Welt, die er hier erschaffen hat und die so komplex und groß erscheint, dass ich beim Lesen Angst hatte, verloren zu gehen!




- Mia -

Mia ist gerade einmal zehn Jahre alt, als sich ihr Leben schlagartig verändert. Ihr Vater wird als Verräter gehängt und ihre Mutter wird mit ihrem kleinen Bruder eingekerkert. Mia wächst mit nur einem Ziel heran: Sie will Rache an den Männern nehmen, die ihrer Familie so viel Leid angetan haben!

Sie setzt alles daran dieses Ziel zu erreichen, was schon auf den ersten Seiten von "Nevernight: Die Prüfung" deutlich zu sehen ist. Sie wird von ihrem Lehrmeister Mercurio auf die Prüfungen des Assasinenorden namens "die Rote Kirche" vorbereitet und begeht ihren allerersten Mord.

Mia ist kein einfacher Charakter, dafür aber ein besonders vielschichtiger. Viele Leser werden mit ihrer harten, fast gefühlslosen Art wohl nicht warmwerden, aber ich konnte sie sehr gut verstehen. Sie hat ihre Familie verloren und vielleicht auch ein wenig sich selbst, obwohl sie sich gerade auf sich und ihre Fähigkeiten verlassen muss. In der Assassinenausbildung wird sie hier endlich auf einen Weg geführt, die Frage ist nur, ist dieser Weg wirklich der richtige?




"Nevernight: Die Prüfung" ist mal wieder so ein Buch, das sich schwer in Worte fassen lässt. Ich denke, der Leser muss sich hier selbst ins Abenteuer stürzen und die ganze Welt auf sich wirken lassen. Für mich war es keine einfache Lektüre. Das mag zum einen daran liegen, dass ich wenig im Fantasybereich lese und die Geschichte mit ihren 704 Seiten wirklich sehr lang und umfangreich ist. Zum anderen ist das Buch aber auch so komplex, dass es doch eine sehr hohe Aufmerksamkeit erfordert.

Ich habe sage und schreibe zwei Wochen für dieses Buch gebraucht. Diese Zeit habe ich aber wirklich benötigt, um das Buch wirklich genießen und auch verstehen zu können. Besonders der Anfang, in dem Mias Hintergrundgeschichte, aber auch ihre Reise zur "Roten Kirche" geschildert wird, waren doch etwas zäh, aber in der Assasinenschule angekommen ging es mächtig zur Sache.

Besonders beeindruckt hat mich Jay Kristoffs Schreibstil. Er ist sehr schonungslos, hart, brutal und tabulos. Darauf muss sich der Leser hier auf jeden Fall einlassen, denn es gibt jede Menge Gewalt und auch Sex. Alles wird sehr bildhaft und intensiv beschrieben, der Autor nimmt hier kein Blatt vor dem Mund und das ist es auch, das die Geschichte ausmacht! Die Welt, in der Mia hier aufwächst, ist hart und es geht immer, wirklich immer, um den Tod.

Toll fand ich auch die vielen Charaktere, die hier auftauchen, allen voran natürlich Tric, der Mia bereits zur "Roten Kirche" begleitet und ebenfalls auf Rache aus ist. Natürlich lernen wir innerhalb der Assassinenschule noch weitere Novizen kennen. Nicht nur die Lehrstunden sind dort gefährlich und mitunter sogar tödlich, nein, es gibt auch jede Menge Intrigen und kleine und große Abenteuer, die Mia hier bestehen muss, um die große Prüfung zu bestehen!

Toll fand ich auch die "Wesen" und Fähigkeiten, die hier in dieser Welt existieren. Besonders Herr Freundlich, die Nicht-Katze, habe ich echt in mein Herz geschlossen. Lachen musste ich zudem bei den Bücherwürmern, die anscheinend sehr gefräßig zu sein scheinen!

Auch die zarten Freundschaften und die doch sehr unkonventionelle "Liebes"-Geschichte haben mir hier gefallen, zumal ich als Leser stets im Hinterkopf hatte, dass alle Schüler hier ja zu Mördern ausgebildet werden. So empfand ich Mia von Anfang an eine sehr starke Protagonistin, die sich hier wirklich durchbeißt und bis an ihre Grenzen geht!

Während die Geschichte am Anfang ein wenig Zeit benötigt, um sich vollständig zu entfalten, überschlägt sich die Handlung am Ende und es gibt so einige Überraschungen und Wendungen. Mit der größten Wendung hätte ich hier wohl nicht gerechnet und ich habe den größten Showdown förmlich inhaliert, so spannend war dieser geschrieben. Dabei haben mich einige Geschehnisse emotional so mitgenommen, dass ich nach dem Epilog echt fertig war und erst einmal ein paar Tränen fortwischen musste. "Nevernight: Die Prüfung" war hier tatsächlich der erste Fantasy-Roman, der mich so dermaßen mitgenommen hat!




Jay Kristoff hat es mit dem ersten Band seiner "Nevernight"-Reihe auf jeden Fall geschafft, mich dem Fantasy-Genre näherzubringen. Ich habe zwar einige Zeit gebraucht, um in diese Geschichte vollständig abtauchen zu können, aber dann hat sich mich mit auf eine einzigartige und sehr tödliche Reise genommen! Ich freue mich auf den zweiten Teil!


Sonntag, 3. März 2019

[Monatsrückblick] Mein Lesemonat Februar 2019

Puhhh, der Februar hatte es wahrlich in sich und hat mich doch echt mitgenommen. Unsere Auswanderungspläne liegen momentan auf Eis, dafür wollen wir in den kommenden Monaten auf jeden Fall aus- beziehungsweise umziehen. Momentan fühle ich mich in der Gegend und auch in der aktuellen Wohnung, die wir eigentlich nur noch zum Schlafen benutzen, nicht mehr so recht wohl. Es hat sich hier nie wie ein echtes "Zuhause" angefühlt und vielleicht war das der Grund, warum ich mich so sehr in Bücher und meine Schreiberei zurückgezogen habe, um eine Art Rückzugsort zu haben.

Im Februar selbst habe ich viel gelesen. Da der Frühling überraschend vor der Tür stand, ging es für mich auf einige 20 bis 25 Kilometer lange Wanderungen und die Chance habe ich genutzt, um endlich mal wieder draußen zu lesen! Es war wirklich angenehm, schade nur, dass ich momentan schreibtechnisch überhaupt nicht vorankomme. Es kribbelt in meinen Fingern, aber ich schaffe es kaum, ein paar Gedanken niederzuschreiben, was mich nicht nur frustriert, sondern auch furchtbar traurig macht.

Ich hoffe, dass sich in den kommenden Monaten alles zum Guten wendet und ich endlich einmal "ankomme". Wenn schon nicht an einem Ort, dann wenigstens was das Schreiben meiner weiteren Bücher betrifft. Außerdem hoffe ich, dass ich meinen Blog ohne Unterbrechung weiterführen und euch weiterhin Bücher vorstellen darf!

Kommen wir nun aber zu meinem Lesemonat Februar, der es tatsächlich in sich hatte.

Obwohl der Monat so kurz war, habe ich 12 Bücher geschafft!

- Roman -


- Jugendbuch -


- Auf Englisch -


- Krimi -


- Jugendthriller -


- Horror -


- Thriller -


Cover © Diogenes



Mein liebster männlicher Charakter war in diesem Monat Robert Forester aus "Der Schrei der Eule" von Patricia Highsmith. Zu Beginn der Geschichte wirkt er, als würde er eine junge Frau stalken, doch die Wahrheit sitzt viel tiefer. Robert ist einfach ein einsamer und depressiver Mann, der sich allerdings an niemanden binden möchte. Er will selbstständig glücklich werden, blöd nur, dass er im Verlauf der Geschichte an Jenny gerät, die sich verzweifelt an ihn klammert ...

Cover © Sandra Pulletz



Viola aus "Pulverschneeküsse" von Sandra Pulletz war in diesem Monat meine liebste weibliche Protagonistin, weil sie im Verlauf dieses winterlichen Wohlfühlromans eine enorme Entwicklung erlebt. So ist sie zu Beginn eine übervorsichtige Mutter, die leicht überfordert zu sein scheint und gleichzeitig alle Männer von sich stößt. Der Urlaub auf dem Schneeflöckchen-Hof bekommt ihr gut und zeigt ihr endlich einen echten Weg auf ...

Cover © Bastei Entertainment



Den spannendsten Buchmoment hatte ich in diesem Monat in einem Jugendthriller, der mich mit einer niederländischen Schulklasse auf eine abgelegene Insel geführt hat. In "Schnick ,schnack, tot" von Mel Wallis de Vries geschieht ein Mord und jeder, wirklich jeder, erscheint verdächtig. Was, wenn der Täter bereit ist, noch einmal zu töten?

Cover © beThrilled



Unheimlich ging es in "The Message" von Tibor Rode zu, einem Horrorthriller, der komplett nur aus einem Chatverlauf besteht. Ich hätte nicht erwartet, dass hier doch so eine enorme Spannung und Atmosphäre erzeugt werden kann, aber ich hatte tatsächlich beim Lesen durchwegs eine Gänsehaut!

Cover © BoD



Emotional ging es in diesem Monat mit einem Buch zu, dass die Entstehung von Mobbing aufgezeigt hat. Da ich selbst fast 10 Jahre in der Schule gemobbt worden bin, ging mir "Juli im Winter" von A.L. Kahnau besonders nahe!


Cover © Atlantik Verlag


Wieder einmal habe ich ein Buch von Agatha Christie lesen dürfen. "Das krumme Haus" liest sich hierbei wie ein typischer Krimi, in dem jeder, wirklich jeder, verdächtig erscheint. Besonders originell ist hier allerdings die Auflösung, die für mich ein echtes Highlight war und noch länger nachklingt!

Wie sah euer Februar aus? Was waren eure Highlights?