Freitag, 30. August 2019

[Rezension] Drei Schritte zu dir - Rachael Lippincott

Titel: Drei Schritte zu dir
Autor:  Rachael Lippincott
Genre: Roman, Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 24. Mai 2019
Anzahl der Seiten: 304
Cover und Inhaltsangabe © dtv

Begonnen: 30.06.2019
Beendet: 14.07.2019



"Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?"



Bücher über Krankheiten lese ich eher selten, denn sie nehmen mich doch stets sehr mit. Bei diesem Buch wurde ich aber durch den Film neugierig und ich muss sagen, dass ich wirklich froh bin, es gelesen zu haben. Trotz der ernsten Thematik hat es nämlich sehr viele wundervolle und vor allem hoffnungsvolle Momente!

Stella ist hierbei eine Protagonistin, die ich erst einmal verstehen lernen musste. Sie hat einen Youtube-Kanal und will anderen an Mukoviszidose erkrankten Jugendlichen helfen, besser mit der Krankheit klarzukommen. Sie steckt voller Lebensmut und das gibt sie auch weiter, wenngleich sie dies vielleicht nicht unbedingt nur für sich selbst tut.

Als sie Will trifft, entwickelt sich hier natürlich erst einmal eine recht typische Jugend-Lovestory, die mich seltsamerweise aber dennoch fesseln konnte. Ich muss an dieser Stelle sogar sagen, dass ich Will, der zu Beginn doch recht pessimistisch scheint, doch besser verstehen konnte. Er will sein Leben selbst bestimmen und sich nicht von der Krankheit beeinflussen lassen.

Ich fand es toll, dass die beiden ihre Ansichten miteinander teilen und sogar voneinander lernen konnten. Schade fand ich nur, dass es einige Nebenhandlungen gibt, die mir eine Spur zu schnell abgehandelt wurden. So gab es zwar einige doch sehr traurige Momente, die mich allerdings nicht wirklich erreichen konnten.

Das Ende hingegen empfand ich als sehr stark - wenngleich natürlich auch leicht kitschig. Ich mochte es dennoch und ich bin wirklich froh, Will und Stella in dieser Geschichte begleitet zu haben!



Eine sehr jugendliche und leichte Geschichte, die einen guten Einblick in das Thema Mukoviszidose gibt, gleichzeitig aber nicht so todtraurig ist, dass man das Buch deprimiert zuschlägt! Ganz im Gegenteil, das Buch spendet definitiv Kraft, Hoffnung  und Mut ...

Kommentare:

  1. Hallo Jessi,

    mein erster Gedanke war, da hast du dir traurige Lektüre ausgesucht. Dafür muss man in der richtigen Stimmung sein. Mich nehmen solche Geschichten immer recht mit. So wie du es beschreibst, dürfte es zumindest nicht in Heulkrämpfen für den Leser enden.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu Nicole

      Ich lese solche Bücher ja auch echt selten, weil sie mich viel zu sehr mitnehmen, aber das Buch hier strahlt jede Menge Positivität aus! Es hatte zwar auch ein paar traurige Momente, aber irgendwie habe ich es doch mit einem guten Gefühl zuschlagen können. Ich denke, es kann auch Menschen, die von der Krankheit betroffen sind, Mut spenden!

      Liebe Grüße
      Jessi

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